Alle 4 Artikel zum Thema kaioo auf netzwertig.com:
Stellt euch vor, ihr hättet ein neues Social Network für die breite Masse gegründet und sucht nun nach einer Möglichkeit, im Dschungel der Communities auf euch aufmerksam zu machen. Was würdet ihr tun? Klar, ihr könntet einen 30-sekündigen Spot vor der Tagesschau senden oder Trikotsponsor des FC Bayern werden. Das würde allerdings einiges kosten. Viel besser wäre es, auf virales Marketing zu setzen, z.B. mit einem YouTube-Video, das in irgendeiner kreativen Form auf euer Startup aufmerksam macht. Diesen Weg gehen jedoch viele, von daher entscheidet ihr euch, so richtig zu polarisieren und auch negative Reaktionen in Kauf zu nehmen. Irgendeine Idee? Wie wäre es, direkt den Marktführer anzugreifen, indem ihr ihn und seine Schwächen in künstlerischer, visueller Form bloßstellt? Immerhin gibt es dort am meisten (User) zu holen. » weiterlesen
Auch viele Wochen nach meinem Artikel über das soziale Social Network kaioo trudeln noch immer Leserkommentare ein, negative wie positive. Das Konzept der jungen Community, sämtliche Werbeeinnahmen für gemeinnützige Zwecke zu spenden, sorgt erwartungsgemäß für Diskussionsstoff. In einem YouTube-Video stellt sich das dreiköpfige Team von kaioo nun vor und versucht, häufig auftretende Fragen rund um die Idee und das Spendenprinzip zu beantworten und gleichzeitig Skeptikern entgegenzutreten, die kaioo langfristig auf den gleichen, kommerziellen Pfaden wandeln sehen wie Facebook, MySpace oder studiVZ. Wie schon beim Start der Seite vor zwei Monaten verweist man im Video auf den Schutz der Nutzerdaten und verspricht, diese niemals an Dritte weiterzugeben. Das jüngste AGB-Skandälchen von studiVZ noch in Erinnerung, könnte sich diese deutliche Abgrenzung vom Vorgehen der namhaften Konkurrenten als äußerst werbewirksam erweisen. » weiterlesen
Besser spät als nie dachten sich wohl die Verantwortlichen bei MySpace, als sie sich entschieden, dem weltweit größten Social Network eine Newsfeed-Funktion zu spendieren. Laut TechCrunch soll diese ab Donnerstag nach und nach für alle Benutzer freigeschaltet werden. Der Newsfeed, beim englischsprachigen MySpace ” Friend Updates” genannt, wird MySpace-User über Neuigkeiten von ihren Kontakten auf dem Laufenden halten. Dazu gehören Aktualisierungen im Profil, Blogeinträge sowie neu hinzugefügte Fotos und Videos. MySpace wird verschiedene Möglichkeiten anbieten, um den persönlichen Newsfeed und die bei seinen Freunden angezeigten Neuigkeiten über die eigene Person individuell einzustellen. Auch wird man explizit Kontakte auswählen können, die keine News erhalten sollen. » weiterlesen
Eines der im Zusammenhang mit dem Web 2.0 am häufigsten auftretenden Adjektive ist “sozial”. Das Web 2.0 ist sozial, weil es Leute miteinander kommunizieren und interagieren lässt. Mit Fürsorglichkeit und dem Wohl der Anderen allerdings hat das nicht viel zu tun. Soziale Netzwerke sind genauso gewinnorientiert wie der Fleischer um die Ecke, wie Einzelhandelsketten, Banken und Industriebetriebe. Mit kaioo steht nun ein Social Network in den Startlöchern, das den “sozial”-Begriff wortwörtlich nimmt und als gemeinnützige Plattform auftritt, deren Gewinne komplett für gute Zwecke gespendet werden. Angesichts der Masse existierender Communities und des sehr visionären Vorhabens war ich zuerst skeptisch, als ich heute bei internet.com von kaioo las. Doch mittlerweile scheint es mir so, als handelt es sich um ein durchdachtes, ernsthaftes Projekt mit echtem Potential. » weiterlesen