Alle 13 Artikel zum Thema Internationalisierung auf netzwertig.com:
2011 fiel beim aus Hamburg stammenden Homepagebaukasten Jimdo der Startschuss für den Aufbau einer US-Niederlassung. Fast anderthalb Jahre danach zieht Mitgründer Christian Springub Bilanz.
Anfang vergangenen Jahres wagte Jimdo, der aus Hamburg stammende Anbieter einfach zu erstellender Websites, einen für hiesige Internetfirmen noch immer seltenen Schritt: Mitgründer Christian Springub setzte die Segel gen San Francisco, um dort eine lokale Niederlassung des 2007 gegründeten, über fünf Millionen Mitglieder zählenden Dienstes zu errichten. Kurz nach seiner Ankunft berichtete er im Interview über Details der Expansion sowie seine ersten Eindrücke. Jetzt, ein Jahr später, ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. Hat sich der kostspielige Schritt für die Norddeutschen gelohnt? Ich verabredete mich mit Springub zu einem Skype-Gespräch, um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten.
“Ja, es war richtig, ein US-Büro zu eröffnen und ich würde es jederzeit wieder tun”, so Springubs klare Aussage. Gleichzeitig erklärt er, dass natürlich einige Dinge anders gelaufen seien, als er und seine zwei Gründungskollegen Fridtjof Detzner und Matthias Henze dies erwartet hatten.
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Deutschlands laut eigener Aussage größte Film-Community Moviepilot hat unter moviepilot.com einen international ausgerichteten Dienst gestartet. Dieser versorgt Nutzer mit personalisierten Empfehlungen zu Filmen und Serien, die in der Zukunft veröffentlicht werden.
Im Jahr 2007 gründeten Tobias Bauckhage und Jon Handschin in Berlin das Filmempfehlungsportal Moviepilot. Mittlerweile ist es laut eigener Aussage die größte Film-Community Deutschlands mit 2,3 Millionen monatlichen Nutzern und erreicht durch die Integration seiner auf dem persönlichen Geschmack basierenden Filmempfehlungen in SetTop-Boxen des “Entertain” TV-Angebots der Deutschen Telekom über eine Millionen Haushalte. Auf der Plattform finden Filmfreunde Informationen zu über 50.000 Filmen und 120.000 Schauspielern.
Bisher begrenzte sich das Startup auf Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum. Doch seit einiger Zeit arbeitete das gut 40-köpfige Moviepilot-Team auf eine ambitionierte Internationalisierung des Dienstes hin. Das Ergebnis kann seit gestern unter moviepilot.com begutachtet werden.
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Das Hamburger Statistikportal Statista expandiert in die USA und eröffnet eine Niederlassung in New York.
Auch wenn das Thema Internationalisierung für viele Startups aus dem deutschsprachigen Raum mittlerweile eine hohe Priorität einnimmt: Eine physische Präsenz außerhalb Europas leisten sich nur wenige. Der aus Hamburg stammende Statistikdienst Statista wagt nun einen solchen Schritt.
Das 2007 gegründete Startup schickt heute eine englischsprachige Website ins Rennen und bietet zahlenden Nutzern Zugänge zu Statistiken aus 20 verschiedenen Branchen in den USA sowie zu weiteren internationalen Märkten. Das Angebot soll durch englische Übersetzungen von Statistiken des deutschen Marktes ergänzt werden. Parallel zum Launch von statista.com wurde mit Statista Inc. eine hundertprozentige Tochtergesellschaft gegründet und ein Büro in New York eröffnet.
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Immer mehr junge Internetfirmen aus Deutschland verlassen die eingetretenen Pfade ihrer Vorgänger. Die neue Startup-Generation ist kreativ, elegant und denkt international.
In der deutschen Startup-Welt bewegt sich gerade etwas. Es sind Vorgänge, die sich nur schwer in Worte fassen lassen, aber die im deutlichen Kontrast zur bisherigen Entwicklung der hiesigen Internetbranche stehen:
Auf einmal gibt es junge Onlinefirmen aus Deutschland, die für internationale Beachtung sorgen, ohne dies durch eine 1:1-Nachahmung etablierter US-Services erreicht zu haben. wooga, SoundCloud und ResearchGATE hatte ich kürzlich als Beispiele hierfür angeführt.
Plötzlich schreiben auch die tonangebenden US-Tech-Blogs über hiesige Startup-Launches, und das noch am selben Tag, an dem die Pressemitteilung dazu verschickt wird – so am Donnerstag geschehen mit der Berliner Foto-Sharing-App EyeEm.
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Seit über zwei Monaten ist Christian Springub in San Francisco damit beschäftigt, Jimdos erste US-Niederlassung aufzubauen. Im Interview mit netzwertig.com berichtet er über Fortschritte, Eindrücke und Ziele.
Jimdo ist eines der Internetunternehmen aus Deutschland, das sich auch in ausländischen Märkten erfolgreich etablieren konnte. Etwa sieben Prozent der Nutzer des aus Hamburg stammenden Homepage-Baukastens kommen aus den USA. Doch es sollen noch mehr werden.
