Alle 10 Artikel zum Thema Jahresrückblick auf netzwertig.com:
Innerhalb weniger Monate hat sich Quote.fm eine treue Fangemeinde aufgebaut. Das Startup aus Hamburg ist einer der Newcomer des Jahres – ohne dabei auf der allgegenwärtigen Berlin-Welle zu reiten.
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Ein deutsches Startup blieb in meinen zwei Artikeln zum abgelaufenen Digital-Jahr 2011 ungenannt – dabei handelt es sich bei Quote.fm um einen der Newcomer des Jahres.
Im September hatten wir den jungen Dienst aus Hamburg vorgestellt, bei dem Nutzer lesenswerte und bedenkenswerte Zitate und Passagen aus Onlinetexten untereinander empfehlen und auf diese Weise sowohl Erleuchtungen verspüren, als auch ihnen unbekannte Quellen entdecken sollen.
Schon vor dem Launch gelang es dem Gründertrio Marcel Wichmann, Philipp Waldhauer und Martin Wolf, innerhalb der deutschsprachigen Twitter-Gemeinde die Nachfrage nach Einladungen zur geschlossenen Beta-Phase anzukurbeln und damit einen kleinen Hype zu entfachen. Und auch drei Monate, nachdem die ersten Nutzer auf die Plattform gelassen wurden, tauchen Erwähnungen von und positive Kommentare zu Quote.fm regelmäßig auf meinem persönlichen Social-Web-Radar auf.
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Das zu Ende gehende Internetjahr bot viele Anlässe zu Freude wie Irritation. Folgende Entwicklungen und Aspekte bewegten mich 2011.
Gestern hatte ich bereits
einen generellen Blick auf das Digital-Jahr 2011 geworfen und einige der in meinen Augen entscheidenden Trends und persönlichen Highlights zusammengefasst. Heute möchte ich noch einige etwas persönlichere Kommenare hinzufügen. Denn in den vergangenen elfeinhalb Monaten gab es eine Reihe von Ereignissen und Entwicklungen, die mich erfreut, und einige, die mich genervt oder geärgert haben. Hier sind sie in loser Reihenfolge:
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2011 ist in der digitalen Welt viel passiert, auch wenn die ganz großen Überraschungen ausblieben. Geprägt war das Jahr vor allem vom unaufhaltsamen Aufstieg der digitalen Ökosysteme.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich freue mich ganz offen gestanden auf einige Tage der freiwilligen Informationsdiät. Zuvor bietet es sich aber an, das Internetjahr 2011 Revue passieren zu lassen. Es war ein ereignisreiches und spannendes Jahr, das jedoch wenige echte Überraschungen bot.
Auch wenn mir zum jetzigen Zeitpunkt noch die Distanz zu den Geschehnissen der vergangenen elfeinhalb Monate fehlt, glaube ich, dass in der Rückblende die Ausbreitung von Ökosystemen und Plattformen in die letzten Winkel der digitalen Sphäre die charakteristischste Entwicklung dieses Jahres darstellen wird: 2011 stand maßgeblich im Zeichen von Facebook, Google, Apple und Amazon.
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Cloud Computing dominierte 2010 die Schlagzeilen der IT- und Webwelt. Während manche aus Eigeninteresse die “Private Cloud” in den Vordergrund rücken, betrafen die wichtigsten Errungenschaften und Fortschritte die “Public Cloud”.
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2010 wird mit aller Wahrscheinlichkeit als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem das Ende der Inhouse-Informatik-Infrastruktur definitiv eingeläutet wurde – selbst wenn man dies im deutschsprachigen Raum noch weitgehend anders sieht.
Bei uns hoffen die meisten Systemadministratoren und CIOs der unternehmenseigenen Datenzentren, dass die Welt sich nicht dreht und alles so bleibt wie es war. Deutlich wird dies schon daran, dass, wenn bei uns im positiven Sinne von Cloud Computing die Rede ist, meistens die Technologien zum Aufbau von so genannten “Private Clouds” im Fokus stehen. Geht es um die “wirkliche” Cloud, werden hingegen primär Risiken wie Datenschutz und Systemausfälle angeführt.
Die wichtigsten Errungenschaften und die grössten Fortschritte liessen sich 2010 nicht im Bezug auf die Private Cloud sondern in Hinsicht auf das “echte” Cloud Computing beobachten, die “Public Cloud”.
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2010 war das Jahr, in dem eine neue Generation tragbarer Computer ihre endgültige Ankunft im Mainstream feierte. iPhone und iPad, Android, zahllose angekündigte Tablet-Computer und schliesslich Googles Chrome OS dominierten die IT-News. Microsoft spielt in dieser neuen Welt keine Rolle mehr.
2010 haben sich die weltweiten Verkäufe von Smartphones gegenüber dem Vorjahr wiederum
verdoppelt. Noch zwei Jahre, dann wird
nach Schätzungen von Analysten die Zahl der jährlich verkauften Smartphones die der PCs übertreffen.
Das ist ein ziemlich bemerkenswerter Meilenstein. Schliesslich sind die Smartphones von heute keine Telefone, sondern veritable Taschencomputer. Die Power und Funktionalität eines iPhone oder Android-Gerätes entspricht in etwa der Leistungsfähigkeit eines PCs von vor zehn Jahren. Und das zu einem Bruchteil des Preises, mit massiv grösserer Mobilität und radikal einfacherer Bedienung.
