Alle 13 Artikel zum Thema lokalisten auf netzwertig.com:
Die VZ-Netzwerke, lokalisten und wer-kennt-wen.de loben sich für ihren gemeinsamen Verhaltenskodex rund um Daten-, Jugend- und Verbraucherschutz. Nutzern ist’s egal.
Foto: stock.xchng
Verfolgt man die ermüdende deutsche Diskussion rund um Datenschutz im digitalen Zeitalter, erhält man leicht den Eindruck, es gäbe auch für Konsumenten nichts Wichtigeres. Immerhin kämpfen ja Politiker und Datenschützer im Sinne und Auftrag des Verbrauchers, möchte man meinen.
Doch wäre der krampfhafte Schutz der eigenen Daten um jeden Preis tatsächlich etwas, das Deutsche abseits von Populismus und Panikmache rund um Street View und Gesichtserkennung für erstrebenswert halten, stellt sich die Frage, was von einer aktuellen Meldung zum gemeinsamen Verhaltenskodex der drei deutschen Social Networks VZ-Netzwerke, lokalisten und wer-kennt-wen.de zu halten ist:
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Als erstes, größeres Social Network aus dem deutschsprachigen Raum hat das zu ProSiebenSat.1 gehörende lokalisten heute die ersten Applikationen auf der eigenen Plattform eingeführt. Bereits im Januar diesen Jahres hatte lokalisten einen Newsfeed eingeführt und die Unterstützung von OpenSocial angekündigt.
Hinzufügen der Anwendungen ist einfach: Über “meine seite einrichten” kommt man mit dem Unterpunkt “zu den anwendungen” auf die Auswahlseite.
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Was macht man als großes Medienunternehmen, das Eigentümer oder Mehrheitsanteilseigener an einem anderen Unternehmen ist und möchte, dass dieses noch besser performt? Man könnte zum Beispiel die sogenannten Synergieeffekte nutzen und Verweise auf die Vorzüge des Startups im eigenen Medienangebot unterbringen.
Das geht aber leider nicht ohne entsprechende Kennzeichnung. Denn ohne die wäre es Schleichwerbung. Und die ist in Deutschland verboten.
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Manchmal gibt es auch glückliche Zufälle für Medienunternehmen. Letzten Samstag hat Kai Pflaume in seiner Sat.1-Show “Nur die Liebe zählt” ein Paar zu Gast gehabt, das sich auf dem deutschen Social Network lokalisten kennengelernt hat.
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Steigende Zugriffe auf die für Mobiltelefone optimierten Seiten und mit allen wichtigen Funktionen ausgestattete iPhone-Applikationen: Social Networks entfleuchen dem Desktop und werden mobil. Zumindest die internationalen. Die deutschen Netzwerke tun sich weiterhin schwer mit der Mobilität.
Speziell auf den mobilen Gebrauch ausgelegte locationbasierte Social Networks wie loopt legen im Gebrauch massiv zu. Loopt kann mehr Downloads seiner iPhone-Applikation verzeichnen als Facebook und Myspace. Loopt gibt die tatsächlichen Downloadzahlen nicht, liegt aber aktuell bei den populärsten iPhone-Apps auf Platz 20. Einer Quelle von Techcrunch zu folge soll Loopt sich über Zehntausende täglicher Downloads freuen können.
Dabei können sich Facebook (Platz 25 bei den populärsten iPhone-Apps) und MySpace (Platz 43) über die mobile Nutzung ihrer Sites auch nicht beschweren. » weiterlesen
Wie von uns am Samstag berichtet, übernimmt ProSiebenSat.1 das Social Network lokalisten. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte die Übernahme heute uns gegenüber. Statt den von uns im Artikel genannten 100 Prozent übernahm ProSiebenSat.1 90 Prozent von lokalisten. Eine Option zur Übernahme besaß man seit dem Einstieg 2006. Zur Höhe der Übernahmesumme wollte man sich bei ProSiebenSat.1 nicht äußern.
Das Social Network Lokalisten geht nach uns vorliegenden Informationen aus zuverlässiger Quelle vollständig in den Besitz der bisherigen Anteilseignerin ProSiebenSat.1 Media AG über.
