Thema: Joost

 

Alle 16 Artikel zum Thema Joost auf netzwertig.com:

Die erfolgreichsten Internetunternehmen des ersten Halbjahres 2007

Der englischsprachige Blog Read/WriteWeb fragt seine Leser in dieser Woche nach dem Internetunternehmen, das sie in der ersten Hälfte 2007 am meisten beeindruckt hat. Bisher beteiligten sich etwas mehr als 700 zumeist aus den US stammende Nutzer. Das Ergebnis:

Facebook 31 % (225 Stimmen)
Google 28 % (204 Stimmen)
Apple 17 % (121 Stimmen)
Adobe 5 % (36 Stimmen)
Yahoo 4 % (30 Stimmen)
Microsoft 4 % (27 Stimmen)
Sonstige 4 % (27 Stimmen)
Mozilla 3 % (25 Stimmen)
Amazon 3 % (21 Stimmen)
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Sich selbst einladen bei Joost

Der offizielle Start der IPTV-Software Joost steht kurz bevor. Auch wenn sich der Dienst nach der anfänglichen Begeisterung in den vergangenen Wochen zunehmend mit kritischen Stimmen auseinandersetzen musste – hauptsächlich wegen Serverausfällen und dem Mangel an attraktiven Programmen – so lohnt es sich, das Programm auszuprobieren. Dem Fernsehen der Zukunft kommt Joost fraglos einige Schritte näher. Wer in diesen Tagen Zeit hat und Internet-TV der neuen Generation schauen möchte, kann sich nun selbst eine Einladung verschaffen. Der US-Blog GigaOm hat in Kooperation mit Joost ein entsprechendes Webformular online gestellt. Einfach Name und E-Mail-Adresse eintragen und der Einladungscode für die Beta-Version von Joost kommt per Mail. Viel Spaß!

Siehe auch
10 Gründe, warum man Joost mögen muss
Joost für alle ab Ende Mai
IPTV-Dienst Zattoo ab Juni in Deutschland

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

IPTV-Dienst Zattoo ab Juni in Deutschland

zattoo.gif

Update: Zattoo Deutschland ist gestartet. zweinull.cc hat Einladungen zur Beta!

Neben Joost sorgt derzeit noch ein weiteres Internet-TV-Projekt für viel Vorfreude bei den deutschen Internetnutzern: Zattoo. Häufig werden beide Dienste im selben Atemzug genannt. Dabei haben sie abgesehen von der Tatsache, visuelle Inhalte mittels P2P-Technik über das Internet zu übertragen, nicht viel gemeinsam. Zweinull.cc stellt Zattoo vor und hat dazu Sugih Jamin, Chairman und Technischer Direktor bei Zattoo, befragt.

Zattoo überträgt bestehende, nationale Fernsehsender über das Internet. Im Gegensatz zu Joost werden keine einzelnen Inhalte auf Servern abgelegt. Stattdessen wird das Programm von ARD, RTL und vielen anderen Sendern live übertragen und kann mittels der Zattoo-Software überall genutzt werden, wo ein Computer und ein Breitbandanschluss zur Verfügung stehen. Video-on-Demand, also der zeitunabhängige Abruf spezifischer Sendungen, ist im Gegensatz zu Joost bei Zattoo nicht möglich. Vertragspartner von Zattoo sind nicht wie bei Joost die Rechteinhaber der Inhalte, sondern die Fernsehsender bzw. die nationalen Sendeanstalten.

Zattoos Kernzielgruppe sind laut Sugih Jamin junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die gerne «multitasken«, also beispielsweise TV schauen, während sie ihre E-Mails abrufen und im Internet surfen. Entsprechend kann das Zattoo-Fenster auf dem Desktop verkleinert werden und im Hintergrund laufen. Entwickelt wurde die hinter dem Dienst stehende Technologie zur Peer-2-Peer-Übertragung von Live-Inhalten an der University of Michigan in Ann Arbor. Dort ist gleichzeitig Zattoos Firmensitzen. Das Unternehmen hat außerdem eine Niederlassung im für Internet-Firmen angesagten San Francisco sowie in Zürich in der Schweiz. Das Geschäftsmodell von Zattoo basiert auf Werbung, die während des Umschaltens von einem Sender zum nächsten eingblendet wird.

