Thema: Leistungsschutzrecht

 

Alle 19 Artikel zum Thema Leistungsschutzrecht auf netzwertig.com:

Linkwertig:
Leistungsschutzrecht, Heroku, Google, Kobo

Leistungsschutzrecht
iRights.info hat den Gesetzesentwurf für das Leistungsschutzrecht in die Hände bekommen und einen kritischen Blick darauf geworfen.

Würde der Gesetzgeber diesen Forderungen Folge leisten, würde das unweigerlich zu einer nie da gewesenen Rechtsverwirrung führen und die Berichterstattung und Informationsvermittlung sowie -beschaffung in einer Weise beeinträchtigen, die bislang nur in Ansätzen absehbar ist. Die Entwürfe machen mehr als deutlich, dass die vielfältigen Kollateralschäden mit gesetzlichen Formulierungen nicht vermieden werden können.

» iRights.info veröffentlicht und kommentiert den Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger

 

Heroku
Erstaunliche Zahl: Heroku, eine Plattform zum Betreiben von Ruby on Rails-Anwendungen ‘in der Cloud’, hostet nicht weniger als 60.000 Anwendungen.

» Heroku: Ruby Platform Sees 50 Percent Increase in Apps Since November

 

Google
Man gewöhnt sich zwar an alles, auch an das neue Design von Google, aber wer sich davon noch irritiert fühlt: Mit diesem Link bekommt man (zumindest derzeit) das alte Design zurück.

» http://www.google.de/webhp?hl=all
» How to access the old Google Search. No hacks or scripts required.

 

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Linkwertig:
Leistungsschutzrecht, Account Manager, Reuters, AOL

Leistungsschutzrecht
Langsam aber sicher lassen die Verlage die Katze aus dem Sack und konkretisieren ihre Vorstellung vom Leistungsschutzrecht.

Zahlen sollen in Zukunft nicht nur Portale wie Google, die kostenfrei abrufbare Inhalte systematisch auswerten, sondern jeder gewerbliche Nutzer der Verlagsangebote im Internet. Dabei nannte Keese explizit die schätzungsweise 20 Millionen gewerblich eingesetzten PCs in Deutschland.

» Leistungsschutzrecht: Nicht nur Google soll zahlen

Mozilla
Mozilla stellt den Account Manager vor, eine prototypische Erweiterung für den Firefox, der die eigene Identität transparent an den Browser koppelt und einem in der Folge das Leben im Web erleichtert. Chris Messina erklärt die Hintergründe.

» Account Manager
» The social agent

Groupon-Klone
deutsche-startups hat sich die Entwicklung der deutschen Groupon-Klone angeschaut.

Ein Riesentempo legt vor allem CityDeal aufs virtuelle Parkett. Im Januar zählte der Ad Planner bei der Groupon-Adaption […] gerade einmal 29.000 Unique Visitors. Im kurzen Februar waren es bereits imposante 390.000 Unique Visitors. […] Vormonatssieger DailyDeal wächst um 137,5 % auf nun 76.000 Unique Visitors.

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Leistungsschutzrecht:
Pauschallizenzen und neue Verwertungsgesellschaft

Die Presseverlage wollen mit dem gewünschten eigenen Leistungsschutzrecht eine neue Verwertungsgesellschaft für das Eintreiben von Pauschallizenzen für die gewerbliche Nutzung einführen. Die Frage, ob ein solches Recht überhaupt benötigt wird, bleibt offen.

Am Mittwoch diese Woche fand in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung eine Podiumsdiskussion zum Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage statt. Gegenüber der letzten Veranstaltung zum Thema ist der Erkenntnisgewinn ein minimales Stück vorwärts gekommen. Noch immer bleibt unklar, wie genau das Leistungschutzrecht aussehen soll, aber es zeichnet sich ein erstes sehr grobes Bild ab.

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Jaron Lanier in der FAZ:
Ideologien, wo keine sind

In der FAZ sind ein Interview mit Jaron Lanier und ein langer Essay von ihm erschienen. In beiden Texten setzt sich Jaron Lanier kritisch mit dem aktuellen Stand des Internets auseinander. Eine Replik.

Jaron Lanier, unter anderem “Internet-Pionier” und Erfinder des Begriffs “virtuelle Realität”, wurde in der FAZ interviewt und hat für sie auch einen Essay verfasst.

Die Reaktionen auf Laniers Aussagen in der FAZ sind in der deutschen Blogosphäre bisher verhalten ausgefallen. Einige meinen, das liege daran, dass Lanier anspricht, was viele nicht wahrhaben wollen. Ich glaube, es liegt viel eher daran, dass Lanier mit leicht anderer Wortwahl den Kulturpessimismus der hiesigen Konservativen eins zu eins wiederholt. Es sind die gleichen Thesen, die in der FAZ, angestossen von Schirrmachers Buch Payback, von verschiedenen Autoren vertreten werden. Aussagen, die man langsam leid ist, wieder und wieder zu widerlegen (und die Lanier teilweise bereits seit 2006 unter das Volk bringt, unter anderem bei SPON).

Nun denn, it’s a dirty job but someone’s gotta do it.

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Verlagsvertreter Keese:
Die Erlösströme online sind nicht fair

Anmerkungen zu einem Interview mit Verlagsvertreter Christoph Keese über Verlage, Google und die aktuelle Marktsituation.

Auf Carta ist ein Interview mit Christoph Keese, dem Konzerngeschäftsführer „Public Affairs“ der Axel Springer AG, erschienen. Keese hat letztens auch an einer Diskussionsrunde zum Leistungsschutzrecht für Presseverlage teilgenommen, über die wir hier berichtet haben.

