Alle 43 Artikel zum Thema Internet-TV auf netzwertig.com:
Das aus Hamburg stammende Startup myTVLink hat eine für Großbildschirme optimierte Browseroberfläche entwickelt, die den bequemen Zugriff auf Onlinevideos vom Sofa aus ermöglicht.
Lange Zeit wurde über die Verschmelzung von Fernsehen und Internet gesprochen, und mindestens ebenso lange mussten Konsumenten auf diese warten. Auch im Jahr 2012 hat die vollständige Konvergenz zwischen den zwei Medientypen und dafür notwendigen Zugangsgerätearten noch nicht vollständig stattgefunden, aber immerhin existieren verschiedene vielversprechende Ansätze. Google TV gehört dazu ebenso wie die Boxee Box sowie VideoWeb. Internetfähige TV-Geräte sowie Konsolenhersteller wie Sony und Microsoft, die Web- und TV-Angebote in ihre Geräte integrieren, tragen ihren Teil zur langsamen Annäherung von Fernsehen und Internet bei. Und auch Apple soll bekanntlich Pläne in diese Richtung hegen.
Wer jedoch ganz simpel einen Computer mit dem heimischen Fernseher verbindet und über diesen im Netz surft, wird schnell feststellen, dass sich die Zahl der für den Großbildschirm optimierten Webangebote in Grenzen hält. Die Macher von myTVLink haben sich zum Ziel gesetzt, diesen Missstand mit einem Browserangebot zu beheben. Der Onlinedienst aus Hamburg hat in der vergangenen Woche seine geschlossene Beta-Phase beendet und steht nun allen Nutzern zur Verfügung.
» weiterlesen
In den USA startet mit Aereo ein Dienst, der Sender aus dem Fernsehnetz auf Rechner und mobile Geräte streamt. Doch das durch gesetzliche Regelungen erzwungene Verfahren erscheint aus Sicht von Europäern antiquiert.
Internet-Enthusiasten in Europa schauen oft neidisch auf die andere Seite des Atlantiks, wo es nicht nur deutlich leichter zu sein scheint, um moralische und finanzielle Unterstützung für neuartige Startup-Ideen zu erhalten, sondern wo auch eine Reihe von Onlineservices verfügbar ist, auf die Anwender mit nicht-amerikanischen IP-Adressen offiziell keinen Zugriff haben – Stichworte hierfür sind
Hulu,
Netflix,
Pandora (
oder auch Turntable.fm).
Doch nicht immer ist das Gras auf der anderen Seite grüner. Das beweist der mit viel Aufmerksamkeit in der US-Techpresse (z.B. hier, hier und hier) begleitete Start von Aereo. Das mit 25 Millionen Dollar Risikokapital ausgestattete Jungunternehmen aus New York erlaubt es Anwendern ab sofort, rund 20 frei zugängliche US-Fernsehsender über das Internet auf eine Vielzahl von Geräten zu streamen.
» weiterlesen
Zwei Studenten aus Potsdam haben mit Kino1.to eine moderne Suchmaschine für legale, deutschsprachige TV-Inhalte entwickelt. Die Wahl des Namens ist schlau.
Deutschland fehlt bekanntlich ein zentrales, senderübergreifendes TV-Portal mit kostenlosen On-Demand-Inhalten im Stile von Hulu. Entsprechend groß ist die Intransparenz. Die Fernsehsender kochen jeweils ihr eigenes Online-Süppchen, weshalb es für Zuschauer mitunter einiges an manueller Suche erfordert, um den Stream des gewünschten Programms im Netz zu finden.
Stefan George und David Eickhoff aus Potsdam bei Berlin möchten dies mit einer Suchmaschine für legale Serien- und Filmstreams ändern. Kino1.to haben die zwei Informatikstudenten ihre Videosuchmaschine getauft – die Namensverwandtschaft zur berühmt-berüchtigten und 2011 von den Ermittlern geschlossenen Streamingseite ist offensichtlich. Manch einer mag dies als “unglückliche Namenswahl” bezeichnen, doch eigentlich handelt es sich dabei um einen Geniestreich:
» weiterlesen
In den kommenden zwölf Monaten wird sich im Onlinevideo-Segment viel bewegen. Etablierte wie junge Internet- und Technologiefirmen werden versuchen, sich ein Stück vom neu zu verteilenden TV-Kuchen zu sichern. Ein Blick in die Glaskugel.
Fernsehen ist reif für die Disruption. Das ist zumindest
die klare Ansage von Venture Capitalist Mark Suster, der die TV-Industrie im klassischen “Innovators Dilemma” gefangen sieht. Er ist mit seiner Einschätzung nicht allein. Von Microsoft mit der XBox und Kinect bis zu Google mit Google TV bringen sich die Internetgrößen in Position, um sich ein möglichst großes Stück vom neu zu verteilenden TV-Kuchen zu sichern. Auch um Apple verdichten sich die Gerüchte, dass in Kürze ein Apple TV mit integriertem Bildschirm auf den Markt kommen wird. Vollbild-Apps auf dem Fernseher sind bereits heute mit der Apple-TV-Box
über einen Umweg möglich.
2012 erleben wir bestimmt nicht das Ende des Fernsehens. Doch der TV-Screen, TV-Inhalte und Videos werden dieses Jahr eine bedeutende Rolle im Netz einnehmen; sowohl was die Investments in Inhalte und Startups anbelangt, als auch hinsichtlich Neuentwicklungen in diesem Bereich.
» weiterlesen
Mit Bitbop startet ein neuer Versuch, im deutschen Internet eine zentrale Plattform für TV-Inhalte aufzubauen. Das Äußere macht einen guten Eindruck, was jetzt noch fehlt, ist der sehenswerte Content.
