Alle 5 Artikel zum Thema Holtzbrinck auf netzwertig.com:
Das iPad ist noch nicht auf dem Markt, da bricht der Krach um die E-Book-Preise bereits aus: Holtzbrinck-Tochter Macmillan, ein New Yorker Verlag, ist von Amazon aus dem Kindle-Programm geworfen worden. Update: Amazon gibt klein bei.
Man nutze die Gunst der Stunde: Unter dieser Devise scheint der CEO von Macmillan, John Sargent, am Donnerstag nach Seattle gereist zu sein, wie das
Wall Street Journal meldet. Der Verlagschef wollte mit den Amazon-verantwortlichen Preisverhandlungen über die E-Books seines Verlags führen, der zur deutschen Holtzbrinck-Gruppe gehört.
Macmillan ist einer der fünf Verlage, die offiziell als Partner für das Buchprogramm von Apple auf dem am Mittwoch präsentierten iPad auftraten. Apple soll den Verlegern zugesagt haben, dass sie die Preise selber festlegen können – Steve Jobs Firma will davon lediglich 30 Prozent haben.
Das hat Amazon schon Tage vor der iPad-Präsentation zum Nachzug gezwungen: » weiterlesen
Schmidt und Pocher ohne Chance, unglaublich viele gute Bilder, Stellenabbau in Berlin und viel mehr noch in unserem Rückblick auf die vorletzte Woche des Jahres.
Die Bilder des Jahres: Das meistgelobte und ohne Frage aufregendste neue Blog des Jahres,
The Big Picture, hat einen
dreiteiligen Jahresrückblick veröffentlicht. “2008, the year in pictures” zeigt insgesamt 120 große – Höhe, Breite, Motiv, Technik – Bilder. Nach 50 Bildern könnte so etwas langweilig werden – bis Bild 51 wieder alle Erwartungen übertrifft. Und die 52 erst … Nur das alte Europa kommt im Rückblick praktisch nicht vor, überall sonst war es wohl spannender. Fototechnisch.
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Grausamer November: Immer neue Schreckensmeldungen für die von Anzeigenkrise und Wirtschaftsflaute gebeutelte Journalisten – überall wird eingespart und abgebaut.
Es ist ohnehin keine einfache Zeit für Verlagshäuser: Leser schauen immer öfter online vorbei und zahlen nichts mehr für Nachrichten, Print-Produkte büßen Auflage ein – gleichzeitig lassen sich die großen Redaktionen aus dem Online-Geschäft nicht finanzieren. Auftritt Wirtschaftskrise: Die Folgen der weltweiten Finanz-Turbulenzen treffen die Verlage, es gibt weniger Anzeigen und weniger Geld, für das nächste Jahr wird keine Besserung erwartet, im Gegenteil. Wie ein Katalysator wirkt in dieser Übergangszeit die Finanzkrise.
Deutliche Worte zur Situation der Medienhäuser in Deutschland findet Götz Hamann in der Zeit: “Die alte Welt ist aus den Fugen. Süddeutsche Zeitung und Financial Times Deutschland , Zeitschriften wie stern und Capital – überall wird gespart, gekürzt, gekündigt.” Unsere Übersicht für den November:
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Das Online-Videoportal Watch Berlin feiert den ersten Geburtstag. Auch wenn es nahe an der Unbedienbarkeit vorbeischrammt – die Inhalte sind oft sehenswert.

Bild: Screenshot watchberlin.de. Eine Fliege will nicht von der Linse weg (aus dem Geburtstagsvideo).
Auf medienlese.com wird ja oft kritisiert, dabei gibt es auch vieles, das man mag. Ich zum Beispiel freue mich immer wieder über einzelne Beiträge des Videoportals Watch Berlin, heute über diesen Besuch bei mehreren Chinesen in Berlin. Denn wenn man es mal geschafft hat, den Beitrag in der Flash-Hölle der sich andauernd hin- und herbewegenden Fenster aufzufinden und anzuklicken, stösst man auf guten Journalismus. Oder besser, Journalismus, wie ich ihn mag:
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Heute ist Zoomer.de gestartet, das neue Nachrichtenportal des Holtzbrinck-Verlags (Tagesspiegel, Zeit, StudiVZ). Ulrich Wickert verspricht im Begrüßungs-Video “das erste echte Internet-Nachrichtenportal” – die Netzeitung wird sich bedanken.
mit Florian Steglich

Zomtec ist gestern, Zoomer ist heute (Screenshot)
Seit heute ist Zoomer im Netz – unser erster Eindruck: Auf Zoomer.de finden sich “echte” Nachrichten. Die Unabhängigkeit des Kosovo, die Ermittlungen in Sachen Steuerhinterziehung, die Wahlen in Hamburg. Da ist erstmal nichts zu sehen von Britney-Britney-Balla-Balla.
Was die Leser interessiert, landet vorne, was nicht klickt, wird abgeräumt. So werden keine weiteren Ressourcen an den Ausbau von Themen verschwendet, die dann doch niemand lesen mag. Stattdessen füttert die Redaktion dort zu, wo das Interesse der Schwarm-intelligenten User sich ballt.
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