Ganz klar: Wir erleben eine Zeitenwende in der IT-Branche. Zusammen mit dem Aufkommen von Cloud-Computing markieren die neuen mobilen Betriebssysteme eine totale Abkehr von der Windows-PC-Monokultur der letzten zwei Jahrzehnte. » weiterlesen
Die 50. Kalenderwoche geht zu Ende – bald schon ist das Jahr geschafft. Wir blicken zurück auf eine Woche voller Innovationen, Rückblicke und Rettungsversuche.
Unser
Bild der Woche diesmal – obwohl wir nicht das Blog für den
ambitionierten Amateurfotografen sind – ein ganz klassisches Nachrichtenbild. Einfach weil es einen Moment sehr passend präsentiert. Gerade schrieben wir noch von
Blochermania in den Schweizer Medien, schon ist Blocher kein Thema mehr: Seit Mittwoch ist Ueli Maurer neuer SVP-Bundesrat.
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Wir können ihn doch auch nicht mehr sehen: Knut, den pelzgewordenen Auflagen- und Quoten-Hit des Medienjahres 2007. Weitere Highlights aus der kunterbunten Medienwelt in unserem vollkommen unvollkommenen Jahresrückblick.
Von Markus Kirchsteiger, Ronnie Grob und Ole Reißmann

Hallo, kleiner Eisbär! (Bild: Jens Koßmagk, cc)
Januar
Holtzbrinck gruschelt, ähm, kauft das StudiVZ. Nur konsequent: Früher machten Zeitungen mit Auto- und Stellenanzeigen ihr Geschäft, die sind aber längst ins Internet abgewandert. Jetzt muss das Geld woanders herkommen. Damit sich die geschätzten 80 Millionen Euro Kaufpreis für die Online-Community rechnen, strickt StudiVZ an den Datenschutzbestimmungen. Personalisierte Werbung soll die Kasse zum klingen bringen.
Februar
Mit Til Schweiger und einem Lämmchen auf dem Cover startete Vanity Fair am 7. Februar in Deutschland. Was angekündigt war als geistig und journalistisch hochstehendes Wochenmagazin für die Movers and Shakers, entpuppte sich als Hochglanz-Klatschheft ohne besonderen Tiefgang. Die Auflage allerdings ist gar nicht so schlecht, wie von den vielen Spöttern behauptet.
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NUHR 2007 – Der Jahresrückblick
(zdf.de, Dieter Nuhr, Video, 60 Minuten)
Dieter Nuhr schaute zum Abschluss des Jahres 2007 in ironisch-witziger Art auf die Höhepunkte des Jahres und präsentierte seinen persönlichen Jahresrückblick am 27. Dezember, 23.15 Uhr im ZDF.
Richling als Köhler
(youtube.com, Video, 7:33 Minuten)
Neujahrsansprache des Bundespräsidenten aus dem Scheibenwischer Jahresrueckblick von Ende 2007.
Batz Headroom, das war das Jahr!
(nochetwassalz.de, Video, 9:15 Minuten)
Max Headroom reloaded.
Der Extra3-Jahresrückblick 2007
(youtube.com, Video, 3:24 Minuten)
“Udo, ein Onkel von Problembär Bruno, wandert illegal nach Deutschland ein und beginnt eine Affäre mit Karin Stoiber…”
Augenblicke
(focus.de)
Die Reportagebilder des Jahres.
So arg war’s nicht
(welt.de, Juli Zeh)
Das Jahr 2007. Doch es ruhe sanft. Eine Jahresendlitanei in einem Atemzug und einem Satz.
Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an medienlese bei blogwerk punkt com.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.
Wir blicken zurück und präsentieren Euch zum Jahresabschluss die bestgeklickten Texte und heißesten Diskussionen. Außerdem haben wir im Verlauf des Jahres einige Zeitschriften getestet und Bücher gelesen. Und “in Listen” machen wir auch…
Die bestgeklickten Medienlese-Texte 2007
- Klapper-Meitli Keira Knightley
Die Schweizer Boulevardzeitung Blick bescherte uns mit dieser Bildunterschrift – die uns Anlass zu Kritik gab – Klickrekorde.
- Die 50 besten Zitate übers Internet
Wir haben in den Archiven gekramt und dokumentiert, was Politiker, Journalisten und Unternehmer zum Internet sagen… Nichts für schwache Nerven!
- Kai-Diekmann-Fotoroman in der Titanic
Penis. Penis. Penis.
- Beat Breu narrt Tele Züri mit PR-Aktion
Breu macht Schleichwerbung für Wunder-Wässerchen – und später stellt sich auch noch heraus, dass es sich eher um Natronlauge als um einen Jungbrunnen handelt.
- “Das Schweigen der Quandts”
Ohne Ankündigung lief eines Abends diese Dokumention im Ersten. Wir waren wenige Stunden zuvor auf der Premiere beim Hamburger Filmfest.
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Cash Daily, die Gratis-Wirtschaftszeitung, die kaum jemand kennt, fordert uns auf ihrer Onlinepräsenz auf, das Jahr 2007 zu prophezeien:

Screenshot cash.ch/daily, am 29.11.2007
Wer jetzt meint, viel eher sei doch jetzt, Ende November 2007, das Jahr 2008 vorherzusagen, täuscht sich. Es geht um das Jahr 2007. Zu gewinnen waren, wenn man bis zum 31.12.2006 am Quiz teilnahm, diese Preise.
Falls jemand Cash Daily nicht kennt: Die noch junge Gratiszeitung / Multimediaplattform ist das Online-Flaggschiff des Ringier-Verlags. Im September 2006 sagte Verleger Michael Ringier anlässlich der Auftaktparty, Cash Daily sei “ein Stück Zukunft“. Hm.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog medienlese.com veröffentlicht. Im September 2009 wurden medienlese.com und netzwertig.com zusammengeführt.