Alle 8 Artikel zum Thema Mediathek auf netzwertig.com:
Es geht nicht nur um Urheberrechte – sondern auch um Quote: Zeit Online erklärt, warum in den Online-Mediatheken der öffentlichen-rechtlichen Sender so vieles fehlt.
Öffentlich-rechtliches Fernsehen und Internet, das passt immer noch nicht zusammen. Die ganze Misere der Online-Mediatheken in Deutschland beschreibt Daniel Bouhs auf
Zeit Online. Denn die Netzangebote der öffentlich-rechtlichen Sender sparen ausgerechnet erfolgreiche Sendungen aus. Aushängeschilder mit Millionenpublikum wie “Tatort” oder auch Nischensendungen mit Kultstatus wie
“Dittsche” – Fehlanzeige. Gibt’s nicht (offiziell) online.
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Die Rede von Barack Obama in Berlin beherrscht heute die Titelseiten. Im Internet gibt es Videos des Auftritts auf Abruf, mit oder ohne deutsche Silmutanübersetzung.
Rund 200.000 Menschen versammelten sich auf der Obama-Fanmeile und hörten die Rede des designierten Präsidentschaftskandidaten der amerikanischen Demokraten. Tausende Menschen standen in der Abendsonne und jubelten Obama zu, der von einer gemeinsamen Verantwortung im Kampf gegen Atomwaffen, Terrorismus und Klimawandel sprach. Die Rede in Textform gibt es zum Beispiel hier – eindrücklicher ist natürlich ein Video des Auftritts. Entweder in den Mediatheken von ARD und ZDF mit deutscher Übersetzung – oder auf YouTube, eingestellt vom ZDF, in guter Qualität: » weiterlesen
Nun auch die Times: Zeitungsarchive werden über das Internet frei zugänglich gemacht. Nur bei Fernsehsendern mag die Netzöffnung noch nicht recht funktionieren.
Wurde auch langsam Zeit: Die britische Tageszeitung Times öffnet ihr Archiv und stellt alte Ausgaben von 1785 bis 1985 ins Netz. Der Dienst ist vorerst kostenlos, erfordert jedoch eine Registrierung. Auch die übrigen Ausgaben bis heute sollen in nächster Zeit veröffentlicht werden. Die Zeitungsseiten liegen im Originallayout vor.
Mit Hilfe einer Zeitleiste können historische Artikel angesteuert werden, die bedeutende historische Ereignisse aufgreifen. Wie zum Beispiel ein Text über “Jack, the Ripper” vom 1. Oktober 1888.
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Geburtstag bei Ringier und Tessiner Zeitung, Freude bei Oliver Gehrs Dummy-Verlag, harte Kritik an den Mediatheken der ARD, beliebter Link auf Bildquellen.
Ringier feierte in Luzern 175. Geburtstag. In der NZZ gab es anlässlich einen Rückblick auf die Firmengeschichte und einen (kleinen) Ausblick auf die digitale Zukunft. Wer alles zu Gast bei dem größten Medienunternehmen der Schweiz war, lässt sich beim Durchklicken der Bildstrecke auf persoenlich.com erahnen. Auch der bei Ringier als Berater unter Vertrag stehende Ex-Kanzler Gerhard Schröder kam zur Feier – dafür war die Investition also gut.
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Warum das viel gepriesene Programm Zattoo nur Fernsehen von gestern ist und Joost allen Unkenrufen zum Trotz eine glorreiche Zukunft bevorsteht.

Candy Crib auf Joost: So sieht’s aus
Die Technik ist längst vorhanden. Flüssige Bilder in guter Auflösung über das Internet. Für Millionen von Zuschauern. Sendungen auf Abruf, “on demand”, mit Pausetaste. Sogar Live-Sendungen sind mittlerweile möglich. Seit einem Jahr existiert mit Joost eine hervorragende technische Plattform. Gratis, finanziert über Werbung (die sich, dem Internet sei Dank, sogar personalisieren ließe).
Allein bei den Programmbesitzern und Rechteverwaltern ist die freudige Kunde vom Fernsehen der Zukunft anscheinend immer noch nicht angekommen. Deswegen sieht das Joost-Programm auch noch reichlich pubertär aus: Sexy Clips, Cartoons, Musik. Statt auf die zuschauerfreundliche Peer-to-peer Lösung der Skype-Macher Niklas Zennström und Janus Friis setzen sie lieber auf eigene Entwicklungen, warten erstmal ab oder probieren höchstens Zattoo aus.
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Informationen gibt’s kostenlos bei den Öffentlich-rechtlichen, für Unterhaltung muss bei den Privatsendern Geld gelassen werden.

