Wie informieren sich Schweizer IT-Chefs:
IT-Chefs haben andere Sorgen
Schweizer IT-Chefs sind innovationsfeindlich, weil sie sich primär bei Branchenkollegen und in Papiermedien informieren, schrieb Peter Hogenkamp in seinem Beitrag. Aber vielleicht helfen neue Medien den CIOs halt einfach nicht dabei, ihren eigentlichen Job zu erledigen.
Die in Peters Beitrag zitierten Studienresultate könnten nicht eindeutiger sein: IT-Chefs verlassen sich bei der Evaluation ihrer Strategien primär auf Gespräche mit Fachkollegen. An zweiter Stelle kommt die gedruckte IT-Fachpresse. Kurz dahinter Testinstallationen von Produkten. Wer das hört, könnte berechtigterweise denken: IT-Chefs verlassen sich primär auf Tratsch und auf sehr konventionelle Formen der Information. Die wahrhafte Explosion von unabhängigen, fundierten IT-Informationsquellen im Internet scheint fast spurlos an ihnen vorbeigegangen zu sein.
Wie soll da ein IT-Chef erfahren, was die neusten “Enterprise 2.0″-Trends sind, welches Blog- oder Wiki-Paket seine Firma braucht, wie man tolle Enterprise-Mash-Ups macht oder wie man Social Networking intern einsetzen könnte? Kein Wunder, dass die CIOs so langsam die Kontrolle über die IT-Infrastruktur verlieren und oft als letzte herausfinden, dass die Mitarbeiter schon längst internetbasierte Tools von externen Herstellern einsetzen.
Warum also geben sich die IT-Chefs nicht mehr Mühe, mit den neusten Trends Schritt zu halten? Warum recherchieren sie nicht mehr im Internet, warum lesen sie keine Blogs? Nun, dafür gibt es eine Reihe guter Gründe.











Artikel per Feed
Artikel per E-Mail
Artikel bei Twitter
Facebook-Seite