Thema: Internet-TV

 

Alle 29 Artikel zum Thema Internet-TV auf netzwertig.com:

Client-Download nicht mehr nötig:
Joost jetzt im Browser

Marcel Weiss, 19. September 2008 um 8.02 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Der Internet-TV-Dienst Joost ist jetzt auch direkt im Browser verfügbar. Download eines Clients ist nicht mehr nötig. Flash macht’s möglich. Und sozialer wird man auch.

Der ehemals hochgehypte Internet-TV-Dienst Joost, um den es mittlerweile recht ruhig geworden ist, ist jetzt auch browserseitig auf Flash-Basis verfügbar. Man benötigt also nun keinen Client mehr, um via Joost TV zu schauen. Allerdings muss man sich immer noch zuerst registrieren, bevor man in den Genuss der Bewegtbilder kommt. Ebenfalls ist es noch notwendig, neben Flash ein joostspezifisches Plugin, genannt JoostHelper, zu installieren. Ab Oktober soll auch eine Version verfügbar sein, welche nur Flash benötigt.

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Das Web liebt seine Aprilscherze

Martin Weigert, 1. April 2008 um 9.12 Uhr, 16 Kommentare Kommentare

Als ich heute früh meinen Feedreader öffnete, war mir bewusst, dass man Meldungen am heutigen Tag mit etwas mehr Skepsis lesen musste als üblich. Es scheint fast so, als erlebe der Aprilscherz im Web ein echtes Comeback. Bevor ihr euren Kollegen, Bekannten und Freunden also voller Eifer von der geplanten Investorenfusion zwischen dem European Founders Fund, Burda Digital und Holtzbrinck Ventures, von Pirate Bays Umzug in die Wüste Sinai, von den Plänen, die beliebte Blogsoftware WordPress kostenpflichtig zu machen oder vom neuen Google Mail-Feature berichtet, Mails rückwirkend zu versenden, denkt lieber noch einmal genau über den Wahrheitsgehalt dieser Meldungen nach.

Hoffentlich kein Aprilscherz ist die Ankündigung von Zattoo, ab sofort ARD, ZDF und alle anderen dritten Programme in das Senderportfolio aufzunehmen. Die Zahl in Deutschland mit der kostenlosen Desktop-Software empfangbarer Kanäle steigt damit von bisher 22 auf 46.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Blog zweinull.cc veröffentlicht. Im Mai 2008 wurden zweinull.cc und netzwertig.com zusammengeführt.

Skype + Video = Killerapplikation?

Martin Weigert, 14. März 2008 um 15.54 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

SkypeAus Produktsicht ist Skype eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Mehr als 200 Millionen Menschen weltweit nutzen die beliebte Software, um mit Familie, Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben. Unter den Lesern von zweinull.cc gibt es wahrscheinlich nur wenige, die Skype nicht auf ihrem Rechner installiert haben. Mittlerweile kann man mit dem Programm nicht mehr nur chatten und andere Skype-Nutzer sowie Festnetz- und Handynummern anrufen, sondern auch Videotelefonate führen. Über deren Nutzen darf man sich zwar streiten, doch was zählt, ist die erfolgreiche Integration von Videostreaming in den Skype-Client. Diese eröffnet nämlich ungeahnte Möglichkeiten für User und die Skype-Mutter eBay, die sich bisher schwer damit tut, von Skype wirtschaftlich zu profitieren. » weiterlesen

Zattoo-Konkurrent Livestation:
erster Eindruck und Beta-Einladungen

Martin Weigert, 9. März 2008 um 18.14 Uhr, 44 Kommentare Kommentare

LivestationWir haben bereits häufiger über Zattoo berichtet, den Internet-TV-Anbieter mit Sitz in den USA und der Schweiz, der herkömmliche Fernsehsender über das Web auf den Desktop bringt. Zattoo ist jedoch nicht der einzige Anbieter, der lineares TV-Programm auf diesem Weg Menschen zugänglichen machen möchte, die ihren heimischen Fernseher aus unterschiedlichen Gründen nur noch selten anschalten. Aus Großbritannien kommt mit Livestation ein weiterer Dienst, der mit seinem Service diese stetig wachsende Gruppe von Menschen ansprechen will. Vom Grundkonzept sind sich beide Projekte sehr ähnlich: Sowohl Zattoo als auch Livestation setzen auf einen Desktop-Client sowie P2P-Technik und schließen Verträge mit TV-Anbietern, um Sender aus den nationalen Kabelnetzen legal und werbefinanziert über das Internet streamen zu können. » weiterlesen

Zattoos neue “Tech Preview” mit elektronischer Programmzeitschrift

Martin Weigert, 14. Februar 2008 um 16.16 Uhr, 2 Kommentare Kommentare

zattoo.gifZattoo, der Internet-TV-Dienst mit Wurzeln in der Schweiz und den USA, gehörte im vergangenen Jahr zu meinen favorisierten Webangeboten. Zattoo streamt im nationalen TV-Netz verfügbare Fernsehsender kostenlos über das Internet auf den Desktop. Doch so toll es ist, Fußballspiele, Nachrichten oder andere Programme nebenbei auf dem Rechner verfolgen zu können – das Entdecken interessanter Sendungen war mit Zattoo bisher recht umständlich. Dafür musste man entweder der Reihe nach durch alle angebotenen Sender zappen, was aufgrund der kurzen Werbeunterbrechungen und des Ladevorgangs beim Umschalten seine Zeit braucht, oder auf externe Quellen (z.B. TV-Magazin) zurückgreifen. In Zukunft wird dies nicht mehr nötig sein. » weiterlesen

Muss man Joost noch immer mögen?

