Thema: Journalismus

 

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Index, Zeitungen, Ethnographie, Copyright

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Endlich gibt es wieder einmal eine Initiative, die einen umfassenden Webindex für alle offerieren will.

Ein staatlich finanzierter freier Webindex soll Basis für Google-Konkurrenten werden.

» Initiative will Google mit freiem Webindex angreifen

 

Journalismus
Clay Shirky gibt seinen Eindruck zum Stand von Zeitungen und Journalismus:

» Last Call

 

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Journalismus:
Die Angst vor Veränderung ist in Wahrheit nur die Angst vor weniger Geld

Veränderungen zu fordern ist leicht, solange es nicht uns selbst betrifft. Drohen finanzielle Einbußen, dann ist es mit unserer Bereitschaft, etwas Neues zu wagen, nicht mehr weit hin.

Greedy_Bastards_FlickrIch kam recht spät ins Internet. 1998 muss es gewesen sein, gleichzeitig schrieb ich gerne – für die lokale Tageszeitung, die Abizeitung, ein satirisches Wochenblatt für unsere Fußball-Tippgemeinschaft an der Schule. Als es irgendwann darum ging, einen Beruf zu ergreifen, beschloss ich Journalismus zu studieren. Schon damals fragten mich die Leute, wofür ich denn später gerne einmal schreiben würde, Print oder Online. Ich antwortete: “Wo ist der Unterschied? Ich schreibe für beides Texte, ich bereite sie nur anders auf.” Für viele ist bis heute nicht zu begreifen, dass der Unterschied hier technisch gesehen gering ist und eher der Verdienst die beiden Lager entzweit. » weiterlesen

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Schirrmacher, Europas, Europa, Ikea

Schirrmacher
Wiesaussieht hat eine lange Liste mit Nachrufen auf Frank Schirrmacher erstellt.

Aber er wusste natürlich, wo der Unterschied zwischen Mensch und Computer zu finden ist.

» Fragen und Antworten

 

The Europas
Robin Wauters gibt einen kleinen Eindruck der Europas.

» Is this the best Europe can do?

 

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Krautreporter-Debatte:
Doch, Journalismus im Netz ist kaputt

Das Journalismusprojekt Krautreporter hat sich mit der Behauptung, dass Online-Journalismus kaputt sei, einige Feinde gemacht. Strategisch mag das falsch gewesen sein. Die Feststellung an sich ist es aber nicht.

NewsAm Freitagabend endet die Crowdfunding-Kampagne des schlagzeilenträchtigen – und hinsichtlich der Umsetzung umstrittenen – Journalismusprojekts Krautreporter. Dass sich bis dahin noch 5.000 Abonnenten mit der Bereitschaft finden, 60 Euro für das erste Jahr vorzustrecken, ist eher unwahrscheinlich. Die Gründe für das absehbare Verfehlen des Ziels fasste Christian Jakubetz am Dienstag in einem Blogbeitrag gut zusammen.

In einem entscheidenden Aspekt, der wenig mit den Krautreportern zu tun, möchte ich Jakubetz aber widersprechen. Er stört sich an der von den Krautreportern in ihrer Kommunikation recht deutlich betonten Parole, dass der Online-Journalismus kaputt sei, und dass sie dies ändern wollen. Sicherlich kann man darüber streiten, ob sich die Initiatoren des Projekts mit dieser Positionierung einen Gefallen getan haben. Anders als Jakubetz finde ich die These vom kaputten Online-Journalismus aber nicht so abwegig. » weiterlesen

Anzeigenvermarktung auf Basis von Seitenaufrufen:
Financial Times stellt umstrittenen Werbestandard in Frage

Die meisten Werbekunden vergüten Betreiber führender Websites und Medienportale auf Basis der Zahl der Einblendungen ihrer Anzeigen. Die Financial Times stellt diesen umstrittenen Standard in Frage: Sie will die Dauer des Kontakts zwischen User und Werbung als Kriterium etablieren.

FTDer Journalismus im digitalen Zeitalter sieht sich mit einer Reihe von Problemen konfrontiert. Das wohl größte Dilemma stellt die verhasste, aber gleichwohl von allen Akteuren irgendwann einmal akzeptierte und nun schwer umkehrbare Werbevermarktung auf Basis von Seitenaufrufen dar. Diese nämlich zwingt Onlinemedien dazu, ihre Inhalte so zu konstruieren und aufzubereiten, dass die Zahl der von Lesern generierte Seitenaufrufe maxmiert wird. Nicht die Zufriedenheit der Anwender oder die mit dem Content verbrachte Zeit steht im Vordergrund, sondern lediglich, wie oft eine Seite (und damit auch die auf ihr platzierte Werbung) geladen wird. Die Folge: Ausufernder Boulevard selbst bei einstmals seriösen Anbietern, nutzerfeindliche Klickstrecken und hochoptimierte Überschriften, die meist mehr versprechen als der jeweilige Text tatsächlich zu bieten hat. Wer in diesem Wettkampf um die Page Impressions und Visits nicht mitzieht, der landet in den einschlägigen Rankings unter ferner liefen und wird Schwierigkeiten haben, Werbekunden zu gewinnen. » weiterlesen

Linkwertig:
SPD, Vergessen, Journalismus, Pinterest

Netzpolitik
Nachdem die SPD in jüngerer Zeit doch gelegentlich auf offensichtlichere netzpolitische Züge aufgesprungen ist, scheint Sigmar Gabriel doch eher wieder mit dem antidigitalen Vordenker Morozov im reaktionären Rundumschlag gegen Informationskapitalismus sichereres politisches Kapital zu sehen.

