Thema: mobile web

 

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Mobile Kleinanzeigen:
Osom verheiratet Instagram und Craigslist

Osom hat einen mobilen Kleinanzeigenmarkt für das iPhone entwickelt, bei dem sich analog zu Instagram alles um Fotos dreht. Inseriert werden sollen nach dem Willen der Gründer vor allem “hübsche Dinge”.

OsomUpdate: Osom ist jetzt offiziell an den Start gegangen.

Über 100 Millionen Menschen publizieren regelmäßig mit Filtern aufgehübschte Fotos. Manche von sich und ihren Freunden, andere von Speisen, Naturereignissen und Architektur, und wieder andere von Gegenständen und Produkten, die ihnen in ihrem Alltag begegnen. Wie wäre es, wenn man dieses Grundkonzept mit einem mobilen Kleinanzeigenportal kombiniert? Diese Frage stellten sich die Schweden Anton Johansson, Björn Fant und Marcus Svensson – und entwickelten mit Osom auch gleich eine Antwort. Als ein “Instagram meets Craigslist” beschreibt Johansson das Produkt des Startups, das sich im vergangenen Herbst auf dem von uns als Medienpartner unterstützten European Pirate Summit in Köln erstmals einer breiteren Öffentlichkeit präsentierte. Ab Mittwochmorgen soll Osom für iPhones zum kostenlosen Download bereit stehen.

Wenn die Macher des jungen Stockholmer Unternehmens den Vergleich zu Instagram und Craigslist bemühen, dann meinen sie damit die Vermählung des auf Einfachheit getrimmten, streambasierten mobilen Fotosharings mit der unkomplizierten Möglichkeit des Verkaufs und Ankaufs von Gegenständen, wie es von dem in den USA enorm populären Craigslist etabliert wurde. » weiterlesen

Nebenbei Sprachen lernen:
Duolingos iPhone-App macht kurze Wartezeiten pädagogisch wertvoll

Der kostenfreie Sprachlerndienst Duolingo hat nicht nur ein cleveres Geschäftsmodell. Er erlaubt es auch, mittels Mini-Aufgaben kurze Wartezeiten zum Lernen von Fremdsprachen zu nutzen. Ein Erfahrungsbericht.

Seitdem Smartphones in unseren Alltag gefunden haben, sind langweilige Wartezeiten passé. Egal in welcher Situation wir einige Minuten totschlagen müssen – ob in der Schlange, in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Arzt, im Restaurant oder an der Ampel – fast schon reflexhaft greift unsere Hand in die (Hosen-)Tasche, um einen schnellen Blick auf das Mobiltelefon zu werfen. Das Spektrum an kurzweiligen Zeitvertreiben ist riesig – von Facebook, Twitter, Instagram & Co über Spiele, Nachrichten oder Videos bis hin zum Lesen und Beantworten von Mails und geschäftlichen Dokumenten oder dem Erledigen von Microjobs ist alles immer nur eine Bildschirmberührung weit entfernt. Viele der Tätigkeiten, denen wir uns in solchen Momentan hingegeben, haben wenig tieferen Sinn und dienen allein dem Zweck, die Wartezeit weniger unerträglich zu gestalten. Doch wer partout nicht in der Lage ist, auch einfach mal einen kurzen Moment die eigenen Gedanken schweifen zu lassen, der kann solche Situationen dazu nutzen, etwas wirklich Sinnvolles anzustellen: eine Fremdsprache zu lernen.

Ende Januar stellten wir Duolingo vor, einen dank eines innovativen Geschäftsmodells komplett kostenlosen Sprachlerndienst des Captcha-Miterfinders und reCAPTCHA-Gründers Luis von Ahn. Für den Bericht hatte ich mir den Service zwar bereits näher angesehen, aber ihn bis dato nicht tatsächlich zum Lernen einer Sprache verwendet. Das ist nichts, was man einfach mal macht, um dann einen Review auf netzwertig.com zu publizieren. Doch da ich schon länger damit liebäugle, noch eine Fremdsprache zu lernen, und meine Wahl schließlich auf Spanisch fiel – weil dies angeblich so einfach zu erlernen sein soll – hatte ich mir fest vorgenommen, Duolingo einem ernstgemeinten Praxistest zu unterziehen. Für mich selbst, nicht um darüber schreiben zu können. » weiterlesen

Kaufinteressenten stehen Schlange:
Ein Exit von WhatsApp an Facebook oder Google ist unwahrscheinlich

Sowohl Facebook als auch Google wird nachgesagt, WhatsApp kaufen zu wollen. Wahrscheinlich ist, dass der Smartphone-Messenger keinem der beiden Webriesen in die Hände fallen wird.

