Thema: Internet-TV

 

Alle 41 Artikel zum Thema Internet-TV auf netzwertig.com:

Kino1.to:
Cleverer Name für eine
zeitgemäße TV-Videosuche

Zwei Studenten aus Potsdam haben mit Kino1.to eine moderne Suchmaschine für legale, deutschsprachige TV-Inhalte entwickelt. Die Wahl des Namens ist schlau.

Deutschland fehlt bekanntlich ein zentrales, senderübergreifendes TV-Portal mit kostenlosen On-Demand-Inhalten im Stile von Hulu. Entsprechend groß ist die Intransparenz. Die Fernsehsender kochen jeweils ihr eigenes Online-Süppchen, weshalb es für Zuschauer mitunter einiges an manueller Suche erfordert, um den Stream des gewünschten Programms im Netz zu finden.

Stefan George und David Eickhoff aus Potsdam bei Berlin möchten dies mit einer Suchmaschine für legale Serien- und Filmstreams ändern. Kino1.to haben die zwei Informatikstudenten ihre Videosuchmaschine getauft – die Namensverwandtschaft zur berühmt-berüchtigten und 2011 von den Ermittlern geschlossenen Streamingseite ist offensichtlich. Manch einer mag dies als “unglückliche Namenswahl” bezeichnen, doch eigentlich handelt es sich dabei um einen Geniestreich:

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Onlinevideo- und TV-Markt:
Eine Branche verändert sich

In den kommenden zwölf Monaten wird sich im Onlinevideo-Segment viel bewegen. Etablierte wie junge Internet- und Technologiefirmen werden versuchen, sich ein Stück vom neu zu verteilenden TV-Kuchen zu sichern. Ein Blick in die Glaskugel.

Fernsehen ist reif für die Disruption. Das ist zumindest die klare Ansage von Venture Capitalist Mark Suster, der die TV-Industrie im klassischen “Innovators Dilemma” gefangen sieht. Er ist mit seiner Einschätzung nicht allein. Von Microsoft mit der XBox und Kinect bis zu Google mit Google TV bringen sich die Internetgrößen in Position, um sich ein möglichst großes Stück vom neu zu verteilenden TV-Kuchen zu sichern. Auch um Apple verdichten sich die Gerüchte, dass in Kürze ein Apple TV mit integriertem Bildschirm auf den Markt kommen wird. Vollbild-Apps auf dem Fernseher sind bereits heute mit der Apple-TV-Box über einen Umweg möglich.

2012 erleben wir bestimmt nicht das Ende des Fernsehens. Doch der TV-Screen, TV-Inhalte und Videos werden dieses Jahr eine bedeutende Rolle im Netz einnehmen; sowohl was die Investments in Inhalte und Startups anbelangt, als auch hinsichtlich Neuentwicklungen in diesem Bereich.

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Bitbop startet in Deutschland:
Der nächste Versuch
einer zentralen TV-Plattform

Mit Bitbop startet ein neuer Versuch, im deutschen Internet eine zentrale Plattform für TV-Inhalte aufzubauen. Das Äußere macht einen guten Eindruck, was jetzt noch fehlt, ist der sehenswerte Content.

Für Hulu, den sagenumwobenen On-Demand-Dienst für TV-Inhalte, scheint der Schritt aus dem US-Markt in den deutschsprachigen Raum bisher eine unüberwindbare Hürde (oder eine strategisch unattraktive Option) zu sein. Und den heimischen TV-Sendern ist es bekanntlich bisher nicht gelungen, eine zentrale Plattform für visuelle Inhalte auf die Beine zu stellen (auch wenn ARD und ZDF gerade einen neuen Anlauf wagt).

Könnte dies die Chance für einen “Underdog” sein, der sich langsam heranpirscht und in Deutschland leise einen Dienst aufbaut, der eines Tages die wichtigsten Inhalte aus den hiesigen TV-Kanälen auf Abruf, browserbasiert sowie über Smartphones verfügbar macht?

