Alle 7 Artikel zum Thema Information Overload auf netzwertig.com:
my6sense ist ein intelligenter Feed- und Stream-Reader für das iPhone, der mit zunehmender Nutzung schlauer wird.
Wege, sämtliche für einen interessante Informationsquellen im Netz zu verwalten, gibt es viele. Je mehr RSS- und Social-Web-Feeds man jedoch verfolgt, desto größer ist die Herausforderung, eine zum eigenen Leseverhalten passende Methode zu finden, um aus der Masse der eintreffenden Inhalte die für einen wirklich relevanten Elemente zu identifizieren.
Eine Möglichkeit ist, sich an einem extern durchgeführten Scoring zu orientieren, das anhand der Reaktionen im Netz die wichtigsten und beliebtesten Inhalte kenntlich macht. Kürzlich hatten wir PostRank vorgestellt, das auf diesem Prinzip aufbaut.
Ein zweiter Ansatz fußt darauf, die Beurteilung der Relevanz von Inhalten nicht am Feedback anderer User sondern am eigenen Nutzungsverhalten auszurichten. Der Google Reader beispielsweise bietet einen Filter namens “Magic”, um die Objekte aus RSS-Feeds zuerst anzuzeigen, die für den jeweiligen Nutzer von besonderem Interesse sein sollen. Als Grundlage dient die bisherige Anwendungshistorie eines Users.
Im Praxiseinsatz funktioniert dies mal gut, mal weniger gut. Auch wenn unklar ist, ob ein auf der bisherigen Nutzung basierender Empfehlungsservice überhaupt dauerhaft überzeugende Ergebnisse liefern kann, ohne dabei einen Tunnelblick zu schaffen – immerhin wandeln sich die eigenen Interessen im Zeit- und Tagesverlauf, was derartige Lösungen nicht berücksichtigen – so experimentiert nicht nur Google mit der Idee.
my6sense ist ein bereits Ende 2008 gestarteter News- und Feed-Reader für das iPhone, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Nutzern eine “digitale Intuition” zu verschaffen, damit diese besser und effizienter durch das Dickicht an Informationen und Feeds im Netz manövrieren können.
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PostRank bewertet die Relevanz von Online-Inalten auf Basis der Reaktionen im Social Web. Mit einer neuen Erweiterung für den Chrome-Browser ist der Dienst auf dem Weg, sich unentbehrlich zu machen.
Über 16.000 Leser
haben unseren RSS-Feed abonniert. Und sicher nicht nur unseren, sondern Dutzende, wenn nicht Hunderte andere auch. Wahrscheinlich befindet sich darunter auch der ein oder andere Feed, der mit 20, 30 oder mehr neuen Artikeln am Tag aufwartet.
Löschen möchte man eine derartige Quelle vielleicht nicht, weil man weiß, dass ab und an wirkliche Perlen oder exklusive Neuigkeiten publiziert werden. Dennoch würde man es sich gerne ersparen, jeden Beitrag scannen und gedanklich auf Relevanz prüfen zu müssen.
PostRank ist das perfekte Tool dafür. Marcel Weiss hatte den Dienst bei neunetz.com Ende Juni schon einmal ausführlich vorgestellt. PostRank bewertet die Relevanz von Onlinecontent auf Basis der Reaktionen im Social Web und erlaubt das Abonnieren von gefilterten Feeds, welche nur die laut PostRank besten und wichtigsten Artikel einer Site enthalten.
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Der Strom an Informationen reißt nicht ab. Gut so! Um ihn zu zähmen, benötigt man nur die richtigen Tools. Und wer Spaß daran hat, ist natürlich im Vorteil.
Während die Geschwindigkeit und Informationsvielfalt des Webs
manche Menschen belastet und in ihnen
das Verlangen nach einer neuen Langsamkeit weckt, gehöre ich zu denjenigen, die ihre reine Freude am Echtzeitweb und an der Selektion und Gewichtung von Informationen haben. Um den Spaßfaktor hoch und den Stressfaktor gering zu halten, bedarf es jedoch einiger nützlicher Hilfsmittel und Tools.
Heute möchte ich euch einen Einblick geben, wie und mit welchen Werkzeugen ich arbeite. Einige besonders Versierte unter euch muss ich allerdings vorab enttäuschen: Ich gehöre bei weitem nicht zu den Social-Web-Nutzern, die mit einer komplexen Prozesskette aus vielen miteinander interagierenden Services beeindrucken können. Und die meisten von mir erwähnten Dienste sind allgemein bekannt. Dennoch freue ich mich natürlich, wenn ich für die ein oder andere Inspiration sorgen kann.
