Thema: Handel

 

Alle 27 Artikel zum Thema Handel auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Amazon:
Bewusster Verzicht auf Margen als Waffe gegen die Konkurrenz

Es ist Kern von Amazons Strategie, zeitweilig bewusst auf Margen zu verzichten oder gar Geld zu verlieren. Das jetzt in den USA präsentierte Kreditkarten-Lesegerät setzt diese “Tradition” fort: Es unterbietet bei den Gebühren kategorisch jeden Konkurrenten.

Amazon Local RegisterAmazon hat in den 20 Jahren seiner Existenz vieles richtig gemacht, um den heutigen Status als weltweit größter Online-Händler (außerhalb Chinas) und Internetgigant zu erreichen. Doch möchte man die Strategie bewusst auf einige wenige Elemente verkürzen, dann hat die Konzeption und Gestaltung von Produkten und Services mit hauchdünnen Margen, zum Selbstkostenpreis oder unter Inkaufnahme von Verlust eine prominente Nennung verdient. Deshalb liefert des Unternehmen weiterhin Quartalszahlen, die bei jeder anderen Firma an der selben Stelle im Lebenszyklus wie Amazon als Desaster gelten würden, und die auch die Anleger des Konzerns aus Seattle zunehmend ungehalten machen. » weiterlesen

E-Commerce ohne Transaktionsgebühren:
Zahlungsdienstleister lösen das Versprechen von Bitcoin ein

Bei beiden führenden Payment-Dienstleistern für Bitcoin können Händler Transaktionen nun gebührenfrei abwickeln lassen. Damit wird eines der großen Versprechen der virtuellen Währung Wirklichkeit.

Von der virtuellen Währung Bitcoin kann man halten was man will – für Händler und Dienstleistungsunternehmen besitzt die Idee von Bitcoin in der Theorie eine hohe Anziehungskraft: Aufgrund der Struktur und Konzeption der Kryptowährung ist es möglich, Transaktionen durchzuführen, ohne dass dabei die heute beim kommerziellen elektronischen Geldtransfer mitfolgenden Gebühren anfallen. Denn der Bedarf an zwischengeschalteten Institutionen, die Transaktionen formell verifizieren und dafür die Hand aufhalten, entfällt. Fast 50 Milliarden Dollar an Gebühren zahlen Handel und Serviceanbieter pro Jahr an Banken und Kreditkarteninstitute. Sollte Bitcoin eines Tages außerhalb von Geek- und Tüftler-Kreisen zu einem verbreiteten Zahlungsmittel werden, ergäben sich dadurch also erhebliche Vorteile für Händler (höhere Margen) und Kunden (günstigere Preise, falls Kostenvorteile ganz oder in Teilen weitergereicht werden). » weiterlesen

Stampay:
Kundenkarten-System als Mittel zur Eroberung des Point of Sale

Mit unterschiedlichen Methoden wollen Startups den Point of Sale erobern. Das Augsburger Startup Stampay versucht es über ein Kundenbindungs- und Bonuskarten-System – und kann einige namhafte Referenzkunden vorweisen.

StampayDeutsche lieben Kundenkarten. Sich als Startup dieses Segments anzunehmen, ist zwar nicht unbedingt hochgradig fantasievoll. Dass es aber bei der Digitalisierung von Kunden- und Loyalitätskarten einiges zu holen gibt, hat in den letzten Jahren das Ludwigshafener Jungunternehmen Stocard gezeigt. Während der Dienst aus Baden-Württemberg die existierenden Bonuskarten verschiedener Händler in einer App zusammenfasst, setzt Stampay aus Augsburg auf ein eigenständiges System – und zeigt dabei erste Fortschritte. » weiterlesen

Einzelhandel im Wandel:
SugarTrends hat ein Mittel gegen verödende Innenstädte

Weil immer mehr Menschen im Internet einkaufen, entwickelt sich der lokale Einzelhandel zu einer aussterbenden Gattung. Das Kölner Startup SugarTrends will die Entwicklung stoppen.

