Alle 44 Artikel zum Thema Internet-TV auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:
Das US-Startup Aereo bringt mit seinem Streamingangebot für terrestrisches Fernsehen eine ganze Branche in Aufruhr.
Die USA gelten als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dieser Ruf passt auch zum Technologiebereich, da Anwender auf der anderen Seite des Atlantiks häufig Zugang zu neuen, innovativen Gadgets und Diensten erhalten, die in Europa und anderswo noch nicht verfügbar sind. Fragt man jedoch Fernsehzuschauer, die gerne ihre Lieblingssender online streamen möchten, so würden sie dieses positive Bild des Landes wahrscheinlich in Frage stelle. Verständlicherweise, betrachtet man den eskalierenden Konflikt um ein US-Startup, welches das Programm frei verfügbarer TV-Sender über das Web streamt – und damit in der Branche kräftig aneckt. » weiterlesen
Der TV-Dienst Zattoo erlebt nach Aussage von Manager Jörg Meyer seinen zweiten Frühling. Speziell im deutschen Markt sieht das Zürcher Unternehmen noch großes Potenzial – trotz der komplexen Rechtslage.
2008 schrammte der Zürcher TV-Dienst Zattoo “knapp am Abgrund vorbei“, als eine geplante Finanzierungsrunde nicht abgeschlossen werden konnte. Entlassungen und ein Eindampfen von ambitionierten Expansionsplänen waren die Folge. Doch sukzessive rappelte sich das Schweizer Startup wieder auf, auch dank der Beteiligungen des Medienhauses Tamedia sowie der Schober-Gruppe. Nachdem 2012 der Break-Even erreicht wurde, rückt nun die Internationalisierung wieder verstärkt in den Fokus, erklärt Jörg Meyer, Vice President im Bereich Content and Consumer, im Interview mit netzwertig.com. In Deutschland sieht er noch viel Potenzial – auch wenn einige Hindernisse dem maximalen Erfolg im Wege stehen. » weiterlesen
Das aus Hamburg stammende Startup myTVLink hat eine für Großbildschirme optimierte Browseroberfläche entwickelt, die den bequemen Zugriff auf Onlinevideos vom Sofa aus ermöglicht.
Lange Zeit wurde über die Verschmelzung von Fernsehen und Internet gesprochen, und mindestens ebenso lange mussten Konsumenten auf diese warten. Auch im Jahr 2012 hat die vollständige Konvergenz zwischen den zwei Medientypen und dafür notwendigen Zugangsgerätearten noch nicht vollständig stattgefunden, aber immerhin existieren verschiedene vielversprechende Ansätze. Google TV gehört dazu ebenso wie die Boxee Box sowie VideoWeb. Internetfähige TV-Geräte sowie Konsolenhersteller wie Sony und Microsoft, die Web- und TV-Angebote in ihre Geräte integrieren, tragen ihren Teil zur langsamen Annäherung von Fernsehen und Internet bei. Und auch Apple soll bekanntlich Pläne in diese Richtung hegen.
Wer jedoch ganz simpel einen Computer mit dem heimischen Fernseher verbindet und über diesen im Netz surft, wird schnell feststellen, dass sich die Zahl der für den Großbildschirm optimierten Webangebote in Grenzen hält. Die Macher von myTVLink haben sich zum Ziel gesetzt, diesen Missstand mit einem Browserangebot zu beheben. Der Onlinedienst aus Hamburg hat in der vergangenen Woche seine geschlossene Beta-Phase beendet und steht nun allen Nutzern zur Verfügung.
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In den USA startet mit Aereo ein Dienst, der Sender aus dem Fernsehnetz auf Rechner und mobile Geräte streamt. Doch das durch gesetzliche Regelungen erzwungene Verfahren erscheint aus Sicht von Europäern antiquiert.
Internet-Enthusiasten in Europa schauen oft neidisch auf die andere Seite des Atlantiks, wo es nicht nur deutlich leichter zu sein scheint, um moralische und finanzielle Unterstützung für neuartige Startup-Ideen zu erhalten, sondern wo auch eine Reihe von Onlineservices verfügbar ist, auf die Anwender mit nicht-amerikanischen IP-Adressen offiziell keinen Zugriff haben – Stichworte hierfür sind Hulu, Netflix, Pandora (oder auch Turntable.fm).
Doch nicht immer ist das Gras auf der anderen Seite grüner. Das beweist der mit viel Aufmerksamkeit in der US-Techpresse (z.B. hier, hier und hier) begleitete Start von Aereo. Das mit 25 Millionen Dollar Risikokapital ausgestattete Jungunternehmen aus New York erlaubt es Anwendern ab sofort, rund 20 frei zugängliche US-Fernsehsender über das Internet auf eine Vielzahl von Geräten zu streamen.
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Zwei Studenten aus Potsdam haben mit Kino1.to eine moderne Suchmaschine für legale, deutschsprachige TV-Inhalte entwickelt. Die Wahl des Namens ist schlau.
Deutschland fehlt bekanntlich ein zentrales, senderübergreifendes TV-Portal mit kostenlosen On-Demand-Inhalten im Stile von Hulu. Entsprechend groß ist die Intransparenz. Die Fernsehsender kochen jeweils ihr eigenes Online-Süppchen, weshalb es für Zuschauer mitunter einiges an manueller Suche erfordert, um den Stream des gewünschten Programms im Netz zu finden.
