Thema: mobile web

 

Alle 155 Artikel zum Thema mobile web auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Interaktive Videobotschaften:
Bei Zoobe drücken sich Nutzer über 3D-Avatare aus

Die iPhone-App des Berliner Startups Zoobe erlaubt es Nutzern, animierte Videobotschaften an Freunde zu versenden, bei denen 3D-Avatare ihre eingesprochenen Worte lippensynchron wiedergeben.

ZoobeWer heutzutage noch mit einer eigenen mobilen Kommunikations-App an den Start geht, wird es nicht gerade leicht haben, sich gegen die große Zahl der bereits etablierten Anbieter im Chat- und Messengerbereich durchzusetzen. Es wäre schon ein ganz individuelles, sich stark vom Wettbewerb abhebendes Konzept erforderlich, um sich ohne millionenschwere Werbekampagnen überhaupt ein Stück der Nutzeraufmerksamkeit sichern zu können. Das Berliner Startup Zoobe glaubt, diese Voraussetzung zu erfüllen. » weiterlesen

Lesebestätigungen bei Facebook, Line und Konsorten:
Wie Chat-Apps Nutzer in unangenehme Situationen zwingen

Mit Ausnahme von WhatsApp und Apples iMessage zwingen sämtliche populären mobilen Chat-Apps ihren Nutzern Lesebestätigungen auf. Sie sorgen für unnötigen Druck und unangenehme Situationen.

LesebestätigungSeit einiger Zeit gehen digitale Kommunikationsdienste dazu über, ihre Mitteilungsfunktionen mit Lesebestätigungen auszustatten. Wie bei der klassischen E-Mail-Empfangsbestätigung können Absender von Nachrichten auf diese Weise darüber informiert werden, dass ihre Mitteilung zur Kenntnis genommen wurde. Doch anders als bei der E-Mail geschieht dies bei einigen gängigen sozialen Netzwerken und Chatmessengern grundsätzlich, auch wenn Nutzer dies nicht möchten. Egal ob Facebook, Kik, Kakao Talk, Path oder Line – stets heißt das Lesen einer Mitteilung, dass der Absender auch darüber Bescheid weiß. Deaktivieren lässt sich dies nicht. » weiterlesen

Mobile First:
Viber ist für Skype wie WhatsApp für Facebook

Skype hat seine Wurzeln im Desktop-Zeitalter. Mit Viber erwächst dem VoIP-Platzhirschen nun ein gefährlicher Konkurrent mit mobiler DNA.

Lange habe ich mich dagegen gewehrt, die VoIP- und Messaging-App Viber auf meinem iPhone zu installieren – trotz mehrmaliger Nachfragen von Freunden, ob ich den über die vom israelisch-amerikanischen Unternehmer Talmon Marco und einem Team von rund 120 Angestellten in Israel, Zypern und Weißrussland entwickelte Anwendung erreichbar sei. Zum einen mangelt es mir in meinem digitalen Alltag wahrlich nicht an mobilen Apps, um mit Kontakten Textnachrichten austauschen und VoIP-Gespräche zu führen (außer WhatsApp kann dies mittlerweile fast jeder Messenger, inklusive Facebook). Zum anderen missfällt mir der von Viber erzwungene Upload und Abgleich des Smartphone-Adressbuchs.

Doch wie schon bei WhatsApp ist es genau diese Praxis, die den kostenfreien, für verschiedene Plattformen angebotenen Dienst innerhalb von zweieinhalb Jahren in die Gruppe der nutzerstärksten mobilen Kommunikationswerkzeuge katapultiert hat. Denn so sehr die Freigabe ihrer lokalen Kontakte manche (wahrscheinlich aber wenige) User auch stört, so komfortabel ist die aus dem von Viber durchgeführten Abgleich der Adressbücher mit den registrierten Mobilfunknummern folgende, sofortige Auflistung sämtlicher Viber-Freunde. Neuen Nutzern wird nach der Registrierung also direkt ein Viber-Adressbuch mit den Freunden angezeigt, die sich über die App per Textnachricht oder Datengespräch erreichen lassen. Ich hatte die Konsequenz einst so formuliert: “Die Welt sozialer Netzwerke ist ungerecht: Anbieter, die sich an die Konventionen halten, werden zu Geisterstädten, während Regelbrecher sich vor Nutzern kaum retten können.” » weiterlesen

