Thema: Krise

 

Alle 4 Artikel zum Thema Krise auf netzwertig.com:

“Der Niedergang des privat finanzierten Journalismus”

Ole Reißmann, 18. Dezember 2008 um 17.31 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Drastische Worte findet Malte Welding für die Medienbranche auf Spreeblick. Ist es wirklich so schlimm?

Mal sehen …

Ganz schön düster, aber es ist ja auch Dezember. Bei Spreeblick wollen sie gleich alle enteignen. Schon wird das Lied vom Ende des Kapitalismus gesungen. Man will sofort Heinz Strunk zitieren: “Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heitren Stunden nur.”

Endzeitstimmung zum Jahresende. Na super.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.

Zoff bei Tanja-Anjas:
Lügen haben lange Beine

Klaus Jarchow, 13. August 2008 um 10.59 Uhr , 27 Kommentare Kommentare

Petra Sammer ist empört. Sie ist Geschäftsführerin bei einem ‘weltweiten Top-Ten-PR-Netzwerk’, bei der Münchner Ketchum GmbH, und sie will sich nicht nachsagen lassen, dass sie zu einer Berufsgruppe von Rosstäuschern gehöre:

Ganz klar und vollkommen unwissenschaftlich ausgedrückt: ich sehe Täuschung nicht als Teil unseres Berufes und ich hoffe, es gibt Kollegen und Kolleginnen, die diese Meinung teilen.”

Was aber war ihr bloß über die Leber gelaufen? Ganz einfach: Der Kommunikationswissenschaftler Klaus Merten war in Münster auf einem Treffen der Branche aufgetreten, um unter anderem dies zu verkünden: » weiterlesen

Public Relations:
Höherer Blödsinn im narrativen Raum

Klaus Jarchow, 4. August 2008 um 12.32 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Es ist alles nur eine Frage des richtigen “Framings”: Heerscharen aufgeregter PR-Berater wollen aus Katastrophen Glücksfälle und aus Heuschrecken zirpende Grillen zaubern.

Nehmen wir mal an, Sie hätten – wie Millionen anderer Anleger weltweit – in der derzeitigen Bankenkrise Ihr ganzes Vermögen verloren, das doch so mündelsicher angelegt schien. Was empfänden Sie da einem Menschen gegenüber, der sich rühmt, sein Berufsstand habe diese Krise vorsätzlich herbeigeschrieben? – Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Dem PR-Schwadroneur ist bekanntlich nichts zu schwör:

“Was derzeit am Kapitalmarkt passiert, ist großartig für die Kommunikationsbranche! Während sich mancher PR-Stab den Kopf darüber zerbricht, wie er seinen Wertschöpfungsbeitrag gegenüber dem Vorstand mit Kennzahlen belegen kann, werden anderswo Milliarden-Werte mit Kommunikation bewegt. Einfach so.”

Das schreibt dort bei media coffee, im zentralen Blogportal der deutschen Kommunikationsbranche, Daniel Krolzik für die LPRS, für die Leipziger PR-Studenten. Sein Text lässt einerseits gewisse Rückschlüsse darauf zu, was den karrierebeflissenen jungen Leuten dort wohl inhaltlich über den Sinn und Zweck der Public Relations täglich beigebracht werden dürfte – dem verstaubten Code d’Athène auf dem Dachboden zum Trotz. Und auch nicht von irgendwem, denn dort tummeln sich u.a. der Pressesprecher des Bundespräsidenten oder der Ehrenpräsident der GPRA:

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Zukunft der Zeitung:
Die blutigste Woche des Jahres

Ole Reißmann, 3. Juli 2008 um 12.43 Uhr , 11 Kommentare Kommentare

Rund 1000 Jobs haben amerikanische Zeitungen allein in der vergangenen Woche abgebaut, um zu überleben – gleichzeitig wachsen Reichweite und Leserzahlen.

Bild JL2003, Creative-Commons-LizenzEntlassungswelle in den USA: Von der “blutigsten Woche des Jahres” für die Zeitungslandschaft schreibt Pulitzer-Preisträger Timothy Egan in der New York Times. Aber während Rendite und Auflagen großer, traditionsreicher Zeitungen sinken, steigen gleichzeitig Reichweite und Leserschaft. Das Internet macht dieses Paradox möglich. Nielsen meldet 12 Prozent Zuwachs im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres, 40 Prozent der Internetsurfer in den USA besuchen die Webseiten von Zeitungen. Das Internet ist die Zukunft, die Werbeeinnahmen hängen eben nur noch hinterher: Allseits bekannt, schreibt auch Egan in seinem Kommentar. In Deutschland muss man hingegen folgende Nachricht zur Kenntnis nehmen: » weiterlesen