Alle 8 Artikel zum Thema Iphone auf netzwertig.com:
Während das erste mit Android laufende Mobiltelefon in den USA auf den Markt kommt, sperrt Apple weiterhin nützliche Applikationen für das iPhone. Ein Lehrstück im Plattform-Aufbau.
Ich hatte bereits letzte Woche zur Verbannung der Applikation Podcaster geschrieben :
“Wenn Apple so weiter macht, sind die Tage für die iPhone-Plattform zwar immer noch reichlich, aber doch gezählt. Wenn Apple Applikationen ablehnt, nachdem sie teuer entwickelt wurden, weil sie mit eigenen Apple-Produkten konkurrieren, geht das Vertrauen in die iPhone-Plattform stückweise bei den Entwicklern verloren.”
Podcaster war kein Einzelfall, das war bekannt. Diese Woche wurde Mailwranlger vom AppStore verbannt. Wieder ein Programm, das etwas ermöglichte, dass anderweitig nicht möglich war - Einloggen in mehrere GMail-Accounts gleichzeitig -, und von Apple mit der Begründung abgelehnt wurde, die Applikation ‘dupliziere die Funktionalität des in das iPhone eingebauten Mail-Programms’. Auch hier wieder: Die Applikation bot wie ‘Podcaster’ eine zusätzliche, nützliche Funktion und wurde dennoch abgelehnt.
Interessant ist dieses Verhalten vor allem im Zusammenhang mit dem diese Woche ersten in den USA veröffentlichten Mobiltelefon, das mit Googles Android läuft: Das HTC G1 .
» weiterlesen
Apple verbannt die Applikation Podcaster von der iPhone-Plattform. Langfristig als Verhalten ein Schuss ins iPhone-Knie.
Die Nachricht ging die letzten Tage durch diverse Blogs und Nachrichtendienste: Apple hat die Applikation Podcaster aus dem AppStore verbannt. Mit Podcaster können Podcasts direkt auf das iPhone oder den iPod Touch geladen werden, ohne den Umweg über iTunes gehen zu müssen.
Apples Begründung für die Sperrung: Podcaster dupliziert die Funktionalität der Podcast-Sektion von iTunes. Mehr zum Vorgang, zur Vorgeschichte mit anderen App-Sperrungen und zu einigen Reaktionen von Entwicklern auf dem fscklog.
Ein paar Anmerkungen:
» weiterlesen
Seit drei Tagen ist Apples neue Softwareplattform für das iPhone jetzt auf dem Markt. Gestartet ist der App Store mit durchaus beeindruckenden 500 Applikationen. Aber ist diese Plattform wirklich “The next big thing”, wie sich das Apple sowie viele VCs und Unternehmer wünschen?
Einer der grössten Nachteile des alten iPhones war es, dass keine Zusatzapplikationen auf dem Gerät installiert werden konnten — offiziell zumindest. Die Hackerszene sorgte zwar schon bald für Abhilfe, aber massentaugliche Drittaplikationen fehlten. Das hat sich jetzt geändert: Mit dem Launch des iPhone App Store können sich iPhone-User direkt auf ihrem Gerät Anwendungen aus allen möglichen (und unmöglichen) Bereichen auf ihr Smartphone laden. Einen ausführlichen Test zum App Store gibt es bei neuerdings.com.

Der iPhone App Store: 500 Anwendungen zum Start
Das alles wäre ja an und für sich noch nicht so aufregend, denn damit vollzieht Apple eigentlich nur nach, was die Konkurrenz schon lange kann. Für Windows Mobile gibt es ca. 18′000 Applikationen, für Symbian um die 10′000, und selbst für die relativ junge BlackBerry-Plattform schon bald 4′000 (Zahlen gemäss Handango, dem wohl bestsortierten Online-Shop für Mobilapplikationen). Selbst für einfachere Telefonmodelle gibt es zahllose Java-basierte Programme. Da nehmen sich die bisher 500 iPhone-Anwendungen noch eher spärlich aus.
» weiterlesen
Ein Jahr nach der Vorstellung des ursprünglichen iPhone bringt Apple nun die zweite Generation seines Smartphones auf den Markt. Bei all der Diskussion um einzelne Features geht aber der wichtigste Aspekt unter: Das neue iPhone wird endlich mobiles Internet für den Massenmarkt bringen.
Schon seit Wochen heizte sich die Blogosphäre mit Gerüchten um das 3G-iPhone auf, und seit gestern wissen wir endlich, was Sache ist: Apple korrigiert die grössten Schwächen des ursprünglichen iPhones, aber längst nicht alle erhofften Features sind im neuen Gerät drin.
