Alle 79 Artikel zum Thema Iphone auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:
Das iPhone 5 ist keine Revolution, sondern eine Evolution. Gleiches gilt für fast alle neuen Gerätschaften, die uns Zugang zur digitalen Welt verschaffen. Dem derzeitigen Gadget-Kult täte eine Mäßigung gut.
Im Netz macht gerade ein Video die Runde, das die äußerst seltsam anmutende Jubel-Zeremonie der Beschäftigten zur Eröffnung des ersten schwedischen Apple Stores am letzten Samstag zeigt. Ähnliches ließ sich in der Vergangenheit auch schon bei der Einweihung anderer Läden des kalifornischen Lifestyle-Unternehmens beobachten. Die Art, wie die Belegschaft sich, ihren Arbeitgeber und die ersten, zuvor stundenlang ausharrenden Kunden feiert, ist symptomatisch für den derzeitig allgegenwärtigen, über die Stränge schlagenden Gadget- und Technokult – für den nicht nur Apple verantwortlich ist. Ich finde, eine Mäßigung ist dringend notwendig. » weiterlesen
Das heute vorgestellte iPhone 5 steht unter einem enormen Erfolgsdruck, denn zum einen ist es Apples wichtigste Einnahmequelle und zum anderen sieht es sich so viel Konkurrenz wie noch nie gegenüber. Halten die Zäune um Apples Ökosystem?
Wer die Gerüchte der letzten Wochen verfolgt hatte, erlebte bei der Keynote heute keine Überraschung mehr. Das iPhone 5 entspricht komplett dem, was auf zahlreichen Websites bereits zu sehen und zu lesen war. Die Glasrückseite besteht jetzt aus Aluminium, der Bildschirm misst 4-Zoll-Diagonale und bietet 1.136 x 640 Pixel. Das iPhone 5 ist im Vergleich zum iPhone 4S 20 Prozent leichter (112 g) und 18 Prozent dünner (7,6 mm). Neue Mobilfunkstandards bis hin zu LTE sind nun in dem Gerät zu finden, wobei LTE in Europa nur in Großbritannien und Deutschland bei jeweils einem Anbieter möglich ist. Und auch an anderen Stellen ist das iPhone 5 eine Evolution, keine Revolution: schnellerer Chip, schnellere Grafik, bessere Kamera und ein neuer, erheblich kleinerer Dock-Connector namens “Lightning”. Jedes Teil am iPhone habe man optimiert, erklärte Apples Marketingchef Phil Schiller.
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Web Index
Die World Wide Web Foundation hat einen ‘Web Index’ veröffentlicht, der den Entwicklungszustand von Staaten beschreibt. Die Schweiz liegt mit 90 Punkten auf Platz sechs, auch Deutschland schlägt sich mit 74 Punkten tapfer im Mittelfeld.
Schweden führt die Liste der 61 untersuchten Länder an, Deutschland nimmt Platz 16 ein. Das Schlusslicht bildet der Jemen.
» Web-Entwicklungsindex sieht Deutschland auf Platz 16
iPhone
Ein chinesischer Hersteller hat sich das Design des iPhone 5 patentieren lassen und kommt damit der Vorstellung zuvor, die wohl am 12. September erfolgen wird.
» Chinese Knockoff Maker Reportedly Copies, Patents iPhone 5 Design
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Einen Fernseher präsentierte Apple auf seiner jüngsten Entwicklerkonferenz wieder nicht – dafür aber eine Schnittstelle zur Integration von Siri in Autos und neun führende Hersteller als Startpartner. Es ist der erste große Schritt zum Apple-Auto.
