Thema: Journalismus

 

Alle 153 Artikel zum Thema Journalismus auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Linkwertig:
Schirrmacher, Europas, Europa, Ikea

Schirrmacher
Wiesaussieht hat eine lange Liste mit Nachrufen auf Frank Schirrmacher erstellt.

Aber er wusste natürlich, wo der Unterschied zwischen Mensch und Computer zu finden ist.

» Fragen und Antworten

 

The Europas
Robin Wauters gibt einen kleinen Eindruck der Europas.

» Is this the best Europe can do?

 

» weiterlesen

Krautreporter-Debatte:
Doch, Journalismus im Netz ist kaputt

Das Journalismusprojekt Krautreporter hat sich mit der Behauptung, dass Online-Journalismus kaputt sei, einige Feinde gemacht. Strategisch mag das falsch gewesen sein. Die Feststellung an sich ist es aber nicht.

NewsAm Freitagabend endet die Crowdfunding-Kampagne des schlagzeilenträchtigen – und hinsichtlich der Umsetzung umstrittenen – Journalismusprojekts Krautreporter. Dass sich bis dahin noch 5.000 Abonnenten mit der Bereitschaft finden, 60 Euro für das erste Jahr vorzustrecken, ist eher unwahrscheinlich. Die Gründe für das absehbare Verfehlen des Ziels fasste Christian Jakubetz am Dienstag in einem Blogbeitrag gut zusammen.

In einem entscheidenden Aspekt, der wenig mit den Krautreportern zu tun, möchte ich Jakubetz aber widersprechen. Er stört sich an der von den Krautreportern in ihrer Kommunikation recht deutlich betonten Parole, dass der Online-Journalismus kaputt sei, und dass sie dies ändern wollen. Sicherlich kann man darüber streiten, ob sich die Initiatoren des Projekts mit dieser Positionierung einen Gefallen getan haben. Anders als Jakubetz finde ich die These vom kaputten Online-Journalismus aber nicht so abwegig. » weiterlesen

Anzeigenvermarktung auf Basis von Seitenaufrufen:
Financial Times stellt umstrittenen Werbestandard in Frage

Die meisten Werbekunden vergüten Betreiber führender Websites und Medienportale auf Basis der Zahl der Einblendungen ihrer Anzeigen. Die Financial Times stellt diesen umstrittenen Standard in Frage: Sie will die Dauer des Kontakts zwischen User und Werbung als Kriterium etablieren.

FTDer Journalismus im digitalen Zeitalter sieht sich mit einer Reihe von Problemen konfrontiert. Das wohl größte Dilemma stellt die verhasste, aber gleichwohl von allen Akteuren irgendwann einmal akzeptierte und nun schwer umkehrbare Werbevermarktung auf Basis von Seitenaufrufen dar. Diese nämlich zwingt Onlinemedien dazu, ihre Inhalte so zu konstruieren und aufzubereiten, dass die Zahl der von Lesern generierte Seitenaufrufe maxmiert wird. Nicht die Zufriedenheit der Anwender oder die mit dem Content verbrachte Zeit steht im Vordergrund, sondern lediglich, wie oft eine Seite (und damit auch die auf ihr platzierte Werbung) geladen wird. Die Folge: Ausufernder Boulevard selbst bei einstmals seriösen Anbietern, nutzerfeindliche Klickstrecken und hochoptimierte Überschriften, die meist mehr versprechen als der jeweilige Text tatsächlich zu bieten hat. Wer in diesem Wettkampf um die Page Impressions und Visits nicht mitzieht, der landet in den einschlägigen Rankings unter ferner liefen und wird Schwierigkeiten haben, Werbekunden zu gewinnen. » weiterlesen

Linkwertig:
SPD, Vergessen, Journalismus, Pinterest

Netzpolitik
Nachdem die SPD in jüngerer Zeit doch gelegentlich auf offensichtlichere netzpolitische Züge aufgesprungen ist, scheint Sigmar Gabriel doch eher wieder mit dem antidigitalen Vordenker Morozov im reaktionären Rundumschlag gegen Informationskapitalismus sichereres politisches Kapital zu sehen.

