Thema: last.fm

 

Alle 28 Artikel zum Thema last.fm auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Last.fm:
Lieber ein Schrecken ohne Ende statt ein Ende mit Schrecken

Kein anderer Internetdienst quält sich und Nutzer so sehr mit wiederholten funktionellen Einschnitten wie Last.fm. Jetzt ist es wieder soweit – zum vierten Mal in weniger als vier Jahren.

Die typische Entwicklung eines Onlinedienstes verläuft so: Er startet mit einer funktionell meist recht beschränkten Version, dem “Minimum Viable Product”, und wird je nach Akzeptanz bei der Zielgruppe sukzessive ausgebaut und erweitert. Den umgedrehten Weg gehen wenige Angebote. Kaum verwunderlich, immerhin verbindet man mit einem anhaltenden Schritt-für-Schritt-Rückbau nicht gerade unternehmerische Prosperität. Nur ein bekannter Webservice schafft es, sein Angebot Jahr für Jahr ein bisschen zu limitieren und damit jedes Mal aufs Neue negative Presse zu produzieren: Last.fm, ein Pionier im Bereich der Musikdienste mit Streaming-Funktion.

Der schon zehn Jahre alte, von einer Reihe Deutscher und Österreicher gegründete Dienst, der 2007 vom US-Medienkonzern CBS für 280 Millionen Dollar übernommen wurde, begann mit seiner Demontage im Frühjahr 2009, als die Funktion personalisierter Radiostreams für Nutzer außerhalb der USA, Großbritannien und Deutschland kostenpflichtig wurde. Drei Euro pro Monat kostete das Anhören der interpreten- und genrespezifischen Radiokanäle fortan für alle Anwender, die nicht in den drei Ländern lebten.

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Musikalisches Matchmaking:
Fellody integriert Last.fm und Premiumfunktionen

Das Schweizer Startup Fellody will Flirtwillige auf Basis ihrer musikalischen Vorlieben miteinander in Kontakt bringen. Seit einigen Wochen funktioniert dies auch auf Basis von Last.fm-Profilen. Mit Premium-Funktionen soll nun die Monetarisierung anlaufen.

Ende September startete mit Fellody ein neuer Onlinedienst, der es sich zum Ziel gemacht hat, Flirtwillige und an neuen Bekanntschaften interessierte Personen über ihren Musikgeschmack miteinander in Kontakt zu bringen. Das von den Deutschen Robin Simon und Thomas Vatter in Zürich gegründeten Startup basiert auf der Grundannahme, dass eine Kompatibilität in Musikfragen ein entscheidender Faktor dafür ist, ob es zwischen zwei Menschen Klick macht.

Fellody vergleicht die musikalischen Präferenzen der Mitglieder und macht davon aussgehend Vorschläge für andere Nutzer der Seite, die zu ihnen passen könnten. Zum Start war lediglich die Analyse der iTunes- oder Windows-Media-Player-Bibliothek möglich, was Anwender von Online-Musikdiensten von Fellodys Matchmaking-Funktionen ausschloss.

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Facebooks neue Musik-Apps:
Warum ich vorerst
nicht mehr Justin Bieber höre

Nutzer können nun über externe Musikdienste angehörte Titel bei Facebook veröffentlichen. Allerdings fehlt zumindest im Falle von Spotify eine bequeme und zentral platzierte Möglichkeit, diese Funktion für einzelne Songs oder temporär zu deaktivieren.

Facebooks neue Open-Graph-Apps erlauben es Nutzern, verschiedenste Aktivitätsarten in ihrem Ticker (und später auch in ihrer Timeline) zu publizieren. Facebook-Chef Mark Zuckerberg erläuterte dies in seiner gestrigen Keynote am Beispiel des schwedischen Musikdienstes Spotify (leider in D-A-CH offiziell bisher nicht verfügbar).

Weil ich in Schweden wohne, muss ich mich glücklicherweise nicht mit Proxy-Servern und Kreditkarten von Freunden aus einem der acht Spotify-Länder herumärgern, um Zugriff auf den On-Demand-Service zu erhalten.