Dafür hat das Startup gerade eine Niederlassung in San Francisco eröffnet. Im Interview mit netzwertig.com berichtet Jimdo-Mitgründer Christian Springub, wie weit die Etablierung der physischen Präsenz auf der anderen Seite des Atlantiks vorangeschritten ist, über Jimdos Ziele in Nordamerika sowie über seine Eindrücke von der dortigen Tech-Szene. » weiterlesen
Bei TwentyFeet können Nutzer Statistiken und Kennzahlen zu ihren Social-Web-Accounts abrufen. Bei uns gibt der vor sieben Monaten gestartete Dienst aus Wiesbaden jetzt Einblicke in die bisherige Entwicklung.
Gut sieben Monate ist es jetzt her, dass wir euch TwentyFeet vorgestellt haben, ein Startup aus Wiesbaden, das Statistiken und Kennzahlen rund um persönliche Social-Web-Konten bereitstellt. Der Service richtet sich sowohl an Privat- als auch Profi-Nutzer, die einen kompakten und stetig aktuellen Überblick über die Zahl ihrer Follower, Retweets, Zitierungen, Likes etc. behalten möchten. » weiterlesen
Mit einem erfahrenen Gründerteam im Rücken will das ambitionierte Wiener Startup Diagnosia seine neuartige Medikamentensuchmaschine schnell zu internationaler Bekanntheit bringen.
Es gibt nur wenige Menschen, die innerhalb eines Jahres nicht zumindest einmal einer Apotheke oder einem Arzt einen Besuch abstatten und anschließend körperliche Beschwerden mit Medikamenten zu lindern oder behandeln versuchen. Nach und nach sammelt sich so ein kleiner Hausvorrat an Arzneimitteln an. Was dabei jedoch leicht abhanden kommt, sind Beipackzettel und andere Informationen rund um die aufbewahrte Medizin (wobei man natürlich nicht zehn Jahre alte Tabletten zu sich nehmen sollte).
Dies ist eines der Szenarien, in denen sich ein neues ambitioniertes Startup aus Österreich als Lösung empfehlen möchte: Diagnosia bezeichnet sich als erste europaweite und mehrsprachige Medikamentensuche, die es sich zum Ziel gesetzt hat, digitale Beipackzettel sämtlicher erhältlicher Medikamente kostenfrei online zugänglich zu machen.
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Der deutschen Internetwirtschaft fehlen die ganz großen Triumphe. Dass in der “zweiten Reihe” zahlreiche international erfolgreiche und technisch moderne Dienste existieren, wird leicht übersehen.
Unterschätzt?
Deutsche Startups und Internetdienste spielen auf internationaler Bühne keine große Rolle? Hiesige Onlineservices ignorieren technische Trends wie das Bereitstellen offener APIs? Zwei Aussagen, zu denen sich von vielen der am Wohl der lokalen Webwirtschaft gelegenen Beobachter wahrscheinlich recht einfach ein zustimmendes Nicken einheimsen ließe. Aber – womöglich überraschend – unberechtigt.
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Wie viele Startups und Webdienste aus Deutschland gibt es eigentlich, die eine gewisse internationale Relevanz erreicht haben? Es ist an der Zeit, diese Frage zu klären!
Ist Deutschland überhaupt in der Lage, Internetstartups hervorzubringen, die eine internationale Relevanz erreichen? Diese Frage
brachte Markus Breuer in einem Kommentar zu meinem Artikel vom Montag
über den Niedergang und das DNA-Problem hiesiger Social Networks ins Spiel und verwies dabei auf die bekannten strukturellen und systemischen Nachteile des deutschen Onlinemarktes im Vergleich zur im Netz dominierenden US-Branche.
Ein Ding der Unmöglichkeit – wie es Breuer formulierte – sind wirklich gute Webfirmen mit Wurzeln in Deutschland und Popularität in diversen ausländischen Märkten meines Erachtens nach definitiv nicht, auch wenn er mit dem Kriterium “Kracher-Startup basierend auf einer disruptiven Innovation” die Messlatte nicht gerade niedrig angelegt hat und so den ein oder anderen Kandidaten ausschließt.
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foursquare-Gründer Dennis Crowley hat sich auf der DLD Conference nicht zu den Plänen für eine Kooperation mit der Telekom geäußert. Es ist unklar, was die Partnerschaft verzögert.
Soeben hat foursquare-Gründer Dennis Crowley die Bühne der DLD Conference erklommen und sich mit Kara Swisher über die Geschichte und das Entwicklungspotenzial des noch immer an seinem Durchbruch in den Mainstream arbeitenden, sechs Millionen Mitglieder zählenden New Yorker Startups unterhalten. Er saß allerdings nicht alleine auf der Bühne sondern zusammen mit Groupon-Gründer und -CEO Andrew Mason.
foursquare-Boss Crowley äußerte sich nicht zu Details rund um die geplante Kooperation mit der Deutschen Telekom, von der wir aus zwei gut informierten und vertrauenswürdigen Quellen erfahren und im Dezember berichtet haben. Die Zusammenarbeit sollte nach unseren Informationen im Januar starten und mit dem Launch einer deutschsprachigen foursquare-Version einhergehen. » weiterlesen