Stefan George und David Eickhoff aus Potsdam bei Berlin möchten dies mit einer Suchmaschine für legale Serien- und Filmstreams ändern. Kino1.to haben die zwei Informatikstudenten ihre Videosuchmaschine getauft – die Namensverwandtschaft zur berühmt-berüchtigten und 2011 von den Ermittlern geschlossenen Streamingseite ist offensichtlich. Manch einer mag dies als “unglückliche Namenswahl” bezeichnen, doch eigentlich handelt es sich dabei um einen Geniestreich:
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Mit Bitbop startet ein neuer Versuch, im deutschen Internet eine zentrale Plattform für TV-Inhalte aufzubauen. Das Äußere macht einen guten Eindruck, was jetzt noch fehlt, ist der sehenswerte Content.
Für Hulu, den sagenumwobenen On-Demand-Dienst für TV-Inhalte, scheint der Schritt aus dem US-Markt in den deutschsprachigen Raum bisher eine unüberwindbare Hürde (oder eine strategisch unattraktive Option) zu sein. Und den heimischen TV-Sendern ist es bekanntlich bisher nicht gelungen, eine zentrale Plattform für visuelle Inhalte auf die Beine zu stellen (auch wenn ARD und ZDF gerade einen neuen Anlauf wagt).
Könnte dies die Chance für einen “Underdog” sein, der sich langsam heranpirscht und in Deutschland leise einen Dienst aufbaut, der eines Tages die wichtigsten Inhalte aus den hiesigen TV-Kanälen auf Abruf, browserbasiert sowie über Smartphones verfügbar macht?
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Der Blick auf Metriken rund um den Konsum von Onlinevideos legt nahe, dass die Zeit des rasanten Wachstums vorbei ist. Die Qualität der Inhalte wird damit ein immer wichtigeres Erfolgskriterium.
Bertram Gugel befasst sich seit 2005 intensiv mit der Konvergenz von Fernsehen und Internet. Mehr über den Autor am Artikelende.
Möchte man den Online-Video-Markt beschreiben, ergibt sich zunächst ein diffuses Bild. Von TV-Sendern über Abodienste und Video-On-Demand-Portale bis hin zu Videoportalen gibt es viele verschiedene Anbieterarten, die nur schwer direkt miteinander verglichen werden können.
Zudem sind zahlreiche klassische Bewegtbildmärkte betroffen: Die Palette reicht vom Filmverleih über den Filmverkauf und das PayTV bis hin zum FreeTV. Als Einstieg in die Betrachtung des Online-Video-Markts eignet sich deshalb die Zuschauerperspektive.
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Der Schweizer TV-Streamingdienst Zattoo plant für 2011 zahlreiche Neuerungen. In der Schweiz und Deutschland nutzen mittlerweile rund fünf Prozent der Anwender die kostenpflichtige HiQ-Version.
Aktualisierung am Artikelende
Anfang Januar berichteten wir über die bisher nur in der Schweiz verfügbare Recall-Funktion des Züricher TV-Dienstes Zattoo. Mit Recall können alle oder ausgewählte über Zattoo ausgestrahlte Fernsehkanäle automatisch aus dem Zattoo-Client aufgenommen und nachträglich angeschaut werden. In der Gratisvariante sind Sendungen bis 30 Tage nach Ausstrahlungstermin verfügbar. Das kostenpflichtige Premium-Abo HiQ erlaubt den Zugriff auf Inhalte auch darüber hinaus.
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Zattoo erlaubt seinen zwei Millionen Schweizer Nutzern seit kurzem die permanente Aufnahme aller ausgestrahlten Kanäle. In Deutschland verhindern juristische Aspekte den Start der Funktion.
Um Zattoo, den Schweizer Dienst zum kostenlosen Streaming linearer Fernsehkanäle, war es im vergangenen Jahr aus “internationaler” Perspektive relativ ruhig – wohl deshalb, weil der Service sich vornehmlich um seinen Heimatmarkt gekümmert zu haben scheint.
Und selbst wenn auch die kurz vor dem Jahresende präsentierte Neuerung nur für Schweizer Nutzer verfügbar ist, ändert dies nichts an der Tatsache, dass es sich um die wohl bisher größte funktionelle Neuheit des Dienstes handelt: Ein Aufnahmefeature für sämtliche 81 in der Schweizer Zattoo-Version verfügbaren Fernsehsender.
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Google TV soll das Fernsehen revolutionieren. Solange sich aber die Sender gegen das Vorhaben sperren, ist dieses Ziel kaum zu erreichen.
Seit einigen Wochen gibt es in den USA erste Hardware mit Googles in Kooperation mit Sony, Logitech und Intel lancierter Fernsehplattform Google TV. Die auf Android basierende Software, die sowohl in Form von Set-Top-Boxen als auch vorinstalliert auf internetfähigen Fernsehgeräten vertrieben wird, möchte nichts Geringes erreichen, als Fernsehen zu revolutionieren und zeitunabhängiges, vom Zuschauer bestimmtes Betrachten von Wunschinhalten endlich Realität werden zu lassen. Europäer sollen in der ersten Hälfte des kommenden Jahres Geräte mit Google TV erwerben können.
Leider scheint der Start des ambitionierten Vorhabens nun doch weniger geschmeidig zu verlaufen, als sich Google und seine Partner dies erhofft haben: Denn dummerweise spielen diejenigen bei dem Projekt nicht mit, die eine wichtige Zutat mitliefern: Inhalte. Alle vier großen TV-Stationen in den USA hindern den in Google TV integrierten Browser mittlerweile daran, auf ihren Websites angebotene Videos abzuspielen.
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