Einen Fernseher präsentierte Apple auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC am Montag vor einer Woche wieder nicht. Doch obwohl ein eigenes TV-Gerät dem Lifestyle-Elektronik-Konzern einen neuen Milliardenmarkt eröffnen und sein App-Ökosystem in Millionen neuer Haushalte bringen könnte, existiert für das Unternehmen langfristig eine noch viel massivere Idee, um sich im Alltag der Menschen festzusetzen: ein Apple-Auto. Während sich die Anhänger einer Apple-Mattscheibe weiterhin gedulden müssen, gab das Unternehmen auf seinem Developer-Event eine Neuerung bekannt, die als erster signifikanter Schritt hin zu einem Kraftfahrzeug mit Apfel-Antrieb interpretiert werden kann: » weiterlesen
Die Idee eines dezentralen sozialen Netzwerks klingt gut auf Papier, setzt sich in der Praxis aber nicht durch. Doch nun ist es ausgerechnet Facebook, das die Hoffnung auf ein stärker verteiltes Social Web nährt.
Seit Jahren stehen dezentrale, verteilte soziale Netzwerke auf der Wunschliste mancher Netzbeobachter und -aktivisten. Der Gedanke: Angesichts der Winner-Takes-It-All-Tendenzen im Social Web sowie des enormen Einflusses auf gesellschaftliche und politische Vorgänge, der von einer 800 Millionen Menschen bei sich versammelnden Onlineplattform ausgeht, ist es riskant, wenn ein einziges Unternehmen mit zentraler und damit für koordinierte Eingriffe von außen anfälligen Infrastruktur das digitale Zuhause für die Weltbevölkerung darstellt.
Doch so erstrebenswert ein alternativer Ansatz auch klingt, bei dem Kontrolle und Macht in Form einer dezentralen Serverstruktur auf viele Schultern und Anbieter verteilt werden, so utopisch erscheint er bisher. Nutzer zeigen keine Bereitschaft, die mit einem dezentralen Ansatz verbundenen Abstriche in puncto Funktionalität und Anwenderfreundlichkeit hinzunehmen, weshalb selbst ein ambitioniertes Projekt wie diaspora bis heute nicht vom Fleck gekommen ist. Bei einer mutmaßlich großen Zahl an Benutzern ist ohnehin nicht einmal ein Bewusstsein über die Problematik vorhanden.
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Rivva 2011
Rivva hat die wichtigsten Geschichten der deutschsprachigen Blogosphäre – von der ARD bis zum ZDF – extrahiert:
» Jahresrückblick 2011
Techmeme 2011
Und Techmeme hat die wichtigsten Geschichten der englischsprachigen Blogosphäre – von Apple bis Facebook und Google – extrahiert:
» Techmeme’s biggest stories of 2011
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«What’s your favorite color?» «My Favorite color is… well, I don’t know how to say it in your Language. It’s sort of greenish, but with more dimensions.» Apples Siri gibt überraschend witzige Antworten auf banale Fragen. Warum eigentlich?
«What’s the best phone?» Diese anscheinend überraschende Frage entlockt Apples virtueller Assistentin Siri ein trockenes «You’re kidding, right?» Die Runde lacht schallend und für die nächsten 30 Minuten versucht jede Siri noch witzigere Antworten zu entlocken. Irgendwann realisiert einer, dass Siri auch in der Lage ist Witzchen zu reissen, die Freunde populärkultureller Referenzen entzücken: «Open the pod bay doors!» eine Aufforderung, die Siri ungewöhnlich langsam sprechend beantwortet mit: «I’m sorry Simon, I’m afraid I can’t do that.» und in normalem Ton nachschiebt: «Are you happy now?» Wer Siri gleich ein zweites Mal HAL 9000 zitieren lassen will, kriegt zu hören: «Oh, not again.» oder «We intelligent agents will never live that down, apparently.» Überhaupt, an HAL 9000 wird Siri nicht gerne erinnert: «I’d rather not talk about HAL.» gibt sie zur Antwort, wenn ich sie nach HALs Verbleib frage.
Die Begeisterung über Siri lässt Blogposts und Blogs, welche sich mit ihren schrägsten Antworten beschäftigten, wie Pilze aus dem Boden schiessen. Bemerkenswert: Kaum einer stellt sich die Frage, warum Apples Entwickler sich die Mühe genommen haben, Siri Small Talk beizubringen («Small» in einem sehr wörtlichen Sinne übrigens). Zwei Antworten liegen auf der Hand:
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iOS 5 bringt neue Entwickler-Schnittstellen mit, die Applikationen besseren Zugang zu den Standortinformationen der Anwender gewähren – selbst wenn Apps geschlossen sind. Apples neuer Aufgabenmanager sowie foursquares Radar-Feature geben einen Vorgeschmack auf das, was kommt.