Dieses Land wird von Feiglingen und Heuchlern regiert, denen es niemals um die Interessen ihrer eigenen Bürger geht, sondern nur um die Erhaltung und Verfestigung ihrer eigenen Machtposition.

» Unsere politischen Konsequenzen aus der Google-Debatte
» Gabriel heuchelt wieder: Gegen Google aber nicht gegen die NSA

 

Forgottyright
Danny Sullivan fasst die Unstimmigkeiten mit dem Recht aufs Vergessenwerden sehr schön zusammen.

» The Myths and Realities Of How Of The EU’s New Right To Be Forgotten In Google Works

 

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Krautreporter startet Crowdfunding-Kampagne:
Geplantes Onlinemagazin will Journalismus wieder relevant machen

Ab Herbst will das neue Onlinemagazin Krautreporter einen seine Bezeichnung verdienenden Qualitätsjournalismus ins Netz bringen. Mit einer 25-köpfigen Redaktion, ohne Werbung und ohne Paywall. Funktionieren soll dies über ein fakultatives Abo. Damit das klappt, wollen die Berliner innerhalb von vier Wochen 900.000 Euro per Crowdfunding einsammeln.

In den vergangenen Jahren wurden auf einschlägigen Medienblogs und bei Online-Fachmagazinen insgesamt sicher schon hunderte Thesen über die Zukunft des Journalismus zur Diskussion gestellt. Auf geschätzt ebenso vielen Podien befassten sich Experten mit der Frage, wie Journalismus im digitalen Zeitalter nachhaltig und mit hoher Qualität produziert und finanziert werden kann. Doch obwohl häufig Einigkeit darüber zu bestehen scheint, dass Innovation und neue Ansätze erforderlich sind, mangelt es bislang speziell im deutschen Medienmarkt an wirklich unkonventionellen und gleichzeitig ambitionierten, auf große Geschichten und Reichweite ausgelegten Projekten. Doch die Macher der Journalismus-Crowdfunding-Plattform Krautreporter, Sebastian Esser und Philipp Schwörbel, wollen dies ändern. » weiterlesen

Blendle:
So komfortabel und fair kann Paid Content sein

Der aus den Niederlanden stammende Dienst Blendle bietet Usern zentralen Zugriff auf die Inhalte führender Printtitel. Ein näherer Blick auf den Prozess zum Kauf von Texten zeigt, wie komfortabel und fair Paid Content im Netz sein kann.

Lange waren Bezahlschranken für journalistische Medien verpönt, mittlerweile haben sie sich aber zumindest bei den großen Verlagsmedien auf recht breiter Front durchgesetzt. Und immerhin ein Viertel der Internetnutzer in Deutschland zahlt gelegentlich für redaktionelle Onlineinhalte.

Doch abgesehen von den verbreiteten Abomodellen, bei denen ein monatlicher Pauschalbetrag fällig wird, leidet das Bezahlschranken-Konzept noch immer unter dem hohen Aufwand, der mit dem Einzelerwerb von Artikeln verbunden ist. Neben dem notwendigen Zeitinvestment stehen einem solchen Verfahren auch die erheblichen mentalen Kosten für Leser im Weg, die laufend abwägen müssen, ob sie für den jeweiligen Text wirklich zahlen wollen. Auch ein von Google vor einigen Jahren lanciertes System, das das Bezahlen von Inhalten auf Artikelbasis vereinfachen sollte, scheiterte an der Komplexität und den Herausforderungen dieses Vorhabens. Doch das holländische Startup Blendle hat nun einen Einsatz entwickelt, der tatsächlich in der Praxis funktionieren kann. » weiterlesen

Linkwertig:
Foursquare, Windows Phone, Qwant, Qualitätsjournalismus

Foursquare
Facebook serviert laut Basic Thinking Foursquare ab.

Warum sollte Foursquare die Daten abgreifen können, die Facebook gerne hätte? Richtig, aus Sicht von Facebook gibt es dafür keinen plausiblen Grund. Und somit wird damit künftig auch Schluss gemacht.

» Facebook serviert Foursquare ab

 

Windows Phone
Ars Technica – sicher kein ausschließlicher Fanboy von Microsoft – ist von Windows Phone 8.1 ganz angetan:

» Windows Phone 8.1 review

 

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Das neue digitale Medienökosystem:
Reichweite kann jeder

Überall sprießen Medienangebote aus dem Internetboden, die innerhalb von kürzester Zeit Millionen Menschen erreichen. Dies zu bewerkstelligen, war noch nie einfacher.

SharingBislang war mir die Onlinepublikation Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN) nur durch gelegentlich auftauchende Verlinkungen beim Aggregator Rivva ein Begriff – und fällt mir dort immer besonders wegen des sperrigen und mit einem Bindestrich geizenden Namens auf. Dass es sich bei dem Angebot um ein mittlerweile 15 feste Mitarbeiter beschäftigendes Medienstartup mit einer monatlichen Reichweite von zwei Millionen Lesern handelt, darüber wurde ich erst durch diese Kurzvorstellung des Elektrischen Reporters aufmerksam. DWN sehe Wirtschaft “als ein buntes Thema” und versuche, “Wirtschaft für jeden verständlich zu machen”, sagt Verlagsleiter Christoph Hermann in dem Porträt. Was er damit meint: Hysterie, Empörung und Pessimismus. So lassen sich die Inhalte der DWN am treffendsten beschreiben. Gute Neuigkeiten oder Optimismus findet man bei dem Portal grundsätzlich nicht. Trotz oder gerade deshalb sind die DWN ein absoluter und den Zahlen nach zu urteilen ernstzunehmender Newcomer. Hermann und seine Kollegen profitieren von den perfekten Voraussetzungen, die das soziale Netz für das schnelle Hochziehen von Klickraketen bietet. » weiterlesen