Thema: Meinungsplattform

 

Alle 4 Artikel zum Thema Meinungsplattform auf netzwertig.com:

Kapitalspritze und neue Funktionen:
Amen beweist Durchhaltevermögen

Die Meinungsplattform Amen war lautstark und mit großer Beachtung gestartet, doch danach wurde es ruhig. Mit einer weiteren Kapitalspritze sowie einer neuen Version zeigen die Berliner, dass sie nicht so einfach aufgeben.

Wie geht es weiter mit Amen? Diese Frage wird sich manch einer in den letzten Monaten gestellt haben. Nach dem aufsehenerregenden Launch im September 2011 war zuletzt nur wenig von dem Meinungsportal aus Berlin zu vernehmen, das sowohl aufgrund seines selbstbewussten Auftretens als auch wegen seines prominenten Co-Investors Ashton Kutcher mit äußerst hohen Erwartungen sein Debüt feierte und genau deshalb den ein oder anderen Neugierigen enttäuscht zurückließ.

Bei Amen können Nutzer in vordefinierter Satzstruktur ihre Präferenzen oder Abneigungen gegenüber Orten, Personen und Dingen kundtun und die Aussagen anderer Anwender unterstützen oder ihnen widersprechen. Während das Gründerteam um Felix Petersen, Florian Weber, Caitlin Winner und Ricki Vester Gregersen nicht müde würd, das Suchtpotenzial von Amen zu betonen, fehlt der sonst für aktiv genutzte Dienste typische, auf verschiedenen Social-Web-Kanälen zu vernehmende Geräuschpegel. Insofern lässt sich zumindest vermuten, dass nur ein recht kleiner Anwenderkreis tatsächlich regelmäßig bei Amen Meinungen publiziert und bewertet. Genaue Zahlen veröffentlicht das Berliner Startup nicht.

» weiterlesen

Thumb:
Meinungsplattform mit beeindruckender Nutzeraktivität

Bei der für iPhone und Android angebotenen Applikation Thumb können Nutzer die Community um Feedback zu beliebigen Fragestellungen und Kommentaren bitten. Das Aktivitätsniveau der Anwenderschaft des New Yorker Startups ist extrem beeindruckend und dürfte viele andere Dienste neidisch machen.

Die Welt der Onlinedienste und mobilen Apps ist ungerecht: Einer Vielzahl von Startups gelingt es trotz intensiver Medienbewachung, der exzessiven Nutzung von Superlativen und weitreichender Versprechungen an die Nutzer nicht, eine kritische Masse zu erreichen. Und einige wenige andere Anbieter scheinen sich gleichzeitig ohne einen schillernden Hype zu Besuchermagneten zu entwickeln. Pinterest war ein solcher Kandidat – als im TechCrunch & Co im Herbst auf das explosionsartig wachsende Startup aufmerksam wurden, hatte es bereits Millionen Mitglieder.

Bei Thumb scheint sich die Geschichte zu wiederholen: Gestern publizierte VentureBeat einen Bericht über das ehemals Opinionaided genannte Startup aus New York, dessen kostenlose iPhone- und Android-App Anwendern die Möglichkeit gibt, spontanes Feedback anderer Nutzer zu beliebigen Fragen oder Aussagen einzuholen.

» weiterlesen

Profilseiten für Dinge, Orte und Personen:
Amen will seinen Nutzwert erhöhen

Der Meinungsplattform Amen fehlte bisher ein tieferer Sinn. Profilseiten für Dinge, Orte und Personen sollen dies ändern. Sie verstärken das Gewicht der von Nutzern auf der Plattform gemachten Aussagen.

Kein anderes deutsches Startup hat 2011 so sehr die Gemüter erhitzt wie Amen. Mit viel Heimlichtuerei vor dem Launch, vollmundigen Versprechungen und einem Hollywood-Star als Investor verschaffte sich der junge Berliner Dienst eine immense Aufmerksamkeit. Die Erwartungen an den konzeptionell ungewöhnlichen Service waren hoch – zu hoch für den Anfang, weshab auf die erste Euphorie schnell Ernüchterung folgte.

Dem Amen-Team um Felix Petersen, Florian Weber, Caitlin Winner und Ricki Vester Gregersen wird diese Entwicklung vielleicht gar nicht so unrecht gewesen sein. Denn erst jetzt, nachdem das Startup nicht mehr das dominierende Thema in der hiesigen Gründerszene ist, können sich die Macher in Ruhe darauf konzentrieren, ihre semantische Meinungsplattform auszubauen, die “Stickiness” zu erhöhen und den bereits angesammelten Schatz an mal mehr, mal weniger ernst gemeinten Aussagen über “das Beste” und “das Schlechteste” auf für Anwender sinnvolle Weise nutzbar zu machen.

» weiterlesen

du.sagst.es:
Ein “Geschmackstwitter”
mit einem Hauch von Amen

Bei dem jungen Berliner Dienst du.sagst.es drücken Nutzer in zehn Kriterien aus, welche Dinge sie zum aktuellen Zeitpunkt positiv bewegen. So lassen sich Personen mit geschmacklichen Übereinstimmung finden und sinnvolle Impulse erhalten.

Amen hat den wahrscheinlich am meisten kontrovers diskutierten Startup-Launch dieses Jahres hingelegt. Nicht jeder kann mit den auf der seit gestern ohne Einladung zugänglichen Site publizierten strukturierten Meinungsäußerungen etwas anfangen. Die erfolgreiche PR-Strategie des Berliner Jungunternehmens sorgte deshalb für einige Irritationen.

Man darf daher gespannt sein, was Amen-Kritiker (und -Anhänger) von du.sagst.es halten werden, einem ebenfalls aus Berlin stammenden jungen Onlineservice, der zwar einen konzeptionell etwas anderen Ansatz wählt, aber ein Amen vergleichbares Ziel verfolgt: eine semantische Meinungs- und Empfehlungsplattform mit kombinierten Suchmöglichkeiten, die durch die Filterarbeit der Nutzer ermöglicht werden.

» weiterlesen