Thema: Highlight

 

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People Discovery:
Warum mir Highlight gefällt

Eine ganze Reihe von mobilen Apps will dabei helfen, mehr über Menschen aus der unmittelbaren Umgebung zu erfahren. Trotz einiger offensichtlicher Schwächen und einem verstörenden Logo besitzt vor allem der US-Dienst Highlight Potenzial.

Das SXSW-Festival im texanischen Austin – für viele begeisterte Technologie-Apologeten eine Art Pilgerstätte – ist zu Ende. Und während das jährliche Event in der Vergangenheit die Basis für Twitters und foursquares späteren Erfolg legte und seitdem als ultimatives Launchpflaster für aufstrebende Social-Applikationen gilt, herrscht in der Szene weitgehender Konsens darüber, dass wie schon 2011 auch in diesem Jahr kein Anbieter als offizieller Sieger im Kampf um die Aufmerksamkeit der Festivalbesucher hervorging.

Im Vorfeld besonders hoch waren die Erwartungen in Highlight, eine iPhone-App, die Anwender über interessante Personen in der unmittelbaren Umgebung informiert. Zwar gehörte Highlight zu einer ganzen Reihe von Startups, die ihre “People-Discovery-Anwendungen” in Austin bei dem kontaktfreudigen Publikum etablieren wollten, aber profitierte dank einiger einflussreicher Investoren (unter anderem Michael Arringtons Crunchfund) und gut vernetzter Unterstützter von Vorschusslorbeeren, die Konkurrenten verwehrt blieben. Wettbewerber Glancee äußerte sich entsprechend kritisch zu der Art, wie sich das deutlich jüngere Produkt Highlight mit Hilfe einiger Multiplikatoren in den Vordergrund drängte.

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“People Discovery”:
Wenn das Smartphone weiß,
wie der Sitznachbar heißt

Mit fremden Menschen ohne konkreten Grund zu interagieren, gilt in den meisten Situationen als Tabu. Neuartige mobile Apps wollen mit dieser Konvention brechen.

Screenshot: BanjoMenschen, besonders die in größeren Städten, legen eine eigenwillige Verhaltensweise an den Tag: Stetig begegnen sie anderen Personen – sei es im Zug oder Bus, im Supermarkt, im Einkaufszentrum oder in der Fußgängerzone. Hunderte Male haben sie Blickkontakt miteinander, nur um schnell schüchtern wegzuschauen und ihres Weges zu gehen. Trotz dieser theoretischen Chance zum Knüpfen neuer Kontakte sind Millionen Mensch einsam, suchen aktiv oder passiv nach neuen Freunden, Partnern oder Personen, mit denen sie gemeinsame Hobbys pflegen oder Interessen teilen können. Soziale Konventionen und ein Mangel an Informationen sorgen dafür, dass Fremde in den meisten Alltagssituationen Fremde bleiben. Nur auf speziellen Veranstaltungen, die explizit der Schaffung neuer, mitunter zeitlich begrenzter Kontakte dienen und häufig mit intensivem Alkoholkonsum einhergehen, existiert eine gesellschaftlich akzeptierte Ausnahmeregelung.

Schon seit einigen Jahren versuchen mobile Dienste, diesem von Kind auf erlernten Verhaltensmuster etwas entgegen zu setzen. Bisher einigermaßen erfolglos, was sowohl auf Vorbehalte bei potenziellen Anwendern als auch auf nicht hinreichend leistungsfähige Endgeräte zurückzuführen ist. Doch glaubt man dem derzeitigen Rauschen der US-Tech-Szene, werden auf dem diesjährigen SXSW-Festival im texanischen Austin mobile Apps ganz groß rauskommen, die Nutzern zeigen, wer die Personen in unmittelbarer Nähe sind, und die eine vorbehaltlose Kontaktaufnahme ermöglichen.

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