Derzeit kann Zattoo nur von Usern in der Schweiz und in Dänemark sowie in einer geschlossenen Beta-Phase auch in Groß Britannien genutzt werden. Das Senderangebot ist von Land zu Land unterschiedlich und stets abhängig von den ausgehandelten Verträgen mit den TV-Anstalten. Laut Sugih Jamin von Zattoo wird kein Sender ohne Einverständnis bei Zattoo gestreamt. Das erklärt, warum das Angebot vor einem Jahr zuerst in der Schweiz startete. Das dortige Senderangebot umfasst viele Kanäle aus den Nachbarländern und ist somit ein ideales Testfeld für Zattoo mit einer dennoch vergleichsweise kleinen Nutzergruppe. Nach zehn Monaten haben sich bereits 350.000 Schweizer registriert – kein schlechtes Ergebnis bei 7,5 Millionen Einwohnern.

Noch ein paar Wochen müssen sich deutsche Nutzer gedulden, dann können auch sie Zattoo ausprobieren. Laut Jamin ist der Start einer öffentlichen Beta-Phase in Deutschland mit rund 25 Sendern für Juni geplant. Auch in Österreich, Polen und Spanien wird ein baldiger Launch anvisiert. Vorerst fokussiert man sich auf die Desktop-Version. Ein mobiler Client ist momentan nicht in Planung.

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10 Gründe, warum man Joost mögen muss

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Joost für alle ab Ende Mai

Alle, die bisher noch keine Einladung für die Internet-TV-Software Joost erhalten haben, können sich freuen (und ebenso die, die der Hype um Joost-Invitations nervt): Spätestens Ende Mai wird das Projekt die Beta-Phase verlassen und fortan für jeden Internetnutzer zur Verfügung stehen. Das berichtet der einflussreiche und immer bestens informierte US-Technikblog GigaOm. In diesem Zusammenhang veröffentlicht GigaOm einige interessante Zusatzinformationen. Die Zahl der Betatester liegt derzeit angeblich bei rund 100.000. Nach dem offiziellen Start sollen die Nutzerzahlen schnell auf mehrere Millionen ansteigen. Außerdem ist geplant, neben englischsprachigen Inhalten auch bald Content in anderen Sprachen anzubieten. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass in viele europäische Ländern mit gut ausgebauten Breitbandverbindungen eine andere Sprache gesprochen wird als Englisch. Und einen schnellen Internetanschluss benötigt man für Joost.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

10 Gründe, warum man Joost mögen muss

Joost

Noch befindet sich die Internet-TV-Software Joost in der geschlossenen Beta-Phase. Der offizielle Start steht jedoch kurz bevor. Die Vorbereitungen laufen. Nicht nur die Software wird mit Hilfe der Beta-Tester weiterentwickelt. Auch die Zahl der Channels und Programme wächst stetig. Gerade wurde mit dem US-Konzern CBS der erste richtige Mediengigant ins Boot geholt. Dessen Programme wie CSI, CSI: Miami oder Survivor sind damit bald bei Joost rund um die Uhr abrufbar.

Die Spannung vor dem finalen Launch des Angebotes ist groß. Schon die Beta-Version macht deutlich, dass die hohen Erwartungen, die an Joost gestellt werden, tatsächlich ihre Erfüllung finden können. Aber was ist eigentlich das Besondere an Joost? Wieso stehen andere Anbieter von Video-on-Demand oder IP-TV-Services nicht so im Rampenlicht? Die folgende Liste, die auf der Annahme basiert, dass in Kürze Verträge mit einer Vielzahl internationaler und nationaler Inhalteanbieter geschlossen werden, soll Antworten geben.