WhatsApp hat Meldungen über Kaufverhandlungen mit Google dementiert. Verwunderlich ist das nicht, betonte der kalifornische Smartphone-Chatdienst in der Vergangenheit doch immer wieder, nicht an Akquisitionen interessiert zu sein. Das allein muss zwar nicht heißen, dass es dazu niemals kommen wird. Das generell vom im Silicon Valley üblichen lautstarken Getöse abweichende, zurückhaltende Verhalten der WhatsApp-Macher sowie sich in der Vergangenheit nicht bewahrheitende Gerüchte einer sich anbahnenden Übernahme durch Facebook legen nahe, dass man derartige Meldungen grundsätzlich nicht überbewerten sollte.

Dass Google ein Auge auf das junge Unternehmen werfen würde, war spätestens seit den Facebook-Avancen im Dezember vorhersagbar. Auch andere Schwergewichte der Internetbranche dürften sich für das erfolgreiche Startup und seine mehreren hundert Millionen Anwender interessieren (offizielle Nutzungszahlen liegen nicht vor). Anders als die typischen Geldverbrenner der Websphäre ist WhatsApp als profitables Unternehmen jedoch deutlich weniger in Eile, unter das Dach eines Netzgiganten zu schlüpfen. » weiterlesen

“Home” für Android:
Facebook umwirbt Intensivnutzer und Jugendliche

Mit “Home” liefert Facebook einen Android-Launcher für alle, die keine Sekunde der Interaktion und Kommunikation mit ihren Freunden verpassen möchten. Es geht auch darum, die Jugend wieder zu begeistern.

Facebook HomeGelegenheitsnutzer und kategorische Verweigerer verstehen es nicht, aber Millionen Facebook-Mitglieder schauen vielfach täglich, was sich in ihrem Kontaktnetzwerk ereignet. Manche sind regelrecht süchtig. Von den knapp 1,1 Milliarden aktiven Mitgliedern besuchen nach Zahlen vom Januar 620 Millionen das Social Network mindestens einmal pro Tag. 157 Millionen nutzen dafür ausschließlich mobile Geräte. In erster Linie für diesen Anwedertypus hat das kalifornische Unternehmen mit “Home” eine neue Benutzerfläche für Android-Smartphones entwickelt, welche die Kernfunktionen des Netzwerks aus der klassischen Facebook-App befreit und auf den Starbildschirm des Mobiltelefons befördert.

Bei Home handelt es sich um einen Ersatz für den Standard-Launcher von Android, der ab dem 12. April als App in der US-Version des Google Play Store für eine Reihe unterstützter Smartphones erhältlich sein wird. Das weltweite Release findet kurz danach statt. Eine Tablet-Version soll in einigen Monaten folgen. Über Partnerschaften mit Herstellern ist der Verkauf von Smartphones mit vorinstallierter Home-Oberfläche vorgesehen. Den Anfang macht das Mittelklassegerät HTC First. » weiterlesen

Mobile Social Networks à la WhatsApp:
Populär und vor allem profitabel

Smartphone-Messenger wie WhatsApp und Line sind die sozialen Netzwerke des mobilen Zeitalters. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern des stationären Internets erreichen sie schon im frühen Stadium die Profitabilität.

