Thema: Gründung

 

Alle 54 Artikel zum Thema Gründung auf netzwertig.com I Internetwirtschaft I Startups I Trends I Digitalisierung:

Massiv finanzierte Internetfirmen:
Der Fluch, um jeden Preis wachsen zu müssen

Viele einstige Hoffnungsträger der Internetbranche treffen Produktentscheidungen, die nicht im Sinne der Nutzer sind. Oft bleibt ihnen keine andere Wahl: Hohe Bewertungen und Wagniskapital im dreistelligen Millionenbereich verpflichten sie dazu, um jeden Preis zu wachsen.

Was haben regelmäßige, engagierte Nutzer von Twitter, SoundCloud, Foursquare und Quora gemeinsam? Sie alle mögen zwar Dutzende Verbesserungsvorschläge für einzelne Funktionen und Abläufe aufzahlen können. Dennoch würden die meisten ein insgesamt positives Fazit ziehen und sich im gleichen Atemzug gegen tiefgreifende konzeptionelle Modifikationen aussprechen. Ob Journalisten, Blogger und Multiplikatoren bei Twitter; (Indie-)Musiker, DJs und ihre Fans bei SoundCloud; Weltentdecker, Stadtkenner und Netzwerker bei Foursquare sowie Experten und Wissbegierige bei Quora – jeder der genannten Services hat sich seine ganz spezielle, unnachahmliche Subkultur mit einem jeweils leidenschaftlichen und loyalen Anhang geschaffen. Dummerweise ist das für die Unternehmen hinter diesen Diensten nicht ausreichend. » weiterlesen

Businessplan der Zukunft:
SmartBusinessPlan sagt drögen Businessplänen den Kampf an

Das Team von SmartBusinessPlan hat sich vorgenommen, Gründern den Weg zum vollständigen Businessplan zu erleichtern und alle Elemente aus einer Hand anzubieten. Die browserbasierte Software liefert das Skelett des Businessplans, das die Nutzer dann mit Inhalt füllen müssen.

SmartBusinessPlanIn den letzten Jahren hat die Startup-Szene den Abgesang des klassischen Businessplans regelrecht zelebriert. Herangehensweisen wie Lean Startup und Business Modeling sind dank den Bemühungen von Experten wie Eric Ries, Steve Blank und Ash Maurya in den Vordergrund gerückt. Dennoch kommen Unternehmer, die in Deutschland einen Bankkredit beantragen möchten oder auf Investorensuche gehen, nicht darum herum, einen Businessplan vorzulegen. In diesem treffen sie Aussagen zum Unternehmen und den Umsatz- und Wachstumszielen für die kommenden drei bis fünf Jahre, um so potenzielle Kapitalgeber von ihrem Vorhaben zu überzeugen.

Das Team von SmartBusinessPlan hat sich vorgenommen, Gründern den Weg zum vollständigen Businessplan zu erleichtern und alle Bausteine aus einer Hand anzubieten. Die browserbasierte Software-as-a-Service (SaaS) liefert das Skelett des Businessplans, das die Nutzer dann mit Inhalt füllen müssen. » weiterlesen

Frauen erobern Berlins Startup-Szene:
Gründerinnen machen mobil – und in der Schweiz?

In Europas Startup-Hauptstadt Berlin machen zurzeit vor allem die Gründerinnen von sich reden – mit erfolgreichen Startups, neuen Ideen und charmanten Initiativen wie etwa Geekettes. Frauen erobern die Startup-Szene in Berlin und wollen nicht länger den Männer die Gestaltung der Zukunft überlassen. Doch wie steht es um Frauen in Schweizer Startups?

GeekettesFrauen sind in der Startup-Szene noch immer eine Ausnahme. Die Gestaltung des Internets und die Gründung von Tech-Unternehmen sind von Männern dominiert. Bei Konferenzen, Startup-Treffen und Workshops fallen die wenigen Frauen auf, einige Startups stellen absichtlich keine Frauen ein, weil sie die Programmierer von der Arbeit ablenken würden. Dazu kommt das Klischee, Frauen hätten keine Ahnung, wenn es um Technologie geht. All diese Klischees werden in der Berliner Startup-Szene nun gerade gewaltig über den Haufen geworfen: In den Medien werden zurzeit vor allem erfolgreiche Gründerinnen porträtiert, zahlreiche Startups heuern Frauen an und neue Initiativen wollen mehr Frauen zur Gründung ihres eigenen Unternehmens ermutigen.

Gründerinnen machen bei Geekettes mobil

Eine dieser Gruppe junger Startup-Gründerinnen nennt sich Geekettes. Founderin Jessica Erickson hat mittlerweile über 500 Frauen aus Startups für diese Gemeinschaft gewonnen. Der Name kommt von Geeks, Computerfreaks, also Geekettes. Ihre Mission: Sie will angehende und etablierte Tech-Innovatoren begeistern und sie für die Entwicklung, das Design und die Führung von Web-Startups oder auch allgemein Jungunternehmen gewinnen. Dazu führen sie Mentorship-Programme durch, organisieren Workshops und Netzwerk-Events in Berlin, aber auch in New York, London oder Maastricht.