Für
Hulu, den sagenumwobenen On-Demand-Dienst für TV-Inhalte, scheint der Schritt aus dem US-Markt in den deutschsprachigen Raum bisher eine unüberwindbare Hürde (oder eine strategisch unattraktive Option) zu sein. Und den heimischen TV-Sendern ist es
bekanntlich bisher nicht gelungen, eine zentrale Plattform für visuelle Inhalte auf die Beine zu stellen (auch wenn ARD und ZDF
gerade einen neuen Anlauf wagt).
Könnte dies die Chance für einen “Underdog” sein, der sich langsam heranpirscht und in Deutschland leise einen Dienst aufbaut, der eines Tages die wichtigsten Inhalte aus den hiesigen TV-Kanälen auf Abruf, browserbasiert sowie über Smartphones verfügbar macht?
» weiterlesen
Der Blick auf Metriken rund um den Konsum von Onlinevideos legt nahe, dass die Zeit des rasanten Wachstums vorbei ist. Die Qualität der Inhalte wird damit ein immer wichtigeres Erfolgskriterium.
Bertram Gugel befasst sich seit 2005 intensiv mit der Konvergenz von Fernsehen und Internet. Mehr über den Autor am Artikelende.
Möchte man den Online-Video-Markt beschreiben, ergibt sich zunächst ein diffuses Bild. Von TV-Sendern über Abodienste und Video-On-Demand-Portale bis hin zu Videoportalen gibt es viele verschiedene Anbieterarten, die nur schwer direkt miteinander verglichen werden können.
Zudem sind zahlreiche klassische Bewegtbildmärkte betroffen: Die Palette reicht vom Filmverleih über den Filmverkauf und das PayTV bis hin zum FreeTV. Als Einstieg in die Betrachtung des Online-Video-Markts eignet sich deshalb die Zuschauerperspektive.
» weiterlesen
Der Zürcher TV-Dienst Zattoo hat am Samstag für seine 2,6 Millionen deutschen Nutzer eine iPad-Applikation veröffentlicht.
Hinsichtlich ihrer Fernsehlandschaft ist die Schweiz ein Paradies: Zum einen umfasst das Senderangebot aufgrund der Viersprachigkeit des Landes allerlei Stationen aus europäischen Nachbarländern, zum anderen läuft auch die Rechtevergabe für Online-TV-Angebote deutlich unkomplizierter als in Deutschland.
Das ist der Grund, warum in der Alpenrepublik in den vergangenen Jahren diverse Dienste gestartet wurden, die Nutzern das Streaming und die webbasierte Aufnahme von linearem Fernsehen erlauben – wie Zattoo, nello, Teleboy oder wilmaa zum Beispiel. » weiterlesen
Der Schweizer TV-Streamingdienst Zattoo plant für 2011 zahlreiche Neuerungen. In der Schweiz und Deutschland nutzen mittlerweile rund fünf Prozent der Anwender die kostenpflichtige HiQ-Version.
Aktualisierung am Artikelende
Anfang Januar berichteten wir über die bisher nur in der Schweiz verfügbare Recall-Funktion des Züricher TV-Dienstes
Zattoo. Mit Recall können alle oder ausgewählte über Zattoo ausgestrahlte Fernsehkanäle automatisch aus dem Zattoo-Client aufgenommen und nachträglich angeschaut werden. In der Gratisvariante sind Sendungen bis 30 Tage nach Ausstrahlungstermin verfügbar. Das kostenpflichtige Premium-Abo HiQ erlaubt den Zugriff auf Inhalte auch darüber hinaus.
» weiterlesen
Zattoo erlaubt seinen zwei Millionen Schweizer Nutzern seit kurzem die permanente Aufnahme aller ausgestrahlten Kanäle. In Deutschland verhindern juristische Aspekte den Start der Funktion.
Um
Zattoo, den Schweizer Dienst zum kostenlosen Streaming linearer Fernsehkanäle, war es im vergangenen Jahr aus “internationaler” Perspektive relativ ruhig – wohl deshalb, weil der Service sich vornehmlich um seinen Heimatmarkt gekümmert zu haben scheint.
Und selbst wenn auch die kurz vor dem Jahresende präsentierte Neuerung nur für Schweizer Nutzer verfügbar ist, ändert dies nichts an der Tatsache, dass es sich um die wohl bisher größte funktionelle Neuheit des Dienstes handelt: Ein Aufnahmefeature für sämtliche 81 in der Schweizer Zattoo-Version verfügbaren Fernsehsender.
» weiterlesen
Google TV soll das Fernsehen revolutionieren. Solange sich aber die Sender gegen das Vorhaben sperren, ist dieses Ziel kaum zu erreichen.
Seit einigen Wochen gibt es in den USA erste Hardware mit Googles in Kooperation mit Sony, Logitech und Intel lancierter
Fernsehplattform Google TV. Die auf Android basierende Software, die sowohl in Form von Set-Top-Boxen als auch vorinstalliert auf internetfähigen Fernsehgeräten vertrieben wird, möchte nichts Geringes erreichen, als Fernsehen zu revolutionieren und zeitunabhängiges, vom Zuschauer bestimmtes Betrachten von Wunschinhalten endlich Realität werden zu lassen. Europäer sollen in der ersten Hälfte des kommenden Jahres Geräte mit
Google TV erwerben können.
Leider scheint der Start des ambitionierten Vorhabens nun doch weniger geschmeidig zu verlaufen, als sich Google und seine Partner dies erhofft haben: Denn dummerweise spielen diejenigen bei dem Projekt nicht mit, die eine wichtige Zutat mitliefern: Inhalte. Alle vier großen TV-Stationen in den USA hindern den in Google TV integrierten Browser mittlerweile daran, auf ihren Websites angebotene Videos abzuspielen.
» weiterlesen