Thema: Literatur

 

Alle 3 Artikel zum Thema Literatur auf netzwertig.com:

Bücher-Community:
LovelyBooks setzt auf Personalisierung

Die Bücher-Community LovelyBooks modernisiert ihre Plattform und macht sie mit einem Stream, Filteroptionen sowie einer Follower-Funktion für Autoren, Verlage und Themen personalisierbar.

Die Stuttgarter Bücher-Community LovelyBooks wird immer mehr zu einem Garant für regelmäßige und innovative Funktionserweiterungen. Vor gut einem Jahr startete die Holtzbrinck-Tochter mit der “Buchfrage” die laut eigener Aussage “weltweit erste Applikation für persönliche Buchempfehlungen”.

Seit Oktober vergangenen Jahres kann diese als Widget auch in E-Books integriert werden, was Leser und Autoren direkt im Kontext der Handlung zusammenbringt und miteinander kommunizieren lässt.

Nach der Fertigstellung dieses Features lehnten sich die Schwaben jedoch nicht zurück, sondern nahmen umgehend den nächsten Schritt ihres Vorhabens in Angriff, LovelyBooks zu einer modernen Plattform auszubauen, die literaturinteressierte Menschen im Web miteinander verbindet – egal ob auf der LovelyBooks-Website, in einem Literaturblog, auf der Onlinepräsenz eines Buchhändlers oder innerhalb von elektronischen Büchern.

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Wochenrückblick:
NZZ, Heidenreich, Multikulti

Bei der NZZ wird das Sparen konkret, Elke Heidenreich fehlen im Internet die Zuschauer, Radio Multikulti geht ins Netz und mehr in unserem ersten Wochenrückblick 2009.

Endlich wieder Harald Schmidt: Im April endet die Late-Night-Show “Schmidt & Pocher”. Die ARD macht Hoffnung: Stattdessen werde Schmidt solo weitermachen, “Schmidt, politisch reloaded”. Leider ist die ARD weiterhin an Pocher interessiert, auch wenn Optimisten ihn schon als neues RTL-Gesicht sehen, könnte er dem öffentlich-rechtlichem Fernsehen erhalten bleiben.

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Journalisten:
Einfach nicht literaturfähig?

Lügen, nichts als Lügen: In der Literatur sind Journalisten all zu oft versoffene Draufgänger ohne jeglichen Anstand. Berufsehre? Nie gehört. Wo bleiben nur die Heldenfiguren? Ein kleiner Streifzug durch die Schattenwelt der fiktiven Schreiber.

Journalist (Bild iStockphoto)
Der fiktive Reporter (Bild iStockphoto)

Fast alle Schriftsteller, die über Journalisten schreiben, steckten selbst mehr oder minder lange in der redaktionellen Tretmühle fest. Vermutlich aus Rache für erlittene Unbill kommt die Zunft der Tagesschreiber in ihren Romanen daher verdammt schlecht weg. Oder ist es bloßer Realismus, der Autoren zu solchen Invektiven treibt?

Es gar nicht notwendig, einschlägige Beispiele aus den USA heranzuziehen, dem Journalistenhasser-Land schlechthin. Dort beispielsweise zeichnet Tom Wolfe in seinem ‘Fegefeuer der Eitelkeiten’ mit Peter Fallow einen englischen Reporter, der den großen Finanzmogul planmäßig erlegen wird. Dieser Fallow ist eine ebenso zynische wie verkommene Drecksau, die sich an jedem Tag ihres Lebens bis ins Koma säuft. Zwar bezweifelt niemand, der mit offenen Augen durchs Leben läuft, dass Drogen im Journalistenalltag eine große Rolle spielen können. Einen solchen Gargantua der Bewusstseinsveränderung aber hat die rückfällige New Yorker Edelfeder Wolfe einfach nicht ‘literarisch’ genug gezeichnet, sondern eher ‘journalistisch’ verzeichnet. Wir bleiben daher lieber häuslich und wärmen uns am heimischen Herd.

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