Alle 7 Artikel zum Thema Leserreporter auf netzwertig.com:
Bild-Chef Kai Diekmann bekam 2008 die nur in den USA erhältliche Hosentaschen-Kamera “Flip” gezeigt – ein Jahr später hat er eigene Video-Paparazzi im ganzen Land, erzählt er im Video.

Bild-Chef Diekmann zeigt seine eigene Flip (Jeff Jarvis)
Anfang des Monats sagte John Chamber von Cisco in der stets sehenswerten Wirtschaftssendung von Peter Days auf BBC, ein Abschwung sei die Chance, neue Geschäftsfelder aufzutun. Etwa, indem man den Hersteller der erfolgreichen und simplen Videokamera Flip aufkauft. Ich denke, das könnte sich als genial erweisen. Flip steht für eine neue Art einfacher Kommunikation und Netzwerke. Die Kamera lässt sich auf vielfältige und bisher kaum bekannte Art einsetzen.
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Politiker als Terroristen, Mitarbeiter als “Minderleister” und Überwachung als Leserjournalismus in unserem Rückblick auf die 49. Kalenderwoche.

Aktuelles Cover, historisches Fahndungsplakat
Zwischen Provokation und Geschmacklosigkeit: Anlässlich der Bundesrats-Ersatzwahl am kommenden Mittwoch stellt die
Weltwoche ein Fahndungsplakat auf dem Cover nach. Angeprangert sind zehn Politiker, die etwas gegen Ueli Maurer und Christoph Blocher im Bundesrat haben – und deshalb “Verschwörer gegen die Schweiz” sind und von der
Weltwoche reichlich hysterisch optisch in eine Reihe mit anarchistischen Gewalttätern gerückt werden.
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Das Sammelbecken für obskure Kurzvideos, Werbeclips und Raubkopien startet einen Journalismus-Wettbewerb für bisher nicht erzählte Geschichten.
Die Leserreporter sind wieder da: Während man bei der Bild-Zeitung erst noch plant, hunderte billige Videokameras unters Volk streuen will (auf dass sich die Leute gegenseitig denunzieren und verarschen), startet heute auf Googles Videoportal YouTube ein Journalismus-Wettbewerb. Dort, wo sonst ferngesteuerte Autos mit aufgeklebten Dartpfeilen in sitzende Menschen gesteuert werden, Katzen auf Hunden tanzen und virale Werbung die Hirne infiziert.
Denn natürlich ist YouTube auch eine Plattform für emanzipierten Bürgerfunk, für Graswurzel-Medien, für unabhängige und freie Berichterstattung – und nicht nur ein Sammelbecken von urheberrechtlich geschützten Clips, die widerrechtlich verbreitet werden. Nun also der Wettbewerb “Project: Report” für angehende Journalisten und Hobby-Filmer, damit das nicht vollkommen in Vergessenheit gerät:
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Die Bildagentur Getty Images und die Fotosammelseite Flickr arbeiten künftig zusammen. Gemeinsam wolle man eine Sammlung von lizenzfreien und lizenzpflichtigen Bilder aufbauen, schreibt das offizielle Flickr-Blog. Bildredakteure von Gerry Images suchen demnach bereits auf Flickr nach geeigneten Motiven und wollen die Fotografen direkt kontaktieren. Die Plattform soll noch in diesem Jahr starten.
Mehr dazu auf unserem Schwesterblog fokussiert.com …
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Was macht man, wenn man aus dem Fenster blickt und Pete Doherty, Britney Spears und Prinz William nackt im eigenen Garten Joints rauchen? Man guckt wieder weg. Oder man macht Fotos und ruft die Boulevardpresse. Wer aber zahlt wie gut?
“Die Armee der arschgeweihtragenden Leser-Reporter ist die schlimmste Guerilla unserer Zeit.” So werden sie eingestuft, die Produzenten von Inhalten ohne Ausweis. Ungeachtet dieser Kritik machen sie weiter und versorgen, wie auch die professionellen Anbieter, die Welt mit zum Teil zweifelhaften Inhalten. Während früher die Ehre, den eigenen Hinweis oder Namen oder sein eigenes Bild in der Zeitung sehen zu können, ausgereicht hat für eine kostenlose Übergabe von Inhalten, wollen seit Neustem immer mehr Leser Geld dafür. Weil sie wissen, dass damit noch mehr Geld zu machen ist.
Deshalb haben einige Portale damit begonnen, Leser-Inhalte, die sie attraktiv finden, einheitlich zu bezahlen. Wir haben aufgelistet, wieviel es für was gibt und was der Haken dabei ist.
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In Basel stürzt ein Flugzeug in ein Wohnquartier – die ersten Bilder liefern Leserreporter.
Mehrheitlich ist Rauch zu sehen auf den ersten Bildern vom Absturz eines Kleinflugzeugs heute in ein Basler Wohngebiet. Doch die Leserreporter sind die Ersten in der Jagd der Medien nach Informationen. Die Online-Portale nehmen die Inputs dankbar auf und zeigen sie auf ihren Portalen.
Erster Gewinner in der Jagd nach den besten Bildern und Informationen einmal mehr die Redaktion von 20minuten.ch. Sie weiss nach kurzer Zeit, wer im Flugzeug sass, wo genau es abstürzte und hat Bilder sowie Augenzeugenberichte:

(Bild: Screenshot 20min.ch, 23.07.2007, 13:10 Uhr)
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Im Auftrag seines Herrchens schiesst Mr. Lee Fotoreportagen seiner Tagesabläufe. Dem Kater gelingen sensationelle Dokumentationen. Es ist Katzen-Bürgerjournalismus der Extraklasse.
Ein Tag im Leben einer deutschen Katze – was gibt es spannenderes, als herauszufinden, was unsere zweitbesten Freunde auf ihren Ausflügen jeweils so treiben?
Dank Mr. Lee, dem schleichenden Katzen- Reporter, wissen wir es jetzt.
Sie sitzen unter Autos und warten auf bessere Zeiten. Sie hängen mit andern Mietzen ab oder gockeln gegen Mitbewerber an. Sie schleichen in Nachbars Garage, erkunden gelandete UFOs und lassen sich von Gartenschläuchen und echten Schlangen erschrecken.
Mr. Lee steht unter Vertrag von Jürgen Perthold. Er ist bereits mindestens der zweite Kater, der sich journalistischer Tätigkeit verschrieben hat: In Los Angeles schiesst «Squeaky» bereits seit 2006 gar ganze Videofilme seiner Ausflüge. Dass die wirken wie LSD-Trips ist kaum der Fehler der Katze.
Mr. Lees Bilder allerdings erfüllen gewisse künstlerische Ansprüche, weshalb wir uns zu einer Publikation durchgerungen haben. Das ganze Portfolio ist auf Jürgen Pertholds Webseite zu finden, die es dank der spektakulären, poetischen und teils fotografisch bemerkenswerten Bilder binnen weniger Tage zu Weltruhm gebracht hat.
Durchaus verdient, wie wir finden:
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