Thema: mobile web

 

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Onlinepräsenzen gehen verloren:
Die mobile Revolution und das vergessliche Web

Tablets und Smartphones verdrängen den PC, Apps übernehmen die Rolle von Websites. Das Web wird dadurch vergesslich.

404Es gibt keine Zweifel mehr: Die Post-PC-Ära ist Realität, Desktops und Notebooks werden in vielen Haushalten von mobilen Geräten, also Smartphones und Tablets, abgelöst. Die Verkaufszahlen spiegeln dies wider: 2013 war das bislang schlechteste Jahr für die PC-Hersteller, der Markt schrumpfte um zehn Prozent. Gleichzeitig wächst das Mobile-Segment stark. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Verkäufe von Tablets die herkömmlicher PCs übertrumpfen werden. Auf Jahresbasis erwartet IDC dies für 2015, auch wenn sich beide Kategorien bereits im Weihnachtsquartal 2013 ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.

Diese wegweisende Entwicklung hat weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem und alle an diesem partizipierende Parteien. Eine der offensichtlichsten Veränderungen ist die Abkehr vom browserbasierten Web zugunsten der Verwendung nativer Applikationen. Ein Trend, den HTML5 trotz tatkräftiger moralischer Unterstützung durch Advokaten eines offenen Webs nicht aufhalten konnte. Im April ergab eine Analyse, dass Amerikaner sich während der Nutzung mobiler Geräte zu 80 Prozent den Apps widmen und nur zu 20 Prozent dem browserbasierten Internet. Ein anderer Bericht offenbarte, dass 85 Prozent der Konsumenten native Apps mobilen, im Browser aufzurufenden Anwendungen vorziehen. Und weil das Angebot der Nachfrage folgt, können User aus einer stetig wachsenden Zahl an Apps wählen. Allein in Apples App Store und Googles Play Store stehen mittlerweile jeweils mehr als eine Millionen Applikationen zum Download bereit. Die Schattenseite dieses Prozesses: Das browserbasierte Internet – also das, wovon in den vergangenen 20 Jahren die Rede war, wenn vom “Web” gesprochen wurde, lässt bedenkliche Auflösungserscheinungen erahnen. » weiterlesen

Repräsentative Studie:
Besitzer von iPad- und Android-Tablets ticken unterschiedlich

27 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland nennen mittlerweile einen Tablet-PC ihr Eigen, die Hälfte davon ein iPad. Eine Untersuchung von Fittkau & Maaß zeigt, in welchen Punkten sich die Besitzer von Apples Tablet von denen von Android- und Windows-Geräten unterscheiden.

Die rege Kommentardiskussion mit knapp 100 Beiträgen zu meinem Artikel “Warum ich ein dummes iOS einem smarten Android vorziehe” hat gezeigt, dass es bei der Gegenüberstellung der zwei Betriebssysteme schnell zu emotionalen Reaktionen kommt. Hartgesottenen Android-Fans, die iOS bereits kurz vor dem Ende sehen, und Eric Schmidt, werden die Ergebnisse einer internet-repräsentativen Untersuchung der Marktforscher von Fittkau & Maaß vermutlich nicht schmecken. Nach dieser sind Besitzer von iPads nämlich im Vergleich zu Inhabern von Geräten mit Android und Windows gebildeter, mehr auf ihr äußeres Erscheinungsbild bedacht, wohlhabender und aktiver im Netz.

Für seinen aktuellen Mobile-Commerce-Bericht hat das Unternehmen 62.781 Internet-Nutzer aus Deutschland zu ihrem mobilen Einkaufsverhalten befragt. In einem aktuellen Blogbeitrag veröffentlicht es einige der Ergebnisse und fokussiert sich dabei auf die Unterschiede zwischen Besitzern von iPads und anderen Tablets. Folgende Erkenntnisse treten dabei unter anderem zu Tage: » weiterlesen

Mobiler Medienmarkt:
Wachstumspfad und Sackgasse

Die mobile Nutzung des Internets nimmt immer weiter zu. Damit steigen auch die Hoffnungen von Print- & TV-Managern auf neue Erlösquellen. Aber sind diese Hoffnungen berechtigt?

Second Screen

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch “Der digitale Tsunami – Das Innovators Dilemma der traditionellen Medienunternehmen“ von Nicolas Clasen.

