Alle 3 Artikel zum Thema Mathias Döpfner auf netzwertig.com:
In einem Interview beschreibt Mathias Döpfner, Vorstandschef der Axel Springer AG, seine Sicht auf die Zukunft des digitalen Journalismus. Er scheint noch nicht zu wissen, ob er Erneuerer und Bewahrer sein will.
Mathias Döpfner ist ein kluger und äußerst fähiger Mann. Als Vorstandschef der Axel Springer AG führt er eines der größten und erfolgreichsten deutschen Medienhäuser mit zahlreichen Aktivitäten im europäischen Ausland. Die letzten Jahre verliefen für den Konzern aus Berlin trotz Krise nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht ausgesprochen gut, sondern unterstrichen auch, dass ein traditionelles Zeitungshaus tragfähige, nachhaltige Onlineangebote aufbauen kann: Mit einer Umsatzrendite von 12 Prozent ist das Medienunternehmen im gut diversifizierten digitalen Bereich im Gegensatz zu manchem Wettbewerber profitabel. Ein signifikanter Teil des Erfolgs wird auf Mathias Döpfner zurückzuführen sein, der seit acht Jahren die Rolle des Vorstandschefs bei den Berlinern inne hat.
Nun hat genau jener Mathias Döpfner dem Handelsblatt ein Interview gegeben und Lesern Einblicke gewährt, welche Gedanken den Axel-Springer-Boss zu zukünftigen Geschäftsmodelle im Netz, zur Entwicklung des Onlinejournalismus und zu neuen Wegen des Medienkonsums beschäftigen. Selten habe ich ein Interview gelesen, das ein ambivalenteres Bild zeichnet. » weiterlesen
Die Gratiszeitung kommt nach Deutschland, kein Schmerzensgeld für Günther Jauch, ein Offizier mit Loch im Strumpf und die Leserzahlen der Schweizer Printpresse in unserem Rückblick auf die 37. Kalenderwoche.
Das Bild der Woche: Mit einem YouTube-Video erklärt Kate McAlpine, was Physiker mit dem gerade in Betrieb genommenen Teilchenbeschleuniger CERN erforschen. Der “Large Hadron Rap” der 23-Jährigen wurde bereits rund drei Millionen Mal abgerufen, McAlpine zur Internet-Berühmtheit.
Kurt W. Zimmermann (ca. 57) wurde am Verleger-Kongress in Montreux zusammen mit Jürg Ramspeck (Alter unbekannt) gelobt. Nicht von irgendwem, sondern vom CEO des Axel-Springer-Verlags, Mathias Döpfner. Seine Worte werden vom Klein Report so kolportiert: “Solche Leute würden interessanteren Journalismus betreiben als Blogs und User generated Content, kritisierte er jene, die die Zukunft der Publizistik in den elektronisch verbreiteten Tagebüchern und Leserbriefen zu sehen glauben.”
Der gleiche Kurt W. Zimmermann analysierte in der Weltwoche die neuen Leserzahlen der schweizer Printpresse (nur für Abonennten zugänglich). Wir empfehlen dazu Blogeinträge, nämlich “Kurt W. Zimmermann rechnet. Wir rechnen auch” von Bettina Büsser und “Schönschreiber Kurt W. Zimmermann” von Thomas Benkö. Nochmal Döpfner: “Die Zukunft gehört den Journalisten, bei denen die Selbstkritik wichtiger ist als die Selbstzufriedenheit”.
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Die Axel Springer AG schliesst sich der digitalen Bohème an und verwendet per sofort nur noch Apple-Geräte. Springer wird somit nach eigenen Angaben zum grössten Apple-Firmenkunden in Europa und zum zweitgrössten nach Google weltweit.
Wie der Vorstandsvorsitzende des Springer-Verlags (Bild, Welt), Mathias Döpfner, verkündet, hat die “sehr grundlegende IT-Entscheidung”, alle Desktops, Laptops und mobilen Geräte der Axel Springer AG per sofort auf solche der Firma Apple umzustellen, mit verschiedenen Punkten zu tun. Döpfners Video-Ansprache an alle Mitarbeiter:
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