Thema: Internationalisierung

 

Alle 17 Artikel zum Thema Internationalisierung auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Deutsche Startups auf USA-Kurs:
“Vergesst, was euch in der Heimat erfolgreich gemacht hat”

Der Großraum San Francisco, samt Silicon Valley, ist das internationale Sprungbrett für Startups aus dem Web- und Technologiebereich. Oliver Hanisch vom German Silicon Valley Accelerator berichtet, wie seine Organisation deutschen Jungfirmen beim US-Markteinstieg hilft. Und woran sie denken sollten.

Die Gründer eines jeden deutschen Startups profitieren davon, einige Zeit in der Gegend rund um das Silicon Valley und die benachbarte Metropole San Francisco zu verbringen. Davon ist Oliver Hanisch, einer der drei Initiatoren des German Silicon Valley Accelerator (GSVA), überzeugt. Seit Anfang 2012 hilft die Organisation aufstrebenden Web- und Technologiefirmen aus Deutschland, im amerikanischen Markt Fuß zu fassen, dortige Koopertionspartner zu finden und die Kultur zu verinnerlichen, die seit dem Aufkommen der Informationstechnologie regelmäßig Giganten mit weltweiter Bedeutung hervorbringt. » weiterlesen

Internationalisierung:
Wie Sprachbarrieren Japans Internetbranche im Weg stehen

In Europa hört man wenig von japanischen Onlinediensten. Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse und ein fehlender Blick über die eigenen Landesgrenzen hinaus hindern japanische Anbieter an der Internationalisierung.

TokioSeit nunmehr drei Wochen befinde ich mich in Tokio. Eigentlich wollte ich zu diesem Zeitpunkt schon etwas mehr über die japanische Webbranche geschrieben haben als einen Artikel zum WhatsApp-Konkurrenten Line – dessen Mutterkonzern noch dazu aus Südkorea stammt. Doch hatte ich bei meiner Anreise noch die Hoffnung, dass sich die Japaner angesichts ihrer verlorenen Dominanz im Segment der Unterhaltungselektronik womöglich der Internetwirtschaft als nächsten Fokussektor widmen würden, um ihren ihnen vorauseilenden Ruf als Hochtechnologienation zu verteidigen und auch die eigene wirtschaftliche Position zu stärken, so weiß ich mittlerweile zumindest eines: Ein ernstzunehmender Startup-Trend rund um Internet- und Mobile-Dienste, die darauf ausgelegt sind, außerhalb der japanischen Grenzen für Furore zu sorgen, zeichnet sich nicht ab. » weiterlesen

Internationalisierung:
So erschließen kleine Startups ausländische Märkte

Startups, denen die Internationalisierung gelingt, profitieren vielfach von diesem Schritt. Auch mit geringem Budget ist der Gang in ausländische Märkte möglich.

Robert Brandl betreibt mit WebsiteToolTester.com eine Vergleichs-Website für Homepage-Baukästen. Die englische Version ging Ende 2010 an den Start und wurde vor kurzem sogar in der New York Times erwähnt.

Es liegt so nahe, aber oft doch so fern: ein Geschäftsmodell, das sich im deutschsprachigen Raum bewährt hat, in internationale Märkte zu tragen. Das gilt vor allem, wenn es sich um rein webbasierte Firmen handelt, die sich in klar definierten Nischen bewegen: Content-Websites oder Software-Apps zum Beispiel. Klappt die Internationalisierung, so kann man gleich von mehreren Vorteilen profitieren:

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Die USA für hiesige Startups:
Traumdestination Silicon Valley

Von VC-Magie bis zu kulturellen Fettnäpfchen – eine aktuelle Schweizer Startup-Roadshow zum Silicon Valley informiert über Pro und Kontras der Reise westwärts.

Am Infoabend zum Thema Go West verrieten am Montag die Leiter der Startupdienste von Swissnex San Francisco, ob und wann Startups sich in die USA aufmachen sollten. Die Organisation kümmert sich um die Vernetzung von Jungunternehmern im Ausland. In San Francisco unterhält sie eine von zwei Niederlassungen in den USA. Der Kickoff der Reihe war in Zürich und diese Woche tourt die Roadshow durch weitere vier Städte; Bern, Lugano, Lausanne und Genf.

Grosser Markt, attraktive Rahmenbedingungen, Inspiration: Hinzu kommt – vielleicht noch wichtiger – der Rockstar-Status von Startupgründern im Silicon Valley. Hier ist das Gründen eines eigenen Unternehmens das Normalste der Welt – naturgemäss übt der Ort darum eine magische Anziehungskraft auf Jungunternehmer aus.

