Thema: Kartenleser

 

Alle 16 Artikel zum Thema Kartenleser auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

payleven und die Kooperation mit PayPal:
Keine Angst vor Kannibalisierung

Der Berliner Anbieter eines mobilen Kartenlesegeräts, payleven, macht gemeinsame Sache mit PayPal. Händler und Gastronomen können über payleven kontaktlose PayPal-Zahlungen entgegennehmen. Das zu Rocket Internet gehörende Startup zeigt, dass es vor Kannibalisierung keine Angst hat.

paylevenpayleven, das von Rocket Internet vorangetriebene Fintech-Startup aus Berlin, das Privatpersonen, Händler und Kleinunternehmen mit einem mobilen Geldkarten-Lesegerät ausstattet, ist schon länger ein Sonderling innerhalb der Samwer-Copycat-Schmiede: Während die Philosophie des Inkubators es ist, erfolgreiche Webkonzepte aus den USA mittels eines perfektionierten Systems in möglichst vielen Märkten nachzubauen, fielen payleven häufiger mit originellen und innovativen Vorstößen auf. payleven agiert in der von einer Vielzahl von Startups bevölkerten Kategorie mobiler Cardreader eher als Innovationsführer statt als Nachahmer.

Dieser Linie bleibt der Dienst auch im Jahr 2014 treu: Gestern gaben die Hauptstädter eine Zusammenarbeit mit der eBay-Tochter PayPal bekannt – unseres Wissens nach ein Novum in dem Segment. Im Rahmen der Kooperation werden Nutzer des Kartenlesers von payleven in die Lage versetzt, neben Kartenzahlungen auch kontaktlose Zahlungen per Smartphone zu akzeptieren. Voraussetzung ist, dass Kunden die PayPal-App auf ihrem iOS- oder Android-Gerät installiert haben und im jeweiligen Geschäft vor dem Bezahlvorgang per PayPal “einchecken”. In Folge des Check-Ins erscheint das PayPal-Profilbild des jeweiligen Kunden in der Payleven-App des Ladenpersonals. Durch den “Gesichtsabgleich” verifizieren diese, dass es sich um die gleiche Person handelt, und autorisieren die Transaktion. » weiterlesen

myTaxi schickt Smartphone-Cardreader ins Rennen:
Taxifahrer sollen alle Kartenzahlungen über myTaxi abwickeln

Ab März können Taxifahrer in Deutschland, Spanien und den USA mit myTaxi Kartenzahlungen der Fahrgäste abwickeln, selbst wenn die Touren nicht über die App des Hamburger Startups vermittelt wurden.

Wir würden ja gerne einmal eine kurze Pause einlegen, was Berichte über Smartphone-Kreditkartenmodule und mobiles Bezahlen angeht. Doch die Branche lässt uns keine Ruhe. Bei einer aktuellen Meldung steht zudem eines der momentan erfolgreichsten und populärsten Startups aus Deutschland im Mittelpunkt, nämlich der Taxivermittler myTaxi. Im Dezember konnte VentureVillage exklusiv verkünden, dass myTaxi an einem eigenen Kartenlesemodul für Smartphones arbeitet, um Taxifahrern ein separates Kartenterminal zu ersparen. An Details mangelte es bisher jedoch. Jetzt hat myTaxi-Macherin Intelligent Apps aus Hamburg den Vorhang gelüftet und uns Informationen zu der Neuerung zukommen lassen. » weiterlesen

Kreditkarten-Reader für Smartphones:
Vom Blickfang zum Allerweltsprodukt

Aufsätze für Smartphones, um Kreditkarten lesen zu können, sind mittlerweile eine Commodity. Startups in diesem Segment müssen sich zu Plattformen entwickeln.

Als das von Twitter-Macher Jack Dorsey gegründete US-Startup Square Ende 2009 einen Aufsatz für das iPhone präsentierte, mit dem das Apple-Smartphone in ein Kartenlesegerät verwandelt wurde, hatte dies schon einen Hauch von Magie. Während das Unternehmen aus San Francisco in den folgenden Jahren seine Geschäftstätigkeit ausweitete und sich nicht länger nur auf den Cardreader für Smartphones beschränkt, erschienen in Europa zahlreiche Nachahmer auf der Bildfläche. Die Lösungen von iZettle, mPowa, Payleven, SumUp und streetpay unterscheiden sich in kleineren Details vom Original und voneinander, aber im Grunde versprechen sie alle das Gleiche: Händler, Gastronomen und Gewerbetreibende sollen Kartenzahlungen per Smartphone akzeptieren und sich somit teure Terminals sparen können.