Die mobile Nutzung des Internets nimmt stark zu und setzt die etablierten Medienunternehmen unter Druck. Doch um diese Entwicklung zu verstehen, ist es zunächst wichtig, die mobile Nutzung des Internet nach verschiedenen Endgeräten zu unterscheiden: Während Tablets vorwiegend zu Hause genutzt werden, sind Smartphones unterwegs im Einsatz. Die Nutzung von Smartphones zeichnet sich durch einen besonders hohen Engagement-Faktor und eine deutliche Lean-Forward-Nutzung aus. » weiterlesen

Mehrwert statt Selbstzweck:
Der steinige Weg des mobilen Bezahlens

Das flächendeckende Bezahlen mit dem Smartphone im Handel bleibt vorläufig eine Zukunftsvision. Der Grund: Der Mehrwert derartiger Verfahren hält sich in Grenzen. Manchmal scheinen sie allein dem Selbstzweck zu dienen.

Mobiles BezahlenAls ich vor einigen Wochen in den USA war, verzichtete ich aus reiner Bequemlichkeit und zur Vermeidung von ATM-Gebühren auf das ständige Abheben von Bargeld und verwendete stattdessen relativ konsequent Kreditkarten. Aufgrund unzähliger Erlebnisse meines Bekanntenkreises mit Kartenbetrügereien versuchte ich zuvor immer, genug Dollarscheine mit mir zu führen, um die Karte stecken lassen zu können. Übertrieben war diese Sorge sicher nicht, ist der Anteil der Kartenbesitzer, die schon einmal Opfer eines Kartenbetrugs wurden, doch nur in Mexiko größer als in den USA. Bei meinem letzten Trip aber siegte der Wunsch nach Komfort – glücklicherweise ohne dass sich dies rächte. Was mich jedoch mehrfach beeindruckte, war die Geschwindigkeit, mit der sich in den meisten US-Geschäften die Kartenzahlungen durchführen lässt. Einmal kurz den Magnetstreifen durch den Kartenreader gezogen, fertig. Keine PIN-Eingabe, und nur ab einer bestimmten Kaufsumme wurde ich um eine Unterschrift gebeten. Im besten Fall dauerte die Kartenzahlung nicht mehr als zwei bis drei Sekunden, schon hatte ich die Quittung in der Hand. Selbst die Barzahlung kann da nicht mithalten. » weiterlesen

WhatsApp rückt Facebook weiter auf die Pelle:
David gegen Goliath

WhatsApp und Facebook befinden sich auf Kollisionskurs. Es ist das klassische David-gegen-Goliath-Szenario.

Facebook vs WhatsAppFür Anwender in Europa und auf einigen anderen Erdteilen kommt es wahrlich nicht überraschend, zu hören, welche Reichweite WhatsApp mittlerweile aufgebaut hat. Die US-Amerikaner hingegen haben den Aufstieg des pressescheuen Dienstes bisher primär von der Seitenlinie beobachtet – trotz der kalifornischen Herkunft – und sind jetzt ganz überrascht, dass selbst Social-Network-Gigant Facebook in der Gunst bestimmter Nutzergruppen hinter die Chat-App zurückfällt.

“Plötzlich sieht WhatsApp nach einer riesigen Bedrohung für Facebook aus”, so titelte Business Insider gestern, und verweist auf eine Reihe von aktuellen, sich als Indiz für diese These eignenden Meldungen. Aus diesen erfahren wir unter anderem, dass die Anwendung des Startups aus Mountain View in Südafrika das dominierende soziale Netzwerk ist und dass auch Israelis völlig auf den Dienst abfahren. » weiterlesen

Digitales Nomadentum im Selbsttest:
Zehn Tage auf Reise ohne einen festen Arbeitsplatz

Kann man Reisen und Arbeiten kombinieren? Bei uns im Selbsttest zeigte sich, dass der Gewinn an Ideen und Erkenntnissen hoch ist, schlechte Erfahrungen sich aber nicht vermeiden lassen.

Büro ist, wo der Laptop ist.

Büro ist, wo der Laptop ist.

Ende August brach ich zu einer zehntätigen Reise quer durch Norddeutschland auf. Urlaub war es allerdings bis auf die Wochenenden nicht – ich wollte unterwegs ganz normal meinem Tagesgeschäft nachgehen. Alles in allem eine gute Erfahrung mit unerwarteten Ergebnissen, bei der mir jedoch auffiel, dass es auf Kleinigkeiten eben doch ankommt.
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Smartphone-Clips:
Instagram, das “Instagram für Video”

Seit drei Wochen kämpfen Vine und Instagram um die Dominanz im Markt für mit Smartphones aufgenommenen Mini-Videos. Vine zieht in diesem Duell vorläufig den Kürzeren.