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Mutiger Schritt von VOX:
Unternehmertum kommt ins Fernsehen

Der deutsche Fernsehsender VOX will ab 2014 eine Adaption der international bekannten Realityshow Dragon’s Den ausstrahlen. Bei dieser pitchen Privatpersonen vor Investoren ihre Geschäftsideen. Ein mutiger Schritt in einem Land, dessen Bürger mit Unternehmertum fremdeln.

Als ich vor einigen Jahren erstmals auf die britische Version der ursprünglich aus Japan stammenden und mittlerweile in viele Länder exportierten Realityshow “Dragon’s Den” stieß, fühlte ich mich sofort gut unterhalten. In dem TV-Format präsentieren Privatpersonen und Serienunternehmer ihre Geschäftsideen vor einer Gruppe von Investoren und versuchen, diese von einer Beteiligung zu überzeugen. Anders als das Gros der “wirklichkeitsgetreuen” Unterhaltungsprogramme ist Dragon’s Den durchaus gehaltvolle Kost, denn es vermittelt neugierigen Zuschauern die Grundsätze gelungenen Unternehmertums und führt im Idealfall zur Realisierung von Produkten oder Diensten, die nachhaltig erfolgreich sind. » weiterlesen

Erfolgsmethoden ignorieren:
Wenn Startup-Gründer unter einem Stein leben

Die Voraussetzungen für gelungene Gründungen im Webbereich sind gut. Doch manche Jungunternehmer ignorieren grundlegende Best Practice und machen dadurch altbekannte Fehler. Immer und immer wieder.

GruenderNoch nie war es so einfach wie heute, eine Gründung im Internet- und Technologiesektor anzuschieben. Infrastruktur gibt es günstig aus der Cloud, erstes Startkapital, Mentoring und Netzwerke findet man bei zahlreichen Inkubatoren, populäre, moderne Plattformen liefern schnelle Reichweite und Best Practice existieren nach über 15 Jahren des Bestehens der Webbranche zu Hauf. Und doch scheint es, als machen Startup-Gründer immer wieder die gleichen Fehler, und als fehlt jungen Unternehmern im Internetbereich zum Teil grundlegendes Know-How darüber, wie sie ihre Erfolgschancen im heutigen Web am ehesten zu Nichte machen. » weiterlesen

Leadership in Startups:
Tech-Unternehmer und die Herausforderungen der Führungsrolle

Das gut funktionierende Team ist ausschlaggebend für den Erfolg eines Startups, noch vor der gesicherten Finanzierung. Aber welche Skills müssen Unternehmer in Führungspositionen mitbringen, um ihr Team erfolgreich zu führen und warum scheitern viele Tech-Unternehmer genau daran?

Leadership_flickrNach dem Trend der vergangenen Jahre, sich besonders in der Internetbranche nur mit den Produkten eines Startups zu beschäftigen, treten immer mehr die Persönlichkeiten hinter den Ideen in den Vordergrund. Nicht zuletzt seit der Verehrung von Steve Jobs oder Richard Branson als Genies mit wahren Führungsqualitäten – in ganz unterschiedlichen Ausprägungen – wird das Thema Leadership kontinuierlich in der Gründerszene diskutiert. » weiterlesen

Gründungen:
Auf Exit getrimmte Startups agieren respektlos

Nutzer wissen selten, welche Motive Gründer von Startups antreiben. Geht es ihnen um den schnellen Exit oder die Verwirklichung einer ernsthaften Vision? Die Erosion des Vertrauens schadet dem Ökosystem.

ExitIch habe mein Vertrauen verloren. Nicht in irgendwas, sondern in die Motive heutiger Startup-Gründer. Mir fiel dies gestern während eines Gesprächs mit einem Freund wie Schuppen von den Augen. Wir plauderten über neue Apps und ich erwiderte ihm, dass ich mittlerweile bei konzeptionell eher simplen Diensten grundsätzlich davon ausgehe, dass seine Macher zumindest irgendwo im Hinterkopf die Intention hegen, das Angebot relativ schnell an einen der führenden Internetkonzerne zu veräußern. Allzu oft folgt auf derartige Akquisitionen die Schließung des übernommenen Services. Den Käufern geht es häufig nur um das Team sowie dessen Know-how.

