Thema: Journalismus

 

Alle 159 Artikel zum Thema Journalismus auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Linkwertig:
Lobby, Bundling, Journalismus, G+

Spenden
Laut dem Spiegel verschicken laut einem Blogger vor allem jene amerikanischen Politiker Warnungen ob einer Aufspaltung von Google an ihre europäischen Kollegen, die kleinere Spenden von Google erhalten haben.

Neun der 17 Unterzeichner haben Spenden von dem Konzern bekommen.

» Google spendete im großen Stil an Fürsprecher in der Politik

 

Unbundling
Thematisch dazu passend hat Search Engine Land eine erfreulich wenig alarmistische Einschätzung zur vorgestellten ‘Zerschlagung’ von Google verfasst:

» European Parliament Calls For Break Up Of Google

 

» weiterlesen

Journalismus und Virtual Reality:
Wenn die Realität wirklich wird

Wenn journalistische Produktionen vom Absender an die Empfänger übermittelt werden, geht immer Kontext verloren. Mit dem Einzug von Virtual Reality in die Medienwelt kann sich das ändern. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt.

Sieht seltsam aus, fühlt sich aber gut an: VR-Headset

Mit der Entstehung der Massenmedien erhielten Menschen erstmals die Möglichkeit, sich relativ unkompliziert und in großer Zahl über das Geschehen außerhalb ihres unmittelbaren Wohnortes zu informieren. Doch die journalistische Berichterstattung über Ereignisse in einer einige hundert Kilometer entfernten Stadt, im Nachbarland oder auf der anderen Seite der Erde leidet bis heute darunter, dass sich bestimmte Vorgänge, Zusammenhänge und Stimmungslagen über die existierenden Medientypen nur unzureichend vermitteln lassen. Lesern, Zuschauern oder Zuhörern werden zwar hinreichend Fakten vermittelt – die tatsächliche Tragweite bleibt aber häufig im Dunkeln. Zu schwer ist das Hineinversetzen in die Protagonisten, in die Kultur, in die Sachverhalte, wenn sich die Begebenheiten außerhalb des eigenen Alltags- und Wahrnehmungsbereichs abspielen. » weiterlesen

Medien-Startups aus Deutschland:
Mit Sobooks und Krautreporter bewegt sich endlich was

Lange Zeit mussten Beobachter der deutschen Digital-Medienwirtschaft sehnsüchtig auf Amerika und die dort in großer Zahl entstehenden Journalismus- und Publishing-Startups schauen. Mit Sobooks und Krautreporter gibt es endlich auch hierzulande entsprechende Vorstöße mit echter “Internet-DNA”.

Der deutsche Diskurs über digitale Innovation im Medien- und Publishing-Bereich sah in den letzten Jahren ungefähr so aus: Einschlägig bekannte Medienblogger sowie technologieaffine und damit “wissende” Meinungsführer beklagten mit Blick auf zahlreiche einfallsreiche Ansätze in den USA, dass sich hierzulande in diese Richtung nichts bewegt.

Der Herbst 2014 markiert deshalb einen kleinen, aber nicht unwichtigen Wendepunkt. Denn innerhalb kürzester Zeit sind in diesem Bereich zwei ehrgeizige Projekte aus Deutschland an den Start gegangen, die eine ausgewiesene “Digital-DNA” besitzen und die mutmaßlich nur wenig von dem Ballast mit sich herumschleppen, der den hiesigen General-Interest-Häusern beim kreativen Denken in neuen Bahnen im Wege steht: In der vergangenen Woche ging bei Krautreporter der Vorhang hoch. Wenige Tage zuvor feierte Sobooks seine Premiere.  » weiterlesen

Beteiligung an Startup-Hoffnungsträger Blendle:
Axel Springer, wieso machst du es uns so schwer?

Während die maßgeblich vom Medienkonzern Axel Springer verantwortetete Farce um das Leistungsschutzrecht immer neue Tiefpunkte erreicht, setzt das Unternehmen mit einer Beteiligung am vielgelobten Startup Blendle seine andere, weitaus konstruktivere Digitalstrategie fort. Wenn es doch einfacher wäre, sich über solche Vorstöße zu freuen.

Das Medienunternehmen Axel Springer macht es mir als Freund des Netzes und einer von menschlichen Werten getragenen Demokratie wahrlich nicht leicht.

Auf der einen Seite verhält sich der Konzern als führende Triebkraft hinter dem Leistungsschutzrecht konträr zu den Philosophien, die das freie Netz zu dem gemacht haben, was es heute ist. Zudem positioniert er sich bei seinen Flaggschiff-Medienprodukten Bild und Welt redaktionell auf eine Art, die aufgrund ihrer Polterhaftigkeit und Eindimensionalität oft schwer zu verdauen ist.  » weiterlesen

Linkwertig:
Index, Zeitungen, Ethnographie, Copyright

Suche
Endlich gibt es wieder einmal eine Initiative, die einen umfassenden Webindex für alle offerieren will.

Ein staatlich finanzierter freier Webindex soll Basis für Google-Konkurrenten werden.

» Initiative will Google mit freiem Webindex angreifen

 

Journalismus
Clay Shirky gibt seinen Eindruck zum Stand von Zeitungen und Journalismus:

» Last Call

 

» weiterlesen

Journalismus:
Die Angst vor Veränderung ist in Wahrheit nur die Angst vor weniger Geld

Veränderungen zu fordern ist leicht, solange es nicht uns selbst betrifft. Drohen finanzielle Einbußen, dann ist es mit unserer Bereitschaft, etwas Neues zu wagen, nicht mehr weit hin.

