Thema: ifttt

 

Alle 14 Artikel zum Thema ifttt auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

IFTTT:
In kleinen Schritten vorwärts

IFTTT, das “digitale Klebeband” fürs Web, setzt verstärkt auf die Integration von Medienangeboten. Für das beliebte Startup geht es darum, die breite Masse der Anwender vom praktischen Nutzen zu überzeugen.

Es gibt vielleicht keinen anderen Webservice, bei dem Begeisterung und tatsächliche Nutzung so weit auseinanderklaffen wie beim “digitalen Klebeband” IFTTT. Der US-Service, der Dutzende Apps miteinander interagierbar und verknüpfbar macht, erfreut sich zwar in Webkreisen einer großen Beliebtheit. In Artikel-Kommentaren, Tweets und User-Äußerungen an anderer Stelle liest man aber immer wieder die gleiche Feststellung: Viele Nutzer finden das Konzept von IFTTT toll, verwenden das Angebot im praktischen Alltag jedoch kaum. Zumeist, weil sie sich nicht hinreichend intensiv mit den Möglichkeiten auseinandergesetzt haben, die IFTTT bietet, um Onlinetools zu verbinden und automatische Prozesse zu definieren.

Das Beste, was das Gründerduo Linden Tibbets und Jesse Tan tun kann, ist fleißig neue “Kanäle” – also von IFTTT unterstützte Dienste – hinzuzufügen und darauf zu hoffen, dass sukzessive immer mehr Anwender einen genaueren Blick auf IFTTT werfen und von Sympathisanten der Idee zu hartgesottenen Alltagsnutzern avancieren. Die aktuelle Offensive des kalifornischen Startups, Medienunternehmen zu integrieren, passt gut in dieses Schema. Sie bietet nicht nur neue Einsatzszenarien, sondern hat auch eine gute PR-Wirkung. » weiterlesen

Internet der Dinge:
IFTTT verknüpft Gadgets mit Webdiensten

Dank des Dienstes IFTTT können Besitzer des Fitnessarmbands Jawbone Up und der “Internet-Glühlampe” Philips Hue nun sehr viel mehr mit ihren Geräten anfangen. IFTTT nimmt Handgriffe ab und ermöglicht neue Funktionen.

Während das Schlagwort “Internet der Dinge” erst einmal nur bedeutet, dass zahlreiche Geräte online gehen, bleibt die Frage: Und was hat man nun davon? Eine Antwort darauf ist der Dienst “If This Than That” (IFTTT): Er sorgt dafür, dass solche Geräte Aktionen auslösen können oder aber auf Ereignisse reagieren. Das alles klingt erst einmal theoretisch und abstrakt. Mit einigen Beispielen wird dagegen recht schnell klar, wie praktisch und sinnvoll das sein kann.

Bei IFTTT ging es ursprünglich darum, diverse Webdienste miteinander zu verknüpfen. Ein Ereignis bei Dienst A löst automatisch eine Aktion bei Dienst B aus. Beispiel: Bekommt man eine E-Mail mit Anhang, wird der in Evernote gespeichert. Lädt jemand bei Facebook ein Foto hoch und gibt an, dass man darauf zu sehen ist, wird es in der eigenen Dropbox abgespeichert. Ändert man sein Profilfoto auf Facebook, wird das Profilfoto auf Twitter ebenfalls geändert. Bei IFTTT heißen solche Verknüpfungen “Rezepte” und wer will, kann seine öffentlich mit anderen teilen. Und natürlich kann man die Rezepte anderer übernehmen. Aber auch ohne eine bereits vorhandene Vorlage macht es IFTTT den Nutzern vergleichsweise einfach, etwas selbst anzulegen.

Diese Idee hat IFTTT inzwischen auf Geräte erweitert, die mit dem Internet verbunden sind.

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Messenger trifft Mashup-Tool:
Moped stellt Verbindung zu IFTTT her

Der Berliner Webmessenger Moped hat einen eigenen Kanal beim Webremixer IFTT eröffnet. Es ist erst der dritte Dienst aus dem deutschsprachigen Raum, der sich mit IFTTT verbindet. Dabei bietet der Mashup-Baukasten jungen Webunternehmen vor allem einen unschlagbaren Vorteil: Werbung in eigener Sache.

Während Twitter sich mehr und mehr vor Drittanbietern verschließt, sehen andere Dienste ihre Chance in einer offenen API. Der von uns schon mehrfach gelobte Mashup-Baukasten IFTTT erlaubt es Nutzern, die APIs mehrerer Angebote zu kombinieren. Derzeit sind 56 Webservices dort präsent. Aus dem deutschsprachigen Raum kommt nun nach Soundcloud und Zootool auch Moped hinzu.

Wir hatten Moped im Juni vorgestellt und waren recht angetan von der einfachen Bedienung, der Schnelligkeit und der Möglichkeit, Nachrichten an mehrere Personen zu verschicken, egal ob vom Rechner, dem Smartphone oder dem Tablet aus. Eine offene API und der Schritt zu IFTTT erweitern nun das Funktionsspektrum des Tools und machen es einer größeren Nutzergruppe bekannt. » weiterlesen

Automatisierung des Alltags:
ifttt greift nach dem
Internet der Dinge

ifttt, das Automatisierungswerkzeug für Onlinedienste, integriert erstmals Hardware in die Liste der über den Dienst ansprechbaren Anbieter. Es ist der konsequente Vorstoß in den Zukunftsmarkt des Internets der Dinge.