Erschien ein solches Verfahren vor drei oder vier Jahren noch innovativ, hat das Segment aufgrund der Vielzahl an nahezu identischen Anbietern und der spitzen Zielgruppe – die wenigstens Privatpersonen haben tatsächlich regelmäßigen Bedarf an einer derartigen Lösung – mittlerweile seinen Glanz verloren. Selbst myTaxi arbeitet gerade an einem Kartenlesegerät für Smartphones, damit Taxifahrer die ohnehin geöffnete myTaxi-App auch gleich dafür nutzen können, die Kredit- und Debitkarten der Passagiere einzulesen. » weiterlesen

myTaxi aufgepasst:
payleven freundet sich mit der Taxibranche an

payleven lässt seine neue Chip & Pin-Bezahllösung von vier Berliner Taxiunternehmen testen. Das Startup betritt damit das Territorium von myTaxi.

Nachdem Rocket Internets Payment-Startup payleven vor einigen Wochen eine “Chip & Pin”-Lösung als sicherere Alternative zu bisherigen Smartphone-Cardreadern ankündigte, veranlasste dies den schwedischen Konkurrenten iZettle zu dessen Deutschlandstart, die Ankündigung ohne tatsächliche Lancierung des Produkts kritisch zu kommentieren. Doch jetzt kommen die Berliner, deren Grundkonzept sich wie iZettle und zahlreiche andere Akteure an Square orientiert, dem Marktstart des via Bluetooth mit dem Smartphone kommunizierenden Kartenlesegadgets näher:

Heute wurde bekannt, dass der Taxiverband Berlin (TVB) den neuen Service von payleven in einigen Fahrzeugen testen wird. Vier zum Verband gehörende Taxiunternehmen werden paylevens Chip & Pin-Lösung in jeweils 15 bis 30 Taxis ausprobieren. Die Fahrer installieren dazu die payleven-App auf ihren Smartphones. Wenn ein Passagier einen Trip mit der Karte zahlen möchte, führt er diese in den externen Chip-Reader ein und autorisiert die Zahlung mit der Eingabe seines Pins. Das Smartphone empfängt die Daten per Bluetooth und wickelt die Zahlung über payleven ab. Der große Vorteil dieses Verfahrens ist, dass damit auch europäische Visa-Karten akzeptiert werden dürfen. Visa Europa genehmigt keine direkten Kartenzahlungen ohne Pin-Eingabe über ein vom Smartphone losgelöstes Lesegerät (auch wenn ein Workaround existiert).

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Kartenzahlungen per Smartphone:
iZettle startet in Deutschland mit großen Partnern

Mit iZettle betritt ein weiterer Anbieter eines Smartphone-Kartenlesegeräts den deutschen Markt. Eine Kooperation mit der Deutschen Telekom und den Volksbanken und Raiffeisenbanken soll den Schweden die Marktführerschaft in Deutschland bringen.

Als iZettle in der vergangenen Woche eine deutschsprachige Pressemitteilung zur Erweiterung seiner Finanzierungsrunde verschickte, konnte man es schon erahnen: Ein Deutschlandstart steht vor der Tür. Eine Woche später ist es soweit: Mit dem schwedischen Startup offeriert ab heute ein weiteres Unternehmen in Deutschland einen Cardreader für iPhone und Android und kämpft neben payleven, SumUp und streetpay um die Gunst der Gelegenheits- und Einzelhändler, die sich ein teures Kartenterminal mit Vertragsbindung sparen wollen. » weiterlesen

Risikofreude und Innovationswillen:
Wie Rocket Internet mit payleven neue Wege beschreitet

Rocket Internet ist dafür bekannt, existierende Konzepte und Geschäftsmodelle bis ins Detail nachzubauen und so Risiken zu minimieren. Mit der mobilen Kartenzahlungs-Lösung payleven weicht der Inkubator von dieser Linie ab.

Von Rocket Internet, dem erfolgreichen, aber nicht unumstrittenen Inkubator der Samwer-Brüder, ist man eine besonders typische Vorgehensweise bei der Etablierung neuer Startups gewöhnt: Immer gibt es im Ausland und dabei zumeist in den USA bereits einen Proof-of-Concept, fast immer sind die gegründeten Startups im E-Commerce-Segment angesiedelt, und in der Regel beschränken sich die in hohem Tempo hochgezogenen und international expandieren Neugründungen darauf, das Vorbild mehr oder weniger originalgetreu nachzubauen, ohne selbst größere Akzente zu setzen.

