Alle 3 Artikel zum Thema Ideen auf netzwertig.com:
mySugr will mit einer mobilen App die Lebensqualität von 350 Millionen Diabetikern erhöhen. Das Wiener Jungunternehmen ließ sich auf der Startup Week feiern und unterstreicht das allgemeine Interesse an wirklichen, internetgestützten Problemlösern.
Das Wiener Startup mySugr hat den Startup-Wettbewerb der gerade in der österreichischen Hauptstadt stattfindenden Startup Week gewonnen. Ich habe mir die Siegerehrung im Livestream angeschaut und den Eindruck bekommen, sowohl Jury als auch Publikum waren sich in dieser Frage einig. Auch Markus, der vor Ort war, bezeichnete die Wahl von mySugr eben in Linkwertig als “verdient”.
mySugr befindet sich zur Zeit noch im Stealth Mode und ist entsprechend zurückhaltend mit der Bekanntgabe von Details. Ziel des Dienstes ist es, die Lebensqualität der 350 Millionen Menschen weltweit zu erhöhen, die an Diabetes leiden. Mittels spielerischer Elemente sollen Betroffene zur Eingabe ihrer Diabetes-Daten in eine mobile App animiert werden, um auf dieser Grundlage ihre Therapie zu optimieren.
» weiterlesen
Grandios dahinbrutzelnde Ideengewitter: “Karma-Kapitalismus” und “Selbstmarketing” sind die heißen “Buzzwords” auf Trendtagen.
Ach, diese Berichte von ‘Trendtagen’ machen mich immer ganz fusselig im Kopf. Kaum habe ich mich an den ‘Keynotespeaker’ gewöhnt, kommt schon der “Keynotspeaker” dahergestürmt, um mich über das “Identitätsmanagement” aufzuklären, weil’s in dem Punkt bei mir wohl haken soll, während ich an der nächsten Ecke schon wieder dringend helfen muss, die “Innovationskultur zu revolutionieren”. Generell soll wohl die ‘Sinnsuche’, auch ‘Identität’ genannt, zur neuesten Management-Aufgabe werden, der wir uns dann durch große ‘Reputations-Management-Portale’ (Peter Wippermann) irgendwie annähern können, um mit ihrer Hilfe das ‘Selbstmarketing’ – früher auch vulgär ‘Lebensziel’ genannt – zur Online-Perfektion zu treiben. Oder jedenfalls so ähnlich oder so …
Übrigens – all diese ewig dreißigjährigen Herren auf solchen Events tragen bei ihrer Sinnsuche mit Vorliebe schwarz und teuer, während sie höchst ‘interlecktüll’ durch dicke Hornbrillen zu gucken pflegen, ob nicht irgendwo ein fürwitziger Trend sein Näschen in den Wind der Zeit reckt. Die Damen stöckeln auf schwarzseidenem Gehwerk durch dies grandios dahinbrutzelnde Ideengewitter, angerichtet von personifizierten Think Tanks, Koryphäen und minderen Professuren, allseits von Buzzwords umschmeichelt, während über allem der “Karma-Kapitalismus” Triumphe feiert. “Every social problem is a business opportunity” – so das diesjährige Motto, das dann wohl am Beispiel von Somalia, Nordkorea und Simbabwe gewinnbringend durchdekliniert werden durfte.
» weiterlesen
Vier Empfehlungen: Im dritten Beitrag zur TED-Konferenz berichtet Gastblogger Reto Schnyder von den bisher besten Talks aus Sicht anderer TED-Besucher.

Die Main-Hall des TED-Ablegers in Aspen (Foto: Reto Schnyder)
Als ich mit Peter über diesen Gastblog gemailt habe, war ich ziemlich optimistisch, dass ich einen guten Text als Tagesrückblick schreiben kann. Inzwischen muss ich sagen, dass es für mich unmöglich ist auf einigen Zeilen zu beschreiben was ich hier erlebe. Ich war mir bis vor kurzen nicht sicher, ob die Feedbacks auf der TED-Homepage nur ein Hype sind. Nach zwei Tagen kann ich so gut wie jede dieser Aussagen unterschreiben. Ich habe noch nie etwas inspirierenderes und faszinierenderes erlebt als die Teilnehmer, die Talks und Stimmung von TED.
Anstelle eines Tagesrückblicks darum an dieser Stelle die inspirierendsten TED-Talks aus Sicht von einigen Konferenzteilnehmern:
» weiterlesen