Thema: mobile web

 

Alle 187 Artikel zum Thema mobile web auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Startup aus Hamburg veröffentlicht iPhone-App:
Flying soll zum Begleiter aller Vielflieger werden

Das aus Hamburg stammende Startup Seat 4a hat heute mit Flying eine iPhone-App lanciert, die zum unersetzlichen Begleiter aller Vielflieger werden soll. Sie kombiniert persönliche Fluginformationen mit einem sozialen Netzwerk.

Fliegen war einmal etwas Besonderes. Heute jedoch gehört es für viele Menschen zum Alltag, beruflich jede Woche viele Stunde im Flugzeug zu sitzen. Ein junges Startup aus Hamburg ist der Meinung, dass derartige Vielflieger eine Rundumlösung benötigen, die ihnen alle wichtigen Informationen zu ihren Flügen bereitstellt, sie mit das gleiche “Schicksal” teilenden Kontakten aus ihrem sozialen Netzwerk verbindet und die mittels Interaktivität der zur Routine gewordenen Fliegerei wieder etwas zusätzlichen Spaß verleiht. Flying heißt die heute vom norddeutschen Jungunternehmen Seat 4a veröffentlichte Gratis-App fürs iPhone, die all diese Eigenschaften in einem Produkt vereinen soll. » weiterlesen

Mobile Onlineshops:
CouchCommerce folgt dem Erfolgsmodell von WordPress

CouchCommerce ermöglicht Onlinehändlern in wenigen Schritten die Aktivierung einer mobilen, cloudbasierten Shopoberfläche. Mit aktiver Unterstützung durch PayPal und Plänen für die Schaffung eines Open-Source-Standards will das Startup aus Hannover hoch hinaus.

CouchCommerceAls wir im Sommer 2012 auf das damals gerade kurz vor dem Debüt stehende Hannoveraner Startup CouchCommerce aufmerksam wurden, waren wir schnell von der sympathischen, lockeren und international kompatiblen Ausstrahlung und Präsentation des Unternehmens beeindruckt. Die von Alexander Ringsdorff, Nadine Schmitt und Kai-Thomas Krause gegründete Firma wirkte so gar nicht wie das, was man sonst von hiesigen Anbietern mit B2B-Fokus gewohnt ist. Und auch das Konzept der Niedersachsen überzeugte uns: CouchCommerce bietet kleinen und mittelgroßen E-Commerce-Anbietern eine cloudbasierte Möglichkeit, in wenigen Minuten für Tablets und Smartphones optimierte Shopversionen zu erstellen – in einer Zeit, in der mobile Geräte rasant stationäre PCs ablösen und damit einen Paradigmenwechsel auch für Onlineshopping mit sich bringen, zunehmend eine Notwendigkeit.

Rund ein dreiviertel Jahr nach dem Debüt befindet sich CouchCommerce in einer wichtigen Phase und kurz davor, die Weichen für das ganz große Wachstum zu stellen. Bisher hielt sich das Trio aus Hannover nämlich damit zurück, zu laut für das Produkt zu trommeln. Vorerst hatte es alle Hände voll zu tun, dem Dienst den letzten Feinschliff zu geben, die Anzahl der unterstützten Plattformen zu erhöhen – neben Magento und xt:Commerce lässt sich nun auch für auf Shopware basierende Shops im Handumdrehen ein mobiles Interface generieren, und das sogar vorintegriert für alle Shopware-Anwender – und die unterstützten Zahlungsverfahren zu erweitern. Zehn Personen sind mittlerweile für CouchCommerce tätig, das seine Entwicklung aus den Siegprämien des Venturepreneurs Pitches und des Gründungspreises StartUP-Impuls 2012 sowie einer Kapitalspritze von Qype- und 9flats-Gründer Stephan Uhrenbacher finanziert. Laut CouchCommerce-Mitgründer Alexander Ringsdorff steht das Unternehmen gerade vor dem Abschluss einer größeren Finanzierungsrunde, welche die Expansion für anderthalb bis zwei Jahre sichern soll. » weiterlesen

Interaktive Videobotschaften:
Bei Zoobe drücken sich Nutzer über 3D-Avatare aus

Die iPhone-App des Berliner Startups Zoobe erlaubt es Nutzern, animierte Videobotschaften an Freunde zu versenden, bei denen 3D-Avatare ihre eingesprochenen Worte lippensynchron wiedergeben.

