Thema: Magazine

 

Alle 10 Artikel zum Thema Magazine auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Tablet-Magazine:
Warum Googles digitaler Kiosk Apples Modell überlegen ist

Mit dem neuen “Play Newsstand” holt Google digitale Magazine und Bezahlinhalte aus ihrer Nische, in der sie bislang stecken. Und damit hat das Unternehmen eine sehr viel sinnvollere Lösung parat als Konkurrent Apple. Jetzt müssen allerdings noch die Inhalteanbieter mitziehen.

Für den klassischen Zeitungskiosk gibt es bislang keine digitale Entsprechung.

Für den klassischen Zeitungskiosk gibt es bislang keine digitale Entsprechung.

Eigentlich haben digitale Magazine sowohl für die Leser als auch für die Macher zahlreiche Vorteile. So kann man beispielsweise etliche von ihnen jederzeit dabei haben. Inhalte lassen sich zudem multimedial aufbereiten, auch im Nachhinein aktualisieren sowie erweitern und sie sind generell nicht den Restriktionen des Mediums Papier unterworfen. Nicht zuletzt kann man sie auch unterwegs jederzeit herunterladen und sofort lesen.

Dass trotzdem noch so viele Magazine gedruckt erscheinen und so wenige digital gekauft werden, dürfte auch mit Gewohnheiten zu tun haben. Mit bedrucktem Papier lässt sich beispielsweise noch immer ein Vielfaches an Werbeeinnahmen erzielen, obwohl (oder weil) die Werbekunden den Erfolg viel weniger messen können und obwohl die Aufmerksamkeit schon längst deutlich in Richtung Internet abgewandert ist.

Aber “Internet” bedeutet eben noch lange nicht “digitales Magazin”. Selbst der Siegeszug der Tablets scheint daran bislang wenig geändert zu haben. Und dass sich deren Format gut zum Lesen verwenden lässt, zeigt die steigende Erfolgskurve der E-Books im Buchmarkt. » weiterlesen

Readly:
“Spotify für Zeitschriften” plant rasante Expansion

Das schwedische Startup Readly will für Zeitschriften wiederholen, was Spotify mit Musik gelang. Offen ist aber, ob ein All-you-can-eat-Buffet für Magazinleser überhaupt attraktiv ist.

Es ist eine spezielle Situation: Weil Schweden mit Spotify in einem äußerst schwierigen, von zahlreichen unterschiedlichen Interessen geprägten Markt einen international erfolgreichen Abo-Musikdienst hervorgebracht und dabei wichtige Pionierarbeit geleistet hat, existiert nun unter Branchenbeobachtern die latente Vermutung, dass sich dieses Kunsstück in anderen Segmenten des Mediensektors wiederholen ließe; und dass Startups aus dem hohen Norden prädestiniert dafür seien. Voddler galt kurzzeitig als das “Spotify für Video“, verpasste es dann jedoch, die für diese Analogie essentielle Wachstumskurve zu erreichen. Magine feilt derzeit an einem “Spotify für Fernsehen” und soll gemäß Plan noch in dieser Woche in Deutschland starten.

Mit Readly taucht nun der nächste blau-gelbe Akteur auf der Bildfläche auf, der sich anschickt, in Spotifys große Fußstapfen zu treten. Das Startup aus dem südschwedischen Växjo will das, was sein konzeptionelles Vorbild aus Stockholm im Musikbereich vollbracht hat, für Magazine wiederholen. Wer weiß, wie Spotify funktioniert, dürfte damit auch die Funktionsweise von Readly bereits erahnen: Für eine monatliche Pauschale von im Heimatmarkt umgerechnet rund elf Euro erhalten Nutzer von Readlys iOS- und Android-App unbeschränkten Zugang zu einer Vielzahl von Zeitschriften, die sich für Phasen ohne Internetverbindung auch offline lesen lassen. 70 Prozent der Umsätze fließen nutzungsabhängig verteilt an die Verlage. » weiterlesen

Tablet-Magazine:
Die humpelnde Revolution

Rund um die Vorstellung des ersten iPads sah so mancher strauchelnde Printverlag sein Heil in digitalen Ausgaben seiner Produkte. Die Voraussetzungen für einen Erfolg waren auch gar nicht schlecht, nur die bisherige Umsetzung ist alles andere als gelungen.

Die Idee digitaler Magazine ist nicht neu, aber bis zur Vorstellung des iPad fehlte es am passenden Endgerät. Apple bot zudem mit dem App Store zugleich das Ökosystem inklusive Bezahlmöglichkeit. Das gefiel vielen Verlagen natürlich bestens, wollten sie doch endlich auch in der digitalen Welt direkt Geld mit ihren Inhalten verdienen.

Zu einem Selbstläufer aber ist das Thema ganz offensichtlich nicht geworden, denn von entsprechenden Erfolgsgeschichten hört man wenig. Ich kann das gut verstehen, denn obwohl ich ein großer Freund von Magazinen bin und in digitalen Magazinen ihre potenziell beste Form sehe, konnten mich iPad-Magazine bislang nie auf Dauer begeistern. Die Gründe dafür: » weiterlesen

Das iPad kommt:
Steve Jobs als Messias einer Branche

Der jüngste Apple-Hype hat eine neue Komponente: Eine ganze Branche erhofft sich von einem Gerät die Rettung.

