Alle 74 Artikel zum Thema location based services auf netzwertig.com:
Shoutify möchte Anwendern dabei helfen, empfehlenswerte Locations in der Nähe zu finden und dauerhaft über deren Neuigkeiten informiert zu bleiben.
An Websites und mobilen Apps, um sich empfehlenswerte Bars, Restaurants, Clubs und Geschäfte in der Umgebung anzeigen zu lassen, herrscht wahrlich kein Mangel. Ob lokale Ausgeh- und Nighlifeportale, Empfehlungsplattformen wie Qype, Plazaa oder Yelp, der Marktführer der mobilen Check-In-Dienste foursquare oder ein Aggregator wie Urbany (unser Review), der sämtliche Location-Tipps externer Dienste bündelt – zahlreiche Internetfirmen versorgen unternehmungslustige Anwender mit standortabhängigen Empfehlungen.
Doch David Dahmer, Frank Kacmaczyk und Daniel Kacmaczyk – die Gründer von Shoutify – sind der Meinung, dass der Bedarf der Nutzer noch lange nicht gedeckt ist. Ihrer Ansicht nach vernachlässigen sämtliche existierenden Anbieter einen wichtigen Aspekt, den ihr am Freitag als Browser- und iPhone-App lancierter Service abdecken soll: aktuelle Informationen und Ankündigungen der einzelnen Locations, die sich in einem personalisierten Feed zusammenstellen lassen.
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Zahlreiche englischsprachige Medien zeigten sich am Wochenende entrüstet über die iPhone-App Girls Around Me, welche auf einer Karte über Frauen (und Männer) in der Nähe informierte. Die Aufregung ist völlig übertrieben.
Screenshot: Cult of Mac
Wenn es um vermeintliche Privatsphäre-Verletzungen und Datenschutzskandale geht, dann machen nicht nur mit derartigen Fragen befasste, für den Staat tätige “Experten” sowie Politiker gerne aus einer Mücke einen Elefanten, sondern auch Journalisten und Blogger. Grund dafür ist meist entweder ein technisches oder konzeptionelles Unverständnis über den jeweiligen Sachverhalt, oder aber das Streben nach Seitenaufrufen und Aufmerksamkeit – denn potenzielle Missstände der digitalen Welt sind immer gut für eine Schlagzeile und werden mit Begeisterung von den Kollegen aufgegriffen.
Am Wochenende war es einmal wieder so weit: Eine aus Russland stammende iPhone-App namens “Girls Around Me” machte nach einem kritischen Bericht bei Cult of Mac in englischsprachigen Medien schnell Karriere als angebliche Stalker- und Vergewaltiger-Anwendung und verdeutlicht nach der Darstellung zahlreicher Artikel, wie Anwender von Location-Diensten den Schutz ihrer Privatsphäre vernachlässigten.
Girls Around Me ermöglichte es Anwendern, sich auf einer Google-Karte anzeigen zu lassen, welche Personen öffentlich über foursquare in der unmittelbaren Umgebung eingecheckt sind. Die Anwendung erlaubte dabei die Filterung nach Männern oder Frauen. Der gewählte Name unterstreicht allerdings, welche Zielgruppe vorrangig angesprochen werden sollte: männliche Nutzer, die wissen wollten, ob sich in ihrer Umgebung gerade interessante Damen aufhielten.
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Mit Gauss möchte ein junges deutsches Startup im gerade sehr angesagten Segment der People-Discovery-Applikationen mitmischen. Leicht wird dies nicht, aber die gewählte Metapher ist clever.
Mobile Apps, die Anwendern zeigen, welche Personen mit ähnlichen Interessen oder Kontakten sich gerade in der unmittelbaren Nähe befinden, sind der letzte Schrei. Speziell die zwei US-Dienste Highlight und Glancee sorgen in diesem neuen, unter dem Label “People Discovery” oder “Ambient Awareness” firmierenden Segment derzeit für Gesprächsstoff. Insgesamt buhlen mittlerweile (mindestens) ein Dutzend Startups um für die spontane Kontaktanbahnung empfängliche Smartphone-Nutzer.
Mit Gauss betritt nun auch ein in Deutschland ansässiges Startup diesen noch in den Kinderschuhen steckenden, aber bereits stark umkämpften Markt. In dieser Woche hat der Kölner Dienst seine kostenfreie iPhone-Applikation veröffentlicht, die Anwendern unterwegs das Aufeinandertreffen mit interessanten Personen ermöglichen soll. Der Launch erfolgt pünktlich zum angesagten SXSW-Festival in Austin (Texas), wo das Startup gegen 32 andere junge Webfirmen antreten wird.
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Mit fremden Menschen ohne konkreten Grund zu interagieren, gilt in den meisten Situationen als Tabu. Neuartige mobile Apps wollen mit dieser Konvention brechen.
