Thema: location based services

 

Alle 74 Artikel zum Thema location based services auf netzwertig.com:

friendticker:
Belohnungen als Erfolgsrezept

friendticker ist die deutsche Antwort auf Foursquare. Mit Gratis-Produkten und Gutscheinen versucht der Service, sich von der Konkurrenz abzuheben.

Anfang April hatten wir friendticker vorgestellt, eine deutsche Antwort auf Foursquare, die – wie Mitbegründer Florian Resatsch gerne betont – als mobiles Social Network schon existierte, bevor Foursquare im vorigen Jahr an den Start ging.

Das in Berlin ansässige friendticker hat in den vergangenen Monaten viel dafür getan, sich in der deutschen Webszene als ebenbürtige, wenn nicht bessere Alternative zu Foursquare und anderen mobilen Diensten aus den USA zu positionieren. Ich habe Florian Resatsch um einen Statusbericht zur aktuellen Entwicklung des Dienstes gebeten. Hier kommt eine Zusammenfassung seiner Aussagen:

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Twitter Places:
Twitter macht Ernst
mit ortsbasierten Features

Twitter hat Places gelauncht, eine neue Funktion, um Tweets mit genauen Ortsangaben zu versehen.

Trotz unzähliger Ausfälle in den letzten Tagen und Wochen – wie zum Zeitpunkt des Schreibens auch gerade wieder – hat Twitter in letzter Zeit fleißig an seinem auf der Entwicklerkonferenz Chirp unter der Bezeichnung “Points of Interest” vorgestellten Locations-Feature gearbeitet.

Während man Tweets über die Twitter-Website schon länger mit einer Koordinate versehen konnte, erweitert die am am Montagabend offiziell gelaunchte Places-Funktion diese um tatsächliche Orte. Mit Twitter Places lassen sich fortan Tweets mit der Location versehen, von der diese abgesendet werden. In einem Blogeintrag nennt Twitter dazu als Beispiel die aktuellen Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft, die User vor Ort als zusätzliche Information an ihre Tweets anhängen können.

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loca.li:
Ortsbasierte App zwischen Friendticker und Qype

loca.li ist ein ortsbasierter Dienst für das iPhone, der versucht, sich in einer Nische zwischen mobilen Cityguides und Location Based Social Networks anzusiedeln.

Die Zahl ortsbasierter mobiler Dienste nimmt stetig zu. Überschneidungen der Funktionalität einzelner Anbieter sind da keine Seltenheit. Umso wichtiger ist es für Startups im Bereich der Location Based Services (LBS), eine Positionierung zu finden, mit der sie trotz vorhandener Ähnlichkeit zu Konkurrenten User davon überzeugen können, sich für sie zu entscheiden.

loca.li ist ein neuer, ortsbezogener Anbieter aus Wiesbaden, der in Deutschland irgendwo zwischen Friendticker und Qype angesiedelt ist, oder aus einem globalen Blickwinkel zwischen Foursquare und Yelp. Der Hinweis auf die internationale Konkurrenz ist hier notwendig, denn das noch in der geschlossenen Beta-Phase befindliche loca.li zielt von vorn herein auf ein international ausgerichtetes Publikum.

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Intelligente Verknüpfung von Onlinediensten:
Die nächste Entwicklungsstufe
von Webapplikationen

Viele populäre Onlinetools kommunizieren kaum oder gar nicht miteinander. Doch das ändert sich: In der nächsten Entwicklungsstufe des Webs wird aus losen Elementen das “große Ganze”.

In den Kommentaren zu meinem gestrigen “Foodsquare”-Artikel meldete sich unter anderem mein Blogwerk-Kollege Moritz Adler zu Wort. Sein nachvollziehbarer Wunsch: Eine Applikation, mit der er nicht nur im Foursquare-Stil seinen aktuellen Aufenthaltsort veröffentlichen kann, sondern zum Beispiel auch, was er gerade macht (z.B. im Kino den Film XYZ schauen) und was er gerade isst (z.B. Popcorn) – und das nicht nur als ergänzender Kommentar, sondern jeweils mit einer intelligenten Verlinkung (des Films und Snacks) und weiterführenden Optionen.