Nachdem Keese klarstellt, dass es bei der Hamburger Erklärung nicht um Google als Gegner ging, hält er sich im weiteren Verlauf des Interviews nicht damit auf, Googles aktuelle Position als das grundlegende Problem der Verlage im Netz zu zeichnen.

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Presseschau:
Leistungsschutzrecht für Presseverlage

Ein paar ausgewählte Texte zum Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage.

heise: Verlage rechnen mit Gesetzentwurf für Leistungsschutzrecht noch in diesem Jahr

Die Verlagsbranche rechnet noch in diesem Jahr mit einem Referentenentwurf für ein Gesetz zur Einführung eines erweiterten Schutzes von Presseerzeugnissen im Internet. Schon vor Frühjahrsbeginn könne dann ein Kabinettsbeschluss erfolgen.

» Verlage rechnen mit Gesetzentwurf für Leistungsschutzrecht noch in diesem Jahr

iRights.info: Exklusiv: Bundestag-Gutachten zum Leistungsschutzrecht

Warum das Gutachten „Leistungsschutzrechte von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen im Zeitalter der Digitalisierung“ bislang weder extern noch intern publiziert wurde, ist unklar. Inhaltlich wird der Sachstand der Diskussion um eine mögliche Einführung von Leistungsschutzrechten aus dem Frühjahr 2009 dargelegt.

» Exklusiv: Bundestag-Gutachten zum Leistungsschutzrecht

perlentaucher.de: Schutzlos ausgeliefert im Internet?

Für den Schutz vor Raubkopien und unlauterer Aneignung sind nach Ansicht der Autoren die bestehenden urheber- und wettbewerbsrechtlichen Regelungen ausreichend. Sollte dennoch ein verlegerisches Leistungsschutzrecht eingeführt werden, müsse der Interessenausgleich zwischen Autoren, Verlegern und Öffentlichkeit insgesamt neu austariert werden, so Ehmann und Szilagyi.

» Schutzlos ausgeliefert im Internet?

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Leistungsschutzrecht:
Nichts Genaues weiß man nicht

Die Diskussion rund um ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage nimmt an Fahrt auf. Eine Nachlese einer Diskussionsrunde am Montag und eine Einschätzung der Gesamtsituation.

leistungsschutzrechtsdiskussion
leistungsschutzrechtsdiskussion
Am Montag fand eine Diskussionsrunde zum Leistungsschutzrecht in Berlin statt. Unter der Moderation von Lutz Hachmeister vom Institut für Medien- und Kommunikationspolitik diskutierten Markus Beckedahl von netzpolitik.org und Matthias Spielkamp von iRights.info mit Christoph Keese, dem Konzerngeschäftsführer „Public Affairs“ der Axel Springer AG.

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Steinmeier fordert Leistungsschutzrecht für Verlage

Der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier fordert neben Breitbandzugang für ländliche Gegenden unter anderem ein Leistungsschutzrecht für Verlage im Internet.

Carta hat einen Text des SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier veröffentlicht, welcher in dem Band “Media-Governance und Medienregulierung” erscheinen wird.

Darin fordert Steinmeier unter anderem Breitband für ländliche Gegenden und damit “gleiches Netz für alle”. Außerdem scheint er in letzter Zeit Hubert Burda aufmerksam gelauscht zu haben. Denn so fordert Steinmeier weiter:

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Soziale Netzwerke als Distributoren von Medieninhalten

Social Networks und ihre zunehmende Bedeutung für Online-Medienangebote.

Ein Phänomen, das man bereits seit einer Weile beobachten kann: Mit dem Aufstieg von Social Networks wie Facebook und Mikrobloggingdiensten wie Twitter entsteht eine neue Variante, wie Konsumenten online zu Medieninhalten finden. Statt auf Google und co. zu suchen oder die Startseite des Medienangebots anzusurfen, bekommt man die Inhalte von Freunden empfohlen. Im Grunde ist das die Perfektionierung des Linkversandes via Email. Auf Welt Online gibt es dazu einen guten Artikel:

Um die enorme Wirkung der Netzwerke zu verstehen, hilft eine einfache Frage: Wann fühlen sich Menschen eigentlich gut informiert? Für die meisten trifft in etwa diese Antwort zu: Wenn sie das Gefühl haben, mindestens den gleichen Informationsstand zu haben wie jene Menschen, die ihnen wichtig sind. Früher lasen Kollegen und Freunde in der Regel die gleiche Zeitung oder sahen die gleichen Sendungen. Also war es nötig, diese Medien zu kennen, um mitreden, also im sozialen Netzwerk bestehen zu können.

In den USA gibt es bereits erste Sites, wie etwa die von ‘Perez Hilton’, die mehr Traffic über Facebook als über Google erhalten. Angesichts des nach wie vor immensen Wachstums von Facebook dürfte hier noch viel passieren. Über diese ersten Anzeichen und die massiven Auswirkungen dieses Trends auf das Web hatte ich im März geschrieben.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass die Verleger rund um Hubert Burda gegen Google, das ihnen eigentlich hilft, vorgehen wollen und die Social Networks, die ihnen ebenfalls zumindest indirekt helfen, noch gar nicht auf dem Schirm haben. In absehbarer Zeit werden aber Twitter, Facebook und Co. die stärkeren Trafficlieferanten sein als Google News und die Google-Suche. Nach Burda-Logik müssten also auch die Social Networks abkassiert werden.

Sollte sie alle die wirre Idee des Leistungsschutzrechts für Medien treffen, könnte es dann für Deutschland vielleicht überall im Social Web so aussehen wie bei der Holtzbrincktochter studiVZ:

Die VZ-Familie macht die geposteten Links im Buschfunk, dem internen Statusfeed, und an anderen Stellen nämlich nach wie vor nicht anklickbar.

(Den Welt-Artikel habe ich natürlich über Twitter gefunden.)