SugarTrendsDie Furcht vor den verödenden Innenstädten geht um, und der E-Commerce ist schuld. Anders als von Pessimisten befürchten, müssen die Folgen der Verlagerung von Einkäufen ins Internet auf lange Sicht zwar für die Stadtzentren gar nicht unbedingt negativ ausfallen. Doch speziell in der Übergangsphase, in der viele Ketten und lokale Geschäfte verschwinden, kommt erst einmal eine Herausforderung auf uns zu. Christian Schwarzkopf und Tim Lagerpusch glauben, einen Weg gefunden zu haben, der den klaren Trend weg vom stationären Handel hin zum Internet abfedern kann. Ihr Rezept: Sie verbinden beide Aspekte miteinander. » weiterlesen

Rettung per mobiler App und Geoblocking:
Was mich eine verlorene Kreditkarte über Innovation in der Bankwirtschaft lehrte

Eine EC- oder Kreditkarte zu verlieren, ist oft mit erheblichem Ärger verbunden. Doch schon minimale Innovation eines Finanzinstituts kann es Bankkunden in einer solchen Situation deutlich einfacher machen.

Kreditkarte verlorenVor einigen Wochen stand ich an der Bar eines Clubs in San Francisco und wollte gerade Getränke bestellen. Doch beim Griff in mein Portemonnaie stellte ich bestürzt fest: Meine Kreditkarte war weg! Wer schon einmal Wertgegenstände verloren hat, kann sich wahrscheinlich gut in meine damalige Gefühlslage hineinversetzen. Auf den ersten Schock folgte ein ruckartiges, mehrfach wiederholtes Abtasten aller Taschen und ein doppeltes und dreifaches Durchsuchen des Portemonnaies. Fehlanzeige. Mir wurde klar, dass ich die Karte entweder bei der vorherigen Bestellung an der Bar vergessen oder danach beim Herumlaufen verloren haben muss. Ein Nachfragen beim Personal sowie ein Absuchen des Bodens blieben ohne Erfolg. Je näher die Erkenntnis rückte, dass die Karte tatsächlich verloren war, desto schlechter wurde meine Laune. Doch dann, plötzlich, erhellte sich meine Stimmung wieder. » weiterlesen

Deutsche Konsumenten:
“Mobiles Bezahlen und Lieferung am selben Tag wollen wir nicht”

Umfragen zeigen ein schwaches Interesse der Deutschen an mobilen Bezahlverfahren und neuartigen Ansätzen der Lieferung von online gekauften Produkten.

Skeptische Deutsche

Das Bezahlen mit dem Smartphone sowie die Warenlieferung am selben Tag gehören zu den derzeit größten Hoffnungsträgern der Internetbranche und des Handels. Doch damit sich neue Geschäftsmodelle und Konzepte auf diesen Verfahren aufbauen lassen, müssen die Verbraucher mitspielen. Wie zwei aktuelle Umfragen zeigen, treibt viele Deutsche abermals die Skepsis gegenüber Veränderung um. » weiterlesen

Standortbasiertes Marketing:
Deutsche Startups stürzen sich auf iBeacon

Einige Monate, nachdem Apple in den USA grünes Licht für sein Positionierungssystem iBeacon gab, stürzen sich unzählige Startups aus Deutschland auf das Thema. Kein Wunder, dürfte die Technologie doch endlich wahr machen, was sich Handel und Marketing seit Jahren ausmalen.

airBeacon von airfy

Es war absehbar, dass die für frischen Wind im Handel sorgende Einführung von Apples Bluetooth-basiertem Positionierungssystem iBeacon auch in Deutschland Startups dazu anregen würde, sich in diesem Markt anzusiedeln. Und tatsächlich stürzen sich neue und existierende Jungfirmen seit einigen Wochen regelrecht auf das Thema. Und das, obwohl Apple iBeacon hierzulande noch gar nicht an die große Glocke hängt. Im Heimatland USA dagegen kommt das System in allen Apple-Geschäften zum Einsatz. Doch natürlich gilt: Wer mit iBeacons ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufbauen möchte, muss jetzt loslegen, nicht erst in einigen Monaten. Ab sofort gestattet Apple Drittherstellern auch offiziell, zertifizierte Sender mit dem iBeacon-Markennamen anzupreisen. » weiterlesen

Onlineshops und stationärer Handel:
Wie Technologie 50 Milliarden Dollar Kartengebühren retten kann

Fast 50 Milliarden Dollar an Transaktionsgebühren führen Händler und Dienstleistungsunternehmen pro Jahr an Banken und Kreditkartenunternehmen ab. Doch dank neuer, technologiegestützter Lösungen werden Geschäfte und Onlineshops künftig Teile dieser entgangenen Umsätze zurückerobern können.