Screenshot: Banjo
Menschen, besonders die in größeren Städten, legen eine eigenwillige Verhaltensweise an den Tag: Stetig begegnen sie anderen Personen – sei es im Zug oder Bus, im Supermarkt, im Einkaufszentrum oder in der Fußgängerzone. Hunderte Male haben sie Blickkontakt miteinander, nur um schnell schüchtern wegzuschauen und ihres Weges zu gehen. Trotz dieser theoretischen Chance zum Knüpfen neuer Kontakte sind Millionen Mensch einsam, suchen aktiv oder passiv nach neuen Freunden, Partnern oder Personen, mit denen sie gemeinsame Hobbys pflegen oder Interessen teilen können. Soziale Konventionen und ein Mangel an Informationen sorgen dafür, dass Fremde in den meisten Alltagssituationen Fremde bleiben. Nur auf speziellen Veranstaltungen, die explizit der Schaffung neuer, mitunter zeitlich begrenzter Kontakte dienen und häufig mit intensivem Alkoholkonsum einhergehen, existiert eine gesellschaftlich akzeptierte Ausnahmeregelung.
Schon seit einigen Jahren versuchen mobile Dienste, diesem von Kind auf erlernten Verhaltensmuster etwas entgegen zu setzen. Bisher einigermaßen erfolglos, was sowohl auf Vorbehalte bei potenziellen Anwendern als auch auf nicht hinreichend leistungsfähige Endgeräte zurückzuführen ist. Doch glaubt man dem derzeitigen Rauschen der US-Tech-Szene, werden auf dem diesjährigen SXSW-Festival im texanischen Austin mobile Apps ganz groß rauskommen, die Nutzern zeigen, wer die Personen in unmittelbarer Nähe sind, und die eine vorbehaltlose Kontaktaufnahme ermöglichen.
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InZair will mobiles Messaging neu erfinden und fordert mit einem geobasierten Ansatz die übermächtige Konkurrenz heraus.
Das 2010 gegründete Genfer Startup werkelt am Nachfolger der SMS. Seine Messenger-App hat inZair vergangene Woche anlässlich der LeWeb in Paris gelauncht, wo die Gründer im Wettbewerb auch unter die Finalisten kamen.
Wie möchte das Jungunternehmen die Platzhirsche WhatsApp, iMessage, Kik oder die Applikationen von Google und Facebook ausboten?
Mit zusätzlichen Features. Die ZMS haben nicht nur einen Absender und einen Empfänger, sondern auf Wunsch auch eine Versandzeit und eine Location. So lassen sie sich timen oder an einem strategischen Ort platzieren – zum Beispiel, um für jemanden eine Einkaufserinnerung zu platzieren. Daneben erlauben sie auch rich-media-Einbettung und mehrere Empfänger. Ortsbasierte Nachrichten können auch öffentlich sichtbar abgelegt werden. Damit emuliert inZair die Funktionalität von Startups wie Blockboard oder SkyChalk, die sich auf Location-basiertes Messaging spezialisiert haben. Damit lässt sich verschiedenes anstellen, von einer Flirtbörse bis zum Foursquare-mässigen Hinterlassen von Tipps.
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Vor zwei Wochen veröffentlichte foursquare für Betreiber von Websites eine Option, ihren Besuchern direkt aus dem Browser das Speichern von Ortsangaben per foursquare zu ermöglichen. Davon profitieren sowohl Geschäfte und Gastronomen als auch die Nutzer.
Am Wochenende besuchte ich die Website eines Restaurants, das mir empfohlen wurde, um zu schauen, wo genau es liegt. Das weiß ich nun auch, und eigentlich habe ich mir einen Besuch fest vorgenommen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass ich dieses Vorhaben wieder vergesse, ist hoch. Immerhin prasseln auf den intensiv vernetzten Verbraucher relativ regelmäßig Empfehlungen für Gaststätten, Bars oder Geschäfte ein.
Zumindest bei den mittlerweile 15 Millionen Nutzern von foursquare könnten Gastronomen und Händler ganz einfach sicherstellen, dass ihre potenzielle Kundschaft den Gedanken des eingeplanten Besuchs nicht so leicht wieder verliert: Das New Yorker Location-Startup, das nach einer langen Orientierungsphase mittlerweile eine zukunftsträchtige Ausrichtung als vielseitige mobile Plattform gefunden zu haben scheint, veröffentlichte vor zwei Wochen den “Save to foursquare”-Button für Websites.
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Nach Jahren des geduldigen Experimentierens scheint foursquare ein Rezept gefunden zu haben, um seine Reichweite über die Tech-Avantgarde hinaus zu erhöhen. Die Zukunftsaussichten für das New Yorker Startup sind heute besser denn je.
