Alle 68 Artikel zum Thema Marketing auf netzwertig.com:
Eindrucksvolle Überschrift, oder? Und sie hält, was sie verspricht. Der studiVZ-Klon StudentSN (der damit natürlich im weiteren Sinne auch ein Facebook-Klon ist) weist in einer aktuellen Pressemitteilung darauf hin, dass eines der Mitglieder mit 70 anderen Bergsteigern den höchsten Berg der Türkei (5.317 Meter hoch) erklommen und dort symbolisch eine studentSN-Fahne begraben hat. Die Aktion soll ein Zeichen im Kampf gegen den Klimawandel setzen. Zitat des Bergsteigers: “Wenn wir mit der Umwelt gut umgehen, dann werden wir die Fahne nie wieder zu Gesicht bekommen.” » weiterlesen
Webangebote innerhalb der rechtlichen Grauzone sind in der Regel Publikumsmagneten. Auf Seriosität bedachte Dienste machen aber meist einen großen Bogen um derartige Seiten – zum einen aus Image-Gründen, zum anderen, um sich nicht am Ende selbst für deren Untaten verantworten zu müssen. In den Abwägungen der Betreiber des deutschen Microblogging-Dienstes Frazr schien das Potential einer Kooperation mit dem umstrittenen Dienst onlinetvrecorder.com (OTR) die Risiken einer solchen Zusammenarbeit zu überwiegen. OTR nimmt das Programm verschiedener deutschsprachiger Fernsehsender auf und lässt es seine Nutzer herunterladen. Der beliebte Dienst hat angeblich mehr als 370.000 registrierte Anwender und ist bereits vermehrt mit TV-Anbietern aneinandergeraten. Als Konsequenz hat man seinen Firmensitz daher formell ins südpazifische Vanuatu verlegt. » weiterlesen
Das viele Unternehmen nach wie vor skeptisch sind, wenn es um Werbung im Umfeld von User Generated Content (UGC) geht, ist bekannt. Für zu groß halten Werbungtreibende das Risiko, dass Anzeigen neben User-Inhalten erscheinen, die nicht zum Image des Unternehmens bzw. Produkts passen. Eine Studie des Onlinemarketing-Spezialisten Blue Lithium stellt nun fest, dass Banner und andere Werbeformen auf UGC-Seiten schlechtere Klickraten erzielen als auf Nicht-UGC-Seiten. Die Konversionsrate (positive Nutzerreaktion auf die Anzeige im Verhältnis zur Zahl ihrer Einblendungen) von Kampagnen auf redaktionellen Webangeboten ist um 32 Prozent höher als auf Seiten, deren Inhalt von den Anwendern geschaffen wurde. Gleichzeitig gibt Blue Lithium aber zu bedenken, dass Werbung auf Nicht-UGC-Sites erheblich teurer ist. Die Kosten pro Konversion liegen um 58 Prozent über der bei den Webseiten mit nutzergenerierten Inhalten. Auch die Kosten pro Klick sind 30 Prozent höher. » weiterlesen
Als Web-2.0-Blogger geraten mir täglich mindestens fünf bis zehn neue oder zumindest bisher unbekannte Internet-Startups unter die Augen. Da zweinull.cc ein Hobby ist und ich für das Lesen der Meldungen des Tages, für das Verfassen neuer Artikel und für das Anschauen frischer Webangebote nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung habe, muss alles sehr effizient ablaufen. Gerade das Umschauen auf neuen Seiten darf nicht zu lange dauern. Meine Idealvorstellung ist, dass nach fünf bis zehn Sekunden das Prinzip sowie der Nutzen eines Dienstes oder einer Onlineanwendung klar ist. Nach maximal einer Minute auf der Seite sollten mir auch die wichtigsten Leistungsmerkmale bekannt sein.
