Alle 24 Artikel zum Thema Microsoft auf netzwertig.com:
Microsoft Deutschland bringt mit MSN Movies ein kostenloses, werbefinanziertes Portal für Kinofilme (und TV-Serien) an den Start. Hat das neue Angebot das Zeug, im deutschen Raum zu dem zu werden, was Hulu mittlerweile in den USA ist?
Während von den Nutzern hochgeladene Videoclips im Netz nach wie vor hoch im Kurs stehen, blicken Werbetreibende weiter skeptisch auf YouTube und anderen Portale, die User Generated Content eine Plattform bieten. Das Risiko, ihre Anzeigen im Zusammenhang mit unpassenden, amateurhaften Filmchen eingeblendet zu sehen, ist vielen Unternehmen auch nach rund vier Web-2.0-Jahren noch immer zu hoch.
Professionelle Inhalte erscheinen Marketern dagegen wie ein sicherer Hafen. Videowerbung als Begleitung von Streams bekannter Serien und Blockbuster - das klingt für viele nach der perfekten Kombination aus einem qualitativen, kontrollierten Umfeld und der Ausnutzung von Vorteilen der bewegten Onlinewerbung (u.a. hohe Messbarkeit und Möglichkeit zielgruppengenauer Steuerung).
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Microsoft hat unter dem Namen BizSpark ein neues Angebot für Startups gestartet: Für drei Jahre erhalten teilnehmende Startups Microsoft-Software und Serverprodukte kostenlos.
Das BizSpark genannte Programm ist eine global angelegte Initiative Microsofts, die sich an Startups richtet, welche Software oder Dienstleistungen anbieten oder entwickeln. Drei Jahre lang können diese kostenlos Softwareentwicklungstools und Serverprodukte von Microsoft erhalten. Voraussetzung: Die Unternehmen dürfen nicht älter als drei Jahre sein und ihr Umsatz muss unter einer Million Dollar im Jahr liegen. Außerdem benötigen interessierte Startups Sponsoren, sogenannte BizSpark-Network Partner, um kostenfreie Lizenzen diverser Programme zu erhalten. GigaOm hat weitere Details.
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Mit Microsoft Azure startet Microsoft ein Betriebssystem für die Cloud. Google ist in der Cloud, Amazon schon länger, und nun auch Microsoft: die Spiele können beginnen.
Die Unterstützung von OpenID war nicht die einzige Ankündigung, die Microsoft gestern gemacht hat: Mit Windows Azure lancieren sie auch ein eigenes Betriebssystem für die Cloud.
Azure stellt Entwicklern eine On-Demand Lösung für Speicherplatz und Rechenleistung zur Verfügung, auf der sie ihre Anwendungen betreiben und skalieren können. Alles auf Datenzentren von Microsoft.

Microsoft Azure
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Nach Yahoo, MySpace, AOL und vielen anderen springt nun auch Microsoft auf den OpenID-Zug auf. Der offene Standard zur Authentifizierung bei Webdiensten gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Ein Raunen geht durch die OpenID-Gemeinde: Nach Yahoo, MySpace, AOL und einer Heerschar an kleineren Webdiensten hat nun auch Microsoft angekündigt, OpenID zu unterstützen.
Windows Live IDs können bald mit einem OpenID-Alias verknüpft werden, mit dem man sich auf allen Seiten anmelden kann, die OpenID als Consumer unterstützen. Die Zahl an OpenID-fähigen User-Accounts liegt damit jenseits der halben Milliarde, auch wenn die meisten User von ihrem Glück noch gar nichts wissen.
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Microsoft übernimmt laut Venturebeat die Suchmaschine Powerset für eine Summe in der Größenordnung von 100 Millionen $.
Wie Matt Marshall auf Venturebeat schreibt, hat Microsoft zugestimmt, Powerset zu erwerben und wird dies nächsten Monat bekanntgeben.
Powerset basiert auf einer Technologie, welche eine funktionierende semantische Suche, beziehungsweise Suche mit ‘natürlicher Sprache’ verspricht. Das heißt, man gibt eine Frage ein, wie man sie auch einem Mitmenschen stellen würde, und erhält im Idealfall die korrekte Antwort auf diese Frage.
Aktuell ist Powerset zwar öffentlich zugänglich, allerdings werden nur Wikipedia-Artikel durchsucht. Die aktuelle Powerset-Seite ist also nicht mehr als ein Showcase.
Die Frage nach dem Erfinder des Telefons etwa beantwortet Powerset korrekt. Google spuckt aber bei gleichem Wortlaut ebenfalls das korrekte Ergebnis aus.
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Microsofts Übernahmekampf um Yahoo ist definitiv vorbei, langsam legt sich der Staub über dem virtuellen Schlachtfeld. Und spätestens seit Yahoos neustem Anzeigendeal steht der grosse Sieger fest: Google. Alle anderen haben verloren, inbesondere Microsoft.
Viereinhalb Monate hat Microsofts Übernahmeversuch nun die Internet-Welt in Atem gehalten. Zwar war die Luft eigentlich schon Anfang Mai weitgehend draussen, aber die Einmischung von Grossspekulant Carl Icahn gab der Sache nochmal neuen Schwung. Icahn wollte Yahoo nämlich mit allerlei Winkelzügen zum Verkauf zwingen.