“Ins Internet gehen” war gestern:
15 Millionen Deutsche praktizieren “always on”

49 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland sind immer mit dem Internet verbunden. Das wären rund 15 Millionen Menschen. Für sie tritt die Unterscheidung von “online” und “offline” in den Hintergrund.

MobileViele der Startups und Webfirmen, über die wir berichten, und auch eine Reihe der Trends und digitalen Entwicklungen, die bei uns zur Sprache kommen, drehen sich um Nutzungsmuster und Nutzergruppe mit dem Charaktermerkmal “always on” – immer und überall online. Bisher mangelte es allerdings an aussagekräftigen Zahlen dazu, wie groß der Kreis dieses Anwendertypus eigentlich ist. Eine repräsentative Untersuchung von TNS Infratest gibt nun Auskunft darüber (PDF, via).  » weiterlesen

Das Ende der SMS:
Aus der Prognose wird Wirklichkeit

2012 wurden erstmals mehr IP-basierte Nachrichten verschickt als SMS. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die SMS in den entwickelten Märkten innerhalb weniger Jahre komplett verschwindet.

SMSPrognosen über den bevorstehenden Tod der SMS gibt es schon seit Jahren. Doch bisher handelte es sich eben nur um Vorhersagen. Nicht mehr länger. Zahlreiche aktuelle Ereignisse belegen, dass die 160-Zeichen-Nachricht gut 20 Jahre nach ihrem offiziellen Debüt endgültig vor der Ablösung durch IP-basierte Kommunikationsformen steht. In wenigen Jahren dürfte sie zumindest in den Industrienationen vollständig aus der Mobilfunklandschaft verschwunden sein.

Das deutlichstes Indiz für eine derartige Entwicklung liefert eine Untersuchung des britischen Marktforschungsunternehmens Informa. Laut dieser wurden 2012 weltweit erstmals mehr Nachrichten über IP-basierte Chatmessenger verschickt als mittels der klassischen SMS. 19,1 Milliarden “Over-The-Top” Messages (OTT) täglich standen 17,6 Milliarden SMS gegenüber. Für Ende 2013 rechnet Informa mit 41 Milliarden OTT-Nachrichten pro Tag und 19,5 Milliarden versendeten SMS täglich. Das Unternehmen geht demnach zwar noch von einem leichten Anstieg des SMS-Volumens aus, vorrangig getrieben von der zunehmenden Handyverbreitung in Entwicklungsländern, sieht das entscheidende Wachstumspotenzial aber im OTT-Segment, also bei IP-basierten Kurznachrichten. » weiterlesen

Mobile Kleinanzeigen:
Osom verheiratet Instagram und Craigslist

Osom hat einen mobilen Kleinanzeigenmarkt für das iPhone entwickelt, bei dem sich analog zu Instagram alles um Fotos dreht. Inseriert werden sollen nach dem Willen der Gründer vor allem “hübsche Dinge”.

OsomUpdate: Osom ist jetzt offiziell an den Start gegangen.

Über 100 Millionen Menschen publizieren regelmäßig mit Filtern aufgehübschte Fotos. Manche von sich und ihren Freunden, andere von Speisen, Naturereignissen und Architektur, und wieder andere von Gegenständen und Produkten, die ihnen in ihrem Alltag begegnen. Wie wäre es, wenn man dieses Grundkonzept mit einem mobilen Kleinanzeigenportal kombiniert? Diese Frage stellten sich die Schweden Anton Johansson, Björn Fant und Marcus Svensson – und entwickelten mit Osom auch gleich eine Antwort. Als ein “Instagram meets Craigslist” beschreibt Johansson das Produkt des Startups, das sich im vergangenen Herbst auf dem von uns als Medienpartner unterstützten European Pirate Summit in Köln erstmals einer breiteren Öffentlichkeit präsentierte. Ab Mittwochmorgen soll Osom für iPhones zum kostenlosen Download bereit stehen.