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Videos im Internet:
Die Zeit des rasanten
Wachstums ist vorbei

Der Blick auf Metriken rund um den Konsum von Onlinevideos legt nahe, dass die Zeit des rasanten Wachstums vorbei ist. Die Qualität der Inhalte wird damit ein immer wichtigeres Erfolgskriterium.

Bertram Gugel befasst sich seit 2005 intensiv mit der Konvergenz von Fernsehen und Internet. Mehr über den Autor am Artikelende.

Möchte man den Online-Video-Markt beschreiben, ergibt sich zunächst ein diffuses Bild. Von TV-Sendern über Abodienste und Video-On-Demand-Portale bis hin zu Videoportalen gibt es viele verschiedene Anbieterarten, die nur schwer direkt miteinander verglichen werden können.

Zudem sind zahlreiche klassische Bewegtbildmärkte betroffen: Die Palette reicht vom Filmverleih über den Filmverkauf und das PayTV bis hin zum FreeTV. Als Einstieg in die Betrachtung des Online-Video-Markts eignet sich deshalb die Zuschauerperspektive.

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TV-Streaming:
Zattoo bringt seine
iPad-App nach Deutschland

Der Zürcher TV-Dienst Zattoo hat am Samstag für seine 2,6 Millionen deutschen Nutzer eine iPad-Applikation veröffentlicht.

Hinsichtlich ihrer Fernsehlandschaft ist die Schweiz ein Paradies: Zum einen umfasst das Senderangebot aufgrund der Viersprachigkeit des Landes allerlei Stationen aus europäischen Nachbarländern, zum anderen läuft auch die Rechtevergabe für Online-TV-Angebote deutlich unkomplizierter als in Deutschland.

Das ist der Grund, warum in der Alpenrepublik in den vergangenen Jahren diverse Dienste gestartet wurden, die Nutzern das Streaming und die webbasierte Aufnahme von linearem Fernsehen erlauben – wie Zattoo, nello, Teleboy oder wilmaa zum Beispiel. » weiterlesen

Zattoo:
Fünf Prozent zahlende Nutzer

Der Schweizer TV-Streamingdienst Zattoo plant für 2011 zahlreiche Neuerungen. In der Schweiz und Deutschland nutzen mittlerweile rund fünf Prozent der Anwender die kostenpflichtige HiQ-Version.

Aktualisierung am Artikelende

Anfang Januar berichteten wir über die bisher nur in der Schweiz verfügbare Recall-Funktion des Züricher TV-Dienstes Zattoo. Mit Recall können alle oder ausgewählte über Zattoo ausgestrahlte Fernsehkanäle automatisch aus dem Zattoo-Client aufgenommen und nachträglich angeschaut werden. In der Gratisvariante sind Sendungen bis 30 Tage nach Ausstrahlungstermin verfügbar. Das kostenpflichtige Premium-Abo HiQ erlaubt den Zugriff auf Inhalte auch darüber hinaus.

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Onlinevideorekorder:
Zattoo nimmt das
Fernsehprogramm auf

Zattoo erlaubt seinen zwei Millionen Schweizer Nutzern seit kurzem die permanente Aufnahme aller ausgestrahlten Kanäle. In Deutschland verhindern juristische Aspekte den Start der Funktion.

Um Zattoo, den Schweizer Dienst zum kostenlosen Streaming linearer Fernsehkanäle, war es im vergangenen Jahr aus “internationaler” Perspektive relativ ruhig – wohl deshalb, weil der Service sich vornehmlich um seinen Heimatmarkt gekümmert zu haben scheint.

Und selbst wenn auch die kurz vor dem Jahresende präsentierte Neuerung nur für Schweizer Nutzer verfügbar ist, ändert dies nichts an der Tatsache, dass es sich um die wohl bisher größte funktionelle Neuheit des Dienstes handelt: Ein Aufnahmefeature für sämtliche 81 in der Schweizer Zattoo-Version verfügbaren Fernsehsender.

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Google TV und die Fernsehsender:
Bremsklotz für die Medienkonvergenz

Google TV soll das Fernsehen revolutionieren. Solange sich aber die Sender gegen das Vorhaben sperren, ist dieses Ziel kaum zu erreichen.