Das ist allerdings, ehrlich gesagt, ziemlich egal: Denn vor lauter Featuritis wurde zumeist übersehen, dass Apple einen massiven strategischen Shift vorgenommen hat, der den Massenmarkt für mobiles Internet öffnen wird. Im Vergleich zum ursprünglichen iPhone-Konzept sind drei Dinge neu:
» weiterlesen
Apple startet mit MobileMe einen eigenen Service für Cloud-Hosting und das Synchronisieren von Dateien zwischen Mac, PC, iPhone und iPod touch. Microsoft und Nokia planen bereits ähnliche Dienste.
Mit dem Verkaufsstart des lange erwarteten UMTS-GPS-iPhones wird Apple nicht nur dem mobilen und standortbasierten Web endlich richtiges Leben einhauchen, sondern auch den Bedarf der User an einem geräteunabhängigen Zugriff auf ihre Daten verstärken. Kein iPhone-Besitzer möchte in einer Situation landen, in der ein benötigtes, wichtiges Dokument unerreichbar auf dem Bürorechner liegt, oder in der mit dem iPhone geschossene Bilder manuell auf das heimische Notebook transferiert werden müssen. Apple ist sich dessen bewusst und hat gestern im Rahmen der World Wide Developer Conference den baldigen Launch des Cloud-Hosting-Services MobileMe angekündigt.
» weiterlesen
Wie dem einen oder anderen nicht entgangen sein dürfte, hat Steve Jobs gestern auf Apples World Wide Developer Conference die nächste Version des iPhone mit 3G und GPS vorgestellt. Besonders GPS birgt großes Potential für Applikationen von Drittanbietern.
Die ganzen Details zum 3G-Iphone findet man auf unserem Schwesterblog neuerdings.com.
3 Punkte beim neuen iPhone, die meines Erachtens in ihrer Verbindung miteinander besonders interessant sind:
-
Die schnelle Internetanbindung via 3G/UMTS
-
Verortung mittels GPS
-
Push: Notifikationen an Applikationen schicken, die nicht aktiv sind
Kombiniert man diese 3 Punkte, bekommt man ein Device, dass einer neuen Klasse mobiler Anwendungen, wie etwa mobilen Social Networks, einen enormen Schub geben wird.
» weiterlesen
So, knapp zwei Tage ist es jetzt her, dass ich mir das möglicherweise meistgehypte Gadget der Geschichte gekauft habe. Und, ehrlich gesagt, den grössten Teil dieser Zeit habe ich mit dem iPhone verbracht.
Wer an Details interessiert ist: Drüben auf neuerdings.com kann man die ausführlichen Testberichte nachlesen, die Chefredakteur Pit Sennhauser und ich verfasst haben.
Alle paar Jahre gibt es in der Technologiebranche ein Produkt, das eine neue Phase eröffnet, eine Produktkategorie definiert und festlegt, wie das Spiel von da an gespielt wird. Um einige zu nennen: Der Apple II, der IBM PC, der erste Macintosh, das IBM Thinkpad. Oder bei der Software Lotus 123, Microsoft Office, Lotus Notes, Netscape Navigator. Und bei den Mobilgeräten das Motorola StarTAC, der Palm Pilot, der erste Nokia Communicator, der iPod, der Blackberry. Aber natürlich gibt es auch eine lange Liste von Produkten, bei deren Vorstellung man hohe Erwartungen hatte, die sich aber als Flop herausstellten: der IBM PCjr., der Apple Newton, Microsoft Bob, das Iridum Satellitentelephon, der erste Tablet PC.
In welche Kategorie wird das iPhone gehören?
Ich bin ziemlich überzeugt davon, dass es zu den “game-changing” Produkten gehört und verändern wird, wie der Mobiltelefonmarkt funktioniert, was wir für Anforderungen an ein Mobiltelefon stellen und was man mit einem Mobilgerät machen kann.
» weiterlesen
Heute haben die USA vermutlich die grösste Gadget-Lancierung der Geschichte erlebt: Das Apple iPhone kam nach langer Wartezeit auf den Markt.
Ich gehörte zu den Unentwegten, die sich schon einige Stunden vorher in die Schlange stellten. Und das hat sich gelohnt: Ich hab eins gekriegt, und zwar gerade noch das drittletzte Gerät im örtlichen AT&T-Shop. An dieser Location mussten etwa 100 Leute unverrichteter Konsumwünsche wieder abziehen. Anderswo waren aber die Vorräte scheinbar grösser.
Mein Bericht dazu findet sich drüben bei neuerdings.com, wo ich und San-Francisco-Korrespondent Peter Sennhauser laufend über unsere ersten Erfahrungen rapportieren.
» weiterlesen