Thema: lifestreaming

 

Alle 11 Artikel zum Thema lifestreaming auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Memolane:
Die Neuauflage des Lifestreaming

Memolane ist ein neuer Aggregator, der Aktivitäten von anderen Webdiensten auf einer Zeitleiste darstellt und den schnellen Blick in die Vergangenheit erlaubt. Wir haben 50 Einladungen zur Beta-Phase.

Es scheint, als sei mit dem Verkauf von FriendFeed an Facebook (und der darauf folgenden Vernachlässigung des Dienstes) auch das in Tech-Kreisen vor zwei Jahren kurzzeitig angesagte Thema Lifestreaming wieder in der Versenkung verschwunden bzw. in andere, erfolgreichere Konzepte eingeflossen – letztlich sind Facebook- oder Twitter-Streams, in denen wir unsere Aktivitäten von externen Webservices veröffentlichen, nichts anderes als Reinkarnationen der Lifestreaming-Idee.

Mit Memolane versucht nun ein Service, das Thema neu zu besetzen. Das in geschlossener Beta-Phase befindliche Startup aus San Francisco setzt allerdings nicht auf das sonst übliche Darstellen der Webaktivitäten in einer optisch eher langweiligen Listenform, sondern platziert alle Einträge auf einer Zeitleiste. Diese zeigt die Ereignisse bei den mit Memolane verknüpften Diensten an und erlaubt am unteren Seitenrand das direkte Ansteuern beliebiger Momente in der Vergangenheit. Hier findet ihr meine Memolane.

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chi.mp:
Profilaggregator mit
kostenloser Domain

Profilaggregatoren und Dienste zum Erstellen von Webvisitenkarten gibt es viele. chi.mp versucht sich unter anderem durch kostenlose Domains von der Konkurrenz abzuheben.

Nachdem ich im Jahr 1999 meine ersten Schritte im Internet machte und mich dort sofort heimisch fühlte, wollte ich schnell eine private Homepage aufbauen und diese gerne unter einer vollwertigen Domain und nicht unter einem der damals üblichen Redirektoren wie come.to oder x2.nu erreichbar machen.

Glücklicherweise war die New-Economy-Blase noch nicht geplatzt. An jeder Ecke gab es Kostenloses, weshalb ich für eine .com- oder .de-Domain nicht einmal etwas bezahlen musste. Anbieter wie freecity oder Namezero boten Gratis-Domains, sofern man Werbeeinblendungen in Kauf nahm.

Zehn Jahre später ist das Internet gereift, und gängige Top-Level-Domains erhält man meines Wissens nach nirgends mehr für lau. Wer sich jedoch mit einem etwas exotischeren Länderkürzel zufrieden gibt, kann auch 2010 noch kostenlos eine persönliche Onlinepräsenz unter einer “richtigen” Domain eröffnen.

chi.mp heißt der Dienst dafür, der bereits zwei Jahre auf dem Buckel hat, mir aber bisher völlig unbekannt war. Im Kern bietet chi.mp eine Webvisitenkarte mit Lifestreaming- sowie Miniblog-Funktionalität und reiht sich damit in die Schar ähnlicher Dienste wie flavors.me, myON-ID, RealMee oder isalso.at ein.

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Die bessere Twitter-Suche:
FriendFeed, du lebst ja doch noch

Wer einen Tweet wiederfinden will, wird von Twitter hängen gelassen. Mit FriendFeed empfiehlt sich für diesen Zweck ein alter Bekannter.

Einer der größten Nachteile von Twitter ist, dass eigene Tweets nach nur wenigen Tagen bis Wochen nicht mehr via search.twitter.com durchsucht werden können. Das ist in sofern schade, als das der Dienst auch gerne als öffentliches Notizbuch verwendet wird, in dem man den ein oder anderen Link veröffentlicht, den man selbst nicht wieder vergessen möchte.

Für einen Artikel wollte ich gestern auf einen alten Tweet von mir zurückgreifen, von dem ich wusste, dass er eine Information enthielt, die ich benötigte. Nachdem ich meiner Verärgerung darüber Luft gemacht hatte, dass einmal mehr eine Kernfunktion nicht von Twitter selbst angeboten wird, verwies mich Markus Spath auf FriendFeed.

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Gerücht:
Microsoft plant
Google Buzz-Konkurrent

Microsoft steht offenbar kurz vor dem Launch eines Dienstes im Stil von Google Buzz.

Microsoft wird in Kürze einen Konkurrenten zu Googles im Februar gestartetem Social-Networking- und Microblogging-Dienst Buzz vorstellen. Das haben wir aus gut unterrichteten Kreisen erfahren. Noch im Februar hatte sich Microsoft recht abfällig über Google Buzz geäußert.

Der von Microsoft zusammen mit einigen Partnern entwickelte Service gibt Nutzern von Windows Live Zugriff auf einen Rich-Stream der Aktivitäten ihrer Freunde auf anderen Plattformen und Communities. Enthalten sind neben Status-Updates unter anderem Thumbnails von hochgeladenen Fotos und Kommentare. Der neue Dienst wird damit etwas stärker in Richtung Lifestreaming gehen, wie man es von FriendFeed oder Lifestream.fm kennt.

