Alle 14 Artikel zum Thema Google Street View auf netzwertig.com:
Google will für Street View in der Schweiz den Stecker ziehen, sollte eine heute bekannt gemachte Beschwerde vor dem Bundesgericht abgelehnt werden.
In Deutschland bekommt man leicht den Eindruck, es gäbe keine andere Nation, die dem Schutz der Privatsphäre mehr Bedeutung einräumt als die Bundesrepublik. Die
wilde und teils absurde Debatte über Google Street View scheint hierfür ein überzeugender Beleg zu sein.
Doch ein Blick in die Schweiz zeigt, dass sich die Dramatik rund um Street View doch noch steigern lässt: Dort hat das Bundesverwaltungsgericht kürzlich entschieden, dass Google 100 Prozent aller Gesichter und Nummernschilder unkenntlich machen muss. Dies hält der Internetkonzern für unmöglich, weshalb er heute Beschwerde vor dem Schweizer Bundesgericht eingelegt hat – die höchste richterliche Instanz des Landes.
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Google würde Street View in Deutschland nicht weiterentwickeln wollen, heißt es gerade bei zahlreichen Onlinemedien. Doch Googles eigener Wortlaut legt einen anderen Schluss nahe.
Während Microsoft mit seinem 3D-Kartendienst Streetside gerade für eine Situation sorgt, die dem Film
“Und täglich grüßt das Murmeltier” entstammen könnte, ist auch das Vorbild Google Street View erneut in den Schlagzeilen. In der Schweiz
wurde ja gerade gerichtlich entschieden, dass Google sämtliche Gesichter und Autokennzeichen “verwischen” muss (“verpixeln” hat sich in der Alpenrepublik nicht durchgesetzt) – ausnahmslos, notfalls auch manuell.
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YouTube Live
Nach einigen Tests hat YouTube nun systematisch begonnen, Sendungen live zu übertragen. Mittelfristig sollen tausende Partner dieses Feature verwenden können.
» YouTube Live
» YouTube is going LIVE
Street View
Während Microsoft eine eigene Version einer Street View in Deutschland vorbereitet, scheint Google die Nase voll zu haben und wird laut Search Engine Land in Deutschland keine weiteren Aufnahmen machen.
» Google Has Stopped Street View Photography In Germany
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Google Street View
Auch die schweizer Datenschützer setzen ihre Forderungen an Googles Street View erfolgreich durch. Mitunter muss die Verpixelung manuell nachgebessert werden.
Im Zentrum steht die Pflicht von Google, Gesichter von Personen und Fahrzeugkennzeichen manuell vollständig unkenntlich zu machen. Aktuell werden laut EDÖB nur rund 98 Prozent aller Gesichter automatisch verwischt.
» Niederlage für Google
SEO
Die Gründerszene hat die SEO-Praktiken der Samwer-Startups unter die Lupe genommen.
Spannend ist eher, dass im Samwer-Umfeld Anleitungen ausgegeben werden, wie Suchmaschinenbots gezielt manipuliert und Kundenmeinungen von Mitarbeitern aufgesetzt werden.
» Top Secret: So funktioniert SEO bei den Samwers
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Google Ski View
Street View-Kameras auf dem Schneemobil: Alle Schweizer können bis zum 14. Februar über das Skigebiet abstimmen, welches Google für die Street View erfassen wird.
Wählen Sie aus 30 Destinationen Ihr liebstes Skigebiet und lassen Sie das Schneemobil noch im Winter 2011 Ihre Lieblingspisten fotografieren.
» Street View Pisten-Preis: die Schweiz wählt ihr liebstes Skigebiet
Verlage
Neunetz bringt sehr schön die wirre Logik der Verlage in Bezug auf das iPad bzw. auf geschlossene Plattformen auf den Punkt:
Endlich, frohlockten sie, macht jemand den Geburtsfehler des Internets rückgängig.
Jetzt beschweren sich die gleichen Vertreter von Presseverlagen darüber, dass Apple die Kontrolle über sein System hält. Und nutzt. Und zwar nicht nur ‘gegen’ Nutzer, sondern auch ‘gegen’ App-Anbieter.
» iOS: Presseverlage finden geschlossene Systeme gut, so lang sie mitbestimmen dürfen
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Seit heute ist der umstrittene 3D-Kartendienst Google Street View für 20 deutsche Städte verfügbar. Hiesige Arbeitgeber müssen sich auf einen temporären Produktivitätseinbruch gefasst machen.
Hätte es im Sommer nicht den größten Aufstand in der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik gegen Googles 3D-Kartendienst Street View gegeben, würden wir den heutigen Launch wohl maximal mit einem Link in unserer Rubrik “Linkwertig” erwähnen.
Doch durch die enorme Aufmerksamkeitswelle, die das Google-Vorhaben in den letzten Monaten erhalten hat, sieht die Situation nun ganz anders aus: In den nächsten Tagen werden Millionen und Abermillionen Bundesbürger http://maps.google.de ansteuern und überprüfen, ob ihr Wohnhaus verpixelt wurde oder nicht. Und je nach Ergebnis und persönlicher Haltung zu dem Dienst wird es zu Reaktionen kommen, die von Freude über Enttäuschung bis hin zu Bestürzung und Wut reichen. » weiterlesen
Google Street View
Wie angekündigt ist die Google Street View gestern in Deutschland gestartet, die verpixelten Häuser haben auch international für Furore gesorgt.
