Thema: Internet-Nutzung

 

Alle 2 Artikel zum Thema Internet-Nutzung auf netzwertig.com:

Google Instant:
Die Zwei-Klassen-Suche

Google Instant soll Nutzern dabei helfen, bei der Suche im Web Zeit zu sparen. Gleichzeitig erfordert die neue Funktion deutlich mehr Ressourcen. Besitzer langsamer Internetverbindungen müssen sich weiterhin mit der herkömmlichen Suchefunktion begnügen.

Am Mittwochabend hat Google also seine Suchinnovation Google Instant vorgestellt und auch gleich für Nutzer von google.com, google.de sowie von ausgewählten weiteren Länderversionen scharf geschaltet. Statt extra auf den Such-Button klicken zu müssen, zeigt Google die Resultate zum jeweiligen Begriff in Echtzeit an. Mit jedem zum Suchterm hinzugefügten Buchstaben verändert sich die Ergebnisliste. Mein Kollege Peter Sennhauser hat hier die Hintergründe und Konsequenzen der Entscheidung von Google beleuchtet, auf dynamische Echtzeit-Suchresultate zu setzen.

Voller Vorfreude auf das neue Feature steuerte ich heute früh Google an, um Instant selbst auszuprobieren. Doch daraus wurde (anfänglich) nichts. Denn statt einer Echtzeit-Liste der Resultate informierte mich ein Warnhinweis darüber, dass meine Internetverbindung nicht schnell genug sei. Ich wurde gebeten, über die Betätigung der Enter-Taste mit der herkömmlichen Suchmethode fortzufahren.

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Google Instant:
Wenn der Berg zu blöd ist…

“Google instant” ist eine heimliche Revolution: Die Macher der Suchmaschine haben erkannt, dass sie die grösste Verbesserung der Suchergebnisse durch Eingriffe auf Anwenderseite erreichen.

Dass Google seine Medienkonferenz für einmal in San Francisco und nicht in Mountain View abgehalten hat, kann als Fanal gewertet werden: Der Prophet kommt zum Berg.

Das gleiche gilt für die Neuerung, die Vorgestellt wurde – Google Instant. Denn Google tut damit nichts weniger, als die Abfragen der Benutzer behutsam zu dem umzufunktionieren, was sie schon immer sein sollten: Sehr exakt das gewünschte Resultat einkreisende, komplexe Kombinationen.

Anders gesagt: Google Instant ist das Resultat der Erkenntnis, dass die grösste Verbesserung der Internet-Suche durch eine genauere Eingabe der Anwender und nicht eine bessere Auswertung im Google-Algorithmus erreicht werden kann.

So hat das niemand gesagt an dem Anlass heute in San Francisco, denn es klingt ein bisschen nach Bevormundung. Aber die Folgerung kann schon aus der Zeitstatistik abgeleitet werden, die Marissa Mayer als erstes zeigte:

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