ZoobeWer heutzutage noch mit einer eigenen mobilen Kommunikations-App an den Start geht, wird es nicht gerade leicht haben, sich gegen die große Zahl der bereits etablierten Anbieter im Chat- und Messengerbereich durchzusetzen. Es wäre schon ein ganz individuelles, sich stark vom Wettbewerb abhebendes Konzept erforderlich, um sich ohne millionenschwere Werbekampagnen überhaupt ein Stück der Nutzeraufmerksamkeit sichern zu können. Das Berliner Startup Zoobe glaubt, diese Voraussetzung zu erfüllen. » weiterlesen

Lesebestätigungen bei Facebook, Line und Konsorten:
Wie Chat-Apps Nutzer in unangenehme Situationen zwingen

Mit Ausnahme von WhatsApp und Apples iMessage zwingen sämtliche populären mobilen Chat-Apps ihren Nutzern Lesebestätigungen auf. Sie sorgen für unnötigen Druck und unangenehme Situationen.

LesebestätigungSeit einiger Zeit gehen digitale Kommunikationsdienste dazu über, ihre Mitteilungsfunktionen mit Lesebestätigungen auszustatten. Wie bei der klassischen E-Mail-Empfangsbestätigung können Absender von Nachrichten auf diese Weise darüber informiert werden, dass ihre Mitteilung zur Kenntnis genommen wurde. Doch anders als bei der E-Mail geschieht dies bei einigen gängigen sozialen Netzwerken und Chatmessengern grundsätzlich, auch wenn Nutzer dies nicht möchten. Egal ob Facebook, Kik, Kakao Talk, Path oder Line – stets heißt das Lesen einer Mitteilung, dass der Absender auch darüber Bescheid weiß. Deaktivieren lässt sich dies nicht. » weiterlesen

Mobile First:
Viber ist für Skype wie WhatsApp für Facebook

Skype hat seine Wurzeln im Desktop-Zeitalter. Mit Viber erwächst dem VoIP-Platzhirschen nun ein gefährlicher Konkurrent mit mobiler DNA.

Lange habe ich mich dagegen gewehrt, die VoIP- und Messaging-App Viber auf meinem iPhone zu installieren – trotz mehrmaliger Nachfragen von Freunden, ob ich den über die vom israelisch-amerikanischen Unternehmer Talmon Marco und einem Team von rund 120 Angestellten in Israel, Zypern und Weißrussland entwickelte Anwendung erreichbar sei. Zum einen mangelt es mir in meinem digitalen Alltag wahrlich nicht an mobilen Apps, um mit Kontakten Textnachrichten austauschen und VoIP-Gespräche zu führen (außer WhatsApp kann dies mittlerweile fast jeder Messenger, inklusive Facebook). Zum anderen missfällt mir der von Viber erzwungene Upload und Abgleich des Smartphone-Adressbuchs.

Doch wie schon bei WhatsApp ist es genau diese Praxis, die den kostenfreien, für verschiedene Plattformen angebotenen Dienst innerhalb von zweieinhalb Jahren in die Gruppe der nutzerstärksten mobilen Kommunikationswerkzeuge katapultiert hat. Denn so sehr die Freigabe ihrer lokalen Kontakte manche (wahrscheinlich aber wenige) User auch stört, so komfortabel ist die aus dem von Viber durchgeführten Abgleich der Adressbücher mit den registrierten Mobilfunknummern folgende, sofortige Auflistung sämtlicher Viber-Freunde. Neuen Nutzern wird nach der Registrierung also direkt ein Viber-Adressbuch mit den Freunden angezeigt, die sich über die App per Textnachricht oder Datengespräch erreichen lassen. Ich hatte die Konsequenz einst so formuliert: “Die Welt sozialer Netzwerke ist ungerecht: Anbieter, die sich an die Konventionen halten, werden zu Geisterstädten, während Regelbrecher sich vor Nutzern kaum retten können.” » weiterlesen

“Ins Internet gehen” war gestern:
15 Millionen Deutsche praktizieren “always on”

49 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland sind immer mit dem Internet verbunden. Das wären rund 15 Millionen Menschen. Für sie tritt die Unterscheidung von “online” und “offline” in den Hintergrund.

