Thema: mobile web

 

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Mesh-Netzwerke:
FireChat macht Hoffnung auf ein “neues” Internet

Die neue iPhone-App FireChat führt eine Funktion vor, die unter iOS-Apps den kettenartigen Datenaustausch von Endgerät zu Endgerät gestattet. Von intensiver Netzzensur Gebrauch machende und überwachende Staaten könnten bald Grund zum Zittern haben.

FireChatEine spannende Chat-App für das iPhone namens FireChat macht gerade die Runde im Netz. Interessant ist das Projekt des kalifornischen Startups Open Garden nicht aufgrund der momentan spärlichen Funktionalität, sondern im Hinblick auf die zum Einsatz kommende Technologie. Die kostenfreie Anwendung macht sich ein neues, mit iOS 7 eingeführtes Merkmal namens Multipeer Connectivity Framework zunutze, das die direkte Kommunikation zwischen Endgeräten ohne vorhandene Internetverbindung oder zentrale Server ermöglicht.

Das Ergebnis sind sogenannte Mesh-Netzwerke, die Interaktion und Datenaustausch zwischen Individuen erlauben, selbst wenn keine aktive Verbindung zu einem Netzknotenpunkt existiert. Es genügt, den WLAN- und Bluetooth-Sensor einzuschalten, um Smartphone oder Tablet mit einem in der Nähe befindlichen Gerät in Kontakt zu bringen. Im Idealfall, wenn genug Endgeräte innerhalb einer Mesh-Kette aktiv sind, können Informationen so über enorme Distanzen ausgetauscht werden, ohne dabei nur ein Kilobyte durch die Leitungen der Internetzugangsprovider geschickt zu haben. » weiterlesen

Wegweisendes Experiment:
Hier kommt Kutsuplus, der smarte On-Demand-Bus

Die Verkehrsbetriebe in Helsinki haben einen Busdienst gestartet, der das herkömmliche Fahrplansystem hinter sich lässt und stattdessen wie ein persönlicher On-Demand-Transportservice à la Uber funktioniert. Das Pilotprojekt gibt einen Vorgeschmack auf die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs im mobilen Zeitalter.

Kutsuplus Wenn der Erfolg von On-Demand-Transportdiensten wie Uber oder MyTaxi etwas zeigt, dann, dass Menschen ein großes Interesse an bequemer, smarter Mobilität haben. Doch dummerweise sind Limousinendienste und (intelligente) Taxiangebote als dauerhaftes Fortbewegungsmittel für die breite Masse zu teuer (auch wenn Wundercar das ändern möchte). Zudem ist es schlicht ineffizient und aus Nachhaltigkeitsgesichtspunkten fragwürdig, wenn eine Vielzahl von Personen zum selben Zeitpunkt die gleichen Strecken befährt, das jedoch in unterschiedlichen, jeweils Abgase verursachenden und die Straßen verstopfenden Fahrzeugen.

Es stellt sich daher die Frage, ob sich die Stärken internetgetriebener On-Demand-Beförderungsdienste mit den Vorzügen des öffentlichen Personennahverkehrs kombinieren lassen. Denn Busse und Bahnen lösen das soeben beschriebene Effizienzproblem bekanntlich mit Erfolg seit über einem Jahrhundert, zwingen Fahrgäste jedoch zu Kompromissen bei Komfort und Flexibilität. Zumindest in Helsinki lautet die Antwort: Ja! Dort ist ein Hybrid aus Uber und Linienbus seit dem vergangenen Jahr Realität. » weiterlesen

Familonet:
Foursquare für die Familie

Wenn Eltern ihre Kinder aus übertriebener Sorge mit Anrufen oder SMS nerven, dann ist das kein idealer Zustand. Das aus Hamburg stammende Startup Familonet glaubt, einen besseren Ansatz gefunden zu haben, um einen virtuellen Kontakt zwischen Familienangehörigen zu ermöglichen.

FamilonetDer Markt der sozialen Netzwerke ist heute weitgehend unter den internationalen Webgiganten aufgeteilt. Nur in der Nische sowie für ganz spezielle Nutzungsszenarien erscheint es noch lohnenswert, neue Startups in diesem Segment anzusiedeln (was natürlich nicht heißt, dass es nie wieder einen Newcomer geben wird, der die Etablierten unter Druck setzt – siehe WhatsApp). Das aus Hamburg stammende Startup Familonet hat genau diesen Weg gewählt und ein mobiles Netzwerk für Familienmitglieder entwickelt.

Die Gründer Hauke Windmüller, Michael Asshauer und David Nellessen verzichten bei ihrem seit September für iPhone und Android angebotenen Service aber darauf, sämtliche der von Facebook und Konsorten bekannten Funktionen anzubieten und für die Kommunikation im kleinen persönlichen Kreis zu optimieren. Stattdessen fokussiert sich Familonet auf einen ganz klaren Einsatzzweck: Die App soll es Angehörigen (und nur denen) einfach machen, einander den aktuellen Standort mitzuteilen. » weiterlesen

Rettung per mobiler App und Geoblocking:
Was mich eine verlorene Kreditkarte über Innovation in der Bankwirtschaft lehrte

Eine EC- oder Kreditkarte zu verlieren, ist oft mit erheblichem Ärger verbunden. Doch schon minimale Innovation eines Finanzinstituts kann es Bankkunden in einer solchen Situation deutlich einfacher machen.

