Thema: Local Media

 

Alle 2 Artikel zum Thema Local Media auf netzwertig.com:

wifis.org:
Online-Kontaktseite
für das eigene WLAN

Mit dem Berliner Dienst wifis.org können Besitzer von Drahtlosnetzwerken ihrem jeweiligen WLAN eine Onlineprofilseite einrichten und so Nachbarn die Möglichkeit geben, mit ihnen in Kontakt zu treten. Eine simple, aber nützliche Idee.

Wege, um mit den Menschen in der Umgebung zu kommunizieren, gibt es zahlreiche. Der Berliner Software-Entwickler Mathias Nitzsche will mit wifis.org erreichen, dass auch WLANs dazu verwenden werden können, um mit der Nachbarschaft in Kontakt zu kommen. Das von ihm dazu gewählte Verfahren ist extrem einfach, aber deshalb nicht minder interessant:

Bei wifis.org können sich Nutzer eine Kontaktseite für ihren WLAN-Router zulegen, nicht unähnlich dem Prinzip von persönlichen Online-Visitenkartenservices wie About.me, dooid oder Flavors.me. Anschließend ändern sie in ihren Router-Einstellungen den Name des WLANs (SSID) zu ihrer jeweiligen wifis.org-Kurz-URL. Die Folge: Jeder, der künftig in der Nähe nach verfügbaren Drahtlosnetzen sucht, wird als eine Option das mit der wifis.org-Adresse betitelte WLAN aufgelistet bekommen. Besucht man dann die URL im Browser, kann man dem Besitzer des WLANs über das Kontaktformular eine Nachricht zukommen lassen, die bei diesem im E-Mail-Postfach landet.

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spreet:
Mit “Local Media”
die Nachbarn kennenlernen

spreet aus Hamburg will es Usern ermöglichen, mit Menschen aus der unmittelbaren Umgebung in Kontakt zu treten. Aus Social Media wird Local Media.

Social Networks verändern das Leben von geschätzten einer Milliarde Menschen. Noch nie war es leichter, mit Freunden, Verwandten und Bekannten rund um den Globus in Kontakt zu bleiben. Doch während durch Facebook und Konsorten die Pflege sozialer Beziehungen sowie die Interaktion mit anderen Personen neu definiert wird, wissen viele digital hervorragend vernetze User nicht, wer mit ihnen im selben Haus wohnt.

Im Jahr 2011 könnte sich dies ändern – zumindest wenn es nach dem Willen der wachsenden Zahl an Startups geht, die sich auf die lokale Vernetzung von Menschen fokussieren.

Die Anbieter in diesem, auch durch die Verbreitung von Smartphones angeheizten Markt, lassen sich grob in vier Gruppen unterteilen: In “Microjobbing-Angebote” wie Zaarly, Gigalocal oder Coffee & Power, ortsgebundene Frage-Antworte-Dienste wie LocalUncle, Loqly oder Gootip, virtuelle Schwarze Bretter à la placeboard sowie Dienste, die spontane Chats und Konversationen mit anderen Menschen in der Umgebung ermöglichen (beispielsweise DailyPlaces oder Sonar).

Das neue aus Hamburg stammende Angebot spreet versucht nun, sämtliche dieser Aspekte unter einen Hut zu bringen.

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