Umso stärker fallen die wenigen unter der Obhut von Rocket Internet angeschobenen Jungfirmen auf, die von dieser Linie abweichen. Ein Beispiel dafür ist payleven, der Samwer-Beitrag zum aktuellen Boom der mobilen Kartenlesegeräte. Jüngst hatten wir elf Anbieter aus diversen Ländern aufgelistet, die Gelegenheitshändlern und Betreibern von Geschäften eine kostengünstige, flexible Alternative zu herkömmlichen, mit Laufzeitverträgen und hohen Kosten verbundenen Kartenterminals anbieten. Während es im Detail einige Unterschiede gibt, ähnelt sich stets das Grundprinzip: Das Smartphone wird mit einem Aufsatz verbunden, der EC- und Kreditkarten lesen kann, eine App wickelt dann den Zahlungsprozess ab. Vertragsbindungen oder fixe Kosten gibt es keine.

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Mobile Kartenlesegeräte für Smartphones:
Ein Nischenmarkt mit hoher Anziehungskraft

Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein Unternehmen seinen Einstieg in den Markt mobiler Kreditkartenreader verkündet. Dabei handelt es sich nicht gerade um ein Produkt für die Masse.

Ob Twitter-Mitgründer Jack Dorsey geahnt hat, was für eine Welle er lostreten würde, als er Anfang 2010 sein neues Startup Square lancierte? Das Unternehmen aus San Francisco präsentierte damals erstmals einen Steckaufsatz für das iPhone, der es jedem Besitzer des Apple-Smartphones ermöglichte, Kartenzahlungen entgegen zu nehmen. Heute ist die mit 3,25 Milliarden Dollar bewertete kalifornische Jungfirma zwar deutlich breiter aufgestellt. Der Cardreader – mittlerweile auch für Android erhältlich – stellt aber weiterhin das Herzstück des Angebots von Square dar. Mehr als zwei Millionen Privatpersonen, Händler und Kleinunternehmen in den USA besitzen mittlerweile einen Square-Kartenleseaufsatz.

Weil die Kalifornier um ihren Cardreader herum erfolgreich ein Ökosystem für den Handel aufbauen und dafür haufenweise Investorengelder einsacken, haben sie eine enorme Zahl an Nachahmern auf den Plan gerufen. Obwohl die Fähigkeit zur Entgegennahme von Zahlungen mittels Kreditkarte nichts ist, wovon Otto-Normal-Verbraucher nachts träumen, scheint bei Gründern und Geldgebern der Glaube vorzuherrschen, jeder Gewerbetreibende, Flohmarkverkäufer und Gelegenheitshändler benötige einen Cardreader für sein Smartphone. Hier ist eine Liste der uns bekannten Anbieter in diesem Segment.

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Europas Antwort auf Square:
MasterCard und andere
steigen bei iZettle ein

Der schwedische Square-Konkurrent iZettle sammelt 25 Millionen Euro frisches Kapital ein. Das Geld soll für die Expansion in Europas größte Kartenmärkte genutzt werden. Für die jungen deutschen Wettbewerber wird es nicht leicht.

Eine Reihe deutscher Startups steht wie berichtet kurz vor der Lancierung von Kreditkartenlesegeräten für Smartphones. Vorbild für derartige Adapter, mit deren Hilfe jeder ohne teure Hardware Kartenzahlungen in Empfang nehmen kann, ist das kalifornische Startup Square. Zwei Millionen Einzel- und Gelegenheitshändler sowie Privatpersonen sind in den USA mittlerweile mit einem entsprechenden iPhone- bzw. Android-Aufsatz ausgestattet. Zahlungen in Höhe von rund sechs Milliarden Dollar werden innerhalb von zwölf Monaten über Square vermittelt.

Die hiesigen Nachahmer der Idee wollen die von Square bisher vernachlässigten Märkte außerhalb der USA erobern, darunter natürlich besonders Europa. Doch der schwedische Square-Wettbewerber iZettle ist der neuen Konkurrenz aus Deutschland schon ein Stück weit voraus: In Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland können Nutzer den kostenfreien Cardreader für das iPhone bestellen und im Alltag einsetzen. 50.000 Anwender machen bisher von dieser Möglichkeit Gebrauch. Derzeit läuft außerdem ein Test mit 3.000 Anwendern in Großbritannien. Vor wenigen Tagen gab das Unternehmen die Veröffentlichung einer Entwicklerschnittstelle bekannt – die es Square voraus hat.