Wenn die Macher des jungen Stockholmer Unternehmens den Vergleich zu Instagram und Craigslist bemühen, dann meinen sie damit die Vermählung des auf Einfachheit getrimmten, streambasierten mobilen Fotosharings mit der unkomplizierten Möglichkeit des Verkaufs und Ankaufs von Gegenständen, wie es von dem in den USA enorm populären Craigslist etabliert wurde. » weiterlesen

Nebenbei Sprachen lernen:
Duolingos iPhone-App macht kurze Wartezeiten pädagogisch wertvoll

Der kostenfreie Sprachlerndienst Duolingo hat nicht nur ein cleveres Geschäftsmodell. Er erlaubt es auch, mittels Mini-Aufgaben kurze Wartezeiten zum Lernen von Fremdsprachen zu nutzen. Ein Erfahrungsbericht.

Seitdem Smartphones in unseren Alltag gefunden haben, sind langweilige Wartezeiten passé. Egal in welcher Situation wir einige Minuten totschlagen müssen – ob in der Schlange, in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Arzt, im Restaurant oder an der Ampel – fast schon reflexhaft greift unsere Hand in die (Hosen-)Tasche, um einen schnellen Blick auf das Mobiltelefon zu werfen. Das Spektrum an kurzweiligen Zeitvertreiben ist riesig – von Facebook, Twitter, Instagram & Co über Spiele, Nachrichten oder Videos bis hin zum Lesen und Beantworten von Mails und geschäftlichen Dokumenten oder dem Erledigen von Microjobs ist alles immer nur eine Bildschirmberührung weit entfernt. Viele der Tätigkeiten, denen wir uns in solchen Momentan hingegeben, haben wenig tieferen Sinn und dienen allein dem Zweck, die Wartezeit weniger unerträglich zu gestalten. Doch wer partout nicht in der Lage ist, auch einfach mal einen kurzen Moment die eigenen Gedanken schweifen zu lassen, der kann solche Situationen dazu nutzen, etwas wirklich Sinnvolles anzustellen: eine Fremdsprache zu lernen.

Ende Januar stellten wir Duolingo vor, einen dank eines innovativen Geschäftsmodells komplett kostenlosen Sprachlerndienst des Captcha-Miterfinders und reCAPTCHA-Gründers Luis von Ahn. Für den Bericht hatte ich mir den Service zwar bereits näher angesehen, aber ihn bis dato nicht tatsächlich zum Lernen einer Sprache verwendet. Das ist nichts, was man einfach mal macht, um dann einen Review auf netzwertig.com zu publizieren. Doch da ich schon länger damit liebäugle, noch eine Fremdsprache zu lernen, und meine Wahl schließlich auf Spanisch fiel – weil dies angeblich so einfach zu erlernen sein soll – hatte ich mir fest vorgenommen, Duolingo einem ernstgemeinten Praxistest zu unterziehen. Für mich selbst, nicht um darüber schreiben zu können. » weiterlesen

Kaufinteressenten stehen Schlange:
Ein Exit von WhatsApp an Facebook oder Google ist unwahrscheinlich

Sowohl Facebook als auch Google wird nachgesagt, WhatsApp kaufen zu wollen. Wahrscheinlich ist, dass der Smartphone-Messenger keinem der beiden Webriesen in die Hände fallen wird.