Martin Weigert, 20. Januar 2008 um 12.44 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

joost.gifDie Zukunft des vor einem Jahr mit viel Aufmerksamkeit gestarteten Internet-TV-Dienstes Joost ist ungewiss. Bis auf einige Negativmeldungen ließ sich in letzter Zeit nicht viel von dem einst so hoffnungsvoll und ambitioniert lancierten Projekt vernehmen. Bei Medienkonvergenz und Silicon Alley Insider gibt es gute Zusammenfassungen der eher bescheidenen Entwicklung von Joost. Auch NewTeeVee macht sich Sorgen um das Projekt der Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis und schlägt fünf Maßnahmen vor, die Joost retten könnten. Wie viele andere war ich zu Beginn der geschlossenen Beta-Phase im Frühjahr 2007 begeistert von der Art, wie Joost Inhalte über eine fernseherähnliche Desktop-Applikation inklusive Programmguide zu mir auf den Bildschirm brachte. Im April veröffentlichte ich zehn Thesen, unter deren Voraussetzung man Joost einfach mögen muss. Die Zeit ist reif, diesen Artikel noch einmal aus der Schublade zu holen und zu schauen, in welchem Licht diese Thesen heute dastehen. » weiterlesen

Millionen-Investment aus Europa:
Bei Kyte braut sich was zusammen

Martin Weigert, 20. Dezember 2007 um 13.07 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

KyteInteressantes Investoren-Stelldichein beim interaktiven Videodienst Kyte: Das vom Schweizer Daniel Graf gegründete Startup mit Sitz in San Francisco erhält 15 Millionen US-Dollar an Investmentkapital. Die Liste der Unternehmen, die Geld in Kyte pumpen, verdient einen genaueren Blick: Unter anderem sind Telefonica, Nokia, Swisscom und Holtzbrinck Ventures mit dabei. Die beiden Letztgenannten investierten neben diversen Business Angels bereits im Mai in das kalifornische Internetunternehmen. Bei Kyte können Nutzer eigene Videoshows produzieren und ausstrahlen, mit den Zuschauern chatten und die Videos in externe Seiten und Profile bei Social Networks einbinden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der mobilen Nutzung des Dienstes. Ein mobiler Client ermöglicht die Interaktion mit den Zuschauern vom Handy aus. Mit dem Mobiltelefon aufgenommene Bilder und Clips können per Mail an den eigenen Kyte-Channel geschickt werden. » weiterlesen

OPENhulu macht Beta-Videoportal hulu öffentlich

Martin Weigert, 11. Dezember 2007 um 0.01 Uhr, 9 Kommentare Kommentare

huluVor einigen Wochen haben die US-Medienkonzerne NBC und FOX ihren lange angekündigten Video-on-Demand-Dienst hulu an den Start gebracht. Schnell schlug der einstige Hohn vieler US-Blogger über die lange Wartezeit und das vermeintlich zu späte Lancieren eines YouTube-Konkurrenten in Anerkennung und Lob um: hulu ist nämlich gar kein YouTube-Klon sondern bietet unzählige aktuelle US-Serien und -Shows kostenlos, werbefinanziert und über eine richtig ansehnliche und leicht zu navigierende Oberfläche. Das Problem: Eine Registrierung ist derzeit nur auf Einladung möglich, und diese sind rar und werden sehr restriktiv verteilt. NBC und FOX haben angekündigt, den Status der geschlossenen Beta-Phase auch erst einmal beizubehalten, um das Angebot ausgiebig testen und verbessern zu können. » weiterlesen

Licht aus bei Black Fluorine – war es jemals an?

Martin Weigert, 21. November 2007 um 13.18 Uhr, 11 Kommentare Kommentare

blackfluorine.gifAnfang Oktober berichtete ich über einen neuen Internet-TV-Anbieter namens Black Fluorine, der mit großen Worten einen revolutionären Videodienst ankündigte. Auf seiner Website gab sich Black Fluorine geheimnisvoll und offenbarte nur stückchenweise, was den Benutzern geboten werden soll. Unter anderem wollte man die Mitschnitte aller relevanter Fernsehsender plus einer umfrangreichen Videodatenbank rund um die Uhr auf Abruf verfügbar machen, mit einer Community kombinieren und bereits zum Start 250.000 Mitglieder haben. Ich bezeichnete das Projekt als ambitioniertestes Vorhaben im Jahr 2007 und stellte in Aussicht, dass Black Fluorine entweder zu einer Internet-TV-Sensation oder einer großen Luftnummer werden könnte. » weiterlesen

Über 100 Social Networks aus Deutschland

Martin Weigert, 16. Oktober 2007 um 8.51 Uhr, 96 Kommentare Kommentare

Zuletzt aktualisiert: 11. Mai 2008

Mehr als jeder zweite Internetanwender aus Deutschland nutzt bisher keine Social Networks. Ein enormer Markt, auf dem sich gleichzeitig eine unüberschaubare und stetig wachsende Zahl an Anbietern tummelt. Ich habe ein wenig recherchiert und eine Liste mit 100+ Social Networks aus Deutschland erstellt. Diese ist keineswegs komplett, was schon aufgrund der schwierigen Abgrenzung zu Foren, Chats und anderen sozialen Web-2.0-Dienste mit Community-Komponenten nahezu unmöglich ist. Die Liste enthält aber die meisten bekannten und nutzerstarken Social Networks. » weiterlesen

 
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