Thema: Messagingdienst

 

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US-Startup heuert Jabber-Gründer an:
Layer träumt von Chat-Nachrichten zwischen Facebook und WhatsApp

Chat-Anwendungen boomen, kochen jedoch alle ihr eigenes Süppchen. Das US-Startup Layer möchte mit Hilfe des Jabber-Gründers Jeremie Miller eine offene Messaging-Infrastruktur errichten, von der jeder Entwickler Gebrauch machen kann.

Die Achtungserfolge zahlreicher mobiler Messenger-Applikationen, von WhatsApp über Line bis zu WeChat, zeigen, wovon Smartphone-Nutzer schier nicht genug kriegen können: Untereinander und in Gruppen mobile, textbasierte und interaktive Nachrichten auszutauschen. Und so versucht jetzt jeder App-Anbieter, der etwas auf sich hält und irgendwas mit Kommunikation macht, entsprechende Features nachzurüsten beziehungsweise zu verbessern. Sowohl Twitter als auch Instagram werden entsprechende Ambitionen nachgesagt. Ein frischgebackenes Startup namens Layer wittert nun seine Chance, indem es Chat-Infrastruktur und -Funktionalität als Service für iOS- und Android-Entwickler bereitstellt. Die Idee: So wie Twilio jeden Onlinedienst ohne großen Programmieraufwand um Telefonie- und SMS-Features erweitert und C2Call gleiches für VoIP und Videogespräche erlaubt, bietet Layer App-Entwicklern alle Werkzeuge, um in wenigen Schritte typische, von WhatsApp & Co bekannte Chat-Merkmale in beliebige Anwendungen zu integrieren. » weiterlesen

Just.me:
Knalleffekt für eine Unified Inbox, die zwei Jahre zu spät kommt

Just.me kombiniert zahlreiche Kommunikationsmedien und Social Networks in einer App und will damit die zentrale Anlaufstelle auf dem Smartphone sein. Dass die Nutzer in Scharen kommen werden, steht so schnell dennoch nicht zu erwarten.

JustMeFast zwei Jahre brauchte das Startup des Techcrunch-Mitgründers und Valley-Veterans Keith Teare, um Just.me zu starten. Weil eine derart lange Vorbereitungszeit einen Start mit Knalleffekt beinahe schon voraussetzt, feuerte die Marketing-Maschinerie aus allen Rohren: Journalisten aus aller Welt wurden bereits Wochen vor dem geplanten Start informiert, zu einem Google Hangout eingeladen, sollten eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen und vor Mittwoch keine Inhalte der App veröffentlichen. Grund war eine Teilnahme des Startups an der Konferenz Demo Mobile. Eine Vorab-Veröffentlichung hätte Just.me vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Je mehr eine solche Marketing-Maschinerie auf die Pauke haut, desto eher erreicht man oft das Gegenteil: die Anwender schauen ganz genau hin, nehmen das längste Maßband heraus und bewerten die App besonders kritisch. Just.me will die eine Kommunikationszentrale sein, die man auf dem Smartphone benutzt. Egal ob E-Mails, SMS, Facebook- oder Twitter-Nachrichten, alles läuft hier hinein und lässt sich auch von dort wieder verschicken. Der Nutzer kann auswählen, welche Nachrichten er veröffentlicht, mit Freunden oder nur mit einer anderen Person teilt – oder ob er Notizen nur für sich selbst als eine Art Tagebuch festhält. Verschiedene Apps bieten einzelne dieser Funktionen. Just.me will alle an einer Stelle vereinen. » weiterlesen

Wettstreit der Messenger-Applikationen:
WhatsApp-Konkurrent yuilop erlaubt kostenlose SMS und Telefonate

Der deutsch-spanische Smartphone- und Tablet-Messenger yuilop fährt schweres Geschütz auf, um Marktführer WhatsApp in Bedrängnis zu bringen: Neben kostenfreien SMS bietet der Dienst ab sofort nahezu unbegrenzte Gratis-VoIP-Telefonate auf Mobilfunk- und Festnetznummern in 110 Ländern.

