Thema: last.fm

 

Alle 10 Artikel zum Thema last.fm auf netzwertig.com:

Angebliche Datenherausgabe:
CBS bestreitet Vorwürfe gegen Last.fm

Hat Last.fm Nutzerinformationen an die Musikindustrie herausgegeben oder nicht? In einer aktuellen Stellungnahme bestreitet die Konzernmutter CBS die von TechCrunch erhobenen Vorwürfe.

Vor vier Tagen berichteten wir über die jüngsten Anschuldigungen gegen Last.fm, Benutzerdaten an die US-Musikindustrie herausgegeben zu haben. Die Vorwürfe basierten auf Informationen von TechCrunch, das diese von verschiedenen, zum Teil involvierten Informanten erhalten haben will.

Wir baten Last.fm um eine Stellungnahme. Martin Stiksel, in London lebender Österreicher und einer der Last.fm-Gründer, hat uns geantwortet und verweist auf einen Last.fm-Blogbeitrag mit dem knackigen Titel “TechCrunch are full of shit” vom Februar. Obwohl das dort veröffentlichte Dementi in seinen Augen alles Wesentliche zum Thema sagt, hat die Last.fm-Mutter CBS gestern noch einmal auf die Vorwürfe reagiert:

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Datenskandal oder doch nicht:
Neue Anschuldigungen gegen Last.fm

Der US-Medienkonzern CBS, Mutter des in Deutschland beliebten Social-Music-Networks Last.fm, soll Nutzerdaten des Dienstes an die amerikanische Musikindustrie ausgehändigt haben.

last.fm
last.fm
Für das erfolgsverwöhnte Social-Music-Network Last.fm läuft es in diesem Jahr holpriger, als man es bei dem in London ansässigen Dienst gewohnt ist: Erst war man gezwungen, für User außerhalb der drei Kernmärkte USA, Großbritannien und Deutschland die kostenlose Kernfunktion der Radiostreams zu entfernen, und dann tauchten auch noch Vorwürfe auf, Last.fm hätte sensible Nutzerdaten an die Musikindustrie ausgehändigt.

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Musik-Streaming:
Dunkle Wolken am Internet-Himmel

Last.fm, Urgestein und Vorzeige-Social-Network für Musikfreunde, will Nutzer für Radiostreams zur Kasse bitten. Eine Entscheidung, die viele Fragen aufwirft. Auch die, ob kostenloses Musik-Streaming im Web in Krisenzeiten überlebensfähig ist.

Dunkle Wolken
Dunkle Wolken
Wie berichtet, wird Europas führendes Social Music Network Last.fm seine Nutzer zukünftig für den Zugriff auf Musikstreams zur Kasse bitten. Drei Euro pro Monat soll der Spaß kosten. Ausgenommen sind User in Deutschland, den USA und Großbritannien. Dort kann weiterhin kostenlos über Last.fm Musik gehört werden – vorerst zumindest.

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Last.fm-Radio:
Kostenpflichtig außerhalb US, UK und Deutschland

Der Musikdienst Last.fm hat heute bekannt gegeben, dass die Radiofunktion für Nutzer außerhalb der USA, dem United Kingdom und Deutschland bald nur noch kostenpflichtig verfügbar sein wird. Das heißt, diese Veränderung wird auch Last.fm-Nutzer in Österreich und der Schweiz treffen. Die Gebühr für einen kostenpflichtigen Account beträgt drei Euro pro Monat.

Die übrigen Funktionen wie das sogenannte Scrobbling (das Protokollieren der gespielten Musik auf dem Rechner für die Personalisierung), Events, Künstlerdaten und alle übrigen Funktionen außer der Radiofunktion bleiben kostenlos verfügbar. Das macht es wahrscheinlich, dass es sich hier um eine Massnahme handelt, die mutmaßlich recht hohen Lizenzkosten für das Streaming decken zu können.

Epicenter zitiert eine Quelle, nach welcher die Werbeeinahmen in den nun betroffenen Ländern schlicht nicht hoch genug sind, um die dort entstehenden Kosten zu decken. USA, UK und Deutschland dagegen sollen gute Werbeeinnahmen generieren.

Last.fm wurde im Mai 2007 vom US-Medienkonzern CBS für 280 Millionen Dollar übernommen. Last.fm bietet bereits kostenpflichtige Premium-Accounts an, welche unter anderem Werbefreiheit und einige Zusatzfunktionen bieten. In den betroffenen Ländern wird die Radiofunktion somit künftig lediglich zu diesen kostenpflichtigen Zusatzfunktionen hinzugezählt, während sie in den oben genannten drei Ländern für die Nutzer kostenfrei bleibt.

Tape.tv:
Musikfernsehen 1.0

Das Berliner Startup Tape.tv macht Musikfernsehen – im Internet. Mit Werbeunterbrechung nach jedem dritten Clip, aber ohne nervende Klingelton- und Flirtangebote.

Es könnte alles so einfach seinWährend Viva und MTV schrille Shows, abgedrehte Comedy und diverse Real-life-Serien mittlerweile so ziemlich alles senden, außer Musikvideos, geht eine neue Internetseite einen anderen Weg. Ein klarer, schwarzer Hintergrund, ein kleines Logo, ein aufgeräumtes Menü und nur Musikclips: So sieht Tape.tv aus.