Dieses Land wird von Feiglingen und Heuchlern regiert, denen es niemals um die Interessen ihrer eigenen Bürger geht, sondern nur um die Erhaltung und Verfestigung ihrer eigenen Machtposition.

» Unsere politischen Konsequenzen aus der Google-Debatte
» Gabriel heuchelt wieder: Gegen Google aber nicht gegen die NSA

 

Forgottyright
Danny Sullivan fasst die Unstimmigkeiten mit dem Recht aufs Vergessenwerden sehr schön zusammen.

» The Myths and Realities Of How Of The EU’s New Right To Be Forgotten In Google Works

 

» weiterlesen

Krautreporter startet Crowdfunding-Kampagne:
Geplantes Onlinemagazin will Journalismus wieder relevant machen

Ab Herbst will das neue Onlinemagazin Krautreporter einen seine Bezeichnung verdienenden Qualitätsjournalismus ins Netz bringen. Mit einer 25-köpfigen Redaktion, ohne Werbung und ohne Paywall. Funktionieren soll dies über ein fakultatives Abo. Damit das klappt, wollen die Berliner innerhalb von vier Wochen 900.000 Euro per Crowdfunding einsammeln.

In den vergangenen Jahren wurden auf einschlägigen Medienblogs und bei Online-Fachmagazinen insgesamt sicher schon hunderte Thesen über die Zukunft des Journalismus zur Diskussion gestellt. Auf geschätzt ebenso vielen Podien befassten sich Experten mit der Frage, wie Journalismus im digitalen Zeitalter nachhaltig und mit hoher Qualität produziert und finanziert werden kann. Doch obwohl häufig Einigkeit darüber zu bestehen scheint, dass Innovation und neue Ansätze erforderlich sind, mangelt es bislang speziell im deutschen Medienmarkt an wirklich unkonventionellen und gleichzeitig ambitionierten, auf große Geschichten und Reichweite ausgelegten Projekten. Doch die Macher der Journalismus-Crowdfunding-Plattform Krautreporter, Sebastian Esser und Philipp Schwörbel, wollen dies ändern. » weiterlesen

Blendle:
So komfortabel und fair kann Paid Content sein

Der aus den Niederlanden stammende Dienst Blendle bietet Usern zentralen Zugriff auf die Inhalte führender Printtitel. Ein näherer Blick auf den Prozess zum Kauf von Texten zeigt, wie komfortabel und fair Paid Content im Netz sein kann.

Lange waren Bezahlschranken für journalistische Medien verpönt, mittlerweile haben sie sich aber zumindest bei den großen Verlagsmedien auf recht breiter Front durchgesetzt. Und immerhin ein Viertel der Internetnutzer in Deutschland zahlt gelegentlich für redaktionelle Onlineinhalte.

Doch abgesehen von den verbreiteten Abomodellen, bei denen ein monatlicher Pauschalbetrag fällig wird, leidet das Bezahlschranken-Konzept noch immer unter dem hohen Aufwand, der mit dem Einzelerwerb von Artikeln verbunden ist. Neben dem notwendigen Zeitinvestment stehen einem solchen Verfahren auch die erheblichen mentalen Kosten für Leser im Weg, die laufend abwägen müssen, ob sie für den jeweiligen Text wirklich zahlen wollen. Auch ein von Google vor einigen Jahren lanciertes System, das das Bezahlen von Inhalten auf Artikelbasis vereinfachen sollte, scheiterte an der Komplexität und den Herausforderungen dieses Vorhabens. Doch das holländische Startup Blendle hat nun einen Einsatz entwickelt, der tatsächlich in der Praxis funktionieren kann. » weiterlesen

Linkwertig:
Foursquare, Windows Phone, Qwant, Qualitätsjournalismus

Foursquare
Facebook serviert laut Basic Thinking Foursquare ab.