Was Moritz sich wünscht, ist ein “Meta-Check-In-Dienst”, ein smarter Service, der nicht nur – wie check.in – das gleichzeitige Einchecken bei verschiedenen, miteinander in Konkurrenz stehenden Location Based Services erlaubt, sondern mehrere, sich ergänzende Dienste auf sinnvolle Weise miteinander kombiniert.

Es scheint fast, als hätte sich Moritz in der Nacht mit Silicon Valley-Ikone und Superblogger Robert Scoble ausgetauscht und ihn zu diesem Gastartikel bei TechCrunch inspiriert, in dem er Moritz’ Anregung weiterspinnt. Scoble beschreibt, wie sich ortsbasierte Services bis zum Jahr 2012 weiterentwickeln und mit zahlreichen anderen, komplementären Webangeboten verknüpfen könnten, um Nutzern eine Vielzahl neuer Einsatzgebiete zu eröffnen und den Alltag zu erleichtern.

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BlockChalk:
Anonyme Status-Updates
für beliebige Orte

Ortsbasierte Social Networks gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. BlockChalk schafft es durch einen ungewöhnlichen Ansatz dennoch, aufzufallen.

Der Markt ortsbasierter Dienste für Mobiltelefone wird von Woche für Woche unübersichtlicher. Ständig sprießen neue Location Based Services (LBS) aus dem fruchtbaren Internetboden, die irgendwie versuchen, sich von den etablierten Anbietern wie Foursquare oder Gowalla abzuheben. Ob dies immer so gut gelingt, ist zweifelhaft.

Mit BlockChalk konnte aber seit langem einmal wieder ein LBS meine Aufmerksamkeit erlangen. Wie hat der US-Dienst, der eine kostenlose App für iPhone und Palms WebOS sowie eine mobile Site für Android anbietet, das geschafft?

Indem er sämtliche Einstiegshürden anderer mobiler Services wie das Registrieren sowie das Anlegen eines Profils entfernt und im Unterschied zu dem Gros der Konkurrenten auf die Anonymität seiner User setzt.

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Hoccer:
Mobiler Datenaustausch
für iPhone und Android

Spontan Daten von Smartphone zu Smartphone zu übertragen, ist überraschend aufwändig. Hoccer aus Berlin will das mit seiner Applikation für iPhone und Android ändern.

Wer unterwegs spontan Kontaktdaten, Fotos oder andere Informationen vom Smartphone mit anderen teilen möchte, hat dazu viele Wege. Allerdings ist fast immer ein gewisser Zeitaufwand damit verbunden, irgendwas per Bluetooth, SMS, Mail, Social Network oder über einen anderen Dienst weiterzuleiten – speziell dann, wenn einem die Kontaktdaten der Empfänger fehlen.

Hoccer, ein im September gestartetes Angebot aus Berlin, hat sich diesem Problem angenommen. Die kostenlose Applikation für iPhone und Android erlaubt den mobilen Datenaustausch zwischen zwei oder mehr Geräten.

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Ortsbezogene Spiele:
Gbanga kommt aka-aki games zuvor

Die Verknüpfung von realer und virtueller Welt liegt im Trend. Gbanga aus Zürich startet sein mobiles, ortsbasiertes Mafia-Abenteuer in Deutschland.

Gbanga
Gbanga
Ortsbasierte mobile Dienste lassen sich trotz fließender Übergänge in zwei grundlegende Kategorien unterteilen. In der einen geht es primär um Informationen rund um naheliegende Orte sowie Aktivitäten der Freunde am aktuellen Aufenthaltsort - Qype RadarFoursquareGowalla oder Friendticker seien hier als Beispiele genannt.

In der anderen Kategorie steht Unterhaltung und das Spielerische im Vordergrund. Beispiele hierfür sind Turf Wars oder MyTown.

