Thema: Hans Leyendecker

 

Alle 2 Artikel zum Thema Hans Leyendecker auf netzwertig.com:

Ulrich Tilgner verlässt das ZDF:
Eingriffe und Bündnisrücksichten

Wer in den letzten Jahren politische Nachrichtensendungen geguckt hat, kennt ihn: Ulrich Tilgner, Nahostkorrespondent und bis anhin Leiter des ZDF-Büros in Teheran. Nun aber will er nur noch für das Schweizer Fernsehen berichten, da er sich in Deutschland in seiner Arbeit zunehmend eingeschränkt fühlt.

Das von den Nachrichtenagenturen aufgenommene Interview (1. Teil zum Irak / 2. Teil zum ZDF) führte das Migros-Magazin. Was einigermassen überraschend ist, denn das Migros-Magazin ist eine in Grossauflage verteilte Gratiszeitung eines Lebensmittelhändlers wie Lidl oder Aldi. Was aber zeigt, dass interessante Inhalte nicht von einer Marke abhängig sind. Sie können überall zu finden sein.

Erschreckend ist vor allem Tilgners Begründung, warum er seine Zusammenarbeit mit dem ZDF nicht verlängern möchte:
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Hans Leyendecker zu Journalismus und Weblogs

Hans Leyendecker, die Lichtfigur des deutschen Recherchierjournalismus, hat sich in einem Audiointerview an der Frankfurter Buchmesse überraschend für Medien-Watchblogs ausgesprochen. Grundsätzlich steht er dem Internet aber kritisch gegenüber. Er nimmt Vorverachtung wahr und “Leute, die zum Teil antidemokratisch sind”.

Hans LeyendeckerÜber Hans Leyendecker schrieben wir zuletzt, als er, so erzählte es jedenfalls Roger Schawinski, eine Kritik über dessen neues Buch schrieb, ohne es überhaupt gelesen zu haben. Aber das ist ein Detail, an den Verdiensten von Leyendecker gibt es kaum was zu kritteln.

In einem Interview am Rande der Frankfurter Buchmesse redete er fast eine halbe Stunde (Audiodatei bei boersenblatt.net, 26:54 Minuten) mit einem ungenannten Herrn vom Literaturcafé.

Ich habe die mir interessant erscheinenden Teile abgetippt und was mir besonders lesenswert erschien, gefettet geboldet dick gemacht auf auffällige Art verändert:

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