Also konnte ich die neue Facebook-Spotify-Integration schon einmal ausprobieren – und fühle mich in meinem Kritikpunkt bestätigt, den ich am Ende dieses Beitrages erwähnte: Wer ab und an Musik hört, über die er/sie Freunde am liebsten im Dunkeln lassen möchte, für den könnten die neuen Musik-Apps (alle Launch-Partner hier) zum Problem werden. » weiterlesen

Kontinuierliche Einschnitte:
Last.fm schrumpft sich gesund

Die Entscheidung von Last.fm, den kostenfreien Zugriff auf Radiostreams einzuschränken, ist bereits die dritte Beschneidung des Kernangebots innerhalb von zwei Jahren. Freunde macht man sich so nicht.

Ab dem 15. Februar wird der Londoner Musikdienst Last.fm wie gestern in Linkwertig berichtet die kostenlose Verfügbarkeit seiner personalisierten Radiostreams für Nutzer aus Deutschland auf die Website begrenzen. Wer über die mobilen Applikationen für iPhone und Android oder andere Hardware auf die Last.fm-Radiokanäle zugreifen will, muss sich für die kostenpflichtige Variante entscheiden. Drei Euro pro Monat werden dafür fällig. In Großbritannien und den USA sind die Streams neben der Website auch über Smartphones mit Windows Phone 7 sowie die Xbox Live ohne ein Premium-Abo zugänglich.

Der Schritt ist isoliert betrachtet durchaus nachvollziehbar: Bei vielen konkurrierenden Musikservices wie z.B. simfy, play.fm oder Spotify ist es üblich, die Kernfunktionalität gratis anzubieten und für den Mehrwert des mobilen Zugriffs Geld zu verlangen. Allein durch Werbung lassen sich die von den Anbietern abzuführenden Lizenzkosten für das Streaming nicht decken. Zudem sind drei Euro pro Monat ein vertretbarer Preis, besonders wenn man dafür das angeblich “beste Radio der Welt bekommt” (Zitat aus dem Last.fm Blog).

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Linkwertig:
Yahoo Safely, Google,
Last.fm, Social Media

Safer Internet Day
Anlässlich des heutigen ‘Safer Internet Days’ hat Yahoo das Portal Yahoo Safely lanciert, auf dem eine Reihe von Informationen und Tipps rund um ein sichereres Leben im Web zu finden sind.

» Yahoo Safely

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Google
Holger Schmidt macht sich auf die Spurensuche von Googles wachsendem Interesse am lokalen Internet.

Dafür hat Google gerade den Dienst Hotpot in vielen Ländern an den Start gebracht – auch in Deutschland. Auf Hotpot können die Menschen lokale Geschäfte bewerten.

» Google hat großes Interesse am lokalen Internet – und eine Menge relevanter Daten

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Linkwertig:
Mark Zuckerberg, Body Browser,
Zetawire, Last.fm

Mark Zuckerberg
TIME hat gestern Mark Zuckerberg zur Person des Jahres 2010 erklärt. Julian Assange wurde zumindest gemeinsam mit der Tea Party, Hamid Karzai und den Chilenischen Minenarbeitern lobenswert erwähnt.

» Person of the Year 2010

 

Google Body Browser
Mit dem Body Browser hat Google eine beeindruckende Demo-Anwendung veröffentlicht, die die Möglichkeiten von WebGL und also der kommenden Generation der Browser demonstriert. Falls euer Browser WebGL noch nicht unterstützt, könnt ihr euch in dieser Präsentation einen Eindruck verschaffen.

» Google Body Browser
» GOS: Google Body Browser

 

Twitter
Twitter hat eine weitere Finanzierungsrunde in Höhe von 200 Millionen Dollar abgeschlossen.

» Twitter, Now With 125% More Venture Capital

 

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Last.fm Recsplorer:
Musikentdeckungsfunktion
mit Suchtpotenzial

Last.fm hat mit dem Recsplorer ein neues Tool zur Entdeckung von Musik veröffentlicht. Es kann süchtig machen.

Unter den Leserinnen und Lesern von netzwertig.com befinden sich einige Last.fm-Fans, wie wir von früheren Artikeln über das populäre Social Music Network wissen. Für alle Freunde des Londoner Dienstes wurde gestern eine sehr interessante Funktion gelauncht – die auch mich heute Vormittag länger in ihren Bann ziehen konnte, obwohl ich Last.fm eigentlich nur noch passiv in Form der Desktop-Software zum “Scrobbeln” einsetze.