Seit einigen Wochen gibt es in den USA erste Hardware mit Googles in Kooperation mit Sony, Logitech und Intel lancierter Fernsehplattform Google TV. Die auf Android basierende Software, die sowohl in Form von Set-Top-Boxen als auch vorinstalliert auf internetfähigen Fernsehgeräten vertrieben wird, möchte nichts Geringes erreichen, als Fernsehen zu revolutionieren und zeitunabhängiges, vom Zuschauer bestimmtes Betrachten von Wunschinhalten endlich Realität werden zu lassen. Europäer sollen in der ersten Hälfte des kommenden Jahres Geräte mit Google TV erwerben können.

Leider scheint der Start des ambitionierten Vorhabens nun doch weniger geschmeidig zu verlaufen, als sich Google und seine Partner dies erhofft haben: Denn dummerweise spielen diejenigen bei dem Projekt nicht mit, die eine wichtige Zutat mitliefern: Inhalte. Alle vier großen TV-Stationen in den USA hindern den in Google TV integrierten Browser mittlerweile daran, auf ihren Websites angebotene Videos abzuspielen.

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Gesten- und Sprachsteuerung:
Last.fm veröffentlicht
Kinect-Applikation

In wenigen Tagen gibt Microsoft den Startschuss für Kinect, die Bewegungssteuerung für seine Spielkonsole Xbox 360. Dass das Potenzial der neuen Hardware weit über Videospiele hinausgeht, verdeutlicht Last.fm mit seiner Kinect-Applikation.

Am 10. November gibt Microsofts in Europa den Startschuss für seine Bewegungssteuerung Kinect. Die Hardware fungiert als alternativer Controller für die Spielkonsole Xbox 360. Statt mit herkömmlichen Gamepads können Kinect-Besitzer ihre Xbox mit Gesten und Sprache kontrollieren. Zu Anfang werden vor allem Tanz-, Sport- und Fitnesstitel für die innovative Steuerung angeboten.

Nichts für mich, dachte ich anfänglich. Ich spiele nicht und besitze auch keine Xbox 360. Doch eventuell muss ich meine Haltung überdenken. Denn über ans Internet angeschlossene Xbox 360 Konsolen lässt sich auch auf ausgewählte Webapplikation zugreifen. Werden diese nun für Kinect tauglich gemacht, dann mutiert Microsofts neuartiges Spiele- und Familien-Highlight plötzlich in ein begehrenswertes System für alle Freunde gepflegter Internetunterhaltung.

Einer der ersten Webservices, der über Kinect verfügbar sein wird, ist Europas bevorzugtes Musikempfehlungs- und Onlineradio-Netzwerk Last.fm. Das Londoner Unternehmen hat gerade seine Applikation für Kinect scharf geschaltet. Dabei handelt es sich um eine verschlankte Version des Last.fm Radioplayers, mit dem sich personalisierte und Künstler-spezifische Radiostreams anhören lassen.

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Gartners Hype Cycle 2010:
Internet-TV wird uns
nochmals enttäuschen

Internet-TV, Augmented Reality und Cloud Computing stehen kurz vor dem Ende ihres Hypes, Microblogging sorgt für Enttäuschungen und virtuelle Welten werden zur Zeit kräftig unterschätzt – das sind einige der Erkenntnisse des diesjährigen Hype-Zyklus von Gartner.

Die Marktforscher von Gartner haben ihre jährliche Analyse über den Akzeptanz- und Aufmerksamkeitsgrad neuer Technologien veröffentlicht. Das von Gartner entwickelte Modell nimmt für sämtliche technologischen Trends eine Entwicklung an, bei der eine Innovation über einen individuellen Zeitraum zu einem Gipfel überzogener Erwartungen führt (Hype), anschließend aufgrund fehlender Erfüllung selbiger in ein Tal der Enttäuschung abfällt und erst danach ein angemessenes Niveau von Aufmerksamkeit erreicht.

Die diesjährige Ausgabe des Reports gibt Auskunft über den aktuellen Hype-Status einer ganzen Reihe von Trends und Technologien, die wir bei netzwertig.com auf dem Radar haben:

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