Es mag Ausnahmen geben, bei denen es gerechtfertigt ist, wenn der Sinn & Zweck einer Seite nicht sofort deutlich wird. In der Regel sollte aber allen Startups daran gelegen sein, den Besuchern unmissverständlich klarzumachen, worum es geht und was die Vorzüge des Angebots sind. Das galt schon 1999 und hat mit dem Web 2.0 und dessen Vielfalt an neuartigen, komplexen Anwendungen weiter an Bedeutung gewonnen. Leider beherrschen und berücksichtigen noch lange nicht alle Web-2.0-Unternehmen diese “Kunst”. » weiterlesen
Schritt für Schritt verabschiedet sich das Social-Bookmarking-Portal Mister Wong von seinem umstrittenen Maskottchen. Nach Kritik von US-Amerikanern asiatischer Abstammung wurde zuerst der grinsende Chinese aus dem Logo entfernt und dann eine Entschuldigung veröffentlicht. Mittlerweile hat man auch das Browser-Icon mit der Visualisierung des Mister Wong entfernt und gegen einen Stern ersetzt. Doch da ein Stern als Bildmarke nicht gerade eine kreative Höchstleistung darstellt, ruft das Unternehmen nun zu einem Logo-Contest auf. » weiterlesen
Gutes Krisenmanagement ist wichtig. Das wegen seines Namens in die Diskussion geratene Social-Bookmarking-Portal Mister Wong hat gezeigt, wie man es richtig macht.
Ende Juni starte Mister Wong die geschlossene Beta-Phase seines US-Portals. Wie sich herausstellte, fühlten sich einige US-Amerikaner asiatischer Abstammung vom klischeehaften Namen Mister Wong und dessen Darstellung im Logo der Seite diskriminiert. Der Blog 8 Asians berichtete schon Mitte Mai, als die US-Version noch nicht im Netz war, über das deutsche Social-Bookmarking-Portal. Einige kritische Stimmen wurden auch in den Kommentaren zu einem Artikel des US-Blogs Mashable laut. » weiterlesen
Unternehmen, die viel in klassische Werbung investieren, erhöhen ihre Chancen, im großen Stil in Blogs erwähnt zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studie des US-Marktforschungsinstitutes Nielsen Buzz Metrics. Wie Internet World Business berichtet, wurde von den Marktforschern das Verhältnis der Werbeinvestitionen in 80 Konsumgüter des täglichen Bedarfs mit der Zahl der Blog-Erwähnungen verglichen. Es zeigte sich, dass die Produkte mit der stärksten Präsenz in US-Blogs auch mit dem höchsten Werbebudget ausgestattet waren. Das Institut fand heraus, dass freiverkäufliche Medikamente das größte Mundpropaganda-Potential hatten. Auch Produktinnovationen wurden thematisch häufig von Bloggern aufgegriffen. » weiterlesen
Im Web 2.0 herrschen die Nutzer. Entweder stellen sie selbst Inhalte für eine Seite bereit, oder sie kommentieren und bewerten die Arbeit anderer. Das Thema ist so präsent, dass es auch bei klassischen Unternehmen aus dem Offline-Bereich angekommen ist. Großkonzerne wie Mittelständler, Lebensmittelhersteller wie Autobauer – alle haben mindestens ein Auge auf die Entwicklung im Mitmach-Internet geworfen. Die Erwartungen und Hoffnungen in das “neue” Netz sind groß. Knapp 80 Prozent der Führungskräfte in globalen Unternehmen erwarten, dass das Web 2.0 ihnen Umsatzwachstum beschert. 30 Prozent gehen von Kostenreduktion z.B. in den Bereichen Kundendienst, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit aus. Das besagt das Ergebnis einer Online-Umfrage des Suchtechnologie-Spezialisten FAST unter 406 Führungskräften vom Januar 2007. Auch eine aktuelle Untersuchung von McKinsey belegt, dass Trends im Web-2.0-Bereich für Entscheider in Unternehmen an Relevanz gewinnen (via und via). Doch bietet das Einsetzen typischer Web-2.0-Techniken auf Firmenwebsites nur Vorteile? Für welche Unternehmen ist das Thema Nutzerpartizipation im Internet wirklich interessant und wer sollte lieber die Finger davon lassen? » weiterlesen