Alle 3 Artikel zum Thema Japan auf netzwertig.com:
Innerhalb von weniger als zwei Tagen haben Spieler von Zynga-Games eine Million Dollar an Spendengelder für Japan zusammengetragen – indem sie spezielle virtuelle Güter erwarben.
Über den Sinn virtueller Güter kann man unterschiedlicher Meinung sein. Tatsache ist jedoch, dass der Verkäuf selbiger innerhalb von bei sozialen Netzwerken populären Spielen ein Millionengeschäft ist und (einstige) Startups wie
Zynga,
Playfish oder
Wooga zu erfolgreichen und respektierten Unternehmen in der globalen Internetbranche gemacht hat.
Wenn Hobbybauern bei Zyngas Spielehit FarmVille für die Saat einer speziellen Rettich-Sorte bares Geld in die Hand nehmen, sind fragende, teils zweifelnde Gesichter bei weniger mit der Gaming-Welt in sozialen Netzwerken vertrauten Personen programmiert. Wenn auf diesem Weg jedoch ein effektiver, alternativer Kanal errichten wird, um für die Erdbeben- und Tsunami-Opfer in Japan zu spenden, dann dürften die meisten Skeptiker verstummen.
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Wer angesichts der Ereignisse in Japan am Wochenende einen Blick auf die eigene Twitter-Zeitleiste warf, bekam den Eindruck, der unmittelbare Weltuntergang stünde bevor. Der Microbloggingdienst präsentiert sich dieser Tage hierzulande vor allem als Hort von Desinformation und Panikmache.
— Am 5. April wird im Zürcher Plaza weiter gepokeRT! — Ab April sorgt pokert.fm dafür, dass Zürich's Social-Media-Party immer und überall stattfindet. pokert.fm ist auch Thema beim linkRiss! Talk. Auf der Bühne stehen Tanja Dankner und James Gruntz. — Textanzeige —
Ich liebe Twitter. Es ist der Webdienst, den ich mit Abstand am meisten vermissen würde, verschwände er aus dem Netz. Seit ich vor einigen Jahren nach mehreren Anläufen endlich die Magie des Microbloggingservices erkannt hatte und damit zu einem täglicher Nutzer wurde, erinnere ich mich an keine Situation, in der mir ein kurzer oder längerer Blick auf den Stream an Tweets der von mir gefolgten User nicht Freude bereitete, lesenswerte Artikel bescherte oder einfach nur das Gefühl gab, Teil einer größeren, sich selbst organisierenden Bewegung zu sein. » weiterlesen
Zeitungen sind nicht erwünscht: In Tokio macht eine U-Bahngesellschaft Front gegen Zeitungsleser. Die sollen Rücksicht nehmen – und das Papier gefälligst zu Hause lassen.
Kein Eis essen, keine laute Musik hören: Im öffentlichen Nahverkehr fordern mahnende Plakate zur Rücksichtnahme auf. Die
Tokio Metro möchte ihren Fahrgästen auch das Zeitungslesen abgewöhnen.
Große Plakate an den Stationen machen unmissverständlich klar, dass man seine Zeitung doch lieber zu Hause lesen sollte. Eine richtige Kampagne! Da sage noch einmal jemand, wir würden hier gegen das Gedruckte schießen. Wir bedauern es hingegen sehr, dass die Jugend die Umwelt schützt und weniger Zeitung liest und freuen uns noch über jede Tram, die mit ausgelesenen Pendlerzeitungen gepflastert ist. Vor allem fordern wir: Die Diskriminierung von Zeitungslesern muss aufhören! Statt aktueller Nachrichten auf mobilen Endgeräten – vulgo Handys – fordern wir abgehangene News von gestern in unhandlichen Formaten! Oder so ähnlich.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.