Der Service hat gestern den Recsplorer vorgestellt. Diese merkwürdige Bezeichnung steht für Recommendation Explorer und beschreibt eine Funktion, um zu den persönlichen Präferenzen passende Musik zu finden. Der dafür gewählte Weg birgt Suchtpotenzial:

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Gesten- und Sprachsteuerung:
Last.fm veröffentlicht
Kinect-Applikation

In wenigen Tagen gibt Microsoft den Startschuss für Kinect, die Bewegungssteuerung für seine Spielkonsole Xbox 360. Dass das Potenzial der neuen Hardware weit über Videospiele hinausgeht, verdeutlicht Last.fm mit seiner Kinect-Applikation.

Am 10. November gibt Microsofts in Europa den Startschuss für seine Bewegungssteuerung Kinect. Die Hardware fungiert als alternativer Controller für die Spielkonsole Xbox 360. Statt mit herkömmlichen Gamepads können Kinect-Besitzer ihre Xbox mit Gesten und Sprache kontrollieren. Zu Anfang werden vor allem Tanz-, Sport- und Fitnesstitel für die innovative Steuerung angeboten.

Nichts für mich, dachte ich anfänglich. Ich spiele nicht und besitze auch keine Xbox 360. Doch eventuell muss ich meine Haltung überdenken. Denn über ans Internet angeschlossene Xbox 360 Konsolen lässt sich auch auf ausgewählte Webapplikation zugreifen. Werden diese nun für Kinect tauglich gemacht, dann mutiert Microsofts neuartiges Spiele- und Familien-Highlight plötzlich in ein begehrenswertes System für alle Freunde gepflegter Internetunterhaltung.

Einer der ersten Webservices, der über Kinect verfügbar sein wird, ist Europas bevorzugtes Musikempfehlungs- und Onlineradio-Netzwerk Last.fm. Das Londoner Unternehmen hat gerade seine Applikation für Kinect scharf geschaltet. Dabei handelt es sich um eine verschlankte Version des Last.fm Radioplayers, mit dem sich personalisierte und Künstler-spezifische Radiostreams anhören lassen.

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Linkwertig:
OAuth, Google-Hysterie, Open Graph, Last.fm

Twitter
Twitter wird ab 1. Juli nur noch OAuth als Authorisierungs-Mechanismus unterstützen. Entwickler tausender Apps haben also nur noch 9 Wochen Zeit, um ihre Tools anzupassen.

» Twitter Launches Countdown to OAuthcalypse

 

Google Cars
Am Wochenende gab es einiges an Trara, als bekannt wurde, dass Google nicht nur unsere Strassen fotografiert, sondern auch die WLAN-Netzwerke erfasst.

Wie auch schon bei Street View selbst ist das Geschrei nun gross und im Zentrum der Aufregung steht Google. Nur am Rande diskutiert wird aber, dass die Probleme schon seit Jahren existieren. Die Aufregung kommt erst, wenn Google es macht.

» Google und das Böse

 

Facebook
ReadWriteWeb mit einem schönen Überblick, was Facebooks Open Graph für die verschiedenen Interessengruppen bedeutet.

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Digitale Musik:
Last.fm stellt
On-Demand-Streaming ein

Last.fm, eines der weltweit führenden Social Networks für Musikfreunde, fokussiert sich auf seine Kernkompetenz der personalisierten Empfehlung von Musik. Das kostenlose On-Demand-Streaming wird eingestellt.

Last.fmEinen kostenlosen Dienst zum Streaming von On-Demand-Musik anzubieten, ist kein Zuckerschlecken. Die Lizenzzahlungen an die Plattenfirmen gehen besonders bei einer großen Zahl von Streams schnell ins Geld, und die Refinanzierungsmöglichkeiten sind begrenzt. Selbst populäre Dienste wie Spotify sind trotz zusätzlichem Premium-Angebot noch weit von der Profitablität entfernt.

Insofern kommt es nicht überraschend, dass Last.fm, eines der führenden globalen sozialen Musiknetzwerke, soeben in einem Blogartikel bekannt gegeben hat, ab sofort seine in den USA, Großbritannien und Deutschland angebotenen On-Demand-Streams einzustellen. Auch Musikvideos werden nicht mehr selbst gehostet sondern von externen Sites wie YouTube oder dem nur in den US und Kanada verfügbaren VEVO eingebettet.

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