Eine meiner großen Hoffnungen für 2012 im Zusammenhang mit Onlinediensten war es, eine zügige Expansion des Web-Automatisierungs-Tools ifttt erleben zu können. Kurz nach Weihnachten beschrieb ich in meinem privaten Blog, wie der nächste Schritt für den beliebten Service aus San Francisco in der Erweiterung des Konzepts der Verknüpfung von anbieterübergreifenden Webfunktionen auf Hardware bestehen könnte. Zu meine Freude vollzieht das Gründerduo Linden Tibbets und Jesse Tan jetzt mit einem größeren Update genau diesen Schritt: Denn ab sofort können User über ifttt auch erstmals zwei physische Gadgets ansprechen und mit einer Reihe von Internetdiensten zusammenarbeiten lassen. Es handelt sich dabei um WeMo Switch und WeMo Switch + Motion, zwei gerade erschienene internetfähige Heimsteuerungsgeräte von Belkin, die eine ferngesteuerte und (beim Switch + Motion) bewegungsabhängige Kontrolle von elektronischen Geräten im Haushalt ermöglichen.

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Sensoren sei Dank:
Triggers automatisiert das iPhone

Mit der iPhone-App Triggers lassen sich Aktionen definieren, die beim Ansprechen der Smartphone-Sensoren automatisch ausgelöst werden. Das ist faszinierend, auch wenn technische Begrenzungen dieses Verfahren noch an seiner vollen Entfaltung hindern.

ifttt hat bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und meinen Alltag im Netz in zahlreichen Aspekten optimiert. So sehr sogar, dass ich mir rein präventiv über ein Verschwinden des Dienstes Sorgen mache. In unserer Umfrage zum Onlineservice des Jahres wurde deutlich, dass ich mit meiner Sympathie für den US-Service zum Verknüpfen Dutzender Webservices nicht alleine bin.

Doch das “if this then that”-Prinzip (ifttt) lässt sich natürlich nicht nur dazu verwenden, um Facebook und Twitter, Instagram und Dropbox oder Gmail und Evernote miteinander interagieren zu lassen. Der britische Entwickler Luke Wakeford hatte die Idee einer App, mit der sich analog zu ifttt Regeln für das iPhone anlegen lassen, die automatisiert verschiedene Aktionen des Smartphones auslösen. Das Ergebnis seiner Arbeit heißt Triggers und steht für 2,99 Euro im App Store zum Download.

Ein Wort der Warnung vorweg: Die Applikation ist derzeit vor allem ein extrem spannender Use Case, wie sich mittels der gängigen Smartphone-Sensoren Mobiltelefone automatisieren und in Situationen verwenden  lassen, die über die traditionellen Einsatzgebiete hinausgehen – und nebenbei auch ein guter Partygag. Der praktische Nutzen hält sich jedoch (noch) in Grenzen, woran ihr denken solltet, bevor ihr das Geld für die Anwendung ausgebt.

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Abhängigkeit:
Die Sorge über die Zukunft von ifttt

Richtig eingesetzt kann der US-Dienst ifttt zu einem äußerst leistungsfähigen persönlichen Assistenten für das digitale Leben werden. Doch die so entstehende Abhängigkeit von dem Service hat eine Schattenseite.

Die vergangenen Wochen waren geprägt von einer Reihe teils unerwarteter Schließungen sowie Übernahmen, welche einmal mehr die Nachhaltigkeit und langfristige Verfügbarkeit kostenfrei angebotener Onlinedienste in Frage stellen. Erst heute früh gab der Location-Dienst Ditto von Jaiku-Gründer Jyri Engeström seine Akquisition durch Groupon bekannt - und die Schließung am 30. April.

Die aktuellen Geschehnisse führten bei mir jüngst zu der Überlegung, welchen der von mir regelmäßig verwendeten Dienste ich die meisten Tränen nachtrauern würde; bei welchem in einer frühen Wachstumsphase befindlichen, nicht profitablen und damit nicht auf eigenen Beinen stehenden Angebot ich besonders über eine für Nutzer wenig vorteilhafte Veränderung wie etwa eine “Talent-Akquisition” besorgt bin. Die Antwort: ifttt.

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Linkwertig:
Religion, Panorama, IFTTT, 28c3

Kopimisten
Filesharer bekommen in Schweden den Status einer religiösen Gemeinschaft.

Die Gemeinschaft betrachtet Informationen als heilig, das Kopieren als Sakrament und Kopierschutz als Sünde.

» Filesharer sind offiziell eine religiöse Gemeinschaft

 

Panoramisten
Und Bing Maps bekommt von Microsoft Panoramabilder spendiert.