MobileViele der Startups und Webfirmen, über die wir berichten, und auch eine Reihe der Trends und digitalen Entwicklungen, die bei uns zur Sprache kommen, drehen sich um Nutzungsmuster und Nutzergruppe mit dem Charaktermerkmal “always on” – immer und überall online. Bisher mangelte es allerdings an aussagekräftigen Zahlen dazu, wie groß der Kreis dieses Anwendertypus eigentlich ist. Eine repräsentative Untersuchung von TNS Infratest gibt nun Auskunft darüber (PDF, via).  » weiterlesen

Das Ende der SMS:
Aus der Prognose wird Wirklichkeit

2012 wurden erstmals mehr IP-basierte Nachrichten verschickt als SMS. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die SMS in den entwickelten Märkten innerhalb weniger Jahre komplett verschwindet.

SMSPrognosen über den bevorstehenden Tod der SMS gibt es schon seit Jahren. Doch bisher handelte es sich eben nur um Vorhersagen. Nicht mehr länger. Zahlreiche aktuelle Ereignisse belegen, dass die 160-Zeichen-Nachricht gut 20 Jahre nach ihrem offiziellen Debüt endgültig vor der Ablösung durch IP-basierte Kommunikationsformen steht. In wenigen Jahren dürfte sie zumindest in den Industrienationen vollständig aus der Mobilfunklandschaft verschwunden sein.

Das deutlichstes Indiz für eine derartige Entwicklung liefert eine Untersuchung des britischen Marktforschungsunternehmens Informa. Laut dieser wurden 2012 weltweit erstmals mehr Nachrichten über IP-basierte Chatmessenger verschickt als mittels der klassischen SMS. 19,1 Milliarden “Over-The-Top” Messages (OTT) täglich standen 17,6 Milliarden SMS gegenüber. Für Ende 2013 rechnet Informa mit 41 Milliarden OTT-Nachrichten pro Tag und 19,5 Milliarden versendeten SMS täglich. Das Unternehmen geht demnach zwar noch von einem leichten Anstieg des SMS-Volumens aus, vorrangig getrieben von der zunehmenden Handyverbreitung in Entwicklungsländern, sieht das entscheidende Wachstumspotenzial aber im OTT-Segment, also bei IP-basierten Kurznachrichten. » weiterlesen

Mobile Kleinanzeigen:
Osom verheiratet Instagram und Craigslist

Osom hat einen mobilen Kleinanzeigenmarkt für das iPhone entwickelt, bei dem sich analog zu Instagram alles um Fotos dreht. Inseriert werden sollen nach dem Willen der Gründer vor allem “hübsche Dinge”.

OsomUpdate: Osom ist jetzt offiziell an den Start gegangen.

Über 100 Millionen Menschen publizieren regelmäßig mit Filtern aufgehübschte Fotos. Manche von sich und ihren Freunden, andere von Speisen, Naturereignissen und Architektur, und wieder andere von Gegenständen und Produkten, die ihnen in ihrem Alltag begegnen. Wie wäre es, wenn man dieses Grundkonzept mit einem mobilen Kleinanzeigenportal kombiniert? Diese Frage stellten sich die Schweden Anton Johansson, Björn Fant und Marcus Svensson – und entwickelten mit Osom auch gleich eine Antwort. Als ein “Instagram meets Craigslist” beschreibt Johansson das Produkt des Startups, das sich im vergangenen Herbst auf dem von uns als Medienpartner unterstützten European Pirate Summit in Köln erstmals einer breiteren Öffentlichkeit präsentierte. Ab Mittwochmorgen soll Osom für iPhones zum kostenlosen Download bereit stehen.