Stromberg, KDD, Thadeusz, Wallraff (Fotos: Sender)
Klickt man sich in der ZDF-Mediathek durch die vergangenen Tage, bietet sich immer ein ähnliches Bild: zehn bis 15 verpasste Sendungen können abgerufen werden, darunter mindestens vier Mal die Nachrichtensendung “heute”. Richtig Spaß macht das leider nicht, deswegen habe ich auch erst heute zufällig entdeckt, dass die Callcenter-Dokumentation “Bei Anruf: Abzocke” von Günter Wallraff (unser Fernsehtipp vom 11. Dezember: “Wallraff ruft an”) online in der Mediathek verfügbar ist. Nur direkt auf das Video verlinken klappt nicht, die interne Suchfunktion der Mediathek nach “Wallraff” muss also ran.
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“Die ARD und die digitale Welt”: Da bestand bislang ein Verhältnis wie Hund und Katz, es sollte “offensiv erobert werden”, und bisweilen wurde die Konkurrenz arg bedrängt. Die Attackierten wollten dafür ARD und ZDF aus dem Internet verbannen. Jetzt soll es friedlicher und kooperativer werden.

Noch Polemik vom alten Schlag, von der sich aber niemand verunsichern ließ: ARD und ZDF fühlen sich vom Bund Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) mit großen Kalibern unter Beschuss genommen… (Bild: Vortrag von Fritz Frey, “Report Mainz”, Südwestrundfunk)
Das Verhalten des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet war nun bald 10 Jahren lang leider ziemlich unerquicklich: Einerseits gingen Rechtsabteilungen der Sender massiv gegen ihnen unliebsame Webseiten und Personen vor, beanspruchten sogar deren kompletten Mailverkehr, drängten Schweizer Traditionsbanken aus deren Domains. Andererseits ist seit Beginn dieses Jahres in Deutschland schon der bloße Internetzugriff beispielsweise für den Abruf der E-Mail oder das nächtliche Chatten rundfunkgebührenpflichtig geworden. 
Den Höhepunkt erreichte die Auseinandersetzung mitten im Sommerloch mit einer Sprachzensur durch die GEZ, die in verringerter Form immer noch anhält. Doch zumindest in den höheren Etagen der Sender findet nun ein Umdenken statt – es werden nun technisch sinnvolle Entwicklungen vorangetrieben und man macht sich auch erstmals Gedanken um das eigene Image.
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Das ZDF hat schon länger eine (und zur IFA eine neue Version davon herausgegeben), die ARD wird ihre noch dieses Jahr online stellen: eine Mediathek. Wir haben uns an den IFA-Ständen dazu beraten lassen.
Zuerst von der ARD. Eine freundliche junge Frau empfängt mich stehend an einem in die Wand eingelassenen Bildschirm. Inhalt: Ein Browser mit der neuen ARD -Mediathek, ohne Befehlszeile und ohne anderes Drumrum. Ich klicke etwas rum, sie gibt mir Infos. Noch dieses Jahr soll die Mediathek online gehen, täglich produziert wird sie bereits. Man wolle noch ein paar Bugs ausschliessen, bis man online gehe. Nein, diese Mediathek sei eine Eigenentwicklung, mit der vom ZDF habe sie nichts zu tun. Auch wenn sie auf dem Blick ähnlich aussieht.
Man merkt schon: Geld spielt bei der ARD nicht wirklich eine Rolle. Man hat es und man gibt es auch aus. Schon beim Eintritt in die Halle bekommt man ein etwas sakrales Gefühl. Alles so gross da, bei der ARD :
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