WhatsApp hat Meldungen über Kaufverhandlungen mit Google dementiert. Verwunderlich ist das nicht, betonte der kalifornische Smartphone-Chatdienst in der Vergangenheit doch immer wieder, nicht an Akquisitionen interessiert zu sein. Das allein muss zwar nicht heißen, dass es dazu niemals kommen wird. Das generell vom im Silicon Valley üblichen lautstarken Getöse abweichende, zurückhaltende Verhalten der WhatsApp-Macher sowie sich in der Vergangenheit nicht bewahrheitende Gerüchte einer sich anbahnenden Übernahme durch Facebook legen nahe, dass man derartige Meldungen grundsätzlich nicht überbewerten sollte.

Dass Google ein Auge auf das junge Unternehmen werfen würde, war spätestens seit den Facebook-Avancen im Dezember vorhersagbar. Auch andere Schwergewichte der Internetbranche dürften sich für das erfolgreiche Startup und seine mehreren hundert Millionen Anwender interessieren (offizielle Nutzungszahlen liegen nicht vor). Anders als die typischen Geldverbrenner der Websphäre ist WhatsApp als profitables Unternehmen jedoch deutlich weniger in Eile, unter das Dach eines Netzgiganten zu schlüpfen. » weiterlesen

“Home” für Android:
Facebook umwirbt Intensivnutzer und Jugendliche

Mit “Home” liefert Facebook einen Android-Launcher für alle, die keine Sekunde der Interaktion und Kommunikation mit ihren Freunden verpassen möchten. Es geht auch darum, die Jugend wieder zu begeistern.

Facebook HomeGelegenheitsnutzer und kategorische Verweigerer verstehen es nicht, aber Millionen Facebook-Mitglieder schauen vielfach täglich, was sich in ihrem Kontaktnetzwerk ereignet. Manche sind regelrecht süchtig. Von den knapp 1,1 Milliarden aktiven Mitgliedern besuchen nach Zahlen vom Januar 620 Millionen das Social Network mindestens einmal pro Tag. 157 Millionen nutzen dafür ausschließlich mobile Geräte. In erster Linie für diesen Anwedertypus hat das kalifornische Unternehmen mit “Home” eine neue Benutzerfläche für Android-Smartphones entwickelt, welche die Kernfunktionen des Netzwerks aus der klassischen Facebook-App befreit und auf den Starbildschirm des Mobiltelefons befördert.

Bei Home handelt es sich um einen Ersatz für den Standard-Launcher von Android, der ab dem 12. April als App in der US-Version des Google Play Store für eine Reihe unterstützter Smartphones erhältlich sein wird. Das weltweite Release findet kurz danach statt. Eine Tablet-Version soll in einigen Monaten folgen. Über Partnerschaften mit Herstellern ist der Verkauf von Smartphones mit vorinstallierter Home-Oberfläche vorgesehen. Den Anfang macht das Mittelklassegerät HTC First. » weiterlesen

Mobile Social Networks à la WhatsApp:
Populär und vor allem profitabel

Smartphone-Messenger wie WhatsApp und Line sind die sozialen Netzwerke des mobilen Zeitalters. Im Gegensatz zu ihren Vorgängern des stationären Internets erreichen sie schon im frühen Stadium die Profitabilität.

KakaoTalkMittlerweile dürfte es bei jedem angekommen sein: Chat-Applikationen für Smartphones sind die Fortführung traditioneller, desktopbasierter sozialer Netzwerke. Als Facebook diesen Trend erkannte, fackelte es nicht lange und schickte mit dem Messenger eine eigene App ins Rennen, die auf sämtlichen Schnickschnack verzichtete und die Nachrichtenfunktionalität in den Mittelpunkt stellte. Charakteristisch für diesen boomenden Markt ist die fehlende Dominanz durch einen einzigen Anbieter, wie sie im stationären Web in Form von Facebook zu beobachten ist. Stattdessen buhlen eine ganze Reihe sich grundsätzlich sehr ähnlicher, erfolgreicher Applikationen um die Gunst der Anwender, zumeist mit gewissen regionalen Schwerpunkten. Doch noch ein zweiter Punkt hebt die neue Generation mobiler Social Networks von ihren Vorgängern für den Desktop ab: Sie erreichen in einer sehr frühen Phase die Profitabilität. » weiterlesen