Thema: Micropayments

 

Alle 20 Artikel zum Thema Micropayments auf netzwertig.com:

Bequeme Zahlung von Kleinstbeträgen:
Micropayments, wohin man schaut

Internetnutzern werden immer mehr Wege geboten, mit wenig Aufwand Kleinstbeträge für Webinhalte und -dienste zu bezahlen.

Lange Zeit war das Fehlen von wirtschaftlich tragbaren und für Nutzer mit wenig Aufwand verbundenen Methoden, um im Netz geringe Summen für Services oder Inhalte verlangen zu können, ein enormes Hindernis für die Entfaltung alternativer Monetarisierungswege. Doch das scheint mittlerweile Schnee von gestern zu sein. Denn eine Reihe von Initiativen und Vorhaben sorgt dafür, dass Micropayments sowie komfortable “One-Click-Payments” plötzlich an vielen Stellen im Web realisiert werden.

Vorreiter ist hierbei natürlich Apples App Store, der es mehr als 150 Millionen Menschen ermöglicht, mit einem Klick Applikationen und Content käuflich zu erwerben. Jeder Besitzer eines iPhones oder iPads weiß, wie angenehm und komfortabel es ist, kostenpflichtige Applikationen herunterladen zu können, ohne dafür auch nur einen Finger mehr krümmen zu müssen als für die Installation von Gratis-Apps. Auch “In-App-Käufe”, mit deren Hilfe sich beispielsweise zusätzliche Level in einer Spiele-App erwerben lassen, werden so zum Kinderspiel.

» weiterlesen

Flattr:
Alles ist möglich

Der soziale Micropaymentdienst Flattr hat einen optimalen Start hingelegt. Eine Bilanz und ein Ausblick.

Seit ungefähr einem halben Jahr befindet sich der soziale Micropaymentdienst Flattr nun im Netz. Anfang Februar stellten wir das Startup aus dem südschwedischen Malmö zum ersten Mal vor. Damals hatte Flattr gerade die geschlossene Beta-Phase für Freunde und Bekannte des Gründer-Duos Peter Sunde und Linus Olsson gestartet. Ende April wurden erste Invites an interessierte User verschickt, Flattr zu testen.

Seit Mittwochabend steht der Service wie berichtet allen Nutzern zur Verfügung, eine Einladung ist nicht mehr notwendig. Zurückblickend auf die vergangenen sechs Monate lässt sich konstatieren, dass Flattr bisher alles richtig gemacht und in kurzer Zeit etwas potenziell Revolutionäres aufgebaut hat.

Ende Juli bezifferte Peter Sunde im Interview mit netzpolitik.org die Anzahl der Mitglieder auf 25.000 – und das trotz Invite-Only-Status. Besonders erfolgreich lief es bisher laut Sunde in Deutschland, wo neben den etablierten journalistischen Marken taz.de und freitag.de mittlerweile kaum noch ein Blog zu finden ist, das nicht den grünen Flattr-Button eingebunden hat. Auch was die mit dem Dienst generierten Umsätze betrifft, scheinen positive Erfahrungen und Überraschungen zu überwiegen.

» weiterlesen

WikiLeaks setzt auf Flattr:
Des einen Freud ist des anderen Freud

WikiLeaks testet Flattr, um nicht nur von Spenden abhängig zu sein. Was ein smarter Schritt für WikiLeaks ist, könnte gleichzeitig den Durchbruch für Flattr bedeuten.

www.private-krankenversicherung.de — Eine private Krankenversicherung (PKV) sichert Sie optimal im Krankheitsfall ab.Das Onlineportal www.private-krankenversicherung.de hilft Ihnen dabei den passenden Tarif zu finden! — Textanzeige

WikiLeaks braucht Geld. Daran hat sich auch durch die jüngste Aufmerksamkeit nichts geändert. Im Gegenteil: Durch den Besucherandrang sowie die mit Spannung erwartete Veröffentlichung neuer Geheimdokumente dürfte der Mittelbedarf des Whistleblower-Portals sogar noch zunehmen.

Bisher hat sich die Plattform ausschließlich über Spenden finanziert. Doch in Zukunft könnte eine weitere Erlösquelle das Fortbestehen von WikiLeaks sichern helfen, nämlich Flattr. TechCrunch Europe-Chef Mike Butcher vermeldet in einem Artikel, dass WikiLeaks ab sofort bei Flattr ist, und verlinkt auf dieses Flattr-Profil.