Das Herzstück meiner Arbeit im Netz ist unangefochten der Google Reader. Es ist der zentrale Ort, an dem eine große Menge an Informationen eintrifft und der von mir mehrmals täglich besucht wird. Dabei gehöre ich zu der Gruppe von Menschen, die sich am wohlsten dabei fühlt, wenn bei der Anzahl ungelesener Feeds eine “0″ steht.
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Die Menge an Informationen im Web nimmt stetig zu. Wer den Stream als nicht enden wollenden Strom akzeptiert, braucht sich vor “Information Overload” nicht zu fürchten.
Ich kenne einige Leute, die haben sich kürzlich ein Twitter-Konto zugelegt
sowie die hohen Einstiegshürden gemeistert und sind nun regelmäßige Nutzer des Dienstes. Ihr Problem ist jedoch, dass die Zahl ihrer Follower nur langsam ansteigt.
Der Grund: Sie folgen nur sehr wenigen Usern, um ihren Twitter-Stream nicht mit Tweets Anderer zu überladen. Doch wer als Social-Web-Neuling nur einer Handvoll Nutzern folgt, hat es entsprechend schwer, Aufmerksamkeit für das eigene Twitter-Konto zu generieren.
Das Verhalten meiner Bekannten ist symptomatisch für eine Problematik, mit der viele im Echtzeitweb aktive Anwender konfrontiert sind: Sie müssen lernen, die eintreffenden Informationen als nicht enden wollenden Strom von Daten zu begreifen, der sich nur dann handhaben lässt, wenn man den Anspruch ablegt, ihn komplett abarbeiten zu müssen.
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Information Overload existiert seit der Bibliothek von Alexandria. Die Annahme, die Informationsüberflutung sei erst mit dem Internet über uns gekommen, ist falsch.
Google Wave thumb
Spiegel Online
hat über Google Wave geschrieben,
den neuen Google-Dienst , für den die ersten 100.000 Leute Zugänge erhalten haben. Noch bevor der Dienst in der Öffentlichkeit ankommt, wird auf SPON vermutet, dass Google Wave über das Ziel hinausschiesst. Warum? Es führe zu mehr Informationen. Und davon habe bereits der Early Adopter an sich heute zu viel. Diese negative Sichtweise auf neue Entwicklungen ist eine in Deutschland leider weit verbreitete. Man kann das als
Innovationsphobie bezeichnen. Wie verbreitet diese Sichtweise ist, sieht man an den vielen
den Artikel applaudierenden Tweets .
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McCain oder Obama – wer liegt vorne? Was derzeit in den Medien, in Blogs und auf Twitter passiert, wie die aktuellen Umfragen aussehen und welche Staaten an welche Partei gehen, zeigt die Website Perspctv.
In sieben Tagen ist es soweit: Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten. McCain oder Obama – ein knappes Rennen, auch wenn viele Medien sich bereits für den Kandidat der Demokraten ausgesprochen haben und Umfragen derzeit auf einen Sieg für Obama hindeuten. Eine Website visualisiert die Internet-Aktivitäten rund um die beiden Kandidaten. Wie oft wird McCain in den Nachrichten genannt? Wieviele Blog-Einträge befassen sich mit Obama? Wer führt in den aktuellen Umfragen? Die Seite
Perspectv sammelt Unmengen an Daten und zeigt sie übersichtlich an.
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Ärgernis, Zeitvergeudung, Schrottplatz: Vor genau zehn Jahren schimpfte das Nachrichtenmagazin Facts über das Internet. Wir sehen uns an, was seitdem passiert ist und sprechen mit Peter Hossli, dem Autor der Internet-Schmähschrift.

Facts 1998: «Wahn in der Datenbahn», Artikel bei Hossli.com, Bilder aus dem Heft mit freundlicher Genehmigung von Tamedia auf medienlese.com
«Das Internet ist ein Ärgernis. Wer etwas sucht, ertrinkt im Datenmeer. Das Netz vergeudet die Zeit der Surfer sinnlos. Ohne technisches Fachwissen schafft niemand den Anschluss. Geld ist im World Wide Web nicht zu machen. Das globale Dorf ist in Wahrheit ein titanischer Schrottplatz.» Sechs Thesen von Peter Hossli, erschienen als Einstieg in einen Artikel des Schweizer Nachrichtenmagazin Facts im Februar 1998. Überschrift: «Wahn in der Datenbahn.»
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