Thema: mobile web

 

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“Home” für Android:
Facebook umwirbt Intensivnutzer und Jugendliche

Mit “Home” liefert Facebook einen Android-Launcher für alle, die keine Sekunde der Interaktion und Kommunikation mit ihren Freunden verpassen möchten. Es geht auch darum, die Jugend wieder zu begeistern.

Facebook HomeGelegenheitsnutzer und kategorische Verweigerer verstehen es nicht, aber Millionen Facebook-Mitglieder schauen vielfach täglich, was sich in ihrem Kontaktnetzwerk ereignet. Manche sind regelrecht süchtig. Von den knapp 1,1 Milliarden aktiven Mitgliedern besuchen nach Zahlen vom Januar 620 Millionen das Social Network mindestens einmal pro Tag. 157 Millionen nutzen dafür ausschließlich mobile Geräte. In erster Linie für diesen Anwedertypus hat das kalifornische Unternehmen mit “Home” eine neue Benutzerfläche für Android-Smartphones entwickelt, welche die Kernfunktionen des Netzwerks aus der klassischen Facebook-App befreit und auf den Starbildschirm des Mobiltelefons befördert.

Bei Home handelt es sich um einen Ersatz für den Standard-Launcher von Android, der ab dem 12. April als App in der US-Version des Google Play Store für eine Reihe unterstützter Smartphones erhältlich sein wird. Das weltweite Release findet kurz danach statt. Eine Tablet-Version soll in einigen Monaten folgen. Über Partnerschaften mit Herstellern ist der Verkauf von Smartphones mit vorinstallierter Home-Oberfläche vorgesehen. Den Anfang macht das Mittelklassegerät HTC First. » weiterlesen

Mobile Social Networks à la WhatsApp:
Populär und vor allem profitabel

Smartphone-Messenger wie WhatsApp und Line sind die sozialen Netzwerke des mobilen Zeitalters. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern des stationären Internets erreichen sie schon im frühen Stadium die Profitabilität.

KakaoTalkMittlerweile dürfte es bei jedem angekommen sein: Chat-Applikationen für Smartphones sind die Fortführung traditioneller, desktopbasierter sozialer Netzwerke. Als Facebook diesen Trend erkannte, fackelte es nicht lange und schickte mit dem Messenger eine eigene App ins Rennen, die auf sämtlichen Schnickschnack verzichtete und die Nachrichtenfunktionalität in den Mittelpunkt stellte. Charakteristisch für diesen boomenden Markt ist die fehlende Dominanz durch einen einzigen Anbieter, wie sie im stationären Web in Form von Facebook zu beobachten ist. Stattdessen buhlen eine ganze Reihe sich grundsätzlich sehr ähnlicher, erfolgreicher Applikationen um die Gunst der Anwender, zumeist mit gewissen regionalen Schwerpunkten. Doch noch ein zweiter Punkt hebt die neue Generation mobiler Social Networks von ihren Vorgängern für den Desktop ab: Sie erreichen in einer sehr frühen Phase die Profitabilität. » weiterlesen

“Instapaper für Videos”:
Watchlater macht seine Hausaufgaben

Watchlater erlaubt das Ansehen, Offline-Speichern, Verwalten und Entdecken von Onlinevideos. Nach einigen Schwierigkeiten glauben die Bochumer, mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche und sozialen Funktionen auf dem richtigen Pfad zu sein. Die Metriken geben ihnen Recht.

Der Konsum von Onlinevideos nimmt unaufhörlich zu. Doch begrenzte Zeit, Limitierungen der Datenmenge bei mobilen Internetzugängen sowie schlechte Netzabdeckung und Funklöcher kommen dem Sehgenuss – besonders unterwegs – häufig in die Quere. Vor knapp zwei Jahren veröffentlichte das in Bochum ansässige Entwicklerstudio 9Elements mit Watchlater eine Anwendung, die ich damals als “Instapaper für Videos” bezeichnete, in Anlehnung an den bekannten Später-Lesen-Dienst. Mit Watchlater lassen sich Clips von über 40 Videoplattformen zum zeitversetzten Betrachten speichern, verwalten und auf iPhone und iPad offline verfügbar machen.

