Alle 4 Artikel zum Thema Hyperdistribution auf netzwertig.com:
Aufmerksamkeit ist für Musiker wichtiger denn je. SoundCloud hilft mit dem “Social-Download”, diese zu erlangen.
Aufstrebende Musiker und Bands wissen, dass sie mit dem Verkauf ihrer Produktionen wahrscheinlich nicht reich werden. Der Zugang zu kostenloser digitaler Musik ist derartig groß, dass dadurch beim Durchschnittskonsumenten die Zahlungsbereitschaft stark gesunken ist.
Aufmerksamkeit ist bekanntlich eine neue Währung für Musiker. Monetarisiert wird nicht mehr primär direkt über Songverkäufe, sondern indirekt, indem Interpreten im ersten Schritt die Aufmerksamkeit der potenziellen Fans gewinnen, um ihre Loyalität im zweiten Schritt zu Geld zu machen – durch Konzert- und Clubgigs, Merchandising oder den i.d.R. erst bei treuen Anhängern möglichen Verkauf von Premium-Varianten der Tonträger oder anderer Extras.
Aber wenn Künstler sich nun zu Anfang allein mit der Aufmerksamkeit begnügen und froh sein müssen, dass Hörer ihre Titel und nicht die einer anderen Band gewählt haben, müsste es doch möglich sein, Verbraucher in die Generierung von weiterer Aufmerksamkeit einzubinden, oder? Das zumindest glaubt SoundCloud, das hippe Berliner Musik-Startup, das sich zunehmend als DIE internationale Plattform für unabhängige sowie bei Labels unter Vertrag stehende Musiker etabliert.
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Hyperdistribution kennt so gut wie keine Grenzen. Nur die Sprache. Den maximalen Effekt erzielt, wer auf Englisch publiziert.
— Reisevorbereitung leicht gemacht — Mit Memonic Reisetipps im eigenen Online-Notizbuch speichern, mit Freunden diskutieren und unterwegs jederzeit und überall darauf zugreifen. — Textanzeige —
Hyperdistribution ist eine beliebte Strategie für Onlineinhalte (und der Gegensatz zur “Paywall”). Bei der Hyperdistribution geht es darum, durch eine radikale Erhöhung der Reichweite die direkten und indirekten Möglichkeiten zur Monetarisierung von journalistischen Inhalten zu verbessern. Wie das ganz praktisch aussehen kann,
hatten wir in diesem Artikel beschrieben.
Aufgrund von bald zwei Milliarden Internetnutzern kennt die Hyperdistribution im Netz in der Theorie kaum Grenzen. Es wird niemals gelingen, ausnahmslos alle an einem Thema interessierten User zu erreichen – egal, wie Spitz die Zielgruppe ist. In der Praxis allerdings existiert ein Faktor, der Hyperdistribution in ihre Schranken weist: die Sprache.
Je weniger Menschen die Sprache beherrschen, in der ein Artikel oder Video seinen Weg ins Nezt findet, desto geringer ist die Zahl maximal zu erreichender Nutzer. Oder andersherum: Je verbreiteter die für Onlineinhalte eingesetzte Sprache ist, desto besser funktioniert Hyperdistribution und desto mehr Nutzer können dabei mithelfen, einen Artikel oder Clip in alle Ecken des globalen Netzes zu tragen.
In letzter Zeit beobachte ich ein Phänomen, das genau dieser Eigenheit Rechnung trägt: Sites veröffentlichen einzelne Beiträge auf Englisch, obwohl sie eigentlich eine andere Muttersprache besitzen.
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Immer mehr Nutzer lösen sich von ihren Bindungen zu speziellen Inhalteanbietern und lassen sich stattdessen lesenswerte Artikel von ihrem Social Graph empfehlen. Eine Verlagerung der Orientierungs- und Vertrauensfunktion vom Inhalteproduzent auf die Inhalteverteiler ist die Konsequenz.
Qualitätskompass
Der Anteil an von mir gelesenen Artikeln, die nicht aus vorher von mir ausgewählten Quellen stammen, nimmt zu. Zwar scanne ich nach wie vor täglich ein paar Dutzend RSS-Feeds von Blogs und Onlinemagazinen meines Vertrauens, aber gleichzeitig lese ich auch verstärkt Beiträge, die über
Twitter oder
Shared Items im Google Reader verbreitet werden.
Auf diese Weise kann ich stetig neue, interessante und lesenswerte Sites und Blogs entdecken und mir gleichzeitig sicher sein, dass diese thematisch sehr nah an meine Interessensgebiete heranreichen. Immerhin habe ich mir die User, denen ich bei Twitter oder im Google Reader folge, selbst ausgesucht.
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Je mehr Menschen einen online publizierten Artikel lesen, desto größer das Potenzial zur (direkten oder indirekten) Monetarisierung. Hyperdistribution erhöht die Reichweite von Inhalten und spannt dazu die Leser ein. Ein konkretes Beispiel.
Im Rahmen der Debatte um die Zukunft des Journalismus fällt immer öfter der Begriff “
Hyperdistribution” (alternativ auch
Superdistribution). Dieser bezeichnet ein Konzept, bei dem Inhalte über möglichst viele Kanäle des Internets verbreitet werden. Hyperdistribution ist das Gegenstück zur Exklusivität, bei der Content lediglich über eine kontrollierte Quelle (z.B. ein Printmagazin oder einen kostenpflichtigen Internetdienst) zugänglich gemacht wird.
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