10 Gründe, warum man Joost mögen muss:

1. Einfaches und kostenloses Video-on-Demand für alle
Das Schlagwort “Video-on-Demand” ist im Jahr 2007 zwar nichts Neues mehr, aber im Alltag der meisten deutschen Zuschauer flimmert nach wie vor, was ihnen vorgesetzt wird. Die Reichweite und Akzeptanz kostenpflichtiger Video-on-Demand-Dienste wie Maxdome oder in2movies ist bisher gering und die Bildqualität (und häufig auch die Qualität der Inhalte) bei Videoportalen à la YouTube zu schlecht. Auch die Streaming-Angebote der Fernsehsender können deren klassisches Angebot höchstens ergänzen, keineswegs ersetzen. Joost bietet erstmals ein echtes, einfaches und umfangreiches Video-on-Demand-Angebot in guter Qualität für alle, das Potential hat, herkömmliches Fernsehen zu verdrängen.

2. “Annotated Television” – Fernsehen und Social Networking
Die Chatfunktion ermöglicht es den Joost-Nutzern, mit anderen Zuschauern desselben Programms zu kommunizieren und zu diskutieren. Während eines Films zu sprechen, sorgt in der Regel nur für böse Blicke der Freunde oder Familie. Während einer Sendung eigene Gedanken auf dem Bildschirm anzeigen zu lassen, war bisher nicht möglich. Joost ändert dies. In Anbetracht der guten Kritik, die diese Funktion bereits jetzt bekommt, ist nicht auszuschließen, dass Joost hier in Zukunft noch weitere Gimmicks hinzufügen wird, die die Zuschauer eines bestimmten Programms im Sinne des Trends zum Social Networking zusammenbringen.

3. Mehr Programmvielfalt
Sämtliche Programme bei Joost liegen auf einem zentralen Server und werden mittels P2P-Technik an die User übertragen. Das Hinzufügen von neuem Content bedarf für die Joost-Betreiber nur einen Klick. Distributions- und Personalkosten verursacht dies nicht, Sendezeit für andere Programme geht auch nicht verloren. Das damit Inhalte eine Chance haben, die man bei großen Fernsehsendern nie sehen würde, liegt auf der Hand. Außerdem entfällt der Quotendruck, denn jedes Programm erhält seinen eigenen Channel. Die Couchkartoffeln bekommen ihr Unterschichtenfernsehen und alle anderen, was sie wollen. Niemand fühlt sich benachteiligt.

4. Nervfreie Zone
Dank der freien Channelwahl ist es möglich, sich komplett vor bestimmten Trends und Hypes abzuschirmen. Wer nichts von kleinen Eisbären aus Berlin, frechen Comedians aus Köln oder paranoiden Innenministern wissen möchte, guckt etwas anderes und ist vor ihnen sicher!

5. Eine reine Weste und nie wieder Abmahnungen
Ein breites Inhalteangebot vorausgesetzt, gelingt es mit Joost vielleicht, den ein oder anderen User, der sich heute noch Filme in P2P-Netzwerken herunterlädt, zurück auf den Pfad der Vernunft zu bringen. Das Risiko, irgendwann beim illegalen Saugen erwischt zu werden, entfällt und das schlechte Gewissen, welches solche Leute jede Nacht um ihren Schlaf bringt, verschwindet.

6. Behavioural Targeting – Werbung, die einen wirklich interessiert
Viele User würden vermutlich am liebesten ganz auf Werbung versichten. Möchte man jedoch gratis gucken, muss man Werbung in Kauf nehmen. Und dann wird die Mehrheit der Zuschauer wohl die auf die eigenen Interessen abgestimmten Spots den völlig unpassenden vorziehen. Ähnlich wie bei Bannerwerbung im Internet bietet Joost beste Möglichkeiten für dieses “Behavioural Targeting”. Dem Zuschauer schadet es nicht. Den Unternehmen hilft es, ohne viel Streuverlust ihre Botschaften zu übermitteln, und Joost finanziert damit all die bunten Inhalte.

7. Entdecke die Möglichkeiten
Das zu prognostizierende, große Portfolio an Channels und Programmen, übersichtlich geordnet nach Interessengebieten/Genres, wird einen ab und an verleiten, auch mal woanders reinzuschauen – und damit vielleicht eine neue Leidenschaft entfachen. Das geht im Prinzip bei allen Medien. Da man aber bei Joost das gesamte Angebot auf einen Blick hat, ist das “Zappen” zu bisher unbekannten Genres und Themenchannels verlockender.