Aber nicht nur in Oberstaufen geht Google Street View heute an den Start. Mit dabei sind auch die Städte München, Stuttgart, Dresden, Hamburg und Berlin.
» Street View-Galerie
» Google Street View in Deutschland gestartet
Journalismus
Ulrike Langer gibt Zeitungsverlagen sieben pragmatische und gute Tipps.
Erzählen Sie Ihre Geschichten, präsentieren Sie Ihre Recherchen, stellen Sie Ihre Fragen mit den jeweils besten Mitteln und Darstellungsformen, die das Internet zu bieten hat.
» Kuratieren statt Klickstrecken bauen: Meine Keynote beim Deutschen Fachjournalisten-Kongress
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Blekko
Mit Blekko ist gestern eine der interessantesten Suchmaschinen der letzten zwei Jahre an den Start gegangen. Das Besondere dabei ist, dass man ‘Slashtags’ definieren kann, um etwa Suchergebnisse auf themenbezogene Websites zu begrenzen.
» Blekko
» Blekko, The Slashtag Search Engine, Goes Live
Google Street View
Laut der Augsburger Allgemeinen wird Google heute um 10.30 Uhr in Deutschland eine Vorpremiere der Street View online schalten.
Google werde den Ort mit einer Art Vorpremiere mit der Allianz Arena, dem Branderburger Tor und anderen Sehenswürdigkeiten online stellen. Während Street View in weiten Teilen Deutschlands umstritten ist, hat der Bürgermeister von Oberstaufen kein Problem damit. Er und die meisten Bürgerinnen und Bürger sehen darin eher eine Chance für mehr Tourismus.
» Google Street View: Ab morgen online
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Gut 1,5 Millionen Wohngebäude gibt es in den 20 Städten, in denen Google mit Street View starten möchte. Für wie viele davon müsste ein Widerspruch eintreffen, damit Google sein Vorhaben auf Eis legt?
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Noch bis zum 15. Oktober können Bürger online oder per Post Vorab-Widerspruch gegen eine Darstellung ihrer Hausfassade bei Google Street View einlegen. Der 3D-Kartendienst soll Ende des Jahres in 20 deutschen Städten online gehen – sofern
Google nicht vorher das Handtuch wirft.
Laut Spiegel Online sollen bereits “Hundertausende Bürger” einen Antrag auf Löschung ihrer Hausfassade gestellt haben. Angesichts der tagelangen, breiten und höchst unsachlichen Street-View-Debatte Anfang August kommt ein derartig starkes Interesse an der Widerspruchsmöglichkeit nicht überraschend.
Auf eine Anfrage von uns äußerte sich Google leider nicht konkret zu der Spiegel-Meldung. Sprecherin Lena Wagner verwies lediglich darauf, dass derzeit die eingegangenen Widersprüche von E-Mail-Spam und Doppelungen gereinigt werden (manche Bürger haben gleich auf mehreren Wegen Einspruch eingelegt), weshalb momentan keine seriöse Zahl der Widersprüche genannt werden könne.
Doch die Frage, die ich mir stelle: Wo liegt Googles Schmerzgrenze? Wie viele Häuser müssten verpixelt werden, damit der Internetkonzern Street View in Deutschland auf Eis legt? Oder würde er den Service selbst dann launchen, wenn ein Viertel oder Fünftel aller abgebildeten Wohnhäuser nicht zu erkennen sind?
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Der öffentliche Diskurs zum digitalen Wandel ist geprägt von Ablehnung und Skepsis. Wie sähe das Internet wohl heute aus, wenn es als offizielles “Innovationsprojekt” in Deutschland konzipiert worden wäre?
Der Umgang mit Veränderungen ist seit jeher ein großes Problem für die meisten Menschen. Wandel birgt stets das Risiko, den Status Quo zu verlieren. Gerade wer zum Pessimismus neigt, sieht eher die Risiken als die Chancen. Blockadehaltungen und eine pauschale Distanz zu Neuem sind die Folge.
Ich weiß nicht, ob sich die Skepsis in der Bevölkerung gegenüber dem technischen Fortschritt in den letzten Jahren verstärkt hat, oder ob dieser Eindruck auf die erhöhte Geschwindigkeit des Innovationsprozesses und die Komplexität des Wandels zurückzuführen ist. Statt sich einige Male pro Jahrzehnt mit einer Neuentwicklung auseinandersetzen zu müssen, wird dies mittlerweile mehrmals jährlich notwendig. Dass da die Abwehrhaltung vieler Menschen zunimmt oder zumindest häufiger zum Vorschein kommt, ist eigentlich wenig verwunderlich.
Die unsachliche, hysterische Debatte um Google Street View illustriert sehr deutlich, auf welche Art sich das allgemeine Unbehagen über das rasante Innovationstempo äußert. Es kann aber auch subtiler ausgedrückt werden, in Form von Umfragen, bei denen eindeutig auf dem Siegeszug befindlichen Technologien unrealistisch geringe Zukunftschancen eingeräumt werden, so wie es beispielsweise dieser mit einer unmissverständlichen Überschrift versehene Artikel aufzeigt: “Österreicher gegenüber E-Books skeptisch” (eine Umfrage von uns ergab ein ähnlich das große Potenzial von digitalen Büchern in Frage stellendes Ergebnis). » weiterlesen