Lange Zeit war ich skeptisch, ob es dem innerhalb der Social-Web- und Geek-Gemeinde angesagten Location-Dienst foursquare gelingen würde, sich über die vergleichsweise kleine Gruppe der Tech-Avantgarde hinaus auch bei Durchschnittsnutzern beliebt zu machen. Der Fokus auf dem Check-In an Orten stand einer solchen Entwicklung ebenso im Weg wie die Tatsache, dass auch Facebook eine entsprechende Funktionalität anbietet (wenn auch mittlerweile etwas abgewertet).
Doch in letzter Zeit bewegt sich das im Frühjahr 2009 gestartete Unternehmen aus New York und versucht, Nutzern abseits des schnöden Eincheckens an beliebigen Orte zusätzliche Anreize zu geben, die mobilen Apps des Dienstes zu installieren. Darin liegt der Schlüssel zu beschleunigtem Wachstum.
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Die Münchner Opendi AG übernimmt für eine nicht genannte Summe den insolventen Frankfurter Location-Dienst Dailyplaces und will ihn zu neuem Leben erwecken.
Ende August
wurde die Insolvenz des Frankfurter Location-Dienstes Dailyplaces bekannt. Rund 45.000 registrierte Mitglieder und ein neues Geschäftsmodell, das im dritten Quartal 2011 umgesetzt werden sollte, reichten nicht mehr dafür aus, um eine dringend benötigte Finanzierungsrunde abzuschließen.
Bis zum 19. September hatten potenzielle Käufer die Gelegenheit, ihr Übernahmegebot für die Dailyplaces-Website inklusive der mobilen Apps beim Insolvenzverwalter abzugeben.
Die 2005 als Stadtbranchenbuch GmbH gegründete Opendi AG aus München hat heute die Übernahme von Dailyplaces bekannt gegeben (zuerst berichtet von deutsche-startups.de). Das Unternehmen betreibt Branchenbuchdienste in über einem Dutzend Ländern und ist in Deutschland mit Stadtbranchenbuch vertreten (Offenlegung: Stadtbranchenbuch ist ein Sponsor von netzwertig.com). Über acht Millionen Nutzer steuern laut Aussage des Opendi-Vorstandsvorsitzenden und -Gründers Andreas Stahl pro Monat weltweit die Websites des Unternehmens aus Bayern an.
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iOS 5 bringt neue Entwickler-Schnittstellen mit, die Applikationen besseren Zugang zu den Standortinformationen der Anwender gewähren – selbst wenn Apps geschlossen sind. Apples neuer Aufgabenmanager sowie foursquares Radar-Feature geben einen Vorgeschmack auf das, was kommt.
Apple hat am Mittwochabend wie erwartet
den Startschuss für iOS 5 gegeben. Das überarbeitete Betriebssystem spendiert iPhone, iPod touch und iPad
über 200 neue Features. Während iCloud (meines Erachtens nach nur wegweisend für Nutzer, die sich ganz Apples “Walled Garden” hingeben), bessere Benachrichtigungen (nett) und die
Twitter-Integration (praktisch) den Löwenanteil der Aufmerksamkeit erhalten, habe ich mich
seit der ersten Präsentation von iOS 5 im Juni ganz besonders auf die neue
standortbasierte Reminder-Funktion gefreut.
1500 neue Schnittstellen soll es für App-Entwickler in der neuesten iOS-Fassung geben, darunter auch solche, die ressourcenschonendes “Geofencing” ermöglichen. Geofencing bedeutet, dass der Koordinatenbereich in Zellen eingeteilt wird, die eine gewisse Anzahl Quadratmeter umfassen. Der GPS-Sensor des iPhones muss dann nicht permanent im Einsatz sein, sondern überprüft lediglich in bestimmten Abständen, ob Anwender die jeweilige Zelle betreten oder verlassen haben – und schlägt dann Alarm.
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Der Berliner Location-Dienst aka-aki hat bei seinem mobilen Social Game LiftLoft nur wenige Monate nach dem offiziellen Launch den Stecker gezogen.
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Wenn Startups in Wachstumsphasen ihren Fokus vom bisherigen Kernprodukt auf einen zweiten, eigenständigen Dienst erweitern, dann kann dieser im besten Fall eine lukrative neue Erlösquelle darstellen und womöglich sogar das ursprüngliche Angebote in puncto Potenzial überflügeln. Misslingt ein solches Vorhaben, hat man dagegen viel Geld verbrannt.
Der Berliner Location-Dienst aka-aki ging mit seinem standortbasierten Mobile-Social-Game LiftLoft dieses Risiko ein, sah sich vor einigen Wochen jedoch gezwungen, nach nur wenigen Monaten den Stecker zu ziehen.
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