8. Premium-Content für den, der ihn wünscht
Bisher ist noch nichts darüber bekannt, ob es auch Paid Content bei Joost geben wird. Anzunehmen ist es aber, und auch zu empfehlen. Die Abwicklung wäre wie bei Skype denkbar einfach: Auf der Joost-Site erwirbt man für seinen Benutzernamen ein Guthaben, welches man dann in bestimmten Channels, beispielsweise für aktuelle DVDs, aufbrauchen kann. Wenn ein Nutzer sich erst mal bei Joost eingefunden hat, dann wäre es wenig intelligent, ihn für aktuelle Blockbuster zu einem anderen Video-on-Demand-Anbieter laufen zu lassen. Ich spekuliere und hoffe an dieser Stelle, dass man das bei Joost auch so sieht.

9. Globales Angebot

Abgesehen von urheberrechtlichen Einschränkungen, die derzeit dafür sorgen, dass gewisse Channels nur in bestimmten Teilen der Erde zu sehen sind, werden den Usern bei Joost (hoffentlich) Inhalte aus verschiedensten Ländern zur Verfügung stehen. Mit einer Funktion, die für ein Programm Untertitel in einer beliebigen Sprache einblendet, eröffnet sich dem interessierten Zuschauer damit eine bisher noch nicht da gewesene Vielfalt. Bisher gibt es diese Funktion nicht, aber nützlich wäre sie und technisch sicher nicht unmöglich.

10. Kazaa, Skype und jetzt Joost!
Hinter Joost stecken Niklas Zennström und Janus Friis. Was der Schwede und der Däne anfassen, wird zu Gold. Erst entwickelten Sie 2001 mit Kazaa die erste wirklich populäre und erfolgreiche P2P-Tauschbörse, bei der neben Musik- auch Filmdateien und Bilder getauscht und von verschiedenen Usern gleichzeitig heruntergeladen werden konnten. Bei Napster war das Tauschen noch auf Musik-Dateien begrenzt, für die man sich in lange Warteschlangen einreihen musste. Nach Kazaa brachten Zennström und Friis mit Skype die bis heute am weitesten verbreitete VoiP-Software auf den Markt, die von über 100 Millionen Nutzern weltweit verwendet wird. Das skandinavische Duo revolutionierte das Filesharing und die Telefonie. Nun ist das Fernsehen an der Reihe. Ein Grund mehr, Joost zu mögen.

Übrigens: Angesichts der vielen Anfragen, ob wir noch Joost-Einladungen haben: Momentan nicht, ich werde aber versuchen, noch einige zu organisieren. Am besten regelmäßig hier vorbeischauen und den Feed abonnieren, damit Ihr bei der nächsten Invitations-Runde dabei seid!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Osterei bei zweinull.cc:
fünf Einladungen zu Joost

Joost, das neue Projekt von Niklas Zennström und Janus Friis, den Gründern von Kazaa und Skype, nähert sich dem finalen Status. In dieser Woche wurde mit der Version 0.9.1 eine neue Beta-Variante des Programms zum Download gestellt.

Joost bietet kostenloses Fernsehen über das Internet. Den Nutzern stehen zahlreiche, nach Interessen und Themen kategorisierte Channels zur Verfügung, aus denen sie das gewünschte Programm auswählen und jederzeit anschauen können. Sämtlicher Content liegt dabei auf zentralen Servern und wird mit P2P-Technik an die User übertragen. Diese können sich im jeweiligen Chatroom auch gleich über das entsprechende Programm austauschen.

Anmelden kann man sich derzeit lediglich auf eine persönliche Einladung eines anderen Joost-Mitglieds. Als kleine Osterüberraschung habe ich fünf Einladungen für Euch! Die ersten Fünf, die eine Mail an martin at zweinull.cc senden und erläutern, ob sie diesen Blog weiterempfehlen würden (Begründung warum/ warum nicht), sind dabei! Viel Glück und frohe Ostern!

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.