Vine & InstagramAm 20. Juni kam es zu einem hochspannenden Ereignis: Instagram lancierte eine Videofunktion für seine Foto-App. Facebook reagierte so auf Twitters zu Jahresbeginn veröffentlichte, sehr ähnlich konzipierte Micro-Video-App Vine.

Interessant ist der vor drei Wochen ausgebrochene Kampf der zwei kalifornischen Unternehmen um die Marktführerschaft im Trendsegment kurzer mobiler Smartphone-Videos aus zwei Gründen: » weiterlesen

Veranstaltungen entdecken:
Vamos will jetzt Geld verdienen

Das Berliner Startup Vamos will mit seiner auf Facebook basierenden Entdeckungsplattform für Veranstaltungen endlich Geld verdienen. Begrenzte Ressourcen zwangen das Unternehmen jüngst dazu, seine Android-App einzustellen.

Jedes Mal, wenn ich Freunden oder Bekannten die aus Berlin stammende mobile Event-App Vamos zeige, reagieren sie interessiert bis begeistert. Wenig verwunderlich: Mittlerweile verfügt so gut wie jede auch nur halbwegs ernstzunehmende Veranstaltung über eine entsprechende Seite bei Facebook. Eine Applikation, die diese Events einfach und filterbar durchsuchbar macht, löst hier ein eindeutiges Problem und bedarf keiner sonderlichen Erklärungsarbeit.

Dennoch legt Vamos bei den Userzahlen nicht so stark zu, wie man sich dies angesichts des glasklaren Produktnutzens und der grundsätzlichen Empfänglichkeit von Ausgehfreudigen ausmalen könnte. Das wird daran deutlich, dass Vamos Mitgründer Luis-Daniel Alegría bisher keine Meilensteine in Bezug auf die Nutzerzahlen verkünden möchte. In Startup-Kreisen ist dies ein grundsätzlicher Indikator dafür, dass das jeweils angestrebte Niveau noch nicht erreicht wurde. Ich sprach am Freitag auf einem von Vamos mitorganisierten Startup-Meetup mit Alegría. » weiterlesen

1 bis 100 Euro:
paymy vereinfacht Überweisungen

Das Berliner Startup paymy hat einen Dienst entwickelt, der Geldüberweisungen von Beträgen zwischen 1 und 100 Euro deutlich vereinfacht. Derzeit funktioniert dies für iOS-Geräte und setzt ein Facebook-Konto voraus.

Jeder befindet sich irgendwann in einer Situation, in der man Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern kleine Geldsummen überweisen möchte. Sei es, um den eigenen Anteil an der Restaurantrechnung zu begleichen, sich an einem Geschenk zu beteiligen oder Schulden aus einer verlorenen Wette zu bezahlen. Da es sich um vergleichsweise kleine Beträge handelt, lohnt es sich in solchen Situationen aber nicht, mehr Zeit als notwendig für den Prozess aufzuwenden. Auch erfordern die Sicherheitsroutinen der Banken häufig den Einsatz von Informationen oder Tools, die man gerade nicht zur Hand hat. Mobile Kreditkartenreader oder PayPal sind zwar einfach in der Handhabung, beinhalten aber meist Transaktiongebühren. Viel Spielraum für eine bessere Lösung, dachten sich Ralph Razisberger, Björn Bähre und Michael von Röder, als sie im vergangenen Jahr paymy gründeten. » weiterlesen

Stuffle, Shpock, Osom:
Langsames Heranpirschen der mobilen Kleinanzeigenmärkte

Startups wie Stuffle, Shpock und Osom wollen den Flohmarkt auf das Smartphone bringen. Ihr Aufstieg erfolgt sachte, aber zielstrebig, und wird den etablierten Akteuren der Branche nicht entgehen.

Das Segment mobiler Kleinanzeigenmärkte sollten man in diesem Jahr genauer im Auge behalten. Mit über 30 Millionen Smartphone-Besitzern in Deutschland, gut die Hälfte davon “always on”, existiert ein fruchtbarer Boden für junge Startups, die Nutzern den unkomplizierten, gebührenfreien An- und Verkauf von Kleidung, Einrichtungsgegenständen und Trödel ermöglichen und quasi den Flohmarkt ins Internet bringen. Mit dem deutschen Anbieter Stuffle, dem österreichischen Konkurrenten Shpock und dem schwedischen Angreifer Osom buhlen gleich drei Dienste aus unseren Breitengraden und mit ähnlichem Ansatz um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Ihre Zahlen entwickeln sich nicht schlecht. » weiterlesen