Thema: Handel

 

Alle 24 Artikel zum Thema Handel auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Einzelhandel im Wandel:
SugarTrends hat ein Mittel gegen verödende Innenstädte

Weil immer mehr Menschen im Internet einkaufen, entwickelt sich der lokale Einzelhandel zu einer aussterbenden Gattung. Das Kölner Startup SugarTrends will die Entwicklung stoppen.

SugarTrendsDie Furcht vor den verödenden Innenstädten geht um, und der E-Commerce ist schuld. Anders als von Pessimisten befürchten, müssen die Folgen der Verlagerung von Einkäufen ins Internet auf lange Sicht zwar für die Stadtzentren gar nicht unbedingt negativ ausfallen. Doch speziell in der Übergangsphase, in der viele Ketten und lokale Geschäfte verschwinden, kommt erst einmal eine Herausforderung auf uns zu. Christian Schwarzkopf und Tim Lagerpusch glauben, einen Weg gefunden zu haben, der den klaren Trend weg vom stationären Handel hin zum Internet abfedern kann. Ihr Rezept: Sie verbinden beide Aspekte miteinander. » weiterlesen

Rettung per mobiler App und Geoblocking:
Was mich eine verlorene Kreditkarte über Innovation in der Bankwirtschaft lehrte

Eine EC- oder Kreditkarte zu verlieren, ist oft mit erheblichem Ärger verbunden. Doch schon minimale Innovation eines Finanzinstituts kann es Bankkunden in einer solchen Situation deutlich einfacher machen.

Kreditkarte verlorenVor einigen Wochen stand ich an der Bar eines Clubs in San Francisco und wollte gerade Getränke bestellen. Doch beim Griff in mein Portemonnaie stellte ich bestürzt fest: Meine Kreditkarte war weg! Wer schon einmal Wertgegenstände verloren hat, kann sich wahrscheinlich gut in meine damalige Gefühlslage hineinversetzen. Auf den ersten Schock folgte ein ruckartiges, mehrfach wiederholtes Abtasten aller Taschen und ein doppeltes und dreifaches Durchsuchen des Portemonnaies. Fehlanzeige. Mir wurde klar, dass ich die Karte entweder bei der vorherigen Bestellung an der Bar vergessen oder danach beim Herumlaufen verloren haben muss. Ein Nachfragen beim Personal sowie ein Absuchen des Bodens blieben ohne Erfolg. Je näher die Erkenntnis rückte, dass die Karte tatsächlich verloren war, desto schlechter wurde meine Laune. Doch dann, plötzlich, erhellte sich meine Stimmung wieder. » weiterlesen

Deutsche Konsumenten:
“Mobiles Bezahlen und Lieferung am selben Tag wollen wir nicht”

Umfragen zeigen ein schwaches Interesse der Deutschen an mobilen Bezahlverfahren und neuartigen Ansätzen der Lieferung von online gekauften Produkten.

Skeptische Deutsche

Das Bezahlen mit dem Smartphone sowie die Warenlieferung am selben Tag gehören zu den derzeit größten Hoffnungsträgern der Internetbranche und des Handels. Doch damit sich neue Geschäftsmodelle und Konzepte auf diesen Verfahren aufbauen lassen, müssen die Verbraucher mitspielen. Wie zwei aktuelle Umfragen zeigen, treibt viele Deutsche abermals die Skepsis gegenüber Veränderung um. » weiterlesen

Standortbasiertes Marketing:
Deutsche Startups stürzen sich auf iBeacon

Einige Monate, nachdem Apple in den USA grünes Licht für sein Positionierungssystem iBeacon gab, stürzen sich unzählige Startups aus Deutschland auf das Thema. Kein Wunder, dürfte die Technologie doch endlich wahr machen, was sich Handel und Marketing seit Jahren ausmalen.

airBeacon von airfy

Es war absehbar, dass die für frischen Wind im Handel sorgende Einführung von Apples Bluetooth-basiertem Positionierungssystem iBeacon auch in Deutschland Startups dazu anregen würde, sich in diesem Markt anzusiedeln. Und tatsächlich stürzen sich neue und existierende Jungfirmen seit einigen Wochen regelrecht auf das Thema. Und das, obwohl Apple iBeacon hierzulande noch gar nicht an die große Glocke hängt. Im Heimatland USA dagegen kommt das System in allen Apple-Geschäften zum Einsatz. Doch natürlich gilt: Wer mit iBeacons ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufbauen möchte, muss jetzt loslegen, nicht erst in einigen Monaten. Ab sofort gestattet Apple Drittherstellern auch offiziell, zertifizierte Sender mit dem iBeacon-Markennamen anzupreisen. » weiterlesen

Onlineshops und stationärer Handel:
Wie Technologie 50 Milliarden Dollar Kartengebühren retten kann

Fast 50 Milliarden Dollar an Transaktionsgebühren führen Händler und Dienstleistungsunternehmen pro Jahr an Banken und Kreditkartenunternehmen ab. Doch dank neuer, technologiegestützter Lösungen werden Geschäfte und Onlineshops künftig Teile dieser entgangenen Umsätze zurückerobern können.