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(Foto: Flickr/warzauwynn / CC)

Startup aus Hamburg betritt US-Boden:
Auch Obama kann nun myTaxi nutzen

Der aus Hamburg stammende Taxi-Bestelldienst myTaxi betritt erstmals US-amerikanischen Boden und lanciert seinen Service in Washington D.C.

Schon länger ist bekannt, dass das aus Hamburg stammende Startup Intelligent Apps mit seiner Taxi-App myTaxi nach der Expansion in verschiedene europäische Metropolen einen Vorstoß in die USA plant. Heute haben die Norddeutschen, die hierzulande seit der Gründung die Taxi-Branche in Aufruhr versetzen, ihren ersten Schritt auf US-amerikanischen Boden bekanntgegeben: myTaxi ist ab sofort in Washington D.C. verfügbar.

Als “weltweit führende Taxi-App” bezeichnet sich das Startup auf seiner Landingpage für Fahrgäste in der US-Hauptstadt – und erhält mit einem TV-Bericht beim Medienanbieter WUSA9 auch direkt willkommene Beachtung. myTaxi-Pressesprecherin Lina Wüller durfte im Studio die myTaxi-Pläne vorstellen und wies gleichzeitig auf die Synergiepotenziale mit dem ebenfalls in Washington vertretenen Carsharing-Anbieter car2go hin. car2go ist eine Tochterfirma der Daimler AG. Diese wiederum hatte sich im Januar dieses Jahres an myTaxi beteiligt. Neben der in den USA beliebten Marke Daimler eröffnet noch ein anderer myTaxi-Geldgeber künftiges Kooperationspotenzial auf der anderen Seite des Atlantiks: Denn auch die Telekom investierte über ihre Beteiligungsgesellschaft T-Venture in die Taxi-App – und betreibt mit T-Mobile USA einen landesweiten Mobilfunkanbieter.

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Berliner Startup expandiert nach Los Angeles:
Moviepilot greift Hollywood
unter die Arme

Im August eröffnete Moviepilot seine Niederlassung in Los Angeles. Der Berliner Filmempfehlungsdienst ist davon überzeugt, Hollywood beim Marketing künftiger Kassenschlager unter die Arme greifen zu können.

Je mehr international erfolgreiche und herausragende Startups die deutsche Webwirtschaft hervorbringt, desto besser. Derartige Leuchttürme nehmen eine wichtige Funktion als Botschafter für den hiesigen Internetstandort ein und schaffen Aufmerksamkeit, nicht zuletzt bei ausländischen Business Angels und Venture-Capital-Firmen. Doch bisher mangelte es an diesen Leuchttürmen – auch gerade in Berlin, wo zwar seit Jahren am Fließband neue, global ausgerichtete Jungunternehmen gegründet werden, wo es aber trotzdem die schon mehrere Jahre alten “Urgesteine” wie SoundCloud, Wooga oder Zalando sind, die aus dem Ausland stammende Branchenbeobachter noch am ehesten als Berliner Gründungen aufzählen können.

Mit Moviepilot könnte diese Liste demnächst um einen weiteren Anbieter verlängert werden. Und auch wenn die deutsche Fassung des Berliner Filmempfehlungsportals schon 2007 gegründet wurde, so beziehen sich die jüngsten Meldungen des Startups auf den neuen, im vergangenen Oktober lancierten Service unter moviepilot.com. Wir hatten das Angebot zum damaligen Debüt vorgestellt. Die bisher in dieser Form einzigartige Idee des Dienstes: Nutzer mit personalisierten Empfehlungen und Informationen zu Filmen zu versorgen, die sich in Planung oder Produktion befinden. Auf diese Weise soll schon vor dem dem Kinostart eine Bindung von Filmfreunden an in der Entstehung befindliche Streifen geschaffen werden. Die Resonanz und das Feedback kann den Studios frühzeitig einen Eindruck davon ermitteln, ob sich hier vielleicht der nächste Kassenschlager anbahnt, und dabei helfen, die richtigen Hebel für ein erfolgreiches erstes Kinowochenende in Bewegung zu setzen.

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Jimdo-Mitgründer Christian Springub zieht Bilanz:
“Der Gang in die USA war richtig”

2011 fiel beim aus Hamburg stammenden Homepagebaukasten Jimdo der Startschuss für den Aufbau einer US-Niederlassung. Fast anderthalb Jahre danach zieht Mitgründer Christian Springub Bilanz.