KakaoTalkMittlerweile dürfte es bei jedem angekommen sein: Chat-Applikationen für Smartphones sind die Fortführung traditioneller, desktopbasierter sozialer Netzwerke. Als Facebook diesen Trend erkannte, fackelte es nicht lange und schickte mit dem Messenger eine eigene App ins Rennen, die auf sämtlichen Schnickschnack verzichtete und die Nachrichtenfunktionalität in den Mittelpunkt stellte. Charakteristisch für diesen boomenden Markt ist die fehlende Dominanz durch einen einzigen Anbieter, wie sie im stationären Web in Form von Facebook zu beobachten ist. Stattdessen buhlen eine ganze Reihe sich grundsätzlich sehr ähnlicher, erfolgreicher Applikationen um die Gunst der Anwender, zumeist mit gewissen regionalen Schwerpunkten. Doch noch ein zweiter Punkt hebt die neue Generation mobiler Social Networks von ihren Vorgängern für den Desktop ab: Sie erreichen in einer sehr frühen Phase die Profitabilität. » weiterlesen

“Instapaper für Videos”:
Watchlater macht seine Hausaufgaben

Watchlater erlaubt das Ansehen, Offline-Speichern, Verwalten und Entdecken von Onlinevideos. Nach einigen Schwierigkeiten glauben die Bochumer, mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche und sozialen Funktionen auf dem richtigen Pfad zu sein. Die Metriken geben ihnen Recht.

Der Konsum von Onlinevideos nimmt unaufhörlich zu. Doch begrenzte Zeit, Limitierungen der Datenmenge bei mobilen Internetzugängen sowie schlechte Netzabdeckung und Funklöcher kommen dem Sehgenuss – besonders unterwegs – häufig in die Quere. Vor knapp zwei Jahren veröffentlichte das in Bochum ansässige Entwicklerstudio 9Elements mit Watchlater eine Anwendung, die ich damals als “Instapaper für Videos” bezeichnete, in Anlehnung an den bekannten Später-Lesen-Dienst. Mit Watchlater lassen sich Clips von über 40 Videoplattformen zum zeitversetzten Betrachten speichern, verwalten und auf iPhone und iPad offline verfügbar machen.

Anfänglich war ich von dem vom Inkubator HackFwd mitfinanzierten Dienst ziemlich angetan, gerade weil sich damit die oben beschriebenen Probleme und Problemchen elegant lösen ließen. Doch eine Reihe von nervigen Bugs sorgten schließlich dafür, dass ich die Geduld verlor und Watchlater von meiner Liste der zehn essentiellen mobilen Apps strich. Seitdem platzierte ich Clips von YouTube und anderen Sites schlicht in einem speziellen Instapaper-Ordner. Aufgrund des fehlenden Offline-Cachings und eines kargen Funktionsumfangs in Bezug auf Videos ist dieses Verfahren allerdings nicht optimal. » weiterlesen

Video-App:
Climber zeigt die Vorzüge der App.net-Cloud

Mit der iOS-App Climber können kurze Videos bei App.net veröffentlicht werden. Die Clips selbst landen direkt im Cloudspeicher der App.net-Nutzer. Das ist praktisch für sie und für Entwickler.

Als App.net Ende Januar die Erweiterung seines Microbloggingdienstes um eine Cloudspeicherkomponente bekannt gab, war das ein interessanter Vorstoß, der aber in der Praxis anfänglich recht wenig Nutzen bot. Denn noch fehlte es an Applikationen, die auf dem App.net-Ökosystem aufsetzen und von der neuen Möglichkeit Gebrauch machen, Inhalte wie etwa Fotos, Musik oder Videos auf dem zu einem App.net-Konto gehörenden, zehn Gigabyte (für zahlende User) umfassenden Onlinespeicher abzulegen. Klar war, dass das Potenzial dieser Neuerung sich also erst nach und nach entfalten würde.

Mit dem Launch der iOS-Video-App Climber wird der Sinn und Zweck des neuen App.net-Features nun viel anschaulicher. Climber wurde innerhalb der letzten Wochen von zwei Entwicklern als einfache Anwendung geschaffen, um mit dem iPhone und iPad kurze Videoclips aufzunehmen und bei App.net zu veröffentlichen. Das Besondere: Sämtliche mit Climber erstellten und verbreiteten Clips landen auf dem persönlichen App.net-Speicher der User, nicht auf den Servern von Climber. » weiterlesen

foursquare:
Im Niemandsland zwischen Geek-App und Dienst für die Masse

Der Locationdienst foursquare befindet sich irgendwo im Niemandsland zwischen Geek-App und Massenphänomen, während jüngere mobile Apps schnell den Mainstream erobern. Das ist schade, denn nützlich ist der Service.