Seit dieser Woche ist aber klar: Microsoft und Yahoo haben alle Gespräche abgebrochen, und Yahoo wirft sich dafür mit einem merkwürdigen Werbedeal in Googles Arme. Damit dürfte die Übernahme nun tatsächlich endgültig vom Tisch sein.
Verloren haben damit fast alle: Yahoo, Microsoft und auch Investor Icahn, der jetzt auf ca. 59 Millionen Yahoo-Aktien sitzt und damit beim aktuellen, stark gefallenen Börsenkurs von Yahoo wohl so um die 90 Millionen Dollar in den Sand gesetzt hat. Mitleid muss man mit dem guten Mann darum nicht haben, aber sein Ruf als Übernahmekünstler leidet unter diesem Flop nicht unwesentlich.
Yahoo steht nach dieser Schlacht mehr oder weniger als Firmenruine da. Die meisten Aktionäre sind stinksauer über die verpasste Gewinnchance und werden weiterhin gegen das aktuelle Management agitieren. Wichtige Mitarbeiter verlassen die Firma in Scharen, und ein strategisches Konzept ist nicht zu erkennen. Das Management hat zwar die Kontrolle über seine Firma behalten, aber die Glaubwürdigkeit weitgehend verloren.
Der Werbedeal mit Google, in dessen Rahmen Google jetzt Suchwortwerbung auf Yahoo vermarkten darf, mag vielleicht kurzfristig etwas zusätzlichen Umsatz in die Kasse spülen. Aber im Prinzip ist das auch nur ein Eingeständnis totalen Versagens in diesem Bereich: Yahoo hat in den letzten Jahren sehr viel in seine eigene Werbeplattform “Panama” investiert, aber offensichtlich ohne Erfolg. Jeder jetzt neu von Google vermarktete Werbeklick auf Yahoo stärkt nun die eh schon starken Finanzen des eigentlichen Hauptkonkurrenten noch weiter.
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Yahoo und Google haben gestern abend bekannt gegeben, dass Yahoo fortan Googles AdSense Programme dafür benutzen kann, die eigenen Sucheergebnisse bzw. Content-Angebote zu monetarisieren.
Diese Partnerschaft ist non-exklusiv, auf 10 Jahre begrenzt und lokal auf die US und Kanada beschränkt. Yahoo steht es also frei, neben AdSense auch eigene Werbung oder Werbung von anderen Parteien zu schalten, wenn diese lukrativer oder strategisch wertvoller sind.
Im gleichen Zuge hat Yahoo! damit auch das endgültige Ende der Gespräche mit Microsoft bezüglich einer vollständigen Übernahme oder eines teilweisen Verkaufs der Suche (was Plan B von Microsoft war) besiegelt.
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Freud hätte seine Freude daran: Tim O’Reilly hat vor zwei Tagen einen hervorragenden Artikel über das erst abgesagte, jetzt aber doch immer noch vor sich hinköchelnde MicroHoo geschrieben, und vergleicht die Suchmaschinen-Besessenheit von Microsoft und Yahoo mit Penisneid:
Microsoft was once motivated by its own Big Hairy Audacious Goal: “a computer on every desk and in every home.” They achieved that goal, and ever since, they’ve drifted. Now their only goal seems to be to stay on top of the heap. [..]
Meanwhile, Yahoo! has let itself be defined by the same kind of penis envy. Here is a business that has beaten Google in area after area, that is unquestionably the #1 media company on the net, and yet has let itself be defined by the one area in which it is #2 — and where it could be much more profitable and successful by partnering with #1 than by competing with them.
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Nach dem geplatzten Microsoft-Yahoo-Deal steht Microsoft im Internet wieder am Anfang. Mit einer Internet-Strategie die so recht keine ist.
So richtig viel gebracht hätte ein Zusammenschluss von Yahoo und Microsoft wohl eher nicht. Das heißt aber nicht, dass Microsoft jetzt gut dasteht, nur weil es den Yahoobrocken nicht mehr schluckt. Andreas Göldi schrieb hierzu gestern:
Microsoft hat seit Jahren mit seinem Internetgeschäft nur Geld verloren und hat es trotzdem nicht auf einen nennenswerten Marktanteil gebracht. Die Marktstellung des Softwareriesen erodiert an allen Fronten.
Es ist noch schlimmer als vor dem Angebot an Yahoo: Die Luft zwischen Yahoo und Microsoft ist nach dem sich mit Füßen und Händen wehrenden Yahoo-Management ordentlich vergiftet. Mittelfristig werden hier auch lose Kooperationen nicht stattfinden.
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Eine der teuersten Unternehmensübernahmen der letzten Jahre wird vorläufig nicht stattfinden: Microsoft-CEO Steve Ballmer hat gegenüber Yahoo!-Chef Jerry Yang sein 45-Milliarden-Dollar-Angebot zur Akquisition des Suchmaschinen- und Portalbetreibers zurückgezogen. Nach mehr als dreimonatigen Verhandlungen, in denen Yahoo! vieles versuchte , um die drohende Übernahme abzuwenden, bringen letztlich vor allem unterschiedlichen Preisvorstellungen den Megadeal zum Platzen. Während Microsoft zu einer Zahlung von 33 Dollar pro Yahoo!-Aktie bereit war, forderte Yang 37 Dollar. Damit gehen beide IT-/Internet-Riesen (vorerst) getrennte Wege. » weiterlesen