Seit Oktober 2006 besitzt die ProSiebenSat.1 Media AG bereits 30 Prozent am Social Network Lokalisten, einer Community mit mehr als 1,8 Millionen Mitgliedern, die vorrangig im Münchener Raum wohnen. Jetzt soll die Minderheitsbesitzerin gemäß einer zuverlässigen Quelle Lokalisten komplett übernommen und für die restlichen 70 Anteilsprozente 25 Millionen Euro bezahlt haben. Keine der beiden Seiten war am Freitag für eine Stellungnahme erreichbar.
Update: ProSiebenSat.1 bestätigt die Übernahme, übernimmt 90 Prozent von lokalisten. Siehe unsere Meldung dazu.
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Vor ungefähr einem Jahr, kurz nach dem Launch von WEB.DEs Social Network UNDDU.DE, äußerten sich Matthias Greve, Vorstand 1&1 Portale, und Matthias Ehrlich, Vorstand 1&1 und United Internet Media, zu den Zielen ihres ambitionierten Projektes: Mit der Neugründung wollten die beiden “das Web 2.0 und Social Networks in Deutschland massenfähig machen”, die Nummer eins im Land werden und innerhalb eines Jahres siebenstellige Nutzerzahlen erreichen. Heute, zwölf Monate später, lässt sich feststellen, dass dieser Plan gründlich misslungen ist. Mittlerweile sind Web-2.0-Dienste und soziale Netzwerke zwar fester Bestand des Internetalltags vieler, vorrangig junger Bundesbürger. UNDDU.DE hat dazu jedoch nichts beigetragen. Die entscheidenden Akteure heißen unter anderem studiVZ, schülerVZ, wer-kennt-wen.de, lokalisten und KWICK!. » weiterlesen
wer-kennt-wen.de (WKW) ist ein deutsches Social Network, das bisher nicht vom zweinull.cc-Radar erfasst wurde. Höchste Zeit, dies zu ändern – immerhin hat die Plattform mittlerweile 1,3 Millionen registrierte Nutzer und laut der (nicht zuverlässigen) Alexa-Statistik bei Reichweite und Seitenaufrufen kürzlich lokalisten überholt. Ähnlich wie dort gibt es bei WKW einen regionalen Schwerpunkt: Gegründet wurde die Seite von Fabian Jager und Patrick Ohler 2006 in Koblenz, von wo lange Zeit auch der Großteil der Mitglieder kam. Eine Besonderheit von WKW ist das Einladungssystem: Wer Zugang zur Seite erhalten möchte, muss sich registrieren und wird anschließend innerhalb der Plattform anderen Nutzern vorgestellt. Mit etwas Glück erhält man seine Einladung von einem bestehenden WKW-Mitglied. In letzter Zeit ist eine virale Ausbreitung der Nutzerschaft und Bekanntheit von WKW über Koblenz und Rheinland-Pfalz hinaus festzustellen. » weiterlesen
Seit einigen Stunden ist die neue Version von lokalisten online, eines der größten Social Networks in Deutschland. Wie bereits angekündigt, bietet das besonders im Münchner Raum populäre Netzwerk mit dem Relaunch einige technische Neuerungen, die sich mittlerweile zum Standard bei Web-2.0-Communities entwickelt haben: einen Newsfeed, modular aufgebaute Home- und Profilseiten mit verschiebbaren Elementen, die bei Bedarf geschlossen werden können, sowie – und auch das ist offensichtlich fast schon State of the Art – einen Seitenaufbau, der in unterschiedlichem Ausmaß an Facebook erinnert. Besonders die Start- und Profilseite können Ähnlichkeiten mit dem populären Social Network aus Palo Alto nicht von der Hand weisen. » weiterlesen
Angesichts schleppender Werbeumsätze müssen Social Networks nach zusätzlichen Möglichkeiten suchen, um endlich Gewinne zu machen und ihre zum Teil sehr hohen Bewertungen rechtfertigen zu können. E-Commerce bzw. Social Shopping gilt als eine vielversprechende Ergänzung zur Onlinewerbung. Facebook hat mit dem Start eines internen Bezahlsystems bereits erste Schritte in diese Richtung gemacht. Netzwerke, die die Integration externer Applikationen zulassen und über geeignete Werkzeuge für virales Marketing (z.B. Newsfeed) verfügen, könnten in Zukunft attraktive Vertriebskanäle für Onlinehändler werden. » weiterlesen