Anfang vergangenen Jahres wagte Jimdo, der aus Hamburg stammende Anbieter einfach zu erstellender Websites, einen für hiesige Internetfirmen noch immer seltenen Schritt: Mitgründer Christian Springub setzte die Segel gen San Francisco, um dort eine lokale Niederlassung des 2007 gegründeten, über fünf Millionen Mitglieder zählenden Dienstes zu errichten. Kurz nach seiner Ankunft berichtete er im Interview über Details der Expansion sowie seine ersten Eindrücke. Jetzt, ein Jahr später, ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. Hat sich der kostspielige Schritt für die Norddeutschen gelohnt? Ich verabredete mich mit Springub zu einem Skype-Gespräch, um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten.

“Ja, es war richtig, ein US-Büro zu eröffnen und ich würde es jederzeit wieder tun”, so Springubs klare Aussage. Gleichzeitig erklärt er, dass natürlich einige Dinge anders gelaufen seien, als er und seine zwei Gründungskollegen Fridtjof Detzner und Matthias Henze dies erwartet hatten.

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Film- und Serienempfehlungen:
Moviepilot startet Internationalisierung mit neuartigem Konzept

Deutschlands laut eigener Aussage größte Film-Community Moviepilot hat unter moviepilot.com einen international ausgerichteten Dienst gestartet. Dieser versorgt Nutzer mit personalisierten Empfehlungen zu Filmen und Serien, die in der Zukunft veröffentlicht werden.

Im Jahr 2007 gründeten Tobias Bauckhage und Jon Handschin in Berlin das Filmempfehlungsportal Moviepilot. Mittlerweile ist es laut eigener Aussage die größte Film-Community Deutschlands mit 2,3 Millionen monatlichen Nutzern und erreicht durch die Integration seiner auf dem persönlichen Geschmack basierenden Filmempfehlungen in SetTop-Boxen des “Entertain” TV-Angebots der Deutschen Telekom über eine Millionen Haushalte. Auf der Plattform finden Filmfreunde Informationen zu über 50.000 Filmen und 120.000 Schauspielern.

Bisher begrenzte sich das Startup auf Nutzer aus dem deutschsprachigen Raum. Doch seit einiger Zeit arbeitete das gut 40-köpfige Moviepilot-Team auf eine ambitionierte Internationalisierung des Dienstes hin. Das Ergebnis kann seit gestern unter moviepilot.com begutachtet werden.

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Expansion:
Statistikportal Statista
zieht es nach New York

Das Hamburger Statistikportal Statista expandiert in die USA und eröffnet eine Niederlassung in New York.

Auch wenn das Thema Internationalisierung für viele Startups aus dem deutschsprachigen Raum mittlerweile eine hohe Priorität einnimmt: Eine physische Präsenz außerhalb Europas leisten sich nur wenige. Der aus Hamburg stammende Statistikdienst Statista wagt nun einen solchen Schritt.

Das 2007 gegründete Startup schickt heute eine englischsprachige Website ins Rennen und bietet zahlenden Nutzern Zugänge zu Statistiken aus 20 verschiedenen Branchen in den USA sowie zu weiteren internationalen Märkten. Das Angebot soll durch englische Übersetzungen von Statistiken des deutschen Marktes ergänzt werden. Parallel zum Launch von statista.com wurde mit Statista Inc. eine hundertprozentige Tochtergesellschaft gegründet und ein Büro in New York eröffnet.

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Kreativ, elegant, international:
Die neue Startup-Generation
aus Deutschland

Immer mehr junge Internetfirmen aus Deutschland verlassen die eingetretenen Pfade ihrer Vorgänger. Die neue Startup-Generation ist kreativ, elegant und denkt international.

In der deutschen Startup-Welt bewegt sich gerade etwas. Es sind Vorgänge, die sich nur schwer in Worte fassen lassen, aber die im deutlichen Kontrast zur bisherigen Entwicklung der hiesigen Internetbranche stehen:

Auf einmal gibt es junge Onlinefirmen aus Deutschland, die für internationale Beachtung sorgen, ohne dies durch eine 1:1-Nachahmung etablierter US-Services erreicht zu haben. wooga, SoundCloud und ResearchGATE hatte ich kürzlich als Beispiele hierfür angeführt.

Plötzlich schreiben auch die tonangebenden US-Tech-Blogs über hiesige Startup-Launches, und das noch am selben Tag, an dem die Pressemitteilung dazu verschickt wird – so am Donnerstag geschehen mit der Berliner Foto-Sharing-App EyeEm.

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