Kreditkarte

“Keine Kartenzahlung”, “Kartenzahlung erst ab 5 Euro” oder “Keine Kreditkarten” – für Anhänger eines bargeldlosen Lebensstils sind diese oder ähnliche Einschränkungen beim Einkauf ein stetiger Irritationsmoment. Aus Sicht der Händler jedoch gibt es oft nachvollziehbare Gründe für eine solche Maßnahme: Denn wer die Kartenzahlung akzeptiert, muss für die Transaktionen Gebühren an die verantwortlichen Banken sowie Karteninstitute abführen. Bei Debitkarten (im deutschen Volksmund “EC-Karte” genannt) liegen diese bei bis zu 1,5 Prozent, allerdings plant die EU eine Deckelung auf 0,3 Prozent. Bezahlt ein Kunde mit Kreditkarte, führen Geschäftsinhaber davon oft saftige drei Prozent oder mehr ab, zuzüglich einer fixen Pauschale von meist 0,10 bis 0,30 Euro pro Bezahlvorgang. Da die Margen in vielen Branchen des Einzelhandels gerade mal im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen, fühlt sich manch ein Ladenbetreiber schlicht dazu gezwungen, gängige Kreditkarten wie Visa oder MasterCard abzulehnen. Im Onlinehandel ist das schon schwieriger, da die Bargeld-Option nicht existiert. Shops, die sich an Kunden aus einer Vielzahl von Ländern richten, haben heutzutage eigentlich keine Alternative zur Akzeptanz der international verbreiteten Kreditkarten. » weiterlesen

iBeacon und standortbasiertes Marketing:
Im stationären Handel weht ein frischer Wind

Apples Positionierungssystem iBeacon lässt den Durchbruch für standortbasiertes mobiles Marketing in greifbare Nähe rücken. Konsumenten, die lieber “unsichtbar” bleiben wollen, müssen dafür schlicht Bluetooth abschalten.

iBeaconWebsites und Onlineshops haben einige Vorteile gegenüber dem stationären Handel. Dazu gehörte bislang auch die Fähigkeit, Nutzeraktivitäten genau zu verfolgen und zu analysieren. E-Händler können exakte Informationen darüber erhalten, wer welche Sektionen wie oft, wie lange und wofür aufgerufen hat, und mittels Cookies feststellen, was Kunden sonst so bei ihrer Reise durch das Web interessiert. Offline-Geschäfte träumten bisher von derartigen Möglichkeiten. Für sie waren die meisten Kunden Bücher mit sieben Siegeln. Doch nun wird aus diesem Traum Realität. Denn mittlerweile gibt Technologie zur direkten Kommunikation mit und Positionsbestimmung von Kundschaft im stationären Handel ihr großes Debüt, maßgeblich befeuert von Apples mit iOS 7 eingeführtem Feature “iBeacon“. » weiterlesen

Mobiler Einkaufsbegleiter:
Stocard will mehr, als nur Kundenkarten zu ersetzen

Die App des Ludwigshafener Startups Stocard wurde mittlerweile mehr als zwei Millionen Mal heruntergeladen. Die Gründer wollen den Dienst zu einem mobilen Einkaufsbegleiter ausbauen.

StocardSeit dem Sommer 2011 arbeiten die Macher des Ludwigshafener Startups Stocard an einem großen Ziel: Die Milliarden im Umlauf befindlichen Kundenkarten auf diesem Planeten aufs Smartphone zu bringen. Und bislang läuft es für die drei Gründer David Handlos, Björn Goß und Florian Barth sowie ihr Team auch ziemlich gut: Das Unternehmen, das von dem Trio noch während des Studiums gegründet wurde, hat gerade die Marke von zwei Millionen Nutzern durchbrochen. Diese haben ihre Geldbörsen um mehr als zehn Millionen Plastikkarten erleichtert. Mehrere zehntausend Menschen laden sich pro Woche die App herunter. Wieviele User Stocard aktiv verwenden, verrät das Startup nicht.