Anfänglich war ich von dem vom Inkubator HackFwd mitfinanzierten Dienst ziemlich angetan, gerade weil sich damit die oben beschriebenen Probleme und Problemchen elegant lösen ließen. Doch eine Reihe von nervigen Bugs sorgten schließlich dafür, dass ich die Geduld verlor und Watchlater von meiner Liste der zehn essentiellen mobilen Apps strich. Seitdem platzierte ich Clips von YouTube und anderen Sites schlicht in einem speziellen Instapaper-Ordner. Aufgrund des fehlenden Offline-Cachings und eines kargen Funktionsumfangs in Bezug auf Videos ist dieses Verfahren allerdings nicht optimal. » weiterlesen

Video-App:
Climber zeigt die Vorzüge der App.net-Cloud

Mit der iOS-App Climber können kurze Videos bei App.net veröffentlicht werden. Die Clips selbst landen direkt im Cloudspeicher der App.net-Nutzer. Das ist praktisch für sie und für Entwickler.

Als App.net Ende Januar die Erweiterung seines Microbloggingdienstes um eine Cloudspeicherkomponente bekannt gab, war das ein interessanter Vorstoß, der aber in der Praxis anfänglich recht wenig Nutzen bot. Denn noch fehlte es an Applikationen, die auf dem App.net-Ökosystem aufsetzen und von der neuen Möglichkeit Gebrauch machen, Inhalte wie etwa Fotos, Musik oder Videos auf dem zu einem App.net-Konto gehörenden, zehn Gigabyte (für zahlende User) umfassenden Onlinespeicher abzulegen. Klar war, dass das Potenzial dieser Neuerung sich also erst nach und nach entfalten würde.

Mit dem Launch der iOS-Video-App Climber wird der Sinn und Zweck des neuen App.net-Features nun viel anschaulicher. Climber wurde innerhalb der letzten Wochen von zwei Entwicklern als einfache Anwendung geschaffen, um mit dem iPhone und iPad kurze Videoclips aufzunehmen und bei App.net zu veröffentlichen. Das Besondere: Sämtliche mit Climber erstellten und verbreiteten Clips landen auf dem persönlichen App.net-Speicher der User, nicht auf den Servern von Climber. » weiterlesen

foursquare:
Im Niemandsland zwischen Geek-App und Dienst für die Masse

Der Locationdienst foursquare befindet sich irgendwo im Niemandsland zwischen Geek-App und Massenphänomen, während jüngere mobile Apps schnell den Mainstream erobern. Das ist schade, denn nützlich ist der Service.

Kein anderer renommierter Dienst der späteren Web-2.0-Ära macht eine derartig eigenartige Entwicklung durch wie der New Yorker Locationservice foursquare. Anders als andere bekannte Internetunternehmen, die ungefähr zeitgleich an den Start gingen, befindet sich das Anfang 2009 lancierte Unternehmen seit längerem schon im Niemandsland zwischen Early-Adopter-Phänomen, also Nische, und dem Mainstream – da wo Twitter, Tumblr, Instagram, WhatsApp oder Dropbox angekommen sind. Diese Situation ist äußerst selten, verläuft der Produktlebenszyklus der meisten an Endnutzer gerichteten Webdienste und Apps doch in der Regel so, dass sie entweder trotz aller Bemühungen gar nicht erst aus der Geek-Sphäre herauskommen, oder aber diese Grenze mit schnellen Schritten Richtung Durchschnittsnutzer durchbrechen und dann exponentiell wachsen. » weiterlesen

Mobile Systeme:
Das Buhlen um die begehrtesten Apps

Schon das Fehlen einer App kann Nutzer vom Wechsel auf ein anderes Betriebssystem abhalten. Die App-Auswahl ist mittlerweile eines der wichtigsten Argumente für ein mobiles OS geworden, macht Entwicklungen zu einem Politikum – und verleitet die Anbieter manchmal zu sonderbaren Handlungen.