Auf den WikiLeaks-Seiten selbst scheint zwar bisher kein entsprechender Button integriert worden zu sein, aber der sonst bei Flattr-Accounts nicht vorhandene Hinweis “Account verified” deutet auf die Echtheit des Kontos hin, das aktuell lediglich die Afghanistan-Dokumente als Flattr-Objekt enthält. Diese können nun von Nutzern des sozialen Micropaymentdienstes durch einen Klick mit einer Spende versehen werden. Zur Stunde des Schreibens zählt der Eintrag bereits über 300 Flattr-Klicks.

» weiterlesen

Newspass:
Google will Verlagen den Traum
von Bezahlinhalten erfüllen

Google will unter dem Namen “Newspass” offenbar ein System für Bezahlinhalte aufbauen, an das sich Verlage anschließen können. Eine Idee mit Stärken und Schwächen.

Google scheint sehr daran gelegen zu sein, die angeschlagenen Beziehungen mit Verlegern zu verbessern. So zumindest muss man Pläne interpretieren, über die das Blog Paid Content in Bezug auf einen Artikel der italienischen Zeitung La Repubblica berichtet: Demnach hat Google vor, Ende des Jahres unter dem Namen “Newspass” ein Bezahlsystem für Onlineinhalte einzurichten, an das sich Medienanbieter anschließen können.

Nutzer von Newspass erhalten der Meldung zufolge die Möglichkeit, sich bei teilnehmenden Sites mit einem universellen Zugang einzuloggen und Inhalte käuflich zu erwerben. Contentanbieter sollen frei über die Preisstruktur entscheiden können. Durch Newspass geschützte Artikel würden weiterhin in den Google-Suchergebnissen auftauchen, jedoch mit einem kleinen Icon versehen werden, das die Notwendigkeit des Bezahlens signalisiert. Die Abwicklung der Zahlung soll wenig verwunderlich über Googles Zahlungssystem Google Checkout stattfinden.

» weiterlesen

PayPals iPhone-App:
Nützlicher Helfer für mobile Zahlungen

Der Zahlungsdienstleister PayPal bietet eine sehr nützliche Applikation für das iPhone, die mobile Zahlungsabwicklungen erlaubt.

Seit langem habe ich ein besonders Faible für mobile Applikationen rund um die Abwicklung simpler Geldangelegenheiten des Alltags. Leider ist das diesbezügliche Angebot an Anwendungen für Smartphones in Europa extrem klein und primär auf Apps von Banken beschränkt, weshalb ich mit Spannung auf den Tag warte, an dem Square, der Mobile-Payment-Service von Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey, seine Europa-Premiere feiert.

Durch das längst fällige Erstellen eines deutschen iTunes-Kontos erhielt ich kürzlich jedoch endlich die Möglichkeit, auch hier in Schweden eine von mir lang ersehnte iPhone-Applikation auszuprobieren, nämlich die von PayPal, dem zu eBay gehörenden und weit verbreiteten Zahlungsdienstleister.

» weiterlesen

Apple App Store:
150 Millionen Nutzer kaufen
Apps & Inhalte mit einem Klick

150 Millionen Menschen haben ihre Kreditkartendaten in Apples iTunes Store/ App Store  hinterlegt und können mit einem Klick Transaktionen durchführen. Ein beachtlicher Erfolg.

Die Nutzer für Webdienste und -inhalte bezahlen zu lassen, ist deshalb so kompliziert, weil es an einheitlichen Zahlungssystemen mangelt, weil es Anwender Zeit kostet, weil es Sicherheitsbedenken geben könnte und weil gerade bei kleinen Summen die Transaktionsgebühren hoch sind.

Wer jedoch Anwendungen für Apples gerade in “iOS” umbenanntes Betriebssystem entwickelt, muss sich um all diese Aspekte kaum Gedanken machen. Denn mit dem iTunes/ App Store ist es dem Computer- und Unterhaltungskonzern gelungen, eine universelle Transaktionsplattform zu errichten, die den Aufwand für Anwender und Programmierer minimiert, einigermaßen sicher ist (hoffentlich) und auch Micropayments ermöglicht – sofern Entwickler mit Apples 30-prozentiger Umsatzbeteiligung einverstanden sind.

» weiterlesen

Sicherheitslücke:
Wie ich einen fremden
Flattr-Account gestohlen habe

Während erste Blogs und Inhalteanbieter den neuen Micropaymentdienst Flattr in der Beta-Version ausprobieren, läuft noch nicht alles rund: Bis Mittwochnachmittag war es möglich, fremde Flattr-Konten zu kapern.

