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Verschiedene neue Dienste wollen am selben Ort befindliche User über bezahlte Mini-Jobs miteinander in Kontakt bringen. Mit Gigalocal versucht sich auch ein deutsches Startup an dem bisher ungeprüften Konzept.
Um ein durch das Internet in der Theorie möglich gewordenes Geschäftsmodell erfolgreich umzusetzen, muss ein Startup den dafür richtigen Zeitpunkt finden. Wer zu lange auf optimale Rahmenbedingungen wartet, läuft Gefahr, von schnelleren Konkurrenten ausgestochen zu werden. Wer aber zu voreilig ist, trifft womöglich auf einen Markt, der für das geplante Produkt noch nicht reif ist.
Beispiele für die zuletzt genannte Situation sind letsbuyit.com, das vor zehn Jahren mit einem Groupon nicht unähnlichen Konzept den Dotcom-Tod erlitt, oder der Location Based Service Dodgeball, der ebenfalls seiner Zeit voraus war (Dogeball-Gründer Dennis Crowley gab allerdings nicht auf und startete schließlich foursquare).
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Mit Gigalo schickt auch Hanse Ventures einen Klon des Mini-Job-Marktplatzes Fiverr ins Netz. Dabei wird Fiverr morgen selbst eine deutsche Version starten.
Original greift seinen hiesigen Nachahmer an – dies ist in den vergangen Jahren im deutschen Internet schon häufiger geschehen.
Facebook gesellte sich zu
studiVZ (und besiegte es),
LinkedIn machte
Xing Konkurrenz (hat es in DACH aber nach wie vor nicht leicht),
Twitter stach frühzeitig
Frazr aus (noch bevor überhaupt eine deutschsprachige Version zur Verfügung stand) und
Groupon zog es direkt vor, mit CityDeal
den größten Klon in Deutschland zu kaufen.
In dieser Woche werden wir erneut den Markteintritt eines Originals erleben: Der von den zwei israelischen Softwareentwicklern Micha Kaufman und Shai Wininge entwickelte und in den USA bereits recht populäre Dienst Fiverr will morgen offiziell eine deutsche Website launchen. Eine im Funktionsumfang begrenzte Beta-Version ist bereits online.
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