Eine etwas versteckte Funktion zur Integration von Inhalten externer Plattform bietet Windows Live bereits seit einiger Zeit. Der Service dürfte daher in Funktionalität und Aufmachung deutlich über einen simplen Newsfeed hinausgehen. » weiterlesen

Twingly Channels:
Gemeinsam gegen die Informationsüberflutung

Dem Web fehlen Filter, um die enorme Masse an Informationen gewichten und nach Relevanz sortieren zu können. Twingly Channels will es richten.

TwinglyNicht Information Overload ist das große Problem des Internets im Jahr 2009, sondern das Fehlen funktionierender, intelligenter Filter. Twingly, die internationale Blogsuchmaschine aus dem schwedischen Linköping, möchte sich diesem Problem annehmen und plant mit Twingly Channels für den 1. Oktober den geschlossenen Beta-Launch eines neuartigen, sozialen Nachrichtenaggregators für das Echtzeitweb. Das Twingly-Team hat uns vorab eine Vorschau gegeben und neugierig gemacht.

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Lebensfluss:
FriendFeed jetzt auch auf Deutsch

Der beliebte Lifestreaming-Dienst FriendFeed startet mehrere lokalisierte Versionen. Darunter auch Deutsch.

FriendFeed hat heute lokalisierte Versionen veröffentlicht in den Sprachen Deutsch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Russisch und “vereinfachtem” Chinesisch.

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TechCrunch50:
Popego – Lifestreaming für alle
mit wenig Zeit

Popego verspricht, dem Rauschen der Lifestreams das Beste und Interessanteste zu entlocken.

Lifestreaming-Dienste wie FriendFeed oder die deutschen Cousins Lifestream.fm oder FreundeNews sind aus dem Leben der Info-Junkies kaum mehr wegzudenken. Aber auch wenn FriendFeed ein sehr nützliches Bündel an Funktionen sehr attraktiv verpackt, stehen wir eher am Anfang der Entwicklungen und die damit verbundenen Probleme beginnen sich erst abzuzeichnen.

Ein Hauptproblem ist – wie bei vielen anderen Medien auch – der plötzliche Überfluss an Informationen. Während es davor eher mühsam war, alles zusammen zu sammeln, was unsere Freunde auf den unzähligen Diensten an Outputs produzieren, stehen wir dank den Lifestreaming-Tools vor dem Problem, dass die geballte Ladung aller Outputs aller Freunde auch etwas überwältigend ist.

Popego, das in der Collaboration-Session der TechCrunch50 vorgestellt wurde, will das ändern, indem es versucht, für uns das Beste herauszufiltern.

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Friendfeed wird organisierter:
Neues Interface in Beta-Phase

Friendfeed führt in der neuen Beta Freundeslisten als zusätzliche Noisefilter-Tools ein.

Der Marktführer unter den Lifestreaming-Diensten hat gestern sein neues Interface zum Testen für die Nutzer unter beta.friendfeed.com bereitgestellt.

Freundeslisten

Friendfeed, das ich hier im Mai ausführlich vorgestellt und dem Dienst eine große Zukunft vorausgesagt habe, wird mit den neuen Features bedeutend besser und nutzbarer. Das Problem eines hohen Anteil des Rauschens bei lifestreams war friendfeed von Anfang begegnet, indem man man einzelne Feeds der eigenen Freunde ausblenden kann. So kann man etwa die Tweets von Vieltwitterer Hans mittels ‘hide’ verstecken, um davon nicht überrollt zu werden.

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Mister Wong-Macher kaufen Lifestream.fm

Während sich Lifestreaming, also das Aggregieren von Aktivitäten bei unterschiedliche Web-2.0-Diensten auf einer Seite, in letzter Zeit angeführt vom Erfolg von FriendFeed zu einem populären Trend entwickelt hat, gab es bisher noch keinen deutschen Anbieter mit einem ernstzunehmenden Engagement in diesem Bereich. Einige Wochen, bevor ein junger Webunternehmer mit dem FriendFeed-Klon FreundeFeed an den Start gehen möchte, haben die Macher des Social-Bookmarking-Portals Mister Wong heute die Übernahme von Lifestream.fm für eine nicht genannte Summe bekannt gegeben. » weiterlesen

FreundeFeed:
mit Copycat-Strategie zu Aufmerksamkeit

FreundeFeedVincent Nicolai setzt für die Bekanntmachung seines Projektes FreundeFeed, einer Nachahmung des populären Lifestreaming-Aggregators FriendFeed, auf eine sehr kontroverse Strategie: Er wählte nicht nur einen Namen, der sich zu dem des US-Vorbilds nur im Übersetzen von “Friend” zu “Freund” unterscheidet, sondern präsentierte auch gleich ein Logo, das wie eine 1:1-Kopie von FriendFeed aussieht. Nicolai entschied sich für den Weg der negativen PR mit dem Ziel, dadurch für genügend Aufmerksamkeit zu sorgen, um nach dem offiziellen Start des Dienstes sofort mit vielen Anwendern und Beobachtern durchstarten zu können. Ob die Rechnung langfristig aufgeht und potenzielle Nutzer über den Copycat-Makel hinwegsehen können, ist noch nicht abzusehen. Sein erstes Ziel hat der junge Unternehmer jedoch schon erreicht: Gestern berichtete TechCrunch, weltweit größtes Web-2.0- und Tech-Blog sowie treuer FriendFeed-Anhänger, über FreundeFeed und echauffierte sich erwartungsgemäß über die Imitation. » weiterlesen