Warum sollte Foursquare die Daten abgreifen können, die Facebook gerne hätte? Richtig, aus Sicht von Facebook gibt es dafür keinen plausiblen Grund. Und somit wird damit künftig auch Schluss gemacht.

» Facebook serviert Foursquare ab

 

Windows Phone
Ars Technica – sicher kein ausschließlicher Fanboy von Microsoft – ist von Windows Phone 8.1 ganz angetan:

» Windows Phone 8.1 review

 

» weiterlesen

Das neue digitale Medienökosystem:
Reichweite kann jeder

Überall sprießen Medienangebote aus dem Internetboden, die innerhalb von kürzester Zeit Millionen Menschen erreichen. Dies zu bewerkstelligen, war noch nie einfacher.

SharingBislang war mir die Onlinepublikation Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN) nur durch gelegentlich auftauchende Verlinkungen beim Aggregator Rivva ein Begriff – und fällt mir dort immer besonders wegen des sperrigen und mit einem Bindestrich geizenden Namens auf. Dass es sich bei dem Angebot um ein mittlerweile 15 feste Mitarbeiter beschäftigendes Medienstartup mit einer monatlichen Reichweite von zwei Millionen Lesern handelt, darüber wurde ich erst durch diese Kurzvorstellung des Elektrischen Reporters aufmerksam. DWN sehe Wirtschaft “als ein buntes Thema” und versuche, “Wirtschaft für jeden verständlich zu machen”, sagt Verlagsleiter Christoph Hermann in dem Porträt. Was er damit meint: Hysterie, Empörung und Pessimismus. So lassen sich die Inhalte der DWN am treffendsten beschreiben. Gute Neuigkeiten oder Optimismus findet man bei dem Portal grundsätzlich nicht. Trotz oder gerade deshalb sind die DWN ein absoluter und den Zahlen nach zu urteilen ernstzunehmender Newcomer. Hermann und seine Kollegen profitieren von den perfekten Voraussetzungen, die das soziale Netz für das schnelle Hochziehen von Klickraketen bietet. » weiterlesen

Linkwertig:
Microsoft, Yahoo, Apple, Journalismus

Journalismus
Laut dem Upload-Magazin gibt es Leser, die für gut gemachte digitale journalistische Inhalte auch zahlen, und listet einige Beispiele auf.

» Willkommen in der Ära des selbstbewussten Digital-Journalismus

 

Fernsehen
Microsoft und Yahoo beginnen, wie Amazon oder Netflix eigene TV-Formate zu entwickeln.

» Microsoft Goes Hollywood in Amazon-Like Programming Push
» Yahoo Makes New Push Into Video Content

 

» weiterlesen

Nachrichten-Anwendung niiu:
Alte News in neuer App

“Alle für Sie relevanten News in einer iPad-App” verspricht das Berliner Unternehmen niiu und kann das kaum einlösen. Es versucht sich an dem Spagat, Print-Inhalte in die digitale Welt zu überführen.

Screenshot der niiu-App

Screenshot der niiu-App

Als niiu vor sieben Jahren an den Start ging, war die Grundidee eine individualisierte, gedruckte Tageszeitung. Bei allem Enthusiasmus für die Vorteile und Möglichkeiten digitaler Medien, hat das Medium Papier seine Fans und seine ganz eigenen Vorzüge. Insofern hätte niiu zu einer modernisierten Form der Zeitung werden können, aber die praktischen Probleme bei der Umsetzung der Idee waren dann offenbar doch zu groß: Die Printversion wurde letztlich eingestellt, stattdessen setzte man auf den Hoffnungsträger iPad. Die niiu-App soll das Beste aus klassischer Zeitungs- und Zeitschriftenwelt mit dem digitalen Universum des Tablets zusammenbringen und ist jetzt, unterstützt durch eine frische Finanzierungsrunde für das Startup, in einer neuen Version erschienen. Es gibt dafür sogar ein nachvollziehbares Geschäftsmodell: 12,99 Euro pro Monat sollen die Leser für diesen Service zahlen. niiu wiederum zahlt Lizenzen an die teilnehmenden Verlage. » weiterlesen