Wie berichtet hat der neue Micropaymentdienst Flattr in dieser Woche seine geschlossene Beta-Phase ausgeweitet. In den Kommentaren auf unseren Artikel wurde mehrfach angemerkt, dass technisch noch nicht alles hundertprozentig ausgereift ist – was angesichts des Beta-Stadiums auch nicht verwundern sollte.

netzwertig.com-Leser Matthias Jakel hat sich in den letzten Tagen intensiv mit Flattr befasst und ist dabei auf eine sehr kritische Sicherheitslücke gestoßen. Matthias ist Web-Entwickler und Gründer von iSwapp. Er beschäftigt sich unter anderem mit Sicherheitslücken in Webanwendungen. Ihr findet ihn bei Twitter. Es folgt sein Bericht, wie es ihm gelang, einen fremden Flattr-Account zu kapern.

Flattr besaß bis Mittwochnachmittag eine Sicherheitslücke, die es erlaubte, mit Hilfe einer manipulierten Website die Accounts von Flattr-Nutzern zu übernehmen, ohne dass diese davon etwas mitbekamen.

» weiterlesen

“Thank You Economy”:
Ein erster Blick auf Flattr

Flattr weitet seine geschlossene Beta-Phase aus. Wir werfen einen Blick auf den neuen Micropaymentservice für Blogger und andere Inhaltenanbieter.

Flattr
Flattr
Rund zwei Monate nach seiner ersten Ankündigung hat der neue Micropaymentservice Flattr vor wenigen Tagen die bisher sehr restriktiv gehandhabte Beta-Phase ausgeweitet. Für einige Stunden konnten am Freitag interessierte Nutzer auf der Website einen Einladungscode generieren, und dank des Hinweises von Twitter-Nutzer Matthias Jakel gelang es mir, einen Zugang zu ergattern.

Mit Hilfe von Flattr können sich Nutzer in Form einer kleinen Gabe für digitale Inhalte bedanken. User laden ihr Flattr-Konto mit einem monatlichen Betrag ab zwei Euro aufwärts auf und klicken anschließend im Web fleißig auf Flattr-Buttons, sofern ihnen ein Artikel, ein Bild, ein Video, eine Audiodatei oder eine Software-Anwendung gut gefällt. Am Monatsende wird der von ihnen investierte Betrag zwischen allen “geflatterten” Anbietern aufgeteilt.

» weiterlesen

Flattr:
Neuer Micropaymentdienst
setzt auf die “Thank You Economy”

Wie lassen sich Inhalte im Web monetarisieren? Flattr, ein neues Startup mit prominenter Beteiligung, setzt auf die intrinsische Motivation der Internetnutzer.

flattr
flattr
Die Monetarisierung von Webinhalten gestaltet sich bekanntlich schwierig. Erst in den letzten Monaten wurden wir Zeuge einer Reihe von Ankündigungen von Verlagen und Contentanbietern, Teile ihrerer Onlineangebote aufgrund der schleppenden Werbevermarktung zukünftig nur noch gegen Entgelt anzubieten.

» weiterlesen

Bezahlplattform und mobile Micropayments:
Jetzt wird es richtig spannend

Facebooks Bezahlplattform kommt ins Rollen, und das neue iPhone macht mobile Micropayments leichter denn je – zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen, die beide E-Commerce neuen Schwung geben und Geschäftsmodelle umkrempeln könnten.

Handel über das Internet könnte sich in naher Zukunft grundlegend verändern. Zwei bekannte Anbieter machen sich daran, die bisher geltenden Regeln für Transaktionen im Netz neu zu schreiben und die Weichen für bequemeres sowie einfacheres Einkaufen von sowohl physischen als auch virtuellen Gütern zu stellen: Apple mit seinem iPhone und Facebook.

Auf den ersten Blick haben Apple und Facebook nicht viel gemeinsam. Was sie jedoch vereint, ist das Streben nach Wegen, um das Erwerben von Dingen über ihre jeweiligen Angebote zu ermöglichen. Die Herangehensweisen sind unterschiedlich, das Resultat jedoch ist das gleiche: Ein komfortabler und sicherer Bestellprozess für den User, alternative Erlösquellen sowie Bezahlmodelle für Webdienste und Shops, und natürlich klingelnde Kassen für die beiden Unternehmen.

» weiterlesen