Kreditkarte verlorenVor einigen Wochen stand ich an der Bar eines Clubs in San Francisco und wollte gerade Getränke bestellen. Doch beim Griff in mein Portemonnaie stellte ich bestürzt fest: Meine Kreditkarte war weg! Wer schon einmal Wertgegenstände verloren hat, kann sich wahrscheinlich gut in meine damalige Gefühlslage hineinversetzen. Auf den ersten Schock folgte ein ruckartiges, mehrfach wiederholtes Abtasten aller Taschen und ein doppeltes und dreifaches Durchsuchen des Portemonnaies. Fehlanzeige. Mir wurde klar, dass ich die Karte entweder bei der vorherigen Bestellung an der Bar vergessen oder danach beim Herumlaufen verloren haben muss. Ein Nachfragen beim Personal sowie ein Absuchen des Bodens blieben ohne Erfolg. Je näher die Erkenntnis rückte, dass die Karte tatsächlich verloren war, desto schlechter wurde meine Laune. Doch dann, plötzlich, erhellte sich meine Stimmung wieder. » weiterlesen

Nach drei Wochen im täglichen Einsatz:
Facebooks seelenlose Paper-App

Auf den ersten Blick wirkt Facebooks neue mobile App Paper wie ein Siegertyp. Doch bei längerer Nutzung zeigt sich: Der Anwendung fehlt eine Persönlichkeit.

PaperAls Facebook Anfang Februar seine mit Spannung erwartete mobile iPhone-App Paper für Nutzer mit einem US-App-Store-Konto freischaltete, unterzog ich die Anwendung sofort einem ersten Test. Und weil der erste Eindruck positiv war, entschloss ich mich, für einige Zeit ganz auf den Einsatz von Facebooks bisheriger App zu verzichten und stattdessen Paper zu verwenden. Damit mir die Gewohnheit keinen Strich durch die Rechnung machen würde, platzierte ich Papers App-Icon an der Stelle auf meinem Smartphone, an der zuvor Facebook zu finden war. Heute, genau drei Wochen, nachdem ich Paper zu meinem primären Tool für den Zugriff auf meinen Facebook-Newsfeed auserkor, möchte ich ein Fazit ziehen. Es fällt weniger lobend aus, als ich dies zum Debüt der App vermutet hätte. » weiterlesen

TV-App dailyme:
Das Startup, das von Funklöchern profitiert

Fünf Millionen Nutzer im DACH-Raum hat der Berliner TV-Dienst dailyme, 500.000 nutzen ihn regelmäßig. Das Geheimnis des 2008 gegründeten Startups: Es macht nur eine Sache, die aber gut und zuverlässig. Und es profitert von schlechten mobilen Datenverbindungen.

DailymeÜber manche Startups und Apps spricht und schreibt jeder, trotzdem nutzen sie wenige. Andere sind in der Presse eher selten vertreten, entwickeln sich aber prächtig. Der 2008 in Berlin gegründete Dienst dailyme fällt zweifellos in die letztgenannte Kategorie. Unbeirrt vom Rampenlicht und Glamour vieler benachbarter Internetfirmen feilt das Startup zielstrebig an seiner mobilen, kostenfreien TV-App für iPhone, Android und Windows Phone. Und damit fährt es ziemlich gut. » weiterlesen

Ein erster Blick auf Facebooks neue App:
Paper ist keine Nachrichten-App, sondern Facebook für die mobile Generation

Facebook hat in den USA seine neue iPhone-App Paper veröffentlicht. Sie befördert nicht nur Nachrichteninhalte ins Rampenlicht, sondern liefert alle wichtigen Funktionen des sozialen Netzwerks – ernsthaft optimiert für das mobile Zeitalter.

Pünktlich zum zehnten Geburtstag und gemäß Ankündigung aus der vergangenen Woche hat Facebook am Montagabend seine iOS-Applikation Paper veröffentlicht. Vorerst steht diese allerdings nur für Nutzer mit einem US-amerikanischen App Store-Konto zum Download bereit.

Ich möchte mit einer Klarstellung beginnen, was Paper nicht ist, nämlich eine reine Nachrichten-App beziehungsweise ein Newsreader. Stattdessen handelt es sich bei Paper um eine alternative mobile Benutzeroberfläche für das soziale Netzwerk, abzüglich einiger einst für die Browser-Version von facebook.com konzipierter Elemente, die nicht hinterfragt ihren Weg in die herkömmliche mobile App fanden. Funktionen, die auf den relativ kleinen Smartphone-Bildschirmen eher Ballast darstellen. » weiterlesen

Publishing auf dem iPhone und iPad:
Jimdo erlaubt das Bloggen von unterwegs, will aber nicht Tumblr bedrängen

Jimdo ergänzt seine iOS-App um eine Funktion zum Bloggen von unterwegs. Das profitable Unternehmen aus Hamburg betont jedoch, damit nicht Minibloggingdiensten wie Tumblr in die Quere kommen zu wollen.