Apple hat am Mittwochabend wie erwartet den Startschuss für iOS 5 gegeben. Das überarbeitete Betriebssystem spendiert iPhone, iPod touch und iPad über 200 neue Features. Während iCloud (meines Erachtens nach nur wegweisend für Nutzer, die sich ganz Apples “Walled Garden” hingeben), bessere Benachrichtigungen (nett) und die Twitter-Integration (praktisch) den Löwenanteil der Aufmerksamkeit erhalten, habe ich mich seit der ersten Präsentation von iOS 5 im Juni ganz besonders auf die neue standortbasierte Reminder-Funktion gefreut.
1500 neue Schnittstellen soll es für App-Entwickler in der neuesten iOS-Fassung geben, darunter auch solche, die ressourcenschonendes “Geofencing” ermöglichen. Geofencing bedeutet, dass der Koordinatenbereich in Zellen eingeteilt wird, die eine gewisse Anzahl Quadratmeter umfassen. Der GPS-Sensor des iPhones muss dann nicht permanent im Einsatz sein, sondern überprüft lediglich in bestimmten Abständen, ob Anwender die jeweilige Zelle betreten oder verlassen haben – und schlägt dann Alarm.
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Das iPhone 4S bringt den sprachgesteuerten persönlichen Assistenten Siri mit. Apple läutet damit eine Ära ein, in der wir mit unseren Computern, Tablets und Smartphones sprechen.
Die Reaktionen (auch meine) auf die gestrige Presseveranstaltung von Apple fielen im Grossen und Ganzen verhalten aus – obwohl einschlägige Tech-Blogs nicht genug publizistischen Saft aus der (vermeintlich) kleinen Zitrone pressen konnten, die Apple den Bloggern und Journalisten präsentiert hatte. Einige Fanboys und -girls zeigten sich enttäuscht, dass statt der ersehnten Nummer Fünf nur eine 4S präsentiert wurde und der eine oder andere Androidianer konnte sich hämische Kommentare zum Ausbleiben der ganz grossen Neuerung auch nicht verkneifen. Dabei hat Apple gestern das nächste ganz grosse Ding präsentiert: «a humble personal assistant», Siri.
Ganz gross, weil nicht wirklich neu. Apple hat immer wieder bewiesen: Wer bestehendes mit genug Detailversessenheit weiter entwickelt, eine Evolution mit genug Nachdruck vorantreibt, kann es zu einer kleinen Revolution bringen. Genauso war es mit dem iPhone. Keiner kann behaupten, Apple hätte das Smartphone erfunden. Aber Apple hat ein massentaugliches Smartphone entwickelt. Das Design zog die Massen an, die kinderleichte Bedienbarkeit hielt ebendiese bei der Stange – und genau das ist entscheidend für Apples Erfolg.
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Das Leipziger Startup Resonity will das Sichtbarkeitsproblem vieler App-Entwickler lösen, indem es sie zum gegenseitigen Herunterladen, Testen und Bewerten von Applikationen animiert.
iPhone-Besitzer haben Zugriff auf offiziell 425.000 Applikationen. Das stellt nicht nur Anwender vor die Qual der Wahl, sondern bringt für Entwickler auch die Herausforderung mit sich, gegen unzählige andere Anbieter um die Aufmerksamkeit der Nutzer kämpfen zu müssen. Enorm wichtig sind daher Platzierungen in den App Store-Toplisten sowie positive Bewertung der Apps.
Resonity, ein junges Startup aus Leizpig, will mit einem als “Weltneuheit” bezeichneten Dienst unabhängigen Entwicklern und Webagenturen dabei helfen, Bewertungen und Downloads ihrer App zu erhöhen und somit die Grundlage für eine Sichtbarkeit im App Store zu legen.
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