Zu meinem Beruf gehört es, neue Smartphones auszuprobieren. Um sie möglichst genau zu testen, ziehe ich für gewöhnlich ein bis zwei Wochen komplett auf das Testgerät um. Nach dem Test des Lumia 620 wäre jetzt eigentlich ein Blackberry Z10 dran. Um damit im Alltag arbeiten zu können, fehlt mir dort allerdings ein nativer WhatsApp-Client. Den brauche ich praktisch täglich: Weil fast jeder meiner Freunde inzwischen dort präsent ist und einige nur noch darüber kommunizieren, würde das Fehlen von WhatsApp mein Privatleben ein gutes Stück weit beeinträchtigen.

Eine native App soll noch im März für Blackberry 10 folgen. Außerdem soll es die Möglichkeit geben, sich die Android-App für WhatsApp für Blackberry 10 zu portieren (was bei mir im ersten Anlauf misslang). Mittelfristig wird es dort eine Lösung geben. Das Beispiel zeigt aber, wie notwendig es für die Hersteller heute ist, die wichtigsten Apps auf jeden Fall mit an Bord zu haben. Das Z10 mag das Lumia 620 zwar bei allen technischen Eigenschaften und auch beim Gesamteindruck des Betriebssystems schlagen, und trotzdem benutze ich heute das technisch schwächere Phone – aufgrund nur einer App.

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Mobile Social Networks:
Konkurrenzkampf mit bunten Bildchen

Der lukrative Zukunftsmarkt mobiler sozialer Netzwerke ist stark fragmentiert. Anders als einstmals im stationären Web deutet sich keine klare Dominanz eines konzeptionell überlegenen Anbieters an. Neue Funktionen wie etwa Emoji-”Bildbuchstaben” werden schnell kopiert.

Im mobilen Web findet gerade ein Verteilungskampf des attraktiven Messenger-Kuchens statt. Während im stationären Web die Fronten einigermaßen geklärt sind, mit Facebook als primäre und den Großteil der Nutzer auf sich vereinender Anbieter, stellt sich die Lage im Zukunftssegment Mobile anders dar: Ein klarer Sieger ist bisher nicht zu erkennen, stattdessen dominieren in den verschiedenen Regionen dieser Welt unterschiedliche Dienste: In Europa und Südamerika gibt WhatsApp den Ton an, in China ist es WeChat, in Südkorea KakaoTalk und in Japan sowie einigen anderen Ländern Asiens Line. Hinzukommen rund um den Globus mit ebenfalls signifikanten Marktanteilen ausgestattete Services wie Viber und natürlich Facebook Messenger sowie unzählige weniger bedeutende Akteure . Mit seiner in der Nacht veröffentlichten Version 3.0 gesellt sich nun auch das kalifornische Smartphone-Social-Network Path zu dieser illustren Runde – es kann ab sofort ebenfalls private Nachrichten verschicken. » weiterlesen

Im Laden mit dem Smartphone bezahlen:
SumUp kopiert Square Wallet, alle anderen werden folgen

Es war nur eine Zeitfrage, bis die innovative Smartphone-Bezahllösung Square Wallet von einem europäischen Startup nachgeahmt werden würde. SumUp aus Berlin will den Anfang machen. Die Konkurrenz wird folgen.

Vor sechs Tagen beschrieb ich, wie Smartphone-Kartenlesemodule nach dem Vorbild des US-Startups Square von einer magisch anmutenden Innovation zu einer Commodity wurden, und wie der von einigen europäischen Square-Nachahmern eingeschlagene Plattformweg die einzige Möglichkeit darstellt, mit der Verwandlung von Mobiltelefonen in Kartenleseterminals ein dauerhaft attraktives Business aufzubauen. Mit dem Anbieten eines Cardreader-Moduls für Smartphones allein lässt sich angesichts des massiven Wettbewebs nicht viel erreichen.

