Alle 70 Artikel zum Thema location based services auf netzwertig.com:
InZair will mobiles Messaging neu erfinden und fordert mit einem geobasierten Ansatz die übermächtige Konkurrenz heraus.
Das 2010 gegründete Genfer Startup werkelt am Nachfolger der SMS. Seine Messenger-App hat inZair vergangene Woche anlässlich der LeWeb in Paris gelauncht, wo die Gründer im Wettbewerb auch unter die Finalisten kamen.
Wie möchte das Jungunternehmen die Platzhirsche WhatsApp, iMessage, Kik oder die Applikationen von Google und Facebook ausboten?
Mit zusätzlichen Features. Die ZMS haben nicht nur einen Absender und einen Empfänger, sondern auf Wunsch auch eine Versandzeit und eine Location. So lassen sie sich timen oder an einem strategischen Ort platzieren – zum Beispiel, um für jemanden eine Einkaufserinnerung zu platzieren. Daneben erlauben sie auch rich-media-Einbettung und mehrere Empfänger. Ortsbasierte Nachrichten können auch öffentlich sichtbar abgelegt werden. Damit emuliert inZair die Funktionalität von Startups wie Blockboard oder SkyChalk, die sich auf Location-basiertes Messaging spezialisiert haben. Damit lässt sich verschiedenes anstellen, von einer Flirtbörse bis zum Foursquare-mässigen Hinterlassen von Tipps.
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Vor zwei Wochen veröffentlichte foursquare für Betreiber von Websites eine Option, ihren Besuchern direkt aus dem Browser das Speichern von Ortsangaben per foursquare zu ermöglichen. Davon profitieren sowohl Geschäfte und Gastronomen als auch die Nutzer.
Am Wochenende besuchte ich die Website eines Restaurants, das mir empfohlen wurde, um zu schauen, wo genau es liegt. Das weiß ich nun auch, und eigentlich habe ich mir einen Besuch fest vorgenommen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass ich dieses Vorhaben wieder vergesse, ist hoch. Immerhin prasseln auf den intensiv vernetzten Verbraucher relativ regelmäßig Empfehlungen für Gaststätten, Bars oder Geschäfte ein.
Zumindest bei den mittlerweile 15 Millionen Nutzern von foursquare könnten Gastronomen und Händler ganz einfach sicherstellen, dass ihre potenzielle Kundschaft den Gedanken des eingeplanten Besuchs nicht so leicht wieder verliert: Das New Yorker Location-Startup, das nach einer langen Orientierungsphase mittlerweile eine zukunftsträchtige Ausrichtung als vielseitige mobile Plattform gefunden zu haben scheint, veröffentlichte vor zwei Wochen den “Save to foursquare”-Button für Websites.
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Nach Jahren des geduldigen Experimentierens scheint foursquare ein Rezept gefunden zu haben, um seine Reichweite über die Tech-Avantgarde hinaus zu erhöhen. Die Zukunftsaussichten für das New Yorker Startup sind heute besser denn je.
Lange Zeit war ich skeptisch, ob es dem innerhalb der Social-Web- und Geek-Gemeinde angesagten Location-Dienst foursquare gelingen würde, sich über die vergleichsweise kleine Gruppe der Tech-Avantgarde hinaus auch bei Durchschnittsnutzern beliebt zu machen. Der Fokus auf dem Check-In an Orten stand einer solchen Entwicklung ebenso im Weg wie die Tatsache, dass auch Facebook eine entsprechende Funktionalität anbietet (wenn auch mittlerweile etwas abgewertet).
Doch in letzter Zeit bewegt sich das im Frühjahr 2009 gestartete Unternehmen aus New York und versucht, Nutzern abseits des schnöden Eincheckens an beliebigen Orte zusätzliche Anreize zu geben, die mobilen Apps des Dienstes zu installieren. Darin liegt der Schlüssel zu beschleunigtem Wachstum.