Wenn die Macher des jungen Stockholmer Unternehmens den Vergleich zu Instagram und Craigslist bemühen, dann meinen sie damit die Vermählung des auf Einfachheit getrimmten, streambasierten mobilen Fotosharings mit der unkomplizierten Möglichkeit des Verkaufs und Ankaufs von Gegenständen, wie es von dem in den USA enorm populären Craigslist etabliert wurde. » weiterlesen

Nebenbei Sprachen lernen:
Duolingos iPhone-App macht kurze Wartezeiten pädagogisch wertvoll

Der kostenfreie Sprachlerndienst Duolingo hat nicht nur ein cleveres Geschäftsmodell. Er erlaubt es auch, mittels Mini-Aufgaben kurze Wartezeiten zum Lernen von Fremdsprachen zu nutzen. Ein Erfahrungsbericht.

Seitdem Smartphones in unseren Alltag gefunden haben, sind langweilige Wartezeiten passé. Egal in welcher Situation wir einige Minuten totschlagen müssen – ob in der Schlange, in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Arzt, im Restaurant oder an der Ampel – fast schon reflexhaft greift unsere Hand in die (Hosen-)Tasche, um einen schnellen Blick auf das Mobiltelefon zu werfen. Das Spektrum an kurzweiligen Zeitvertreiben ist riesig – von Facebook, Twitter, Instagram & Co über Spiele, Nachrichten oder Videos bis hin zum Lesen und Beantworten von Mails und geschäftlichen Dokumenten oder dem Erledigen von Microjobs ist alles immer nur eine Bildschirmberührung weit entfernt. Viele der Tätigkeiten, denen wir uns in solchen Momentan hingegeben, haben wenig tieferen Sinn und dienen allein dem Zweck, die Wartezeit weniger unerträglich zu gestalten. Doch wer partout nicht in der Lage ist, auch einfach mal einen kurzen Moment die eigenen Gedanken schweifen zu lassen, der kann solche Situationen dazu nutzen, etwas wirklich Sinnvolles anzustellen: eine Fremdsprache zu lernen.

Ende Januar stellten wir Duolingo vor, einen dank eines innovativen Geschäftsmodells komplett kostenlosen Sprachlerndienst des Captcha-Miterfinders und reCAPTCHA-Gründers Luis von Ahn. Für den Bericht hatte ich mir den Service zwar bereits näher angesehen, aber ihn bis dato nicht tatsächlich zum Lernen einer Sprache verwendet. Das ist nichts, was man einfach mal macht, um dann einen Review auf netzwertig.com zu publizieren. Doch da ich schon länger damit liebäugle, noch eine Fremdsprache zu lernen, und meine Wahl schließlich auf Spanisch fiel – weil dies angeblich so einfach zu erlernen sein soll – hatte ich mir fest vorgenommen, Duolingo einem ernstgemeinten Praxistest zu unterziehen. Für mich selbst, nicht um darüber schreiben zu können. » weiterlesen

Kaufinteressenten stehen Schlange:
Ein Exit von WhatsApp an Facebook oder Google ist unwahrscheinlich

Sowohl Facebook als auch Google wird nachgesagt, WhatsApp kaufen zu wollen. Wahrscheinlich ist, dass der Smartphone-Messenger keinem der beiden Webriesen in die Hände fallen wird.

WhatsApp hat Meldungen über Kaufverhandlungen mit Google dementiert. Verwunderlich ist das nicht, betonte der kalifornische Smartphone-Chatdienst in der Vergangenheit doch immer wieder, nicht an Akquisitionen interessiert zu sein. Das allein muss zwar nicht heißen, dass es dazu niemals kommen wird. Das generell vom im Silicon Valley üblichen lautstarken Getöse abweichende, zurückhaltende Verhalten der WhatsApp-Macher sowie sich in der Vergangenheit nicht bewahrheitende Gerüchte einer sich anbahnenden Übernahme durch Facebook legen nahe, dass man derartige Meldungen grundsätzlich nicht überbewerten sollte.

Dass Google ein Auge auf das junge Unternehmen werfen würde, war spätestens seit den Facebook-Avancen im Dezember vorhersagbar. Auch andere Schwergewichte der Internetbranche dürften sich für das erfolgreiche Startup und seine mehreren hundert Millionen Anwender interessieren (offizielle Nutzungszahlen liegen nicht vor). Anders als die typischen Geldverbrenner der Websphäre ist WhatsApp als profitables Unternehmen jedoch deutlich weniger in Eile, unter das Dach eines Netzgiganten zu schlüpfen. » weiterlesen