Greedy_Bastards_FlickrIch kam recht spät ins Internet. 1998 muss es gewesen sein, gleichzeitig schrieb ich gerne – für die lokale Tageszeitung, die Abizeitung, ein satirisches Wochenblatt für unsere Fußball-Tippgemeinschaft an der Schule. Als es irgendwann darum ging, einen Beruf zu ergreifen, beschloss ich Journalismus zu studieren. Schon damals fragten mich die Leute, wofür ich denn später gerne einmal schreiben würde, Print oder Online. Ich antwortete: “Wo ist der Unterschied? Ich schreibe für beides Texte, ich bereite sie nur anders auf.” Für viele ist bis heute nicht zu begreifen, dass der Unterschied hier technisch gesehen gering ist und eher der Verdienst die beiden Lager entzweit. » weiterlesen

Linkwertig:
Schirrmacher, Europas, Europa, Ikea

Schirrmacher
Wiesaussieht hat eine lange Liste mit Nachrufen auf Frank Schirrmacher erstellt.

Aber er wusste natürlich, wo der Unterschied zwischen Mensch und Computer zu finden ist.

» Fragen und Antworten

 

The Europas
Robin Wauters gibt einen kleinen Eindruck der Europas.

» Is this the best Europe can do?

 

» weiterlesen

Krautreporter-Debatte:
Doch, Journalismus im Netz ist kaputt

Das Journalismusprojekt Krautreporter hat sich mit der Behauptung, dass Online-Journalismus kaputt sei, einige Feinde gemacht. Strategisch mag das falsch gewesen sein. Die Feststellung an sich ist es aber nicht.

NewsAm Freitagabend endet die Crowdfunding-Kampagne des schlagzeilenträchtigen – und hinsichtlich der Umsetzung umstrittenen – Journalismusprojekts Krautreporter. Dass sich bis dahin noch 5.000 Abonnenten mit der Bereitschaft finden, 60 Euro für das erste Jahr vorzustrecken, ist eher unwahrscheinlich. Die Gründe für das absehbare Verfehlen des Ziels fasste Christian Jakubetz am Dienstag in einem Blogbeitrag gut zusammen.

In einem entscheidenden Aspekt, der wenig mit den Krautreportern zu tun, möchte ich Jakubetz aber widersprechen. Er stört sich an der von den Krautreportern in ihrer Kommunikation recht deutlich betonten Parole, dass der Online-Journalismus kaputt sei, und dass sie dies ändern wollen. Sicherlich kann man darüber streiten, ob sich die Initiatoren des Projekts mit dieser Positionierung einen Gefallen getan haben. Anders als Jakubetz finde ich die These vom kaputten Online-Journalismus aber nicht so abwegig. » weiterlesen

Anzeigenvermarktung auf Basis von Seitenaufrufen:
Financial Times stellt umstrittenen Werbestandard in Frage

Die meisten Werbekunden vergüten Betreiber führender Websites und Medienportale auf Basis der Zahl der Einblendungen ihrer Anzeigen. Die Financial Times stellt diesen umstrittenen Standard in Frage: Sie will die Dauer des Kontakts zwischen User und Werbung als Kriterium etablieren.

FTDer Journalismus im digitalen Zeitalter sieht sich mit einer Reihe von Problemen konfrontiert. Das wohl größte Dilemma stellt die verhasste, aber gleichwohl von allen Akteuren irgendwann einmal akzeptierte und nun schwer umkehrbare Werbevermarktung auf Basis von Seitenaufrufen dar. Diese nämlich zwingt Onlinemedien dazu, ihre Inhalte so zu konstruieren und aufzubereiten, dass die Zahl der von Lesern generierte Seitenaufrufe maxmiert wird. Nicht die Zufriedenheit der Anwender oder die mit dem Content verbrachte Zeit steht im Vordergrund, sondern lediglich, wie oft eine Seite (und damit auch die auf ihr platzierte Werbung) geladen wird. Die Folge: Ausufernder Boulevard selbst bei einstmals seriösen Anbietern, nutzerfeindliche Klickstrecken und hochoptimierte Überschriften, die meist mehr versprechen als der jeweilige Text tatsächlich zu bieten hat. Wer in diesem Wettkampf um die Page Impressions und Visits nicht mitzieht, der landet in den einschlägigen Rankings unter ferner liefen und wird Schwierigkeiten haben, Werbekunden zu gewinnen. » weiterlesen

Linkwertig:
SPD, Vergessen, Journalismus, Pinterest

Netzpolitik
Nachdem die SPD in jüngerer Zeit doch gelegentlich auf offensichtlichere netzpolitische Züge aufgesprungen ist, scheint Sigmar Gabriel doch eher wieder mit dem antidigitalen Vordenker Morozov im reaktionären Rundumschlag gegen Informationskapitalismus sichereres politisches Kapital zu sehen.

Dieses Land wird von Feiglingen und Heuchlern regiert, denen es niemals um die Interessen ihrer eigenen Bürger geht, sondern nur um die Erhaltung und Verfestigung ihrer eigenen Machtposition.

» Unsere politischen Konsequenzen aus der Google-Debatte
» Gabriel heuchelt wieder: Gegen Google aber nicht gegen die NSA

 

Forgottyright
Danny Sullivan fasst die Unstimmigkeiten mit dem Recht aufs Vergessenwerden sehr schön zusammen.

» The Myths and Realities Of How Of The EU’s New Right To Be Forgotten In Google Works

 

» weiterlesen