Allessoschönbunthier.

Allessoschönbunthier.

Ich bin seit 20 Jahren Journalist. Ich lebe seit fünf Jahren in San Francisco, und ich habe an fast allen Keynotes und Pressekonferenzen teilgenommen, die Apple in dieser Zeit abgehalten hat.

Ich war jedesmal ein wenig entsetzt.

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Slanted und Co.:
Fünf Magazine zum Anfassen

Text auf Papier: Wir stellen Zeitschriften vor, die man nicht gerne im Internet lesen möchte. Unsere Print-Perlen zu Weihnachten: Bella triste, Dummy, Lettre International, Dare und Slanted.

Holzhausen? Von wegen! Print lebt natürlich, in Form edler Magazine. Deswegen stellen wir heute nicht die aktuelle Zeitschriften-Todesliste hier auf die Seite, sondern setzen unsere weihnachtliche Einkaufsberatung mit einer Auswahl ansprechender Printprodukte fort. Wo man diese in Berlin stilvoll erwerben kann, hat Ronnie am Donnerstag berichtet. Los geht’s:

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Berlin:
Edle Magazine stilvoll kaufen

Kippen und Bild? In diesem Zeitschriftenladen wohl kaum: “do you read me ?!” in Berlin spezialisiert sich in Edelzeitschriften zu Mode und Design. Lang lebe der Luxus-Print!

Website des Luxus-Ladens

Website des Luxus-Ladens

Der Laden an der Auguststrasse 28 in Berlin-Mitte ist kein Laden, der seine Kunden mit Neonreklame hereinzulocken versucht. Angebracht ist nur ein kleines Schild mit einem Frage- und einem Ausrufezeichen und auf dem Schaufenster klebt dezent der Schriftzug “do you read me?!”. “Liest du mich?!”, eine Frage und eine Aufforderung, das Geschäft zu betreten. Es verkauft Ware mit der etwas sperrigen Bezeichnung “Magazine und Lektüre der Gegenwart” und meint damit haptisch anspruchsvolle Zeitschriften mit guten Texten und schönen Fotostrecken. » weiterlesen

Sammlung:
Früher war alles schöner

Titelblätter von einst zeigt eine Internetseite. Der Cover-Browser versammelt die Cover-Kunst von Magazinen wie Vogue, New Yorker – und jeder Menge Comics.


Wusstest Du, dass der New Yorker vom 9. Mai 1953 nur 20 Cent kostete und eine Kinderzeichnung vorne drauf war? Oder dass Batman auf dem Cover der Ausgabe #39 mit Schlittschuhen eine Fledermaus ausschneidet? Oder dass auf der Bravo immer mal wieder nackte Oberkörper zu sehen waren?

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Blogwerkers privat:
Unsere Lieblingsmagazine (Teil 2)

Brandeins, Analog, ct, Spiegel: Wir lieben einfach Magazine. Zu welchen Zeitschriften die Blogwerk-Mitarbeiter am liebsten greifen, wollen wir gerne verraten.

Die Fortsetzung:

Brandeins

Brandeins

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Blogwerkers privat:
Unsere Lieblingsmagazine (Teil 1)

No Depression, Monocle, Cosmopolitan, Hörbücher: Wir lieben einfach Magazine. Zu welchen Zeitschriften die Blogwerk-Mitarbeiter am liebsten greifen, wollen wir gerne verraten.

Dem Kanon der allerbesten Zeitschriften der Welt wollen wir nichts entgegensetzen, nicht die 50 Favoriten der Chicago Tribune mit doppelt so vielen Lieblingsmagazinen toppen – nur vorstellen, was wir persönlich gerne lesen. Hier sind die Lieblingsmagazine der Blogwerker, die spontan und unter Zeitdruck dem Aufruf gefolgt sind: Preist Eure geliebten Zeitschriften! Als da wären …

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Magazine im Februar

Große Ideen in Good, mächtige Bilder in View und alles neu beim Schweizer Kulturmagazin Du: Wir lesen drei Magazine für den Februar.

good_februar.pngAus Los Angeles kommt Good, ein Magazin “for people who give a damn”. In der aktuellen Ausgabe geht es um “Big Ideas!”, dazu rollt Danny DeVito auf einem Segway über das Cover. Berichtet wird von Ideen, die das Potential haben, die Welt zu verändern. Darunter eine erfolgreiche Spiritualitätsbewegung (“God, Without the Fuss”), eine Unabhängigkeitsbewegung im US-Bundesstaat Vermont aber auch so einfache wie gute Ideen wie das in Wasser lösliches Kaugummi.

Auch toll ist der Text “Jonathan and the Whale”, Jonathan Harris knippst sieben Tage lang Walfang in Alaska, mindestens alle fünf Minuten ein Bild, und präsentiert die Bilder auf verschiedene Weise. So entsteht eine neue Art des Erzählens mittels Fotografien.

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