Thema: Kuratieren

 

Alle 5 Artikel zum Thema Kuratieren auf netzwertig.com:

Remixen von Inhalten:
Farfromhomepage ermöglicht “kreatives Browsen”

Farfromhomepage ermöglicht das Erstellen von interaktiven Präsentationen, die Contentschnipsel und ganze Websites enthalten können. Das Berliner Startup liefert damit einen weiteren Beitrag zum boomenden Segment der Kurationsdienste.

Wenn Anwender auf der Suche nach Informationen oder Medieninhalten zu einem bestimmten Thema sind, dann kann es passieren, dass sie statt einzelnen, manuell zu durchforstenden Google-Resultatseiten eine kompakte, interaktive Präsentationen mit einer Auswahl der wichtigsten Aspekte bevorzugen würden. Das Berliner Startup Farfromhomepage möchte mit seinem gleichnamigen Dienst dieses Bedürfnis stillen und parallel kreativen und informierten Nutzern die Gelegenheit bieten, ihr persönliches Können und/oder Wissen mit anderen zu teilen.

Bei dem gerade in geschlossener Beta-Phase lancierten Service erhalten User (“Autoren”) die Möglichkeit, verschiedene Contentelemente wie Fotos, Texte, Videos, Klänge und ganze Websites in einer linear ablaufenden Präsentation zusammen zu mixen. Das Besondere: Der Betrachter kann mit sämtlichen in dieser “Tour” platzierten Objekten interagieren.

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Kuratieren, Modularisieren und Remixen des Webs:
Neuer Brandherd der Urheberrechtsdebatte

Eine wachsende Zahl an Onlinediensten ermöglicht Nutzern das Kuratieren, Modularisieren und Remixen des Webs. Urheberrechtskonflikte sind programmiert.

Alle Nutzer, die öffentlich Inhalte ins Netz stellen, müssen sich stets fragen, inwieweit sie mit ihren Veröffentlichungen fremde Urheberrechte verletzen. Ist dies der Fall und wird das jeweilige Contentobjekt wie etwa ein Foto, ein Video oder auch ein zu lang geratenes Textzitat nicht rechtzeitig entfernt, droht schnelle eine Abmahnung. Damit ist zwar die eigene Schuld noch nicht festgestellt, aber wer kein Interesse an einem zeit- und im schlimmsten Fall kostenintensiven Rechtsstreit hat, der versucht, sich gar nicht erst in eine solche Situation zu manövrieren.

Mit einer Welle neuer Onlineservices, welche das Zusammenstellen, Remixen und erneute Publizieren von im Netz verstreuten Inhalten ermöglichen, droht der stetig schwelende Konflikt zwischen Anwendern und Urhebern eine neue Dimension zu erreichen.

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Digitale Inhalte neu zusammenstellen:
Storify rückt das Kuratieren
ins Rampenlicht

Zahlreiche Startups sind in den letzten Monaten auf den Trend des Kuratierens von digitalen Inhalten aufgesprungen. Storify aus San Francisco gelang es, sich von der Konkurrenz abzuheben und zum Liebling der Medien zu avancieren.

“Curation is King” – mit dieser Abwandlung des bisherigen Mantras “Content is King” beschrieb der Startup-Gründer Steve Rosenbaum im Sommer 2010 bei Business Insider einen sich schon damals immer stärker abzeichnenden Trend: Nicht mehr länger geht es allein um die Inhalte – denn diese existieren online in schier unbegrenzter Menge und in variierender Qualität – sondern viel mehr darum, diese zu sortieren, zu filtern und in einen stimmigen Kontext zu bringen. Curation oder Kuratieren heißt seitdem das Zauberwort.

Während der Curation-Trend einige Zeit benötigte, um in das Bewusstsein der Nutzer vorzustoßen, entstanden unzählige neue Webdienste, die sich das Thema auf die Fahnen schrieben und Anwendern die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung stellen, um Inhalte aus verschiedenen Onlinequellen zu bündeln und in neuer, gesammelter und intelligenter Form zu präsentieren.

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Kuration:
MyTweetMag schärft sein Profil

Der deutsche Dienst MyTweetMag präsentiert die von Nutzern über Twitter publizierten Links und Medieninhalte in eleganten Mini-Magazinen und sieht sich dabei an der Schnittstelle zwischen Twitter, Tumblr und about.me.

Onlineservices, mit deren Hilfe User Contentschnippsel und Inhalte aus dem Social Web neu zusammenstellen, aggregieren und aufbereiten können, gibt es wie Sand am Meer. “Curation” oder Kuration nennt sich dieser Trend, der seit einiger Zeit immer mehr neue Dienste hervorspült, aber bisher aufgrund einer abwartenden Haltung vieler Anwender nicht über den Nischenstatus hinausgekommen ist.

Ein Grund dafür könnten Unklarheiten über die Anwendungsszenarien sowie unscharfe Positionierungen sein. MyTweetMag heißt ein Projekt des in Berlin ansässigen Entwicklers Sebastian Schuermanns, das sämtliche Links aus Twitter-Konten von bis zu fünf Usern in einem Magazinlayout darstellt. Wir hatten das Projekt bereits im vergangen Jahr beleuchtet.

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Personalisierte Newsreader:
Genieo geht unter die Kuratoren

Genieo, der personalisierte Newsreader für Windows, setzt auf den aktuellen Trend der Kuration: Anwender können die Nachrichten von ihrer individuellen Startseite nun in Magazinform im Social Web verbreiten.

Können Sie innovative Web Produkte entwickeln? — Dann lesen Sie, was Sie als Web Produkt Manager bei jobs.ch bewegen können. jobs.ch ist der klare Schweizer Marktführer bei den Jobbörsen. Unsere Produktentwicklung ist weltweit top. Spannend, oder? — Textanzeige

Kuration und Aggregation sind angesagte Trends der Stunde. “Content Is No Longer King: Curation Is King” – “Inhalt ist nicht mehr das Entscheidende, sonder Kuration”, so formulierte es Business Insider kürzlich. Angesichts der Menge an Informationen, die im Minutentakt auf uns einprasseln, bedarf es Maßnahmen, um als Nutzer Inhalte filtern, sichten, bearbeiten und neu zusammenstellen zu können – für sich selbst oder zum Weiterempfehlen im Netz.

Personalisierte Onlinezeitungen mit Links aus dem eigenen Social-Web-Stream wie paper.liThe Twitter Time.es oder in abgewandelter Form auch MyTweetMag treffen auf neuartige Services wie bagtheweb, keepstream oder curated.by, mit denen sich aus Tweets, Status-Updates und anderen im Netz gefundenen Onlineinhalten neue Contentsammlungen kreieren lassen.

Obwohl immer mehr Menschen das Internet nutzen, bleibt die Zahl derjenigen, die Content produzieren, konstant. Die Schere zwischen Produzenten und Konsumenten im sozialen Internet öffnet sich also, wie eine aktuelle Untersuchung von Forrester Research belegt. Dass sehr wenige User aktiv Inhalte ins Netz stellen, die anschließend von vielen Anwender konsumiert werden, ist dabei ein altbekanntes Phänomen.

Kuration bedeutet, eine Brücke zu bauen. Es führt zwar nicht zur Kreation originärer Inhalte, aber es bindet Anwender immerhin als Filter in die Contentdistribution mit ein. Genieo, der personalisierte Newsreader, den wir in der vergangenen Woche vorgestellt haben, möchte seine Benutzer nun ebenfalls zu Kuratoren machen und hat dazu eine “Personal Magazine”-Funktion veröffentlicht.

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