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Die Münchner Opendi AG übernimmt für eine nicht genannte Summe den insolventen Frankfurter Location-Dienst Dailyplaces und will ihn zu neuem Leben erwecken.
Ende August
wurde die Insolvenz des Frankfurter Location-Dienstes Dailyplaces bekannt. Rund 45.000 registrierte Mitglieder und ein neues Geschäftsmodell, das im dritten Quartal 2011 umgesetzt werden sollte, reichten nicht mehr dafür aus, um eine dringend benötigte Finanzierungsrunde abzuschließen.
Bis zum 19. September hatten potenzielle Käufer die Gelegenheit, ihr Übernahmegebot für die Dailyplaces-Website inklusive der mobilen Apps beim Insolvenzverwalter abzugeben.
Die 2005 als Stadtbranchenbuch GmbH gegründete Opendi AG aus München hat heute die Übernahme von Dailyplaces bekannt gegeben (zuerst berichtet von deutsche-startups.de). Das Unternehmen betreibt Branchenbuchdienste in über einem Dutzend Ländern und ist in Deutschland mit Stadtbranchenbuch vertreten (Offenlegung: Stadtbranchenbuch ist ein Sponsor von netzwertig.com). Über acht Millionen Nutzer steuern laut Aussage des Opendi-Vorstandsvorsitzenden und -Gründers Andreas Stahl pro Monat weltweit die Websites des Unternehmens aus Bayern an.
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iOS 5 bringt neue Entwickler-Schnittstellen mit, die Applikationen besseren Zugang zu den Standortinformationen der Anwender gewähren – selbst wenn Apps geschlossen sind. Apples neuer Aufgabenmanager sowie foursquares Radar-Feature geben einen Vorgeschmack auf das, was kommt.
Apple hat am Mittwochabend wie erwartet
den Startschuss für iOS 5 gegeben. Das überarbeitete Betriebssystem spendiert iPhone, iPod touch und iPad
über 200 neue Features. Während iCloud (meines Erachtens nach nur wegweisend für Nutzer, die sich ganz Apples “Walled Garden” hingeben), bessere Benachrichtigungen (nett) und die
Twitter-Integration (praktisch) den Löwenanteil der Aufmerksamkeit erhalten, habe ich mich
seit der ersten Präsentation von iOS 5 im Juni ganz besonders auf die neue
standortbasierte Reminder-Funktion gefreut.
1500 neue Schnittstellen soll es für App-Entwickler in der neuesten iOS-Fassung geben, darunter auch solche, die ressourcenschonendes “Geofencing” ermöglichen. Geofencing bedeutet, dass der Koordinatenbereich in Zellen eingeteilt wird, die eine gewisse Anzahl Quadratmeter umfassen. Der GPS-Sensor des iPhones muss dann nicht permanent im Einsatz sein, sondern überprüft lediglich in bestimmten Abständen, ob Anwender die jeweilige Zelle betreten oder verlassen haben – und schlägt dann Alarm.
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Der Berliner Location-Dienst aka-aki hat bei seinem mobilen Social Game LiftLoft nur wenige Monate nach dem offiziellen Launch den Stecker gezogen.
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Wenn Startups in Wachstumsphasen ihren Fokus vom bisherigen Kernprodukt auf einen zweiten, eigenständigen Dienst erweitern, dann kann dieser im besten Fall eine lukrative neue Erlösquelle darstellen und womöglich sogar das ursprüngliche Angebote in puncto Potenzial überflügeln. Misslingt ein solches Vorhaben, hat man dagegen viel Geld verbrannt.
Der Berliner Location-Dienst aka-aki ging mit seinem standortbasierten Mobile-Social-Game LiftLoft dieses Risiko ein, sah sich vor einigen Wochen jedoch gezwungen, nach nur wenigen Monaten den Stecker zu ziehen.
