Alle 35 Artikel zum Thema Groupon auf netzwertig.com:
Macht der CityDeal-Verkauf Deutschland endgültig zum Land der Internet-Klone? Nein, denn das war es schon immer.
Vor einem halben Jahr gab es noch kein
CityDeal. Jetzt wurde das Berliner E-Commerce-Startup
für eine wahrscheinlich dreistellige Millionensumme an sein US-Vorbild
Groupon verkauft. Federführend waren die Samwer-Brüder, die bekannt dafür sind, Kopien von erfolgreichen US-Diensten aufzubauen und für viel Geld zu verkaufen – man denke nur an den eBay-Klon Alando oder die Facebook-Imitation studiVZ.
Erst am Freitag plädierte ich dafür, deutschen Unternehmern nicht für alle Zukunft (lediglich) den Effizienz-Stempel aufzudrücken – und dann kommt das umtriebige Unternehmer-Trio und zeigt eindrucksvoll, wie effizientes Klonen geht.
Schnell sind sie da, die Sorgen um die Zukunft der deutschen Startup-Kultur. Unternehmer Stefan Wolpers befürchtet, dass ab jetzt noch mehr Geld in das Kopieren etablierter Konzepte gesteckt wird und dass Deutschland ein für alle Male zum Spezialisten im schnellen Aufziehen von Me-Too-Firmen mutieren könnte.
Mike Butcher hat bei TechCrunch Europe ähnliche Bedenken und sieht Wolken am in letzter Zeit stärker durch Innovationen geprägten deutschen Internethimmel aufziehen.
» weiterlesen
Groupon, das nicht einmal zwei Jahre alte E-Commerce-Startup aus den USA, setzt seine schnelle und konsequente Wachstumsgeschichte fort und übernimmt den deutschen Klon CityDeal.
Es ist ein immer wieder auftretendes Muster im Social Web: Ein erfolgreiches US-Webangebot wird von einem deutschen Anbieter geklont. Der Klon gelangt auf dieser Seite des Atlantiks zu schnellem Erfolg. Erst nach relativer langer Zeit stößt das Vorbild aus den USA auf den europäischen Markt vor.
Aufgrund der bereits recht guten Etablierung des lokalen Klons gestaltet sich dieser Schritt schwieriger als gedacht. Aus Sicht des US-Anbieters geht wertvolle Zeit verloren. Das war so bei studiVZ und Facebook und auch bei Xing und LinkedIn.
Im Onlinehandel jedoch scheinen die Uhren anders zu ticken. Groupon, das E-Commerce-Phänomen aus den USA, lässt keine Zeit verstreichen und hat in der Nacht die Übernahme des deutschen Klons CityDeal bekannt gegeben. » weiterlesen
Facebook
Facebook schluckt auch noch die Wikipedia und hat ‘Community Pages’ vorgestellt. Mehr als sechs Millionen Seiten sammeln das ‘beste’ Wissen und Status-Updates zu den jeweiligen Themen.
» Facebook Introduces Community Pages, Hopes To Make Them Best Collections Of Shared Knowledge
NPR
Interessante Fallstudie für die Streukraft von APIs: Das National Public Radio hat im März mehr als eine Milliarde Artikel via der API ausgeliefert.
» NPR API Delivered 1.1 Billion Stories in March
PaperC
PaperC nimmt nun auch den internationalen Markt ins Visier:
PaperC, die Plattform zum kostenfreien Lesen von Fachbüchern im Netz, hat nun eine englischsprachige Benutzeroberfläche. Damit können auch internationale Kunden die Fachbuchplattform nutzen.
» weiterlesen
Google
Google veröffentlicht ihre fünf grundsätzlichen Privacy Principles.
» Google’s Privacy Principles
Privacy
Dazu passend: Die EFF geht das Thema Privatsphäre etwas mathematischer an. Nach ihrem Modell reicht etwa der bei jedem Seitenaufruf übertragene User-Agent des Browsers aus, um 10 von 33 notwendigen Bits zur eindeutigen Identifizierung preiszugeben.
» A Primer on Information Theory and Privacy » weiterlesen
In dieser Rubrik stellen wir jede Woche einige Tools aus dem deutschen Sprachraum vor, die vor kurzem gestartet sind.
Dieses Mal ein Grouponmania-Special mit: DailyDeal, CoupoMania, Heimatpreis und mycitydeal.
Ich glaube, seit Twitter – welches Anfang 2007 innerhalb weniger Wochen etwa ein Dutzend deutschsprachige Klone triggerte – hat kein Konzept mehr kollektive Inspiration bei Gründern ausgelöst, als der lokale Schnäppchendienst Groupon.
Und nicht zu Unrecht, das Konzept ist so einfach wie genial: Jeden Tag wird für unterstützte Städte genau ein besonderer Deal angeboten. Wird eine vorgegebene Anzahl an Teilnehmern erreicht, kommen alle in den Genuss, sonst verfällt der Deal. Das Prinzip von Woot wird also mit lokalem Bezug verknüpft, statt schnödem Shopping geht es idealerweise um echte Aktivitäten in der eigenen Nachbarschaft.
Eine saftige Finanzierungsrunde von Groupon im Dezember war der notwendige Funke, seitdem schiessen auch in Deutschland ähnliche Dienste aus dem Boden:
» weiterlesen