Die Volatilität und Mortalität des Startup-Ökosystems ist ein bekanntes Phänomen. Dienste und Apps kommen und gehen, nur den wenigsten gelingt der Durchbruch. Nutzer dürfen nie davon ausgehen, ein liebgewonnenes Angebot für alle Ewigkeit zur Verfügung zu haben. Freilich wäre es auch vermessen, von Gründern vorab eine Art Bestandsgarantie einzufordern. Jedes Jungunternehmen ist ein Experiment mit offenem Ausgang. Im besten Fall liegen den Machern hinreichend Datenpunkte und Marktforschungserkenntnisse vor, um von einer hohen Erfolgswahrscheinlichkeit auszugehen. Im schlechtesten Fall folgen die Gründer einfach nur ihrem Bauchgefühl – mit entsprechend vollständig offenem Ausgang. » weiterlesen

Austausch von Wissen und Erfahrungen:
Mehr Gründer aus Deutschland sollten bloggen

Regelmäßig bloggende Startup-Gründer aus Deutschland sind eine Seltenheit. Das ist schade – für die Entrepreneure ebenso wie für die Branche!

BloggingDie Gründe dafür, wieso Menschen bloggen, sind unglaublich vielfältig. Nachteile dagegen muss man lange suchen. Sicher, persönliche Gedanken und Erfahrungen niederzuschreiben, kostet Zeit. Und wer sich ungeschickt ausdrückt oder vorschnell einen impulsiven Text publiziert, der kann sich mitunter Ärger einfangen. Davon abgesehen lässt sich wenig dagegen anführen, dass Personen mit interessanten Erlebnissen und Einsichten darüber in Blogform schreiben. Das gilt natürlich auch für Startup-Gründer. Doch speziell im deutschsprachigen Raum sind bloggende Entrepreneure eine Seltenheit. Dabei hätten sie so viel zu berichten.

Christian Reber, Gründer und CEO des Berliner Jungunternehmens 6Wunderkinder, will neue Wege gehen und hat in seinem privaten Blog christianreber.com eine Serie rund um Ratschläge und Tipps zum Starten eines eigenen Unternehmens begonnen. In mehreren Teilen will er angehenden Entrepreneuren anhand seiner eigenen Erkenntnisse und Best Practices dabei helfen, die kritische Anfangsphase eines Startups besser zu meistern, gängigen Fehlern aus dem Weg zu gehen und erfolgreich eine Firma mit einer wachsenden Mitarbeiterzahl zu führen. » weiterlesen

Deutscher Startup Monitor:
So steht es um Tech-Firmen im Jahr 2013

Eine aktuelle Studie gibt Einblicke in die Stimmungslage von Startups in Deutschland und fokussiert sich dabei insbesondere auf den boomenden Standort Berlin.

Deutscher Startup Monitor“Startups are the new rock stars”, heißt es gerne. An dem Spruch ist viel Wahres dran – auch in Deutschland. Während die Zahl der Unternehmensgründungen aufgrund der hierzulande niedrigen Arbeitslosenzahlen rückläufig ist, boomt der Bereich wachstums- und innovationsorientierter Startups. Nicht unbedingt quantitiv, aber eindeutig, was die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit sowie die Berücksichtigung durch die Politik betrifft. Besonders dynamisch entwickelt sich die Region Berlin. Laut einer Studie der Investitionsbank Berlin geht es der Digitalwirtschaft der Stadt so gut wie nie zuvor. Mit einem jährlichen Gesamtumsatz von 8,9 Milliarden Euro erreicht sie 5,3 Prozent des Gesamtumsatzes der Berliner Wirtschaft. Nur in München erfolgen genauso viele Internetfirmengründungen pro 10.000 Erwerbstätige wie in der Hauptstadt. Triebkraft sind vor allem Startups.

Doch wie steht es um die Branche aus Sicht der Entrepreneure? Welche Themen bewegen sie, wie bewerten sie die Rahmenbedingungen und wo sehen sie Verbesserungsbedarf? Dieser Frage ist der im vergangenen Jahr gegründete Bundesverband Deutsche Startups e.V. (BVDS) nachgegangen. Zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und einigen Partnern hat er mit dem Deutschen Startup Monitor eine jährlich stattfindende Online-Befragung von Startups in Deutschland lanciert. Heute wurden die Ergebnisse der diesjährigen Ausgabe vorgestellt. » weiterlesen

Analyse:
Der unvorsichtige Umgang mit dem Berlin-Hype am Beispiel Amen

Trotz guter Voraussetzungen blieb Amen der große Durchbruch verwehrt. Eine Betrachtung möglicher Ursachen.

AmenDieser Artikel erschien zuerst im Blog Berlin Valley und wurde uns von Autor Jan Thomas freundlicherweise zur Zweitveröffentlichung bereitgestellt. Thomas beleuchtet dort regelmäßig das Treiben der Berliner Startupszene. 

Wie berichtet steht die Zukunft der Berliner Meinungsplattform Amen in den Sternen. Der mediale Aufstieg und vor allem der mögliche Niedergang des Unternehmens sind aus mehrerlei Hinsicht eine genauere Analyse wert. Denn eigentlich brachte das Startup alle Zutaten mit, die ein Tech-Startup zum Durchstarten benötigt: » weiterlesen