Thema: Marken

 

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Der Journalist als Marke:
Wie Facebooks Abonnieren-Button
die Autoren stärkt

Facebook stellt seinen im September eingeführten Abonnieren-Button ab sofort zum Einbau in externe Websites zur Verfügung. Medienangebote, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, geben Autoren die Gelegenheit, Leser dauerhaft an sich zu binden.

Die Bindung der Nutzer an einzelne Medienmarken nimmt ab, während parallel immer mehr Journalisten selbst zur Marke werden. Dieser sich lange abzeichnende Trend, der durch den Bedeutungsverlust des Printmediums, durch auf algorithmischen und Freundes-Empfehlungen basierenden, von spezifischen Verlagsangeboten losgelösten Informationsbeschaffungsinstrumenten der digitalen Welt sowie dem Vorhandensein von Onlinetools zur Vernetzung vorangetrieben wird, erhält mit Facebooks in der Nacht vorgestelltem Abonnieren-Button für Websites neuen Nahrung.

Mitte September präsentierte Facebook Nutzern die neue Funktion des Abonnierens von öffentlichen Status-Updates. Seitdem ist nicht mehr unbedingt eine beidseitig akzeptierte Freundschaft notwendig, um sich über das Befinden von Facebook-Kontakten per Newsfeed auf dem Laufenden zu halten – vorausgesetzt, eine Person hat das Abonnieren-Feature aktiviert und publiziert öffentliche Status-Updates.

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Online ist anders

Anerkennung für die eigenständige Online-Redaktion oder Schmutz-Schutz für die Printausgabe: Viele Nachrichtenportale haben einen eigenen Markennamen. Warum eigentlich?

Auch bei der Zeit ist es nun vorbei mit der “medienübergreifende Markenführung” (schreibt zum Beispiel das Design Tagebuch), seit einiger Zeit firmiert das Online-Angebot nicht länger unter dem Namen der Zeitung. Stattdessen heißt es nun: Zeit Online. Über Sinn und Zweck dieser Teilung kann man verschiedene Ansichten haben: Einerseits wird die Arbeit einer eigenständigen Redaktion honoriert. Aus der Perspektive der Journalisten lobenswert. Ebenso nachvollziehbar für die Verlagsseite – sind doch die Internetredaktionen ein weiteres Profit-Center mit eigener Kostenstelle.

Aber was ist mit den Nutzern? Unterscheiden auch sie penibel zwischen Print und Online? Oder nehmen sie den Stern als eine Marke wahr, im Internet wie am Kiosk? Stattdessen Verwirrung. Eine kleine Übersicht:

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