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Das Berliner Startup friendticker schickt heute seinen neuen mobilen Schnäppchendienst dealomio ins Rennen. Mit diesem können Verbraucher deutschlandweit lokale Angebote finden, die jeweils maximal sechs Stunden Gültigkeit haben.
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Am heutigen Donnerstag startet das Berliner Startup friendticker seinen neuen Schnäppchenservice dealomio. Ende Juli hatten wir über das Vorhaben des Check-In-Dienstes für Orte berichtet, unter eigener Marke eine mobile Anwendung zu veröffentlichen, bei der lokale Angebote, Rabatte und Deals wie beispielsweise Tagescocktails, reduzierte Waren oder Produktproben im Rampenlicht stehen.
Das dealomio-Prinzip ist schnell erklärt: Anwender des Dienstes können sich über mobile Apps für iOS und Android, eine mobile Website sowie über die herkömmliche Website zeitlich begrenzte Angebote und Schnäppchen in ihrer unmittelbaren Umgebung anzeigen lassen. Seit Wochen akquiriert der friendticker-Vertrieb Händler und Gastronomen, die über die App zum Start in vielen Städten Deutschlands spezielle Angebote anpreisen (die meisten gibt es derzeit in Berlin, Köln und Hamburg).
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Der Frankfurter Location-Dienst Dailyplaces hat Insolvenz angemeldet und steht zum Verkauf.
Noch im April dieses Jahres sah die Zukunft für den Frankfurter Location-Dienst
Dailyplaces nicht schlecht aus: Mit Echtzeit-Chaträumen für Orte startete der 2009 gegründete Service ein von Check-In-Apps bisher nicht bekanntes Feature und verschaffte sich damit
sogar internationale Aufmerksamkeit.
Auch mir gefiel der Ansatz, nach einem Check-In an einem Ort (z.B. der re:publica-Konferenz, die als Launchdatum ausgewählt wurde) mit anderen Anwesenden chatten und sich so zum Beispiel verabreden zu können.
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Facebook verabschiedet sich von der Idee, Nutzer zum öffentlichen Publizieren von Inhalten zu drängen, und wickelt seine Check-In-Funktion ab. Die stetige Veränderung erhöht Facebooks zukünftige Erfolgschancen.
Eine der großen Stärken von
Facebook ist es, sich nicht vor radikalen Änderungen zu scheuen – selbst wenn diese anfänglich zu lautstarken Proteststürmen von Nutzern führen. Gleichzeitig zögert das soziale Netzwerk auch nicht damit, relativ junge Funktionen wieder abzuschaffen, sofern sich eine bessere Lösung abzeichnet oder Anwender diese nicht annehmen wie erhofft.
Dieses von Facebook-Chef Mark Zuckerberg gelebte Credo zeigt sich einmal mehr an den am Dienstagabend bekannt gegebenen Modifikationen (wie in Linkwertig berichtet): Facebook wird in den nächsten Tagen zahlreiche kleinere Änderungen lancieren, um Nutzern mehr Kontrolle über die Veröffentlichung von Status-Updates, Fotos und anderen Inhalten zu geben – eine Auflistung findet ihr hier.
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foursquare wächst deutlich langsamer als andere viel beachtete Startups des Social Web. Und doch scheint der New Yorker Dienst voran zu kommen – mit kleinen Schritten.
foursquare ist für mich das seltsamste aller viel gelobten Startups der Social-Web- und Location-Ära. Denn dem New Yorker Dienst zum mobile Einchecken an Orten gelingt es wie keinem anderen Anbieter, sich weiterzuentwickeln und doch auf der Stelle zu treten.
Gestartet im Frühjahr 2009 von Dennis Crowley and Naveen Selvadurai, sorgte der neuartige Service für Smartphones schnell für Begeisterung in der Tech-Community. Per Check-In kontrolliert Freunden und Bekannten signalisieren zu können, wo man sich gerade befindet, war ein Novum und sprach auch diejenigen an, die beim Veröffentlichen ihrer Position trotzdem Wert auf Privatsphäre legten.
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