Im deutschsprachigen Raum war es das aus Berlin stammende mobile Social Network aka-aki, das als wohl erster Anbieter einen spielerischen Location Based Service angekündigt hat. Gestartet ist dieser bisher jedoch nicht. Davon profitiert nun die Schweizer Millform AG, die der Berliner Konkurrenz mit dem ortsbezogenen Spiel Gbanga zuvorkommt. » weiterlesen

dailyplaces vs Twitter:
David gegen Goliath

Junge Webanbieter haben es nicht leicht. Taucht die eigene Idee plötzlich als Funktion bei einem etablierten Internetanbieter auf, ist guter Rat teuer. dailyplaces kennt dieses Gefühl.

dailyplaces
dailyplaces
Junge Startups leben mit dem ständigen Risiko, von einem Internet-Dickschiff obsolet gemacht zu werden. Taucht die Idee, an der sie monatelang rund um die Uhr gearbeitet haben, plötzlich als Funktion bei einem bestehenden, bereits etablierten Anbieter auf, ist guter Rat teuer und die Frustration mitunter groß.

dailyplaces, ein im November hier vorgestellter Dienst, der es am vergangenen Donnerstag auch in unsere Liste von 33 Startups aus dem deutschsprachigen Raum geschafft hat, die man im Blick haben sollte, kennt dieses Gefühl.

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Multitasking für’s iPhone:
Turbo für das mobile Internet

Millionen von iPhones und iPod Touch beherrschen in Zukunft Multitasking. Für viele Startups und Webdienste eröffnet dies neue Innovations- und Geschäftsmöglichkeiten.

In einigen Wochen wird Apple die nächste Version seines iPhone-Betriebssystems veröffentlichen und dabei für alle iPhone-Modelle der dritten Generation (3GS) sowie der kommenden vierten Auflage und außerdem für die aktuellste iPod Touch-Reihe endlich das lang ersehnte Multitasking zulassen. Dadurch können zukünftig mehrere Applikationen gleichzeitig auf dem iPhone eingesetzt werden.

Apples längst fällige Entscheidung ist ein wichtiger Schritt für das mobile Internet. Zwar erlauben Googles Android- und Nokias Symbian-Betriebssystem seit langem Multitasking, aber nach wie vor ist das iPhone zumindest unter Privatanwendern das mit Abstand populärste aller Smartphones. 50 Millionen davon hat Apple bisher verkauft, sowie weitere 35 Millionen iPod Touch. Nur die jüngsten Modellreihen dieser 85 Millionen Geräte werden Multitasking unterstützen, aber in jedem Fall handelt es sich dabei um eine Zahl im zweistelligen Millionenbereich.

Für Startups und Webdienste eröffnen sich dadurch neue Innovations- und Geschäftsmöglichkeiten. Hier sind drei Beispiele:

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check.in:
Brightkites Freundschaftsangebot an Gowalla und Foursquare

Mit check.in hat das mobile Social Network Brightkite einen Dienst entwickelt, mit dem die Nutzung der Konkurrenzdienste einfacher wird. Was erst seltsam klingt, ist ein kluger Schachzug.

check.in
check.in
Wie reagiert ein Unternehmen, wenn es sich plötzlich einer Reihe starker Konkurrenten gegenüber sieht, die auf viel Begeisterung bei den Konsumenten stoßen? Womöglich startet es eine große Werbekampagne, verändert sein Produkt oder zettelt einen Rechtsstreit an.

Brightkite, ein mobiles soziales Netzwerk der ersten Stunde mit Applikationen für verschiedene Mobiltelefone, geht einen anderen Weg. Nachdem der orstbasierte Dienst, der laut eigenen Angaben über zwei Millionen Nutzer weltweit hat, in der öffentlichen Wahrnehmung von Foursquare und Gowalla überholt wurde, macht das Unternehmen mit Büros in den USA und Finnland aus der Not eine Tugend:

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