Kreditkarte

“Keine Kartenzahlung”, “Kartenzahlung erst ab 5 Euro” oder “Keine Kreditkarten” – für Anhänger eines bargeldlosen Lebensstils sind diese oder ähnliche Einschränkungen beim Einkauf ein stetiger Irritationsmoment. Aus Sicht der Händler jedoch gibt es oft nachvollziehbare Gründe für eine solche Maßnahme: Denn wer die Kartenzahlung akzeptiert, muss für die Transaktionen Gebühren an die verantwortlichen Banken sowie Karteninstitute abführen. Bei Debitkarten (im deutschen Volksmund “EC-Karte” genannt) liegen diese bei bis zu 1,5 Prozent, allerdings plant die EU eine Deckelung auf 0,3 Prozent. Bezahlt ein Kunde mit Kreditkarte, führen Geschäftsinhaber davon oft saftige drei Prozent oder mehr ab, zuzüglich einer fixen Pauschale von meist 0,10 bis 0,30 Euro pro Bezahlvorgang. Da die Margen in vielen Branchen des Einzelhandels gerade mal im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen, fühlt sich manch ein Ladenbetreiber schlicht dazu gezwungen, gängige Kreditkarten wie Visa oder MasterCard abzulehnen. Im Onlinehandel ist das schon schwieriger, da die Bargeld-Option nicht existiert. Shops, die sich an Kunden aus einer Vielzahl von Ländern richten, haben heutzutage eigentlich keine Alternative zur Akzeptanz der international verbreiteten Kreditkarten. » weiterlesen

iBeacon und standortbasiertes Marketing:
Im stationären Handel weht ein frischer Wind

Apples Positionierungssystem iBeacon lässt den Durchbruch für standortbasiertes mobiles Marketing in greifbare Nähe rücken. Konsumenten, die lieber “unsichtbar” bleiben wollen, müssen dafür schlicht Bluetooth abschalten.

iBeaconWebsites und Onlineshops haben einige Vorteile gegenüber dem stationären Handel. Dazu gehörte bislang auch die Fähigkeit, Nutzeraktivitäten genau zu verfolgen und zu analysieren. E-Händler können exakte Informationen darüber erhalten, wer welche Sektionen wie oft, wie lange und wofür aufgerufen hat, und mittels Cookies feststellen, was Kunden sonst so bei ihrer Reise durch das Web interessiert. Offline-Geschäfte träumten bisher von derartigen Möglichkeiten. Für sie waren die meisten Kunden Bücher mit sieben Siegeln. Doch nun wird aus diesem Traum Realität. Denn mittlerweile gibt Technologie zur direkten Kommunikation mit und Positionsbestimmung von Kundschaft im stationären Handel ihr großes Debüt, maßgeblich befeuert von Apples mit iOS 7 eingeführtem Feature “iBeacon“. » weiterlesen

Mobiler Einkaufsbegleiter:
Stocard will mehr, als nur Kundenkarten zu ersetzen

Die App des Ludwigshafener Startups Stocard wurde mittlerweile mehr als zwei Millionen Mal heruntergeladen. Die Gründer wollen den Dienst zu einem mobilen Einkaufsbegleiter ausbauen.

StocardSeit dem Sommer 2011 arbeiten die Macher des Ludwigshafener Startups Stocard an einem großen Ziel: Die Milliarden im Umlauf befindlichen Kundenkarten auf diesem Planeten aufs Smartphone zu bringen. Und bislang läuft es für die drei Gründer David Handlos, Björn Goß und Florian Barth sowie ihr Team auch ziemlich gut: Das Unternehmen, das von dem Trio noch während des Studiums gegründet wurde, hat gerade die Marke von zwei Millionen Nutzern durchbrochen. Diese haben ihre Geldbörsen um mehr als zehn Millionen Plastikkarten erleichtert. Mehrere zehntausend Menschen laden sich pro Woche die App herunter. Wieviele User Stocard aktiv verwenden, verrät das Startup nicht.

Stocards für iPhone und Android angebotene App steht bislang in zehn Ländern zur Verfügung (Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritanien, Irland, Italien, Spanien, Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar) – und ist laut Aussage von Marketingchef Timo Koch Marktführer in sämtlichen dieser Regionen, was die Zahl der Downloads angeht. Nach Ansicht von Koch kein Wunder, da keiner der Wettbewerber mit der Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit von Stocard konkurrieren könne. Im deutschsprachigen Raum bieten unter anderem bonusmagnet und mobile-pocket ähnliche Dienste an. » weiterlesen