Stocards für iPhone und Android angebotene App steht bislang in zehn Ländern zur Verfügung (Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritanien, Irland, Italien, Spanien, Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar) – und ist laut Aussage von Marketingchef Timo Koch Marktführer in sämtlichen dieser Regionen, was die Zahl der Downloads angeht. Nach Ansicht von Koch kein Wunder, da keiner der Wettbewerber mit der Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit von Stocard konkurrieren könne. Im deutschsprachigen Raum bieten unter anderem bonusmagnet und mobile-pocket ähnliche Dienste an. » weiterlesen

Payback-System ohne Kundenkarten:
Scanback macht Barcodescannen zum Volkssport

Lästig, wenn man bei der Jagd auf Rabatte für jeden Händler eine eigene Payback-Karte braucht. Scanback will dieses Prinzip mit einer App umgehen, die erstaunlich viel Spaß macht – gerade weil sie sich kinderleicht austricksen lässt.

Ich selbst bin kein großer Payback-Freund, schon gar nicht, wenn Handelsketten über Kundenkarten mein Kaufverhalten studieren können. Aber ich habe nicht wenige Freunde, die immer wieder von speziellen Angeboten und Rabatten berichten. Also scheint Payback für viele Verbraucher durchaus einen Sinn zu haben. Lästig nur: die verschiedenen Payback-Karten immer dabei zu haben.

Hier will seit diesem Sommer bereits Scondoo eine Lösung finden, indem es die Kundenkarten einfach umgeht. Man scannt seinen Kassenzettel ein und erhält dafür vom betreffenden Händler Geld zurück. Vorausgesetzt natürlich, Scondoo hat sich mit ihm auf ein Rabattsystem geeinigt. Noch ein paar Schritte weiter geht jetzt das Münsteraner Startup Scanback. Man scannt seine Produkte einfach selbst ein und erhält ab einer bestimmten Punktzahl Gutschriften. » weiterlesen

Handel der Zukunft:
Mobiles Bezahlen muss Spaß machen

Prämien- und Guthabensysteme von Kreditkarten machen es vor: Lösungen zum mobilen Bezahlen sollten danach streben, den Prozess des Geldausgebens durch monetäre oder spielerische Anreize mit positiven Emotionen zu verbinden.

Mobile PaymentVor einiger Zeit habe ich mir eine Kreditkarte zugelegt, mit der ich bei jedem Kauf Guthabenpunkte in Höhe von einem Prozent der Transaktionssumme sammle. Solche Cashback- oder Bonussysteme sind in den USA und anderen Ländern sehr verbreitet und auch bei uns ein Weg, mit denen einige Finanzinstitute Kunden locken. Reich wird man mit solchen Rückzahlungen natürlich nicht. Selbst bei einem monatlichen Kartenumsatz von 1000 Euro würden gerade mal zehn Euro auf meinem Guthabenkonto landen. Eigentlich also eine komplett zu vernachlässigende Komponente der Kartenangebote und nichts, was meine Laune verbessern würde. Möchte man meinen. Doch so irrational es klingt, so bewirkt diese Erwartung von Guthaben, dass ich dem Geldausgeben plötzlich etwas Gutes abgewinnen kann. » weiterlesen

Google, der Finanzdienstleister:
Wallet-Nutzer erhalten kostenfreie Debitkarte

US-Nutzer von Google Wallet können künftig mit einer direkt an ihre virtuelle Brieftasche angeschlossenen Debitkarte einkaufen oder Geld abheben. Der Internetkonzern betätigt sich verstärkt als Finanzdienstleister.

Wallet CardDerzeit vergeht kaum eine Woche, ohne dass es Neuigkeiten von Anbietern an der Schnittstelle von Finanz-/Bezahlwesen sowie Technologie gibt – dem so genannten FinTech-Segment. Am Dienstag skizzierten wir einige der aktuellen, technologiegetriebenen Veränderungen im Bezug auf die Handhabung und Verwendung von Geld. Heute unterstreicht Google, dass es in diesem Metier unbedingt ganz vorne mitspielen möchte: In den USA beheimatete Nutzer von Googles “virtueller Brieftasche” Wallet können sich von dem Internetriesen nun kostenlos eine gebührenfreie, an ihr Wallet angeschlossene Debitkarte zuschicken lassen. » weiterlesen