JimdoApps verdrängen Websites, zumindest was die Nutzung von mobilen Geräten aus angeht. Auch soziale Netzwerke und neuartige, magazinartige Publishingplattformen wie Medium veranlassen User dazu, private Onlinepräsenzen unter eigener Domain links zu lassen. Doch beunruhigen können diese oft in den Netzmedien skizzierten Trends Matthias Henze, einen der drei Macher des Hamburger Homepagebaukastens Jimdo, gar nicht. Genau genommen sieht er die Entwicklung eher positiv: Social Networks und andere Onlineplattformen steigern seiner Ansicht nach sogar den Bedarf an einem zentralen Identifkationsplatz im Netz, den User selbst kontrollieren. Und die Appifizierung des mobilen Webs hätten er seine Teamkollegen zwar auf dem Schirm, sehen aber keinen unmittelbaren Handlungsbedarf. Der Großteil der Betreiber von Jimdo Pages – Privatpersonen sowie kleine und mittelgroße Unternehmen – würden wenig von einer nativen App profitieren, ist Henze überzeugt.

Worauf Jimdo natürlich reagiert, ist die Verlagerung der Webnutzung von stationären Rechnern hin zu mobilen Geräten. Optimiert sind Jimdo-Sites für diese schon länger. Seit August können Präsenzen nicht nur direkt vom iPhone sondern auch mit dem iPad administriert und aktualisiert werden. 250.000 Mal wurde die Anwendung seitdem heruntergeladen. Heute erweitert Jimdo die iOS-App um eine essentielle Funktion, nämlich ein Blogwerkzeug. » weiterlesen

iOS-App “Express”:
Tape.tv läutet nach dem Kauf von Amen das mobile Zeitalter ein

Das Team des im Sommer übernommenen Startups Amen hat bei Tape.tv die Aufgabe erhalten, den Berliner Musikvideo-Dienst ins mobile Zeitalter zu befördern. Das erste Resultat dieser Arbeit ist eine iOS-App namens Tape.tv Express.

Tape.tv ExpressVor rund einem halben Jahr übernahm der Berliner Musikvideo-Anbieter Tape.tv, eine Art “MTV fürs Netz”, die in der Szene viel diskutierte Meinungsplattform Amen. Während Amen sich nicht durchsetzen konnte, sollen dessen Chef Felix Petersen sowie einige seiner Kollegen Tape.tv nun dabei helfen, den Videodienst in die mobile Ära zu befördern. Den Hauptstädtern fehlten bislang ernstzunehmende Apps (mit Ausnahme einer auf einige Geräte begrenzten Android-Anwendung). Tape.tv und Amen würden sich ideal ergänzen, so Petersen einst im Interview mit der WirtschaftsWoche: Tape.tv kenne sich mit Content aus, Amen habe das Web-Produktdenken.

Jetzt zeigen die Berliner die ersten Früchte der gemeinsamen Arbeit: Tape.tv Express nennt sich die neue, vorläufig nur für iOS 7-Geräte angebotene App, die den Musikvideo-Service in eine an mobile Nutzungsmuster angepasste Version verwandelt. Erstmals bietet Tape.tv damit eine native App für iPhone und iPad an. » weiterlesen

Mobiler Einkaufsbegleiter:
Stocard will mehr, als nur Kundenkarten zu ersetzen

Die App des Ludwigshafener Startups Stocard wurde mittlerweile mehr als zwei Millionen Mal heruntergeladen. Die Gründer wollen den Dienst zu einem mobilen Einkaufsbegleiter ausbauen.

StocardSeit dem Sommer 2011 arbeiten die Macher des Ludwigshafener Startups Stocard an einem großen Ziel: Die Milliarden im Umlauf befindlichen Kundenkarten auf diesem Planeten aufs Smartphone zu bringen. Und bislang läuft es für die drei Gründer David Handlos, Björn Goß und Florian Barth sowie ihr Team auch ziemlich gut: Das Unternehmen, das von dem Trio noch während des Studiums gegründet wurde, hat gerade die Marke von zwei Millionen Nutzern durchbrochen. Diese haben ihre Geldbörsen um mehr als zehn Millionen Plastikkarten erleichtert. Mehrere zehntausend Menschen laden sich pro Woche die App herunter. Wieviele User Stocard aktiv verwenden, verrät das Startup nicht.

Stocards für iPhone und Android angebotene App steht bislang in zehn Ländern zur Verfügung (Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritanien, Irland, Italien, Spanien, Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar) – und ist laut Aussage von Marketingchef Timo Koch Marktführer in sämtlichen dieser Regionen, was die Zahl der Downloads angeht. Nach Ansicht von Koch kein Wunder, da keiner der Wettbewerber mit der Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit von Stocard konkurrieren könne. Im deutschsprachigen Raum bieten unter anderem bonusmagnet und mobile-pocket ähnliche Dienste an. » weiterlesen