Das Debüt von Google Drive war lange Zeit absehbar. Trotzdem gelingt es dem Internetkonzern, innerhalb weniger Tage eine ganze Branche in Bewegung zu versetzen.
Man muss es Google lassen: Für einen Onlinespeicher- und Kollaborationsdienst, über dessen Entwicklungspläne bereits seit etwa sechs Jahren gemunkelt wird, dessen endgültiger Launch sich in den vergangenen Monaten mit allerlei Leaks und Informationshäppchen bereits ankündigte und der eigentlich nicht viel mehr darstellt als eine aufgebohrte Variante von Google Docs, hat Google Drive in dieser Woche Konkurrenten und Partner in beachtlichen Aktionismus versetzt und alle Blicke auf sich gezogen.
Schon zu Wochenbeginn meldete sich Dropbox, der Marktführer im Onlinespeicher- und Synchronisationssegment für Endanwender, mit einem Update zu Wort, das zwar vielerorts als signifikant bezeichnet wurde, aber letztlich nur wenig Neues brachte: Zu jeder in einem beliebigen Dropbox-Ordner abgelegten Datei lässt sich nun ein öffentlicher http-Link generieren, über den andere Nutzer auf die jeweilige Datei zugreifen können. Bisher funktionierte dies lediglich mit Dateien im “Public”-Verzeichnis, außerdem bot Dropbox bisher keine komfortable Option, um eine öffentliche Datei bequem im Browser zu betrachten. Stattdessen musste sie zumeist manuell heruntergeladen werden. Eine nette Ergänzung, aber nicht viel mehr.
Google Drive
Yes we can: Nachdem uns Google jahrelang auf die Folter gespannt hat, wurde gestern Google Drive lanciert. Dokumente und vieles andere mehr können in der Cloud gespeichert und kollaborativ geteilt werden.
Egal, ob ihr zusammen mit einem Freund an einem gemeinsamen Forschungsprojekt arbeitet, eure Hochzeit plant, oder die Haushaltskasse mit euren Mitbewohnern notiert – all das könnt ihr auf Drive erledigen.
Republikation
Immerhin: Die mehr als 50.000 Artikel der ehemaligen, vom ORF betriebenen Futurezone wurden republiziert.
In den Archiven der ehemaligen Futurezone liegt jahrzehntelanges Expertenwissen zu allen relevanten Themen der Informations- und Kommunikationstechnologie.
Yahoo
Nachdem Yahoo die Suche an Bing ausgelagert hat, koppeln sie nun auch den Social Graph an Facebook. TechCrunch gibt eine Vorschau auf die Integration beider Plattformen.
Seit Anfang dieser Woche gibt es MindMeister in der Version 3.0. Neben einigen inkrementellen Verbesserungen gibt es auch spannende neue Features.
MindMeister, der beliebte Dienst zum webbasierten und kollaborativen Erstellen, Verwalten und Teilen von MindMaps, steht nun in Version 3.0 zur Verfügung. Wir haben es im April ausführlich vorgestellt und uns dort auch einige Gedanken zur Monetarisierbarkeit gemacht, in diesem Beitrag stelle ich deshalb nur die neuen Features vor.
Seit zwei Tagen gibt es MindMeister in der Version 2.0. Ein guter Grund, ein kleines Jubellied auf das webbasierte Mindmapping Tool anzustimmen.
Wenn man die Anzahl der Bookmarks bei del.icio.us zählt, ist MindMeister mit derzeit etwa 7600 Bookmarks mit Abstand die beliebteste aller Webanwendungen aus Deutschland. Über die Signifikanz dieser Metrik kann man sich sicherlich streiten – Seiten wie StudiVZ (~2000) oder Xing (~1700) haben wohl mehr Benutzer, generieren mehr Page Impressions und sind zweifellos als bedeutsamer einzuschätzen. Aber allein die Tatsache, dass MindMeister die einzige Seite aus Deutschland ist, die auch im internationalen Vergleich ganz oben mitschwimmt, ist ein Indiz dafür, dass sie vieles richtig machen.
Obwohl wir immer häufiger, in allen möglichen Lebenslagen und von unterschiedlichsten Geräten aus online gehen, gibt es nach wie vor diese unmöglichen Momente, in denen keine geeignete Internetverbindung zur Verfügung steht. Sei es im Flugzeug, unterwegs ohne einen kostengünstigen Tarif für mobiles Surfen, in Gegenden ohne schlechte Netzabdeckung (sowohl stationärer als auch mobiler Art) oder ganz einfach, wenn der heimische Internetanschluss einmal temporär ausfällt. Damit man in solchen Situationen nicht komplett aufgeschmissen ist, hat Google mit GoogleGears eine Browsererweiterung entwickelt, welche die Offline-Verwendung von Webapplikationen möglich macht. User können Daten offline betrachten und teilweise sogar modifizieren. Sobald eine Internetverbindung besteht, werden die Änderungen mit der Onlineversion synchronisiert. Mit Googles RSS-Reader Google Reader funktioniert dies schon. Auch Googles Maildienst GMailsoll bald mit Hilfe der Gears-Erweiterung offline nutzbar sein. » weiterlesen
Für viele Internetstartups aus dem deutschen Sprachraum kommt es einem Ritterschlag gleich, bei einem der einflussreichen englischsprachigen Web 2.0 Blogs vorgestellt zu werden. Doch welchen Diensten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde diese Ehre eigentlich schon zuteil? Ich habe mich durch die Archive diverser Tech-Blogs gewühlt und präsentiere nun eine (nicht komplette) Liste der hiesigen Webangebote, auf die man auch außerhalb von Kontinental-Europa bereits aufmerksam wurde. » weiterlesen
Diverse Webdienste preisen Videochats mit mehreren Teilnehmern an. Glaubt man den Machern des US-Angebots OoVoo, entwickeln speziell junge Menschen völlig neue Nutzungsmuster rund um Gruppenvideogespräche. » weiterlesen