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Kartenzahlung über mobile Geräte:
Groupon bedrängt Square

Groupon will Einzelhändlern und Gastronomen künftig einen mobilen Kartenreader anbieten. Die Gebühren sollen deutlich geringer ausfallen als bei Square und anderen Konkurrenten, zudem wird ein iPod touch gleich mitgeliefert. Ein Schritt mit großem Potenzial.

Für Groupon waren die letzten zwölf Monate nicht gerade ein Zuckerschlecken. Zweifel an der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells vermischten sich mit Kritik am Geschäftsgebaren, einem seit dem Börsengang im November sinkenden Aktienkurs, Berichten zu schlechten Arbeitsbedingungen und dubiosen Sonderangeboten. So problematisch einige der Geschehnisse aber auch sein mögen, so wichtig ist es für das Unternehmen aus Chicago, sich neben der Lösung dieser Konflikte auf den Ausbau und die Erweiterung des bestehenden Geschäftsmodells zu konzentrieren. Nimmt die Zuversicht der Aktionäre zu, steigt der Aktienkurs, und damit im Optimalfall auch die allgemeine Wahrnehmung. Die jüngsten, über den Erwartungen liegenden Quartalszahlen waren kein schlechter Anfang, und auch mit einer Reihe von Akquisitionen der letzten Zeit macht Gründer und Firmenchef Andrew Mason deutlich: Das Unternehmen will nach vorne schauen.

Eine aktuelle Meldung unterstreicht Groupons Bestrebungen, sich breiter aufzustellen und Händler – deren Bereitschaft zur Partizipation bei dem Schnäppchenportal für Groupon essentiell ist – enger an sich zu binden: Der Dienst soll die Lancierung eines Kartenlesegerätes planen, über das Händler zu günstigen Konditionen Zahlungen ihrer Kunden entgegennehmen können.

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Spannendes Experiment:
Die Kartenzahlung per Smartphone kommt nach Deutschland

Deutsche Verbraucher gelten nicht gerade als begeisterte Nutzer bargeldloser Zahlungsmethoden. Trotzdem wagen sich verschiedene hiesige Startups an das vom US-Dienst Square bekannt gemachte Prinzip, Kartenzahlungen per Smartphone zu ermöglichen.

Deutschland ist nicht bekannt als Land der unbegrenzten Kartenzahlungen. Bei den Transaktionen im bargeldlosen Zahlungsverkehr liegt die Bundesrepublik deutlich hinter anderen europäischen Ländern (im Bezug auf die Einwohnerzahl), und EC/Maestro – die hierzulande gängigste Karte – befindet sich nur knapp bei jedem/jeder vierten Deutschen in der Brieftasche. und nur gut jede(r) Vierte besitzt eine Kreditkarte (Quelle). Deutlich verbreiteter sind Girokarten (Debitkarten), was allerdings eine vergleichsweise geringe Akzeptanz von in anderen Ländern stärker verbreiteten Kreditkarten zur Folge hat. Selbst einige große Handelsketten akzeptieren hierzulande lediglich Debitkarten und keine der gängigen Kreditkarten wie Visa oder Mastercard. Für Kleinstbeträge an Kiosken, in Supermärkten oder auf Veranstaltungen muss meist ausnahmslos bar bezahlt werden. Ausgeprägte Befürchtungen über Missbrauch und Datenschutzaspekte beim bargeldlosen Einkaufen tun ihr Übriges.

Ich hatte in der ersten Fassung des Artikels versehentlich die Zahl der Kreditkarten mit denen der Girokarten gleichgesetzt, weshalb es zu der jetzt durchgestrichenen Falschaussage kam.

Für Square, das bekannte und innovative US-Startup, das mit seinem Kartenlesegeräte für Smartphones auf der anderen Seite des Atlantiks viele Gelegenheitshändler und Kleinunternehmer für sich gewinnen konnte (und mittlerweile in neue Gefilde vorstößt), gehört der hiesige Markt damit trotz seiner Größe zu den besonders schwierigen, was eine baldige Expansion in Frage stellt. Und auch der schwedische Square-Konkurrent iZettle – der mittlerweile in den nordischen Ländern verfügbar ist und gerade in Großbritannien vor Anker geht – sowie PayPal mit seinem neuen Cardreader PayPal Here zieren sich derzeit noch vor einem Eintritt in Europas größte Volkswirtschaft.

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