Kein anderer renommierter Dienst der späteren Web-2.0-Ära macht eine derartig eigenartige Entwicklung durch wie der New Yorker Locationservice foursquare. Anders als andere bekannte Internetunternehmen, die ungefähr zeitgleich an den Start gingen, befindet sich das Anfang 2009 lancierte Unternehmen seit längerem schon im Niemandsland zwischen Early-Adopter-Phänomen, also Nische, und dem Mainstream – da wo Twitter, Tumblr, Instagram, WhatsApp oder Dropbox angekommen sind. Diese Situation ist äußerst selten, verläuft der Produktlebenszyklus der meisten an Endnutzer gerichteten Webdienste und Apps doch in der Regel so, dass sie entweder trotz aller Bemühungen gar nicht erst aus der Geek-Sphäre herauskommen, oder aber diese Grenze mit schnellen Schritten Richtung Durchschnittsnutzer durchbrechen und dann exponentiell wachsen. » weiterlesen

Mobile Systeme:
Das Buhlen um die begehrtesten Apps

Schon das Fehlen einer App kann Nutzer vom Wechsel auf ein anderes Betriebssystem abhalten. Die App-Auswahl ist mittlerweile eines der wichtigsten Argumente für ein mobiles OS geworden, macht Entwicklungen zu einem Politikum – und verleitet die Anbieter manchmal zu sonderbaren Handlungen.

Zu meinem Beruf gehört es, neue Smartphones auszuprobieren. Um sie möglichst genau zu testen, ziehe ich für gewöhnlich ein bis zwei Wochen komplett auf das Testgerät um. Nach dem Test des Lumia 620 wäre jetzt eigentlich ein Blackberry Z10 dran. Um damit im Alltag arbeiten zu können, fehlt mir dort allerdings ein nativer WhatsApp-Client. Den brauche ich praktisch täglich: Weil fast jeder meiner Freunde inzwischen dort präsent ist und einige nur noch darüber kommunizieren, würde das Fehlen von WhatsApp mein Privatleben ein gutes Stück weit beeinträchtigen.

Eine native App soll noch im März für Blackberry 10 folgen. Außerdem soll es die Möglichkeit geben, sich die Android-App für WhatsApp für Blackberry 10 zu portieren (was bei mir im ersten Anlauf misslang). Mittelfristig wird es dort eine Lösung geben. Das Beispiel zeigt aber, wie notwendig es für die Hersteller heute ist, die wichtigsten Apps auf jeden Fall mit an Bord zu haben. Das Z10 mag das Lumia 620 zwar bei allen technischen Eigenschaften und auch beim Gesamteindruck des Betriebssystems schlagen, und trotzdem benutze ich heute das technisch schwächere Phone – aufgrund nur einer App.

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Mobile Social Networks:
Konkurrenzkampf mit bunten Bildchen

Der lukrative Zukunftsmarkt mobiler sozialer Netzwerke ist stark fragmentiert. Anders als einstmals im stationären Web deutet sich keine klare Dominanz eines konzeptionell überlegenen Anbieters an. Neue Funktionen wie etwa Emoji-”Bildbuchstaben” werden schnell kopiert.

Im mobilen Web findet gerade ein Verteilungskampf des attraktiven Messenger-Kuchens statt. Während im stationären Web die Fronten einigermaßen geklärt sind, mit Facebook als primäre und den Großteil der Nutzer auf sich vereinender Anbieter, stellt sich die Lage im Zukunftssegment Mobile anders dar: Ein klarer Sieger ist bisher nicht zu erkennen, stattdessen dominieren in den verschiedenen Regionen dieser Welt unterschiedliche Dienste: In Europa und Südamerika gibt WhatsApp den Ton an, in China ist es WeChat, in Südkorea KakaoTalk und in Japan sowie einigen anderen Ländern Asiens Line. Hinzukommen rund um den Globus mit ebenfalls signifikanten Marktanteilen ausgestattete Services wie Viber und natürlich Facebook Messenger sowie unzählige weniger bedeutende Akteure . Mit seiner in der Nacht veröffentlichten Version 3.0 gesellt sich nun auch das kalifornische Smartphone-Social-Network Path zu dieser illustren Runde – es kann ab sofort ebenfalls private Nachrichten verschicken. » weiterlesen