Auch wenn sich lange darüber rätseln lässt, wie es dazu kommen konnte: WhatsApp ist der momentan unbestritten führende mobile Chatdienst mit schätzungsweise mehreren hundert Millionen Anwendern weltweit. Für die große Zahl an konkurrierenden Anbietern – gestern hatten wir hier einige aufgezählt – gestaltet sich dieser Markt deshalb äußerst herausfordernd. Nur aggressive Mittel sind überhaupt in der Lage, kurzfristig den von WhatsApp geschaffenen Lock-In aufzubrechen. yuilop, ein deutsch-spanischer WhatsApp-Konkurrent, fährt nun ganz schwere Artillerie auf, um den Marktführer in Bedrängnis zu bringen.

Das im November 2010 von dem Deutschen Jochen Doppelhammer in Barcelona gegründete Startup bot schon länger die Möglichkeit an, kostenfreie SMS-Nachrichten an herkömmliche Handy-Nummern zu verschicken. Auf diese Weise wurde das Henne-Ei-Problem umgangen, da die für iOS und Android verfügbare App so auch dann einen Nutzwert bot, wenn yuilop im Freundes- und Bekanntenkreis nicht ähnlich stark verbreitet war wie WhatsApp.

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Messenger trifft Mashup-Tool:
Moped stellt Verbindung zu IFTTT her

Der Berliner Webmessenger Moped hat einen eigenen Kanal beim Webremixer IFTT eröffnet. Es ist erst der dritte Dienst aus dem deutschsprachigen Raum, der sich mit IFTTT verbindet. Dabei bietet der Mashup-Baukasten jungen Webunternehmen vor allem einen unschlagbaren Vorteil: Werbung in eigener Sache.

Während Twitter sich mehr und mehr vor Drittanbietern verschließt, sehen andere Dienste ihre Chance in einer offenen API. Der von uns schon mehrfach gelobte Mashup-Baukasten IFTTT erlaubt es Nutzern, die APIs mehrerer Angebote zu kombinieren. Derzeit sind 56 Webservices dort präsent. Aus dem deutschsprachigen Raum kommt nun nach Soundcloud und Zootool auch Moped hinzu.

Wir hatten Moped im Juni vorgestellt und waren recht angetan von der einfachen Bedienung, der Schnelligkeit und der Möglichkeit, Nachrichten an mehrere Personen zu verschicken, egal ob vom Rechner, dem Smartphone oder dem Tablet aus. Eine offene API und der Schritt zu IFTTT erweitern nun das Funktionsspektrum des Tools und machen es einer größeren Nutzergruppe bekannt. » weiterlesen

Neuer Messagingdienst:
Warum sich ein genauerer
Blick auf Moped lohnt

Auf den ersten Blick erscheint nicht klar, wann genau der neue Berliner Messagingdienst Moped zum Einsatz kommen soll. Doch bei näherer Betrachtung offenbart der Service einige Stärken, die ihn zu einer ernstzunehmenden Alternative zu Konkurrenzlösungen machen.

Als wir Ende der vergangenen Woche den neuen Berliner Messagingdienst Moped vorstellten, gab ich zu Protokoll, den Sinn und Zweck des Angebots nicht ganz nachvollziehen zu können. Immerhin mangelt es kommunikationsfreudigen Onlinenutzern wahrlich nicht an Services, um sich mit Freunden, Bekannten, Kollegen und Webkontakten Nachrichten hin und her zu schicken. Positiv fiel mir hingegen sofort die simple, übersichtliche Benutzeroberfläche sowie die Geschwindigkeit auf, mit der sich bei Moped Direktmitteilungen versenden lassen. Durch einige weitere Messages, die ich in den letzten Tagen aus dem Umfeld der Moped-Macher erhielt, hatte ich die Gelegenheit, mit noch etwas näher mit dem Dienst auseinanderzusetzen. Und mittlerweile muss ich gestehen, dass ich ihn immer sympathischer finde. Am Montagnachmittag hielt ich mich etwa eine Stunde auf der Site auf und führte parallel verschiedene Konversationen. In einigen Punkten sehe ich Moped mittlerweile gegenüber Wettbewerbern wie WhatsApp, Facebook Messenger oder Twitter Direktnachrichten-Funktion im Vorteil. Es folgen meine Überlegungen:

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