Eine andere Option für die Startups in diesem Sektor, die eigenen Wachstumsaussichten zu verbessern, liegt in der Erschließung neuer Marktsegmente und speziell darin, sich nicht länger nur auf den B2B-Markt zu fokussieren sondern auch Endkonsumenten direkt anzusprechen. Genau diesen Schritt vollzog Branchenprimus Square mit seiner App “Pay with Square”, die mittlerweile Square Wallet heißt. Dabei handelt es sich um eine Anwendung für Verbraucher, die in unterstützten Geschäften die Zahlung ohne Bargeld oder Kreditkarte ermöglicht. » weiterlesen

App-Käufe boomen:
Smartphone-Nutzer vergessen die “Kostenloskultur”

38 Prozent der deutschen Smartphone-Besitzer – fast zwölf Millionen Menschen – kaufen zumindest gelegentlich mobile Apps. Das Thema “Kostenloskultur” ist damit endgültig vom Tisch.

Die Mär von der angeblichen Kostenloskultur im Internet halten traditionell nur diejenigen am Leben, denen es selbst nicht gelungen ist, von Nutzern Geld zu verlangen. Schnell wird dann aus dem eigenen Misserfolg die pauschale Behauptung, User seien nicht bereit, für digitale Dienste und Inhalte zu zahlen. Die mobile App-Ökonomie beweist das Gegenteil.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat eine repräsentative Studie zur Zahlungsbereitschaft für Apps durchführen lassen. Die Ergebnisse sind sehr interessant: » weiterlesen

Reichweitenstarke Kooperation:
barcoo und Sqwallet bringen
mobiles Bezahlen voran

8,9 Millionen Mal wurde der mobile Barcode-Scanner- und Produktguide des Berliner Startups barcoo schon heruntergeladen. Dank einer Kooperation mit Sqwallet erlaubt die App künftig das Bezahlen mit dem Smartphone.

Der Markt für mobiles Bezahlen ist unglaublich fragmentiert. So sehr, dass selbst Experten, die sich mit dem Thema täglich intensiv befassen, Schwierigkeiten dabei haben, den Überblick zu behalten. Branchenkenner André M. Bajorat, von dem dieses Geständnis stammt, legt sich dennoch weiter ins Zeug, seine Übersicht über neue Payment-Anbieter am Point of Sale aktuell zu halten.

Die Fragmentierung hat den immensen Nachteil, dass sie den Durchbruch alternativer Bezahlverfahren, die Bargeld und das Zücken der Kreditkarte überflüssig machen, verlangsamen. Anstatt dass einige wenige Anbieter im besten Fall Millionen Nutzer vorweisen und damit eine positive Sogwirkung generieren können, teilen sich Dutzende Startups und Firmen den noch sehr kleinen, weil für Verbraucher völlig neuen Kuchen und stehen sich damit gegenseitig im Weg. Für Konsumenten erscheint es angesichts der Vielzahl der miteinander konkurrierenden Systeme, der variierenden Verfügbarkeit einzelner Lösungen in ihren bevorzugten Geschäften und der fehlenden Erfahrungsberichte aus ihrem Umfeld mitunter einfacher, doch weiter mit Münzen, Scheinen oder der EC-Karte zu bezahlen.

Ein angemessener Weg, um aus diesem Dilemma auszubrechen, ist die Integration von mobilen Bezahltechnologien in reichweitenstarke mobile Applikationen, die von Nutzern regelmäßig am Point of Sale, also direkt im Geschäft, genutzt werden. In Deutschland kommt hierfür kaum ein Dienst besser in Frage als der aus Berlin stammende Barcode-Scanner und Smartphone-Produktguide barcoo. Mit dessen iOS- und Android-App wird ab Anfang März das Bezahlen an der Kasse möglich sein.

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