Der Geodatendienst Streetside erweitert das bereits vorhandene, umfassende Kartenmaterial von Bing Maps um Panoramaaufnahmen von öffentlichen Plätzen und Straßen und ermöglicht Internetnutzern, Städte auf Augenhöhe zu erkunden.

» Bing Maps Streetside beginnt mit der Veröffentlichung von Panoramabildern

 

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So viele Onlinedienste, so wenig Zeit:
8 Apps, die mich gerade beschäftigen

Einer schier unendlichen Zahl an Onlinediensten und Apps steht ein unveränderliches Zeitbudget der Nutzer gegenüber. Acht Anwendungen ist es trotzdem gelungen, in letzter Zeit die Aufmerksamkeit des Autors auf sich zu lenken.

Foto: stock.xchngTausende Onlinedienste buhlen um die Aufmerksamkeit der Nutzer, und jede Woche werden es mehr. Das Zeitbudget, das wir für die Nutzung digitaler Angebote zur Verfügung haben, bleibt jedoch nahezu unverändert. Je mehr Services sich fest in unserem Internetalltag verankern, desto schwieriger wird es für Neulinge, trotzdem noch ein Stück vom Kuchen zu bekommen.

Manche schaffen dies auch – zumindest in meinem Fall. In den letzten Wochen und Monaten ist es acht Onlineservices gelungen, einen zuvor von mir anderweitig genutzten Teil meines Zeitkontingents zu vereinnahmen (neben Google+ – zwangsweise). Hier sind sie, sortiert nach der Zeitmenge bzw. Aufmerksamkeit, die sie neuerdings von mir erhalten.

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“Digitales Klebeband”:
5 sinnvolle Wege, um ifttt zu nutzen

Mit ifttt lassen sich Onlinedienste und Webfunktionen miteinander verknüpfen. Sinnvolle Kombinationen zu finden, kann jedoch einige Zeit dauern. Hier sind fünf Vorschläge.

Zwei Monate ist es jetzt her, dass ifttt offiziell seine Tore geöffnet hat. Bereits zum Beginn der geschlossenen Beta-Phase im Februar überhäufte ich den US-Dienst mit Lob, und daran hatte sich bis zum September nichts geändert.

ifttt ermöglicht es Internetnutzern, Dutzende Onlinedienste und Webfunktionen miteinander interagieren zu lassen, um somit den digitalen Alltag effizienter zu gestalten und zu automatisieren. Das aus Linden Tibbets und Jesse Tane bestehende ifttt-Gründerteam wird bisher auch nicht müde, in regelmäßigen Abständen neue unterstützte Services hinzuzufügen – wie beispielsweise SoundCloud, das seit gestern bei ifttt integriert ist, oder Buffer, das auch jüngst hinzustieß.

So großartig das Konzept von ifttt aber von Anfang an erschien, so schwer fiel es mir zu Beginn, sinnvolle Aufgaben (“Tasks”) zu definieren. Es war ein wenig Zeit und Muße notwendig, um smarte Kombinationen aus von mir regelmäßig verwendeten Webdiensten zu finden, die sich mit Hilfe von ifttt zur Zusammenarbeit bewegen ließen. Mittlerweile aber unterstützen mich eine Reihe von ifttt-Aufgaben Tag für Tag bei der Arbeit im Netz. Es folgen fünf Tasks, die sich für mich bewährt haben:

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Selbstoptimierung:
Lifetracking mit ifttt, selbstgemacht

Sich das eigene Verhalten bewusst zu machen, kann helfen, Gewohnheiten zu ändern – etwa ein Tagebuch zu führen. Nach drei Tagen lässt mein Elan aber häufig nach. Mit dem neuen Webservice von ifttt lasse ich nun «das Internet für mich arbeiten».

Lifetracking oder die Quantified Self-Bewegung liegen im Trend: Wir sammeln Daten über uns selbst, um unser Verhalten zu ändern und unsere Lebensweise zu verbessern. Das ist nichts Neues – ein Zeittagebuch etwa wird seit jeher als Ausgangspunkt für verbessertes Zeitmanagement empfohlen.

Neu ist die Technologie: Mit dem Smartphone erfasse ich beim Essen die Kalorien. Runtastic zeichnet die gejoggten Kilometer auf und archiviert sie.

Sanfter Tritt in den Hintern per E-Mail
Mir gefallen die E-Mail-unterstützten Webservices: OhLifeThe Birdy oder iDoneThis haben wir schon vorgestellt: Jeden Tag erhalte ich z.B. von The Birdy ein Mail mit der Aufforderung, meine Tagesausgaben als Antwort zurückzusenden. The Birdy speichert die Daten und erstellt eine grafische Auswertung. Das tägliche E-Mail kann verhindern, dass ich mein neues Vorhaben nicht schon nach drei Tagen wieder «vergesse».

Die berechtigte Kritik an diesen Services: Vielfach gibt es keine Exportmöglichkeiten, meine Daten bleiben eingeschlossen. Ausserdem muss ich darauf vertrauen, dass der Anbieter meine Tagebucheinträge tatsächlich nicht an ein Boulevard-Blatt verkauft. Der vor wenigen Tagen offiziell gelaunchte Webservice ifttt könnte hier aushelfen:

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