Einfach zum eigenen Programm: Tape.tv eingeben, zurücklehnen und aktuelle Musikclips genießen. Gefällt das laufende Video, gibt es über einen Klick auf ein kleines Herz – ähnlich wie bei Last.fm – mehr Clips aus derselben Musikrichtung. Oder man wählt das Programm nach Genres aus: von “Hip Hop Hooray” über “Pop Kultur” bis zur “Alternativen Liste”. Wenn alles nicht hilft: Auch über den Künstler geht es mit einem Klick zu ähnlichen Tracks.

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Linkwertig:
last.fm zahlt Lizenzgebühren direkt an Musiker

Wer braucht da noch Label: last.fm startet das Anfang des Jahres angekündigte “Artist Royalty Program”, das unabhängige Musiker auf last.fm an den Werbeeinnahmen beteiligt. Die Lizenzgebühren werden generiert, wann immer Musik der beteiligten Künstler abgespielt wird. Also sowohl bei on-demand als auch über eines der verschiedenen last.fm-Streaming-Radios.

Das sind besonders gute Nachrichten für Musiker, die weder bei einem Label noch bei einer Verwertungsgesellschaft, wie der GEMA in Deutschland, sind. Myspace zahlt im Gegensatz zum Beispiel nur an Majorlabel Lizenzgebühren. Bands ohne Label, die ihre Musik auf Myspace hochladen, gehen dagegen leer aus. Bei last.fm werden jetzt all die Mittelsmänner, Labels wie Verwertungsgesellschaften, für die unabhängigen Musiker ausgeblendet. Reich wird davon in absehbarer Zeit kein Musiker, aber es ist ein guter Anfang.

Berichterstattung in den Blogs:

» Last.fm Starts Paying Royalties to Unsigned Bands – ReadWriteWeb

» Last.fm Compensates Artists, Unlike Some People We Know | Listening Post from Wired.com

offizielles Blogposting von last.fm:

» Last.fm – the Blog · Calling All Musicians…

Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu einem gelungenen Text. Viel Spaß bei der Lektüre!

Superdistribution:
Social Music Network Last.fm will omnipräsent werden

lastfm“Last.fm in a Box”: Das weltweit größte Social Music Network Last.fm verkündete heute, seine Songs in Kürze bei über einem Dutzend namhafter, globaler Social-Web-Anbieter verfügbar zu machen.

“Superdistribution” ist eines der magischen Wörter, welches die Entwicklung des Social Web im Jahr 2008 charakterisiert. Medienanbieter und Webservices versuchen im Gegensatz zu früher, als Inhalte auf Biegen und Brechen innerhalb des eigenen Angebotes “gefangen gehalten” wurden, ihren Content überall im Netz zu verbreiten. Dies geschieht zum einen durch die User, die Bilder, Videos und Musik über Blogs, Microblogs und Social Networks verteilen. Zum anderen sollen Partnerschaften mit Internetanbietern dafür sorgen, dass die Distribution der meist von Werbung flankierten Inhalte im Web beschleunigt wird.

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Auch tunesBag setzt auf Musik in der Cloud

tunesbagsimfy und MusicMakesFriends, zwei Dienste zum Hosten und Teilen der eigenen Musiksammlung im Netz, bekommen mit tunesBag Konkurrenz aus Österreich. In letzter Zeit habe ich mehrmals und ausführlich über derartige Anbieter geschrieben und würde tunesBag deshalb eigentlich keinen eigenen Beitrag widmen. Allerdings enthält der Service einige nette Features, die so bei den Wettbewerbern nicht zu finden sind ? Kleinigkeiten zwar, doch diese könnten am Ende über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. » weiterlesen

Last.fm:
Europa verliert seinen größten unabhängigen Web-2.0-Star

Last.fm, das weltweit führende Social-Music-Network mit Sitz in London, verliert seine Unabhängigkeit. Der US-Medienkonzern CBS kauft die mehr als 20 Millionen Mitglieder zählende Community für 280 Millionen Dollar. Immerhin ist der Käufer nicht Google.

Mehr zu der Übernahme hier.
Mehr Meldungen zu Last.fm im Archiv.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Mainstream oder Underground? Das Last.fm-Mainstream-O-Meter verrät’s!

Für manch einen Musikfreund gibt es nichts Schlimmeres, als wenn der eigene Musikgeschmack als “Kommerz” bezeichnet wird. An der Frage, ab wann ein Album oder eine Band dem Mainstream zuzuordnen ist, daran scheiden sich die Geister.

Ein kleines Tool für die Social-Music-Community Last.fm ermöglicht nun, den Musikgeschmack eines beliebigen Nutzers auf einer Mainstream-Skala einzuordnen. Das Last.fm-Mainstream-O-Meter vergleicht die beliebtesten Interpreten eines Users, die aus dessen Hörgewohnheiten resultieren, mit der Popularität dieses Interpreten bei den 12 Millionen Last.fm-Nutzern weltweit.

Das Ergebnis ist eine Prozentzahl, die darüber Auskunft gibt, wie mainstreamig die Lieblingsbands sind. Je niedriger die Zahl, desto mehr Underground, je höher, desto kommerzieller der eigene Musikgeschmack. Aktueller König des Mainstream: Der User tommyvyo mit 105,08 Prozent Mainstream-Faktor